Kategorie: unsichtbar

FN News

  • Liebe zum Pferd vereint Pferdesportler

    Liebe zum Pferd vereint Pferdesportler
    Fast vier Millionen Menschen in Deutschland reiten zumindest gelegentlich. Sie alle eint die Liebe zum Pferd. Gleichwohl ist die Pferdeszene keineswegs homogen, sondern eine bunte Mischung aus Vertretern verschiedener Reitweisen, deren Motive und Ziele sich zum Teil grundlegend unterscheiden. Was Pferdesportler im Jahr 2017 kennzeichnet, wie zufrieden sie mit der Situation der Pferdebranche sind und was sie sich wünschen, hat das Marktforschungsinstitut HorseFuturePanel in einer Broschüre zusammengestellt.

    „Pferdesportler 2017“ lautet der Titel der Broschüre, die Ergebnisse verschiedenster Studien zusammenfasst und damit ein Zustandsbild des Pferdesports in Deutschland zeichnet. Unterschieden in die Disziplinen Dressur, Springen, Gangreiten, Klassisch-Barockes Reiten, Westernreiten und Fahren werden verschiedene Faktoren beleuchtet, darunter auch Pferdehaltung und Pferdezucht. Dabei erkennt das HorseFuturePanel bei der Pferdehaltung unter anderem einen starken Trend hin zu Gruppenhaltungssystemen. Allerdings sind je nach Disziplin nur maximal ein Viertel aller Pferdesportler auch zufrieden mit der Verfügbarkeit dieser Haltungsform. Hinsichtlich den Eigenschaften einer Trainingsanlage ist für fast alle Befragten der Aspekt Pferdegerechtheit besonders wichtig. Mit Blick auf die Pferdezucht in Deutschland sind Dressur- und Springreiter überdurchschnittlich zufrieden mit dieser, während für die Vertreter alternativer Reitweisen das Gegenteil gilt. Über alle Disziplinen hinweg begeistern bei der Pferdezucht vor allem die Qualität deutscher Pferde sowie das Herzblut und die Passion der Züchter. In der Broschüre wird auch ein Bild des durchschnittlichen, deutschen Züchters skizziert. Dieser ist männlich, Mitte 50, besitzt 3,4 Zuchtstuten, betreibt die Pferdezucht seit 16 Jahren und hat eine enge Verbindung zur Landwirtschaft. Zusammengefasst hat das HorseFuturePanel auch Erkenntnisse zum Informations- und Kaufverhalten von Pferdesportlern: Welche Kanäle nutzen sie, um sich zu informieren? Was motiviert sie zum Kauf bestimmter Produkte? Wen dies interessiert und wer tiefer in die Themen eintauchen und sich ein eigenes Bild vom „Pferdesportler 2017“ machen möchte, der kann die Broschüre im PDF-Format unter www.horsefuturepanel.de/studien kostenlos anfordern. hoh
    Liebe zum Pferd vereint Pferdesportler

    Source: Presseservice Kerstan

  • Kaya Lüthi wechselt in die Schweiz

    Kaya Lüthi wechselt in die Schweiz
    Die Vize-Europameisterin der Jungen Reiter von 2014 und 2015 startet neu unter Schweizer Farben
    Die junge Springreiterin und deutsch-schweizerische Doppelbürgerin Kaya Lüthi aus Aach (GER) hat sich entschlossen, künftig für die Schweiz zu reiten und hat den Schweizerischen Verband für Pferdesport SVPS gebeten, dazu bei der FEI die nötigen Schritte einzuleiten.
    Die Formalitäten sind nun erledigt und die deutsche reiterliche Vereinigung (FN) hat ihr Einverständnis auch gegeben – somit wird Kaya Lüthi ab sofort für die Schweiz starten. Wie alle Reiterinnen und Reiter muss auch die Vize-Europameisterin Einzel und Team der Jungen Reiter von 2015 in Wiener Neustadt (AUT) entsprechend Resultate zeigen, um in ein Schweizer Kader aufgenommen oder zu einem Nationenpreis aufgeboten zu werden.
    Zudem darf die 23-Jährige im Moment noch keine Nationenpreise und Championate für die Schweiz bestreiten, dies weil ein Gesuch um eine Aufhebung der sogenannten Sperrfrist – man darf zwei Jahre, nachdem ein internationales Championat, ein Nationenpreis oder ein Weltcupspringen für ein Land bestritten wurde, nicht für ein anderes Land an ebensolchen teilnehmen – noch bei der FEI hängig ist.
    «Wir freuen uns, eine talentierte hoffnungsvolle Nachwuchsreiterin in unseren Reihen willkommen zu heissen», so das Statement des Equipenchefs der Elite Andy Kistler zu diesem Nationenwechsel.
    Kaya Lüthi wechselt in die Schweiz

    Source: Presseservice Kerstan

  • 54. Maimarkt-Turnier im MVV-Reitstadion Mannheim Die „Mannheimer Pferdewoche“ ist ein internationales Pferdesport-Highlight

    54. Maimarkt-Turnier im MVV-Reitstadion Mannheim
    Die „Mannheimer Pferdewoche“ ist ein internationales Pferdesport-Highlight
    ARENA Polo sowie internationale Dressurprüfungen der U25- und der Ponyreiter am ersten Wochenende der „Mannheimer Pferdewoche“ (29. April bis 1. Mai) und fünf Tage mit internationalen Spring-, Dressur- und Para-Equestrian-Wettbewerben am zweiten Wochenende (5. bis 9. Mai) bilden das vielfältige und hochkarätige Programm des 54. Maimarkt-Turniers im MVV-Reitstadion Mannheim. Einmal mehr werden auf dem Mühlfeld zum Auftakt der „grünen Saison“ Reiterinnen und Reiter aus über 30 Nationen zu Gast sein, darunter Olympia- und Paralympics-Sieger, Welt- und Europameister.

    Doch auch auf den Nachwuchs setzt Peter Hofmann, Präsident des Reiter-Verein Mannheim und seit 34 Jahren Organisator des Traditionsturniers in der Metropolregion Rhein-Neckar. „Die U25-Prüfungen und die Bewerbe für Ponyreiter sind international ausgeschrieben, denn wir wollen den jungen Pferdesportlern in einem großen Turnier eine Plattform bieten.“ An den siebten „Mannheimer ARENA Polo Championships“ nehmen an drei Tagen sechs Mannschaften teil, Titelverteidiger ist das Team Ubi Bene, das auch schon 2015 gewonnen hatte.

    An den fünf Tagen der zweiten Turnierhälfte ragen im Springen das Championat von Mannheim am Sonntag (Vorjahressieger Daniel Deußer) und der abschließende Große Preis von MVV Energie – Die Badenia – am Dienstag, den im vergangenen Jahr der Italiener Emilio Bicocchi für sich entscheiden konnte, heraus. Außerdem sind in drei weiteren Prüfungen Weltranglistenpunkte zu holen. Springen für Amateure und U25-Reiter, internationale Dressurprüfungen mit dem Grand Prix um den Grimminger-Preis (Freitag), der Grand Prix Special (Samstag), die Grand Prix Kür (Sonntag) sowie die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal um den Preis der Nürnberger Versicherungsgruppe runden das Programm ab.

    Bereits zum vierten Mal wird im Rahmen des Maimarkt-Turniers der einzige Nationenpreis Deutschlands der behinderten Dressurreiter ausgetragen. Die „Paras“ sind seit 2003 in Mannheim in ein Regelