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  • WEG 2018: Eine Vorschau auf die Weltreiterspiele

    In acht Disziplinen messen sich die besten Pferdesportler weltweit vom 11. bis zum 23. September im US-amerikanischen Tryon. Die deutschen Teams blicken optimistisch auf die Weltreiterspiele. Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) erklärte: „Wir haben uns zwei Ziele gesetzt: Erstens wollen wir uns in Tryon Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Tokio reservieren und zweitens im Medaillenspiegel unter den ersten drei landen.“

    Auf der Jahrespressekonferenz in Warendorf bezeichnet Dr. Peiler die Weltreiterspiele als wichtiges Barometer zur Standortbestimmung: „Wo stehen wir in der Welt in unseren Disziplinen (Dressur und Para-Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren, Voltigieren, Distanzreiten und Reining), aber auch in der Pferdezucht?“. Zudem betont er die große Herausforderung, die die Weltreiterspiele darstellen: „Sie sind eine Mammutaufgabe für jeden Veranstalter, und das nicht nur finanziell, sondern auch für uns als Verband.“ 51 Pferde und 135 Menschen, darunter 47 Aktive sowie Pferdepfleger, Trainer, Betreuerstab und Pferdebesitzer, stehen aktuell auf der Reiseliste in die USA. Insgesamt haben sie 20.100 Kilogramm Gepäck dabei und rund 5.500 Kilogramm Futter. Die Kosten für das Unternehmen betragen rund 1,5 Millionen Euro, die zum größeren Teil (800.000 Euro aus Eigenmitteln) vom Verband bewältigt werden müssen. Der Rest stammt aus Sportfördermitteln des Bundes, allerdings nur für die olympischen und paralympischen Disziplinen.

    Neben Sportchef Peiler waren auch Bundestrainer und Aktive der acht Disziplinen auf der Pressekonferenz im Gespräch mit rund 50 Medienvertretern. Es begannen die Springreiter. Sie starten am kommenden Wochenende in Samorin in der Slowakei in die Nationenpreis-Saison. Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) hält fest: „Die Nationenpreise sind eine Sichtungsmöglichkeit. Im Team zu reiten ist eine besondere Situation und bringt anderen Druck mit sich. Trotzdem zählt natürlich der Gesamteindruck eines Paares und eine individuelle Saisonplanung wird einbezogen.“ Er gab zu bedenken, dass die Saison in diesem Jahr besonders lang dauert und erklärt: „Wir wollen die Pferde so einsetzen, dass sie im September frisch nach Tryon fahren können“, sagte Becker.

    Eine echte Auswahl bei den Pferden hat die Weltcup-Siegerin in der Kür, Isabell Werth (Rheinberg). Mit gleich drei Pferden rangiert sie momentan in den Top-Ten weltweit. Weihegold OLD, mit der sie gerade beim Weltcup Finale in Paris triumphierte, habe gerade eine kleine Pause, während der Wallach Emilio schon am kommenden Wochenende beim Turnier ‚Horses&Dreams‘ in Hagen an den Start gehen wird.

    Beim Weltcup-Finale in Göteborg überholte die US-Amerikanerin Laura Graves, Werth und Weihegold im Grand Prix, bei der EM in Göteborg waren Sönke Rothenberger und Cosmo knapp hinter ihr. Auf Fragen bezüglich der aktuellen Konkurrenzsituation, antwortete die sechsfache Olympiasiegerin: „Es ist ganz klar so, dass niemand auf dem Baum schläft und alle anderen heiß darauf sind, mir das Leben schwer zu machen. Es ist wichtig, sich auf sich selbst zu fokussieren, an den eigenen Stellschrauben zu drehen und so Gutes zu erhalten und weiterzuentwickeln.“ Ähnlich betrachtet Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorecu (Warendorf) die Konkurrenz: „Meine Augenmerk liegt bei unseren Reitern und ich setze all meine Energie da rein, mit dem bestmöglichen Team nach Tryon zu fahren. Ich schaue nicht rechts oder links.“

    Sönke Rothenberger (Bad Homburg) wird mit seinem Top-Pferd Cosmo am kommenden Wochenende in Hagen bei Horses&Dreams starten. Für die Beiden ist es das erste Turnier des Jahres. „Wir halten es seit einigen Jahren so, dass Cosmo über den Winter eine Pause bekommt und wir ihn für die Außensaison aufbauen.“ Der 23-Jährige beschreibt seine Zielsetzung für die anstehenden Turniere: „Wir wollen natürlich gern in Tryon dabei sein. Aber es gibt genügend tolle Paare in Deutschland, mit Desperados und Showtime sind zwei starke Pferde wieder dabei, es gibt viele gute Reiter. Ich beginne meine Saison in Hagen und die Deutsche Meisterschaft in Balve ist ein weiterer wichtiger Punkt meiner Planung, alles Weitere werden wir sehen.“

    Vielseitigkeit: „Konditionell anspruchsvoll“

    Frische Eindrücke aus Tryon brachte Bundestrainer Hans Melzer (Salzhausen) mit in die Pressekonferenz. Er hatte gemeinsam mit einer DOKR-Delegation ein Testevent besucht und schilderte seine Eindrücke von der Geländestrecke: „Der Hauptteil spielt sich auf einem ehemaligen Golfplatz um einen See ab, das Geläuf ist toll. Allerdings ist das sehr wellig, so dass man hier eher ‚praktische‘ Pferde mit einem nicht so großen Galopp braucht, weil die ständig aus dem Rhythmus kommen“, sagte er. Melzer ist sich sicher: „Das wird konditionell sehr anspruchsvoll, noch mehr als vor vier Jahren in der Normandie. Die letzten drei Minuten der Strecke geht es nur bergauf.“

    Ingrid Klimke (Münster) zeigt sich gelassen. Die mehrfache Mannschaftsolympiasiegerin, -weltmeisterin und -europameisterin wurde im vergangenen Jahr in Strzegom Europameisterin in der Einzelwertung. „Mein Ziel war es immer, einmal alleine oben auf dem Treppchen zu stehen. Damit stehe ich nicht mehr so unter Druck, denn diese Medaille habe ich ja jetzt“, sagt sie. Trotzdem werde sie bei der WM „natürlich nicht einfach nur so mitreiten“. Ob sie die deutschen Farben in Tryon vertreten wird und mit welchen Teamkollegen, entscheidet sich nach der letzten Sichtung in Strzegom Anfang August. Zuvor setzt der Bundestrainer auf eine individuelle Vorbereitung aller WM-Kandidaten, einige über Kurzprüfungen. Wichtige Meilensteine sind wie immer die Deutsche Meisterschaften Luhmühlen sowie der CHIO Aachen.

    Para-Dressur: Ziel Teammedaille

    Britta Bando (Hamburg) sprach von maßloser Enttäuschung. Die Equipechefin der Para-Dressurreiter 2017 war seit Jahren erstmals ohne Teammedaille vom Championat zurückgekehrt. Aber das sei der Ansporn, erst recht weiterzuarbeiten: „Wir wollen wieder eine Medaille und wir wollen nach Tokio, denn wir essen alle gerne Sushi“, erklärt Bando lachend. Die Konkurrenz macht das nicht einfach. Vor allem das dänische Team habe tolle neue Pferde. „Es ist toll, dass der Para-Sport so wächst, aber es geht manchmal schneller als wir denken. Gerade bezüglich des Pferdematerials gibt es einen Riesenwechsel“, bestätigte auch EM-Silbermedaillengewinner (Grade III) Steffen Zeibig aus Arnsdorf, der 2017 Kür-Gold mit seiner Stute Feel Good verpasste.

    Ein besonderes Ass zur WM-Saison: In Mannheim, beim ersten von drei Sichtungsturnieren in diesem Jahr, soll die rheinische Grand-Prix-Reiterin Regine Mispelkamp aus Geldern das Team deutscher Para-Dressurreiter verstärken. „Sie muss allerdings erst noch klassifiziert werden“, so Bando. Fünf Grades gibt es im Para-Sport, von I bis V, je nach Stärke der Behinderung. „Auch wenn wir nur noch vier statt fünf Reiter entsenden dürfen, bleiben wir bei unserem Motto, dabei möglichst viele Grade beim Championat zu besetzen“, sagte Bando.

    Voltigierer wollen den Titel

    Mit zwei EM-Titeln im Vorjahr haben sich die Voltigierer auch für Tryon viel vorgenommen. „Wir wollen deutsche Weltmeister haben, aber in welcher Disziplin ist noch nicht absehbar“, sagte Disziplintrainer Kai Vorberg. Dafür gibt es in Tryon eine zusätzliche Chance. Neben den bekannten Medaillen im Gruppen-, Einzel- und Doppelvoltigieren ist erstmals auch eine WM-Länderwertung ausgeschrieben. Wie beim Nationenpreis nach dem Aachener Muster bilden dafür die Gruppe und zwei Einzelvoltigierer ein Länderteam. „Das ist eine tolle Chance für die Nationen, sich zu positionieren“, erklärte Vorberg, der sich dadurch eine noch größere Beteiligung an den Voltigier-Weltmeisterschaften erhofft.

    Anders als die Dressurreiter treten die Voltigierer jedes Jahr mit einer neuen Kür an. Mit einem Sieg verabschiedete sich Jannis Drewell (Steinhagen) beim Weltcup-Finale in Dortmund von seiner letztjährigen Kür. Für die WM-Saison greift er auf ein neues „altes“ Thema zurück: „Der mit dem Wolf tanzt“. Darauf hatte er zuletzt vor zehn Jahren bei seiner ersten DM gesetzt.

    Rekordverdächtig

    Mit maximal 16 Aktiven stellen die Voltigierer das größte Sportler-Kontingent unter den Disziplinen. Die Vierspännerfahrer stellen den Pferderekord auf. Drei Vierspännerfahrer reisen mit je fünf Pferden in die USA. Und noch einen Rekord können die Fahrer für sich in Anspruch – beim Gepäck. Zwei Schiffscontainer werden vier bis sechs Wochen vor den Weltreiterspielen mit den Kutschen, Geschirren, Futter und Sattelschränken bepackt und  losgeschickt. „Wann wir die drei Fahrer für Tryon benennen, hängt tatsächlich auch davon ab, wann diese Container losgeschickt werden“, erklärte Karl-Heinz Geiger, Bundestrainer der Vierspänner. Denn die Deutschen Meisterschaften der Vierspänner sind erst vom 16. bis 19. August in Donaueschingen. „Es kann also sein, dass wir schon vor der DM entscheiden müssen, wer nach Tryon fährt, weil wir vorher schon packen müssen“, so Geiger. Einer der Kandidaten ist Georg von Stein (Modautal), der im vergangenen Jahr mit der Vierspänner-Mannschaft die Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Göteborg gewonnen hat. „Aber in erster Linie müssen meine fünf Top-Pferde fit bleiben“, sagte von Stein zu seinen Chancen. „Unser Ziel ist eine Mannschaftsmedaille und möglichst auch noch eine Einzel-Medaille“.

    Reining: „Den Fluch besiegen“


    Eine Medaille gab auch Nico Hörmann, Bundestrainer der Disziplin Reining, als Ziel für seine Mannschaft bei den Weltreiterspielen aus. „Seit 2002 haben wir Reiner immer den vierten Platz bei Weltreiterspielen belegt und hatten mit allen erdenklichen Schwierigkeiten zu kämpfen, obwohl wir ansonsten bei Europa- und Weltmeisterschaften in den letzten Jahren immer eine Rolle gespielt und eine Medaille geholt haben. Wir treten in Tryon an, um diesen Fluch zu besiegen“, so Nico Hörmann. Als Favorit auf den Titel gilt jedoch Gastgeber und Mutterland des Westernreitens, die USA. Eine der deutschen Kandidaten ist Julia Schumacher (Bitz), die Team-Silber und Einzel-Bronze bei ihrem Championatsdebüt bei der EM 2017 in Givrins/SUI gewann. In drei Wochen reitet sie die erste Sichtung mit ihrem Pferd „Little“.

    In der Disziplin Distanzreiten sieht Nico Hörmann (Bundestrainer der Reiner, FN-Koordinator für Reining und Distanzreiten) die amtierende Europameisterin Sabrina Arnold als Kandidatin für die Weltreiterspiele. „Sabrina ist im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gut geritten und unsere stärkste Reiterin“, erklärte er bei der Pressekonferenz. Trotzdem muss sie sich wie alle anderen durch gute Leistungen in diesem Jahr in Frankreich empfehlen. „Wir haben nur eine kleine Distanzreiter-Szene und der Sichtungsweg ist anspruchsvoll, aber wenn alles gut läuft, haben wir eine realistische Chance auf die Top Fünf – mit viel Glück vielleicht sogar eine Medaille“, so Hörmann.

    Quelle: FN – Pferd aktuell

     

  • Apps für Ross und Reiter: Helfer im Taschenformat

    Smartphones begleiten uns jeden Tag an beinahe jeden Ort in Alltag und Freizeit. Apps versprechen zeitliche Entlastung, schaffen Ordnung und sorgen für schnellen Überblick. Auch und gerade im Reitsport und der Freizeit mit Pferden. Horse-Gate bietet einen kleinen Überblick:

    Digitale Produkte gibt es wie Sand am Meer – die wahren Perlen werden da gerne übersehen. Um das in Zukunft zu vermeiden, möchten wir hier einige ausgewählte Apps und Hardware-Lösungen vorstellen. Unterteilt sind sie nach ihrem jeweiligen Verwendungszweck:

    Digitale Trainingshelfer

    Zahlreiche Applikationen dienen der Optimierung des Trainings:

    Der Cabasus Fitnesstracker beispielsweise ist eine Art digitales Tagebuch mit Bewegungs-Tracker, welcher die Aktivitäten des Pferdes sowie diverse Gesundheits- und Trainingsparameter aufzeichnet. Beim Spoga Horse Award 2017 sicherte sich die Neuheit den Sonderpreis der Expertenjury und ist ab 8. September 2018 erhältlich. Vorbestellt werden kann der Tracker bereits jetzt.

    OneHorse bietet ebenfalls praktische Hilfestellungen für das Training, die Dokumentation von Strecken und den Kalorienverbrauch bei Ausritten ins Gelände oder während des Trainings am Hof bzw. in der Halle.

    IPOS Technology setzt auf Sensorentechnik und gibt nützliche Impulse für den richtigen Sitz und eine bessere Haltung im Sattel. So entwickelt sich auch der Reiter selbst im Training stetig weiter und macht eine bessere Figur auf dem Pferderücken.

    Auch das französische Unternehmen Arioneo setzt bei seinem Equimétre auf Sensorentechnologie zur Trainingsanalyse. Das Gerät erfasst sowohl physische als auch psychische Aspekte der täglichen Aktivität des Pferdes in Echtzeit. Hergestellt wurde es in erster Linie für Rennpferde, um unter anderem deren Herzfrequenz, Geschwindigkeit und die zurück gelegte Strecke zu erfassen.

    Eine weitere interessante App in der Reihe digitaler Trainingshelfer ist der Sattelgurt Digital Girth von Seaver. Er erfasst ebenfalls den Gesundheitszustand des Pferdes, indem er dessen Herzfrequenz, den Kalorienverbrauch und die Geschwindigkeit misst. Außerdem ermöglicht er es, den Trainingsfortschritt mehrerer Pferde separat aufzuzeichnen und gleichzeitig zu speichern.

    Ein ähnliches Produkt bietet Equisense. Auch dieser Sensor wird am Sattelgurt befestigt und dient der Verbesserung eines möglichst artgerechten Trainings. Die Arbeitsbelastung des Tieres wird direkt erfasst und beugt trainingsbedingten Verletzungen wie Rücken- oder Muskelschmerzen sowie Lahmen vor.

    Gesundheit

    Die richtige Pferdedecke zu wählen ist oft ein Ratespiel. Dick, dünn oder luftig? Diese Entscheidung resultiert oft aus einem Bauchgefühl. Wer es genau wissen möchte, der kann auf technologische Helfer setzen, die genau wissen, wann welche Decke für das Pferd sinnvoll ist. Beispielsweise der Sensor Horse Pal von Horseware. Für ein ideales Deckenmanagement misst der Sensor die Temperatur und Feuchtigkeit unter der Decke sowie die Aktivität des Pferdes. So weiß  der Reiter, wann die Verwendung von Decken Sinn ergibt und wann auf sie verzichtet werden sollte. Dies ist umso wichtiger, weil Menschen und Pferde ein sehr unterschiedliches Temperaturempfinden haben und Letztere nicht so schnell frösteln wie ihre Reiter.

    Erste Hilfe – schnell und automatisch

    Geschieht ein Reitunfall, ist schnelle Hilfe wichtig. Eine Option, um diese zu gewährleisten, ist das Sicherheitspaket von „USG-SOS“: Sogenannte SOS-Sicherheitsanhänger und Sicherheitsarmbänder mit individuellen ID-Codes werden direkt am Körper oder der Kleidung befestigt. Beim Kauf neuer USG-Sicherheitswesten sind die Plaketten bereits inbegriffen. Trifft der Notarzt oder Ersthelfer am Unfallort ein, kann er den Verletzten direkt identifizieren und dessen Daten auf der Seite www.usg-sos.com finden. Diese müssen zuvor vom Reiter hinterlegt werden und können Name, Anschrift, Alter, benötigte Medikamente, Allergien, Impfungen sowie diverse Kontaktdaten enthalten: die Telefonnummern von Angehörigen, Stallbesitzer oder Arzt zum Beispiel. Auch Daten zum Pferd können gespeichert werden. Dies soll schnelle individuelle Hilfe für Pferd und Reiter garantieren. Laut Hersteller funktioniert das System weltweit, 24 Stunden täglich und in acht verschiedenen europäischen Sprachen.

    Um direkt Alarm zu schlagen, wenn etwas passiert, eignet sich das neue Guardian Horse System von Ralf Stüber. Der Chipsensor sendet bei einem Unfall automatisch einen Notruf ab, was vor allem bei Ausritten im Gelände für mehr Sicherheit sorgt. Der Unfall-Tracker wird am Pferd befestigt und ist direkt an die kostenlose App gekoppelt. Stürzt der Reiter vom Pferd, trennen sich also Reiter und Ross beziehungsweise Tracker und Handy, so verschickt die App automatisch eine SMS an eine Liste von Notfallkontakten, die der Reiter zuvor einspeichert. Startet der Alarm-Countdown und es wird keine Hilfe benötigt, kann der Reiter diesen deaktivieren. Im Ernstfall jedoch finden die kontaktierten Personen in der SMS eine Wegbeschreibung zum Unfallort.

    Weitere Tracking-Apps, die rasche Hilfe im Notfall bieten allerdings bislang nur in englischer Sprache sind die Huufe App und HorseRiderSOS. Mithilfe des GPS des Mobiltelefons zeichnet die Huufe App Routen auf und sichert diese. Zugleich kann die aktuelle Position mit ausgewählten Kontakten in Echtzeit geteilt werden.

    Die App HorseRiderSOS ähnelt dem Produkt von Guardian Horse: Sobald der Ausritt beginnt, aktiviert der Reiter die App mit dem Startknopf und diese zeichnet den Reitweg genau auf. Solange der Reiter sich weiter fortbewegt, bleibt die App auf Standby. Verharrt der Reiter jedoch längere Zeit an einem Punkt, schaltet die App auf Alarmmodus. Wird dieser nicht deaktiviert, leitet sie  automatisch eine Bergung in die Wege.

    Navigation leicht gemacht

    Bei Ausritten ins Gelände oder Fahrten zu Kunden und deren Betrieben ist es nicht ungewöhnlich, wenn das Netz nicht immer ausreicht, um Apps zu nutzen. Damit es mit der Orientierung trotzdem klappt, müssen sie folglich auch offline funktionieren: Eine interessante Option ist die App Here WeGo. Das offline verfügbare Kartennetz umfasst beinahe die gesamte Welt, belegt nicht unnötig viel Speicher und ist kostenlos.

    Außerdem ist die Scout Outdoor Navigationsapp eine interessante Option, die sowohl über Fußwege als auch Straßen ans Ziel führt. Auch hier können User auf Karten weltweit zugreifen, sie auf dem Mobilgerät speichern und offline nutzen. Die Karten sind optisch ansprechend und die Übertragung der Daten zwischen PC und App ist relativ unkompliziert.

    Nützliche Apps für Reitsportler und Freizeitreiter

    Cabasus Fitnesstracker:                            www.cabasus.com

    OneHorse:                                                 www.onehorse.de

    IPOS:                                                               www.ipostechnology.com

    Equimètre von Arioneo:                              www.arioneo.com

    Digital Girth von Seaver:                               www.seaverhorse.com   

    Equisense:                                                                www.equisense.com/de/

    Horse Pal von Horseware Products:             www.horseware.com

    USG-SOS:                                                                       www.usg-sos.com

    Guardian Horse System:                                    www.guardianhorse.de

    Huufe App:                                                              www.huufe.com/features/

    Horse Rider SOS:                                                     www.horseridersos.com

    HereWeGo:                                                                    www.here.com/en

    Scout Outdoor Navigationsapp:                                   www.magicmaps.de

     

  • Effektiver Schutz gegen kleine Blutsauger (Teil 2): Das große Summen

    Effektiver Schutz gegen kleine Blutsauger (Teil 2): Das große Summen

    Sie schwirren, summen, sorgen für nervöses Ausschlagen bei Mensch und Pferd. Die Rede ist von Bremsen, Mücken und Fliegen. Neben den lautlausen Zecken können auch fliegende Blutsauger Krankheiten übertragen. Was hilft im Kampf gegen die Plagegeister?

    Foto: Lafoudre/adobe.stock.com

    Es grünt, es blüht und es summt! Auch Sechsfüßer sind in den Sommermonaten höchst aktiv in den Ställen und auf den Weiden. Schutzdecken, Deo-Roll-ons, Sprays und Cremes auf der Basis natürlicher oder synthetischer Inhaltsstoffe versprechen Abhilfe. Aber Vorsicht: Riskieren Sie stets einen zweiten Blick auf die Produkte. Wie Sie Ihre Pferde effizient und ohne gesundheitliche Bedenken vor den Plagegeistern schützen können, verraten wir Ihnen hier.

    Was fliegt denn da?

    Die Übeltäter und ihre Schwachstellen

    Stech- und Kriebelmücken, Bremsen und Fliegen sind die häufigsten Besucher auf der Weide und im Stall. Sie wieder loszuwerden ist gar nicht so einfach. Am besten funktioniert es zweifelsohne, wenn man sich auf ihre Schwachstellen konzentriert. Gar nicht so einfach, denn die Insekten sind bestens vorbereitet und angepasst.

    Mücken stillen ihren Blutdurst besonders gern an der Schweifrübe und im Mähnenkamm der Pferde. Droht Gefahr reagieren die stets alarmbereiten Insekten rasend schnell. Die Riechhaare auf ihren Antennen helfen ihnen bei der Suche nach Beute, wobei jedes einzelne Haar wie eine kleine eigenständige Nase funktioniert. Besonders anziehend duften nach dem Geschmack von Mücken unter anderem Ammoniak, Steroide, Milchsäure sowie Harnstoff und Kohlendioxid, das beim Ausatmen entsteht. Eben jenen Stoff enthalten wirksame Insektenfangbehälter als Lockstoff. Neben ihren Riechorganen nutzen Mücken und Bremsen auch Feucht- und Thermorezeptoren, um Pferde gezielt anzusteuern.

    Pferdebremsen kündigen sich besonders lautstark an und sind auch für die Reiter selbst gefährlich. Sie nutzen ihre Fühler, um Stoffe im Schweiß und Atem der Pferde zu erkennen – selbst über große Entfernungen. Außerdem dient ihnen die Körperwärme von Pferden als Orientierung. Eine wesentliche Schwachstelle der Bremsen: Prinzipiell fliegen sie ihre Opfer nur im Freien an. Ein Unterstand auf der Weide kann den Pferden folglich Schutz bieten. Außerdem sollen Pferdebremsen dunkle Tiere bevorzugen.

    Fliegen mit dem passenden Namen Wadenstecher legen ihre Eier in verrottendes Material. Um sich fortpflanzen zu können, brauchen sie Blut. Ansonsten ernähren sie sich von Nektar und Pollenextrakten. Das können Mist oder auch feuchte Silageballen sein. Am liebsten stürzen sich Wadenstecher und Weidestechfliegen auf die Flanken, den Rücken, Hals oder die Beine ihrer Wirtstiere. Gute Stallhygiene macht ihnen das Leben schwer. Im Sommer findet man auf Pferden am häufigsten Gesichts- und Augenfliegen. Sobald die Temperaturen über 15 Grad steigen und es nicht regnet oder windig ist, werden sie aktiv. Bei schönem Wetter also immer an die Fliegenmaske denken.

     

    Verscheuchen, locken oder beides?

    Strategien und Werkzeuge im Kampf gegen brummende Quälgeister weisen eine enorme Vielfalt auf. Unterscheiden lassen sie sich in Mittel, die Insekten fernhalten sollen, sogenannte Repellents oder die bereits erwähnten Insektenfallen, die die Sechsbeiner anlocken sollen. Bei Abwehrstoffen stellt sich Pferdebesitzern zunächst die Frage: Chemisch oder natürlich? Was hilft meinem Pferd wirklich und das möglichst ohne unerwünschte Nebenwirkungen? Prinzipiell wirken Repellents entweder durch ihren Geruch oder durch den Kontakt mit ihnen abschreckend auf Insekten. Ein natürlicher Wirkstoff ist Zitronenöl, das teils auch Bestandteil von Insektiziden ist. In Kombination mit Pyrethrum verlängert sich die Wirkdauer von Zitronenöl von vier Stunden auf etwa einen Tag.

     

    Von Pferde-Deos, Decken und dem Zebralook für Draußen  

    Deodorants in Form von Ölen sollen auch bei Pferden angewandt werden, um ihren körpereigenen Geruch zu überdecken. Ob das klappen kann, darüber herrscht keine Einigkeit. Schließlich müsste der Duft der Repellents so abschreckend wirken, dass die Insekten ihren Hunger vergessen und flüchten.

    Fliegendecken sind eine gute Alternative dazu. Bei klassischen Pferdedecken unterscheidet man zwischen Fliegendecken, die sich fürs Ausreiten eignen und solchen, die im Ruhezustand auf der Koppel aufgelegt werden sollten. Letztere sind sehr engmaschig und verhindern so, dass der Stechrüssel an die Pferdehaut gelangt. Decken fürs Ausreiten haben etwas größere Öffnungen. Solange das Pferd jedoch in Bewegung ist, bietet es dennoch keine Angriffsfläche.

    Einige Hersteller setzen zusätzlich auf Zebrastreifen. Der Streifenlook soll Insekten wie beispielsweise Pferdebremsen verwirren. Je schmaler die Streifen sind und je größer die Verwechslungsgefahr zur afrikanischen Verwandtschaft, umso weniger interessieren sich die Blutsauger für die Pferde.  Außerdem gibt es Decken mit Imprägnierung, die beispielsweise das Insektizid Permethrin enthalten. Solche Netzdecken halten Insekten mechanisch ab und ziehen sie zugleich chemisch an: Permethrin lockt und macht den Schädlingen den Gar aus. Ein Problem, dass es jedoch bei allen Fliegenschutzdecken gibt: Die Pferdebeine bleiben frei. Dünnhäutige Stellen wie Innenschenkel und Unterbauch bieten weiterhin Angriffsfläche für die Blutsauger.

    Sprühschutz

    Eines der beliebtesten Mittel der Wahl zum Schutz vor fliegenden Plagegeistern sind Fliegensprays. Außerdem gibt es Gels und Pasten, die mit Schwämmen auf den gesamten Körper des Pferdes angewandt werden. Repellents zur Insektenabwehr basieren auf chemischen oder biologischen Wirkstoffen. Sie unterscheiden sich in erster Linie in der Konzentration und Zusammenstellung der Wirkstoffe. Einige Sprays bieten zusätzlichen UV-Schutz oder pflegen das Pferdefell.

     Zu den synthetischen Wirkstoffen gehören unter anderem Diethyltoluamid (DEET), Icaridin (Bayrepel) oder Permethrin. Permethrin wird als giftig eingestuft. Es wirkt nicht abwehrend sondern tötet die Insekten. Auch DEET ist bedenklich. Es kann Kunststoffe lösen und das Equipment angreifen. Kinder und schwangere Frauen sollten es meiden. Icaridin ist weniger aggressiv und wird als gut verträglich beschrieben. Biologische Wirkstoffe umfassen Neemöl oder Teebaumöl. Auch diese Stoffe können die Haut reizen – insbesondere bei Sonneneinstrahlung. Besser verträglich soll der biologische Wirkstoff Citriodiol sein. Die Wirkung wird generell von der Gesamtrezeptur und dem Trägerstoff eines Sprays beeinflusst. Als günstige Trägerstoffe dienen Wasser und Alkohol. Eine etwas teurere Alternative ist veganes Glycerin, das nur langsam verdunstet und die Wirkdauer so verlängern kann.

    Die wichtigste Regel bei der Anwendung von Insektenschutzmitteln ist flächendeckendes Einsprühen beziehungsweise Einreiben. Aber bitte nicht übertreiben: Eine dünne Schicht reicht und ist zugleich günstiger. Die Sprühköpfe einiger Sprays helfen dabei mit ihrer 360-Grad-Funktion, um auch am Bauch problemlos zu sprühen.

    Gels und Lotionen lassen sich besonders gleichmäßig auf dem Pferd verteilen. Gel-Produkte für empfindliche Körperstellen, also beispielsweise im Bereich der Augen, haben eine geringere Wirkstoffdichte. Die niedrigere Dosierung soll die toxische Wirkung und folglich die Gefahr einer Reizung durch das Produkt verringern.

     

    Wichtige Tipps:
    • Sparen Sie beim Auftragen jeglicher Produkte die Bereiche in Augennähe, die Nüstern, Maulspalte und Schleimhäute aus. Besondere Vorsicht bei Wunden und Stellen mit Sonnenbrandwalten lassen.
    • Schwitzt das Pferd, verringert sich die Schutzdauer. Sprühen Sie nach.
    • Meiden Sie den Kontakt DEET-haltiger Mittel mit Kunststoff und Kleidung.
    • Bewahren Sie alle Insektenschutzmittel immer tier- und kindersicher auf.
    • Wenden Sie Sprays nie in geschlossenen Räumen an.
    • Atmen Sie den Sprühnebel nicht ein.
    • Testen Sie jedes Insektenabwehrmittel immer vorab auf einer kleinen Stelle des Pferdes. So können Sie mögliche allergische Reaktionen bei empfindlichen Tieren bereits vorab bemerken.
    • Bedenken Sie: Auch biologische Wirk- und Inhaltsstoffe können Allergien auslösen.

     

  • Effektiver Schutz gegen kleine Blutsauger (Teil 1): Zecken

    Effektiver Schutz gegen kleine Blutsauger (Teil 1): Zecken

    Auf sechs bis acht Beinen fliegen und kriechen sie, belästigen Ross und Reiter und können gefährliche Krankheiten übertragen. Die Rede ist von Fliegen, Mücken, Bremsen und Zecken. Was können Reiter tun, um ihr Pferd und sich selbst gegen die Plagegeister zu schützen?

    Unterscheiden wir zunächst zwischen sechs- und achtbeinigen Blutsaugern: Beginnen wir mit den Spinnentieren, den Zecken. Ihre Hochsaison erleben die Blutsauger von März bis November – bei Temperaturen über 7 Grad werden sie jedoch auch im Winter aktiv. Sie lauern auf Lichtungen, im hohen Gras und einmal festgebissen sind sie zwar einfach zu entfernen aber hinterlassen teils unangenehme Krankheiten – bei Tier und Mensch. Wie hoch ist dieses Risiko der Übertragung von Bakterien und Viren durch Zecken? Wie kann man die Krabbeltiere fernhalten und wie entfernt man sie am besten? Antworten gibt es hier:

    Zecken-Fakten

    In unseren Breiten gibt es Zecken wie den Gemeinen Holzbock, der zur Familie der Schildzecken gehört. Aus dem Ei entwickelt sich eine Larve, die zur Nymphe und schließlich zur ausgewachsenen Zecke wird. Auf dem Weg dorthin und vor jeder Eiablage benötigen die Tiere je eine Blutmahlzeit. Klingt gar nicht so viel, aber sorgt für große Leistungen: Ein Zeckenweibchen legt etwa 3.000 Eier.

    Der Lebenszyklus einer Zecke.

    Der Weg aufs Pferd ist für die Zecke ein Wartespiel. Sie sitzt im Gebüsch oder auf langen Grashalmen und lässt sich von vorbeilaufenden Tieren oder Menschen einfach abstreifen. Nach dem ersten Festkrallen und Absuchen des Wirtstiers, ritzt die Zecke die Haut ein und steckt ihren Stechrüssel in die Stelle. Dieser ist mit Widerhaken besetzt und gibt gerinnungs- und schmerzhemmende Stoffe ab. Deshalb spürt weder Ross noch Reiter, wenn der Parasit sich andockt.

    Interessant: Zecken sind blind und taub. Sie reagieren auf Bewegungen, Wärme und Geruchsstoffe.

    Zecken übertragen Krankheiten

    Da Zecken auch Wildtiere als Zwischenwirte nutzen und deren Reviere sich mit Gebieten zum Ausreiten überschneiden, können Krankheiten ihren Weg zum Pferd finden. Und zwar in Form von Einzellern, Viren und Bakterien, die im Blut enthalten sind und von den Zecken übertragen werden. Zecken heißen daher in der Fachsprache auch Vektoren. Beispiele für durch Zecken übertragbare Krankheiten sind die sogenannte Anaplasmose und die Lyme-Borreliose beim Pferd. Ein geschwächtes Immunsystem, geringere Leistungsfähigkeit und Lahmheiten können die Folgen sein. Der Tierarzt kann hier für Klarheit sorgen und entsprechend behandeln.

    Anaplasmose bei Pferden

    Der Erreger Anaplasma phagocytophilum wird durch Zecken übertragen und ruft eine bakterielle Erkrankung bei Pferden hervor, die sich Anaplasmose nennt. Betroffene Pferde können unter sehr unterschiedlichen Symptomen wie Fieber, Anorexie, Ödemen an den Gliedmaßen und Lethargie leiden. Ältere Pferde sind meist stärker betroffen als jüngere Tiere. Ein Nachweis des Bakteriums im Blut ist etwa eine bis zwei Wochen nach der Infizierung möglich. Eine zweite Blutprobe macht nach weiteren zwei Wochen Sinn.

    Was tun?

    Ein wichtiger Schritt ist es, das Pferd beim Putzen regelmäßig nach Zecken abzusuchen und diese umgehend zu entfernen. Zieht man eine Zecke innerhalb der ersten 24 Stunden nachdem sie zugestochen hat heraus, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheitserreger übertragen wurden, sehr gering. Außerdem können Pferdebesitzer vorbeugen: beispielsweise durch den Einsatz von Repellents zur Abschreckung von Zecken, die in natürlicher und synthetischer Form, als Spray oder als Spot-on-Präparat angeboten werden. Vor allem zur Zecken-Hochsaison im Spätsommer und Herbst macht der Einsatz dieser Repellents Sinn. Natürliche Mittel gegen die Blutsauger basieren auf ätherischen Ölen. Sie verlieren ihre Wirkkraft im Normalfall schneller als synthetische Stoffe. Außerdem hängt die Wirksamkeit von Faktoren wie Temperatur und Feuchtigkeit ab.

    Gegen Krankheiten wie Borreliose gibt es zudem eine Impfung für Pferde. Tierärzte empfehlen zwei Impfungen und eine Impfpause von drei bis fünf Wochen, eine anschließende Zwischenimpfung nach sechs Monaten sowie eine Auffrischung nach einem Jahr. Ansonsten: Büsche und Gräser beim Ausreiten möglichst meiden. Viel Glück und gute Ausritte ohne lästige Zecken!

    Lesen Sie nächste Woche, wie Sie Ihre Pferde vor Fliegen, Bremsen und Mücken schützen können.

    Fakten zu Zecken

    • Wird die Zeckenzange benutzt, sollten Sie das Spinnentier immer dicht über der Haut und direkt am Kopf greifen und ziehen. Als Hilfsmittel bietet sich eine klassische Zeckenzange oder eine   gebogene Stahlpinzette an.

    • Trotz aller Abscheu: Quetschen Sie die Zecke nie! Ansonsten entlässt sie direkt zum Abschied eine noch größere Menge an Bakterien und Viren im Wirt.

    • Beim Herausdrehen von Zecken können Teile der Mundwerkzeuge in der Haut stecken bleiben. Die Einstichstelle kann sich folglich entzünden.

    • Bloß nicht: Blutsaugende Zecken mit Öl oder Klebstoff antropfen. Stirbt die Zecke ab, bleibt sie dennoch in der Haut stecken, Speichel und Darminhalt inklusive der enthaltenen Krankheitserreger gelangen weiter in den Körper des Wirts.

    • Zecken sind echte Überlebenskünstler. Nach dem Herausziehen ist die sicherste Methode, eine Zecke ins Jenseits zu befördern, das Verbrennen des Parasiten.

    Titelbild von: Michael Tieck/adobe.stock.com

  • Neu: Behandeln von Wunden und Mauke mit PlasmaVet

    Neu: Behandeln von Wunden und Mauke mit PlasmaVet

    Bei der medikamentenfreien Behandlung mit kaltem Plasma werden Keime und Bakterien zerstört und die Durchblutung und der Sauerstoffgehalt im Gewebe erhöht. Hierdurch können Mauke, Wunden, Ödeme u.v.m. schnell und einfach geheilt werden. Kauf/Miete möglich.

    Mehr Informationen finden Sie auf der Website: www.as-max.de

    Fotos: as-max

  • Galopprennbahn Baden-Baden: Frühjahrsmeeting

    Galopprennbahn Baden-Baden: Frühjahrsmeeting

    Seit mehr als 150 Jahren galoppieren die Vollblüter über das Geläuf der Galopprennbahn BadenBaden · Iffezheim, die auf Initiative von Edouard Bénazet vor den Toren Baden-Badens gebaut wurde.

    FRÜHJAHRS MEETING 30. Mai bis 3. Juni mit Renntagen Mittwoch, Donnerstag (Feiertag), Samstag und Sonntag. Das Meetings-Highlight, der GROSSE PREIS DER BADISCHEN WIRTSCHAFT, wird am 3. Juni gelaufen.

    Alle Informationen zu Tickets, Anreise und Programm finden Sie hier.

  • Riders’Edition: Neue Verlosungen online, jetzt teilnehmen und gewinnen

    Riders’Edition: Neue Verlosungen online, jetzt teilnehmen und gewinnen

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    Reitsport-News │ Veranstaltungstipps 2018 │ optimaler Fliegenschutz!
    Equitrends Riders‘ Edition 01/2018

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  • Reiten-Jagen-Fischen: Messe Jubiläum

    Reiten-Jagen-Fischen: Messe Jubiläum

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    Foto: Reiten Jagen Fischen[/vc_column_text][vc_column_text]

    Draußen Schnee, drinnen Wettkampffieber

    Die Messe Reiten-Jagen-Fischen feierte ihr 20-jähriges Bestehen mit 26.500 Besuchern und 233 Ausstellern auf der Messe in Erfurt. Vom 16. bis 18. März bot Thüringens größte Freizeitmesse ein umfangreiches Rahmenprogramm. Trotz der eisigen Temperaturen und hohen Niederschläge  waren Aussteller und Veranstalter zufrieden mit dem Geschehen in den Messehallen.

    Die Aussteller reisten aus insgesamt elf Ländern an. Besuchern bot sich eine bunte Vielfalt aus Produkten, Mitmach-Aktionen, geballter Information und Wettbewerben, darunter der laustarke Thüringer Hirschrufer Wettbewerb.

    Interessantes für Pferd und Reiter

    Für pferdebegeisterte Besucher gab es eine große Bandbreite an Stiefeln, Reithelmen, Halftern und Führstricken sowie 320 Pferde zu bewundern. In Messehalle 3 fanden zudem die Hengstpräsentation und mehrere Dressur- und Springwettbewerbe statt. Der Messepokal wurde zum ersten Mal im „Holzrücken mit Pferd“ vergeben. Jens Nattermann, Thüringer Vertreter der Deutschen Meisterschaften im September 2018, sicherte sich den Sieg.

    Eine echte Premiere war die Highpoint Show der National Cutting Horse Association of Germany. Teilnehmende Westernreiter kämpften in verschiedenen Disziplinen um wichtige Punkte in der Turnierserie. Siege verbuchten unter anderem Rob Gerrits aus den Niederlanden sowie die Europameisterin Uta Holm. Norbert Otto, 1. Vorsitzender der National Cutting Horse Association fasst zusammen: „Der Reitsport und die stattfindenden Wettkämpfe lockten zahlreiche Besucher zu uns. Die Tribünen zum Westernreiten waren sehr gut gefüllt. Die Stimmung unter den Reitern war durchweg positiv und machte die Messe wieder zum Erfolg“.

    Wer die 21. Reiten-Jagen-Fischen in den Erfurter Messehallen besuchten möchte, muss sich noch bis 29. März 2019 gedulden.

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  • Die Pferdeklappe – ein einzigartiges Projekt

    Die Pferdeklappe – ein einzigartiges Projekt

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    Foto: Humbaur

    Gemeinsam haben HUMBAUR, Apassionata World GmbH und die Reiterzeitschrift St. Georg einen HUMBAUR Pferdeanhänger Xanthos AERO als Auszeichnung für gute Taten im Sinne von Pferden verliehen. Pferdeklappe e.V. aus Schleswig-Holstein hat sich den Hauptgewinn nun gesichert. In der Charity-Aktion zum Filmstart von „WENDY 2 – Freundschaft für immer“ suchten die Veranstalter nach Menschen, die sich auf besondere Weise für Pferde einsetzen. Die Suche nach solchen Helden des Alltags fand auf den Websites der Partner, über facebook und Newsletter statt. Im Online-Voting fiel die Entscheidung zwischen den zahlreichen Bewerbern.

    Der Verein Pferdeklappe e.V. Notbox Schleswig-Holstein aus Norderbrarup überzeugte die Mehrheit der Abstimmenden. Dieser in Deutschland einzigartige Verein wurde von Petra Teegen gegründet und nimmt sich Pferden an, deren Besitz aufgrund von Krankheiten oder Schicksalsschlägen in Not geraten und sich nicht mehr um ihre Tiere kümmern können. Treffen sie die Entscheidung, sich von ihrem Pferd zu trennen, können sie es anonym bei der Pferdeklappe abgeben. Der Name entspringt dem Vorbild des Projektes: den sogenannten Babyklappen an Kliniken. Aus der Idee entstand 2013 ein eingetragener Verein, welcher bereits 800 Pferde erfolgreich aufnehmen und weiter vermitteln konnte.

    Monika Niederreiner, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei HUMBAUR stellte bei der Übergabe des Xanthos AERO begeistert fest:  „Die Pferdeklappe e.V. hat den Xanthos AERO wirklich verdient. Dieses enorme persönliche und soziale Engagement wollten wir honorieren und sind uns sicher, dass dieser Top-Pferdeanhänger dort bestens zu gebrauchen ist.“ Der Hauptsponsor HUMBAUR ist einer der größten Anhängerhersteller Europas, das Modell Xanthos AERO eines der Spitzenmodelle, das sich vielseitig einsetzen lässt. Er bietet Raum für zwei Pferde, überzeugt durch seine hohe Belastbarkeit, hervorragende Handhabung und sein geringes Gewicht. Serienmäßig eingebaut sind das HUMBAUR EquiSpace Innenraumkonzept und das HUMBAUR EquiDrive Fahrwerk. Sicherheit und Komfort stehen an erster Stelle.

    Bei der Übergabe in Stuttgart waren für HUMBAUR die Leiterin der Unternehmenskommunikation Monika Niederreiner und Geschäftsleiter Oliver Czech vor Ort. Die APASSIONATA World GmbH wurde von Denise Graf, PR & Content Managerin, sowie Dressurstar Filipe Fernandes mit seinem niederländischen KWPN-Hengst Vivaldi vertreten.

    www.humbaur.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • „Gewinnen ist Teamarbeit“

    „Gewinnen ist Teamarbeit“

    Foto: uvex

    Simone Blum, bekannt als „Deutscher Meister“ im Springreiten 2017 und „Deutsche Meisterin“ von 2016 spricht in der neuen #uvexperformance Story über ihre größten Erfolge, ihre Ambitionen und darüber, was Reitsport für sie bedeutet.

    Ihre Ausnahmestute DSP Alice und sie sind als Team die neuen Stars in der Story. Die Reiterin betont: „Nur durch die perfekte Zusammenarbeit zwischen Tier und Mensch sind große Erfolge möglich.“ Damit dieses Zusammenspiel (stil-)sicher  geschieht, vertraut Simone Blum auf Produkte von uvex. Beim Reitsport ohne Helm unterwegs zu sein, das berge zu große Gefahren. Blum plädiert daher an alle Reiter: „Ich lege es jedem ans Herz, einen Helm zu tragen. Das ist das Beste, was man tun kann.“

    Helme sind unverzichtbare Begleiter in der Freizeit und beim Sport zu Pferde. Umso besser klappt es auch, sich auf das nächste Hindernis zu konzentrieren, wenn man sich dabei vollkommen auf die Ausrüstung zur eigenen Sicherheit verlassen kann.

    Die ganze Geschichte und schöne (Bewegt-)Bilder finden Sie hier:

    https://www.uvex-sports.com/de/uvexperformance/simoneblum/

     

  • Derby-Luft schnuppern, nicht nur für die Stars!

    Derby-Luft schnuppern, nicht nur für die Stars!

    Hamburg – Das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist einzigartig auf der Welt. Denn hier in Hamburg-Klein Flottbek steht zum einen der älteste und schwierigste Parcours der Welt, das Deutsche Spring-Derby, gleichzeitig Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour. Zum anderen machen die höchstdotierten Springsportserien der Welt im Derby-Park Station, die Longines Global Champions Tour und die Global Champions League. Das lockt Welt- und Europameister, Weltcupsieger und Olympiamedaillenträger an die Elbe.

    Aber nicht nur die internationalen Spitzenreiter der Welt folgen dem Ruf nach Klein Flottbek, auch Amateure, Nachwuchsreiter und vierbeinige Zukunftshoffnungen bekommen hier die Chance, sich auf dem heiligen Rasen im Derby-Park zu präsentieren.

    Der Eggersmann Junior Cup lädt die besten U21-Reiter der norddeutschen Landesverbände ein, auf diesem legendären Platz Steigbügel an Steigbügel mit ihren großen Idolen zu reiten und hier ihr Serienfinale auszureiten. Auf fünf Qualifikationsturnieren können sich die jungen Springreitertalente qualifizieren, drei Chancen stehen noch an: in Friedrichshulde-Schenefeld, Bremervörde und Westercelle/Altencelle.

    Aber auch die SPOOKS-Amateur Trophy liefert eine sensationelle Gelegenheit für Non-Professionals, die Vorzüge des internationalen Fünf-Sterne-Events und Turnierklassikers zu genießen. In drei Kategorien, nämlich der Small-, Medium- und Large-Tour, können ambitionierte Amateure in Klein Flottbek starten. Das besondere an der Station der SPOOKS-Amateur Trophy in Hamburg ist das einzigartige Amateur-Spring-Derby mit typischen Derby-Hindernissen, das es so sonst nirgendwo gibt.

    Aber auch die vierbeinigen Hoffnungsträger im Springsport, nämlich sieben- und achtjährige Pferde, bekommen in Hamburg den sprichwörtlichen roten Teppich ausgerollt. Während beim Equiline Youngster Cup die Akteure im Sattel zur internationalen Weltspitze gehören, sind die Sportler unter dem Sattel noch absolute Newcomer, die oft ihre ersten Auftritt vor einer solch beeindruckenden Kulisse wie die des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby haben. Dabei tritt der neue Sponsor der bereits etablierten Youngster-Tour, Equiline, auch mit überarbeitetem Modus an, denn seit dieser Saison gehen die sieben- und achtjährigen Pferde in getrennten Prüfungen an den Start, um noch mehr Chancengleichheit zu sichern. Und wer weiß, vielleicht offenbart sich dieses Jahr die nächste Olympiahoffnung, wie einst der Hengst London, der über den Youngster Cup in den internationalen Sport wuchs, dann mit dem niederländischen Spitzenreiter Gerco Schröder seinem Namen olympische Ehre machte und 2012 bei den Spielen in der britischen Hauptstadt Doppelsilber holte. Für tolle Runden auf Championaten sorgte auch schon Molly Malone V, die von dem Iren Billy Twomey im Youngster Cup gezeigt wurde und inzwischen unter dessen Landsmann Bertram Allen eine Bank in der irischen Equipe ist. Einer der jüngsten Überflieger, die den Youngster Cup als Sprungbrett nutzten, ist sicher L.B. Convall, der mit Christina Liebherr (SUI) in der Nachwuchstour startete, 2016 mit Philip Weishaupt den Großen Preis von Aachen und ein Jahr später den Großen Preis von Calgary gewann. Wiedersehen in Hamburg nicht ausgeschlossen!

    Zum Deutschen Spring- und Dressurderby:
    Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg-Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.
    Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

    Quelle

    Weiterlesen auf: Derby-Luft schnuppern, nicht nur für die Stars!

  • Andreas Kreuzer stellt sich neuen Aufgaben

    Andreas Kreuzer stellt sich neuen Aufgaben

    Der erfolgreiche Springreiter Andreas Kreuzer begibt sich auf eine neue Mission: Ab Sommer 2018 möchte er zur Ausbildung des Reiternachwuchses beitragen. Aktiv beteiligen wird sich der selbständige Unternehmer im Norden der Republik. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner David Will hat Kreuzer nach angekündigter Suche nun einen geeigneten Turnierstall gefunden: Ab Mai 2018 wird er die Ställe des Reitsportzentrums in Damme übernehmen. Der Deutsche Meister von 2016 sieht sich dort nicht nur im Sattel sondern vor allem in der Rolle des Ansprechpartners und Managers sowie als Netzwerker. In seinem Visier: Pferdebesitzer, talentierte Reiter und Investoren im Pferdesport. Kreuzer betont: „In den vergangenen Jahren habe ich deutlich gemerkt, wie viel wichtiges Potenzial der Pferdesport neben meinem eigenen Turnierreiten bietet, dies gilt es nun zu nutzen“ Nutzen möchte er es gerne durch die gezielte Förderung junger Talente. Aus eigener Erfahrung weiß Kreuzer wie Pferd und Reiter es in den Spitzensport schaffen und wie Personen mit verschiedenen Interessen und Stärken im Pferdesport gewinnbringend und zufriedenstellend kooperieren können. Ambitionierten Reitern möchte der junge Selbständige ein individuell passendes Konzept aus Training und Management bieten und sie bei der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen. Zudem sollen die Kunden von Netzwerken vor Ort profitieren.

    Bevor das Großprojekt jedoch beginnt, wird zunächst die gesamte Anlage komplett renoviert,  eine dritte Reithalle und ein weiterer Stalltrakt sollen entstehen.

    Andreas Kreuzer konnte sich im vergangenen Jahr noch als erfolgreichster deutscher Reiter über den Großen Preis beim CHIO Aachen freuen. In diesem Jahr sorgt sein neues Projekt für Aufsehen:  „Wir waren auf der Suche nach einem Ort, der all unseren Vorstellungen und Zielen gerecht werden kann. Diesen haben wir in Damme gefunden“. Das Reitsportzentrum bietet ideale Trainingsmöglichkeiten in drei Reithallen sowie auf zwei Außenplätzen. Insgesamt übernehmen Kreuzer und Will 50 Boxen für ihre eigenen Pferde und die Tiere ihrer Kunden. Arbeiten möchten sie beide selbständig, sich aber durchaus gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren.

    Foto:  Bernd Röttgers (IMGAndreasKreuzer)

  • Pferd Bodensee in Friedrichshafen, morgen geht´s los!

    Pferd Bodensee in Friedrichshafen, morgen geht´s los!

    Das Topereignis des Jahres im Dreiländereck Deutschland, Österreich, Schweiz!

    Alle zwei Jahre verwandelt die Pferd Bodensee die Messehallen in eine Erlebniswelt für Reiter und Pferdeliebhaber. Drei Reitringe mit Aktionsprogramm, das Reiter-Feriendorf, die Schau der TOP-Hengste und der Gala-Abend Im Takt der Pferde stützen die Fachkompetenz und den Unterhaltungswert der Internationalen Fachmesse.
    ACHTUNG Sonntag hat die Messe nur bis 17:00 Uhr geöffnet.

    Das Messeprogramm findet ihr hier: Programm

    Wir wünschen allen Messebesuchern viel Spaß und fröhliches Shopping!

  • Josera: Messeangebot auf der Pferd Bodensee

    Josera: Messeangebot auf der Pferd Bodensee

    Josera Heimtier hat auf der Pferd Bodensee 2018 zwei tolle Angebote für euch 

     2kg Pferdefutter nach Wahl für nur 2€ (3€ für 2kg Mash)
     Großer 20l Eimer mit 2kg Kraut & Rüben, Futterprobe, Werbeartikel und 5€ Gutschein für euren nächsten Einkauf für nur  5€

    Schaut vorbei, am Stand Nr. A6-220

    Für alle die nicht auf der Messe sind:
    Hier habt ihr die Möglichkeit einen Futtersack Mash Rapid zu gewinnen  www.horse-gate.com/futterkalender

  • SM**, SS* Springpferdefestival Lathen (GER): Ergebnisse vom Sonntag 11.02.2018

    15/1 Springprüfung Kl.M**

    1 Pia Wernke Little Crazy Jumper GER 0 53.17  110,00 EUR
    2 Paweena Hoppe Cassina 73 GER 0 55.79 90,00 EUR
    3 Janne Visscher La Grafina GER 0 56.91 80,00 EUR
    4 Kelly Langel Cordoba 51 GER 0 61.37 69,00 EUR
    5 Annika Roede Luizard GER 1 64.35 57,00 EUR

    15/2 Springprüfung Kl.M**

    1 Daniel Wolke Gräfin Andorra OLD GER 0 55.52 110,00 EUR
    2 Hanno Berenzen Chula Vista GER 0 56.35 90,00 EUR
    3 Manuel Beeker Champ 227 GER 0 57.58 80,00 EUR
    4 Denis Huser Chaccolabella GER 0 58.75 69,00 EUR

    16 Punktespringprüfung Kl.S* mit Joker

    1 Wilhelm Winkeler Edison D.N. GER 65 43.68 320,00 EUR
    2 Janne Visscher La Grafina GER 65 44.76 250,00 EUR
    3 Kathrin Stolmeijer Dedicasse du Bois de Buisseret GER 65 46.91 185,00 EUR
    4 Hartwig Rohde Carlo D GER 65 47.58 136,00 EUR
    5 Paweena Hoppe Queenessa Verdi GER 65 47.69  112,00 EUR
    6 Denis Huser PMH Gilmore GER 65 47.94 95,00 EUR
    7 Maurice Tebbel Quinto 85 GER 65 48.08 85,00 EUR
    8 Jörg Zeppenfeld Chicago 183 GER 65 48.24 75,00 EUR
    9 Manuel Beeker Champ 227 GER 65 48.93 75,00 EUR
    10 Dirk Lonnemann Danique 6 GER 65 49.32 75,00 EUR

    17 Springprfg.Kl.S m.St.*

    1 Maurice Tebbel Lava Levista GER 0 0 36.66 420,00 EUR
    2 Hartwig Rohde Böckmanns Lord Pezi Junior GER 0 0 40.13 310,00 EUR
    3 Maurice Tebbel Camilla PJ GER 0 4 37.83 250,00 EUR
    4 Wilhelm Winkeler Desperado AM GER 0 4 39.6 180,00 EUR
    5 Hendrik Hofschröer Lüttinghof’s Converse GER 0 4 41.77 150,00 EUR
    6 Sandra Auffarth Landlord 56 GER 0 8 43.78 120,00 EUR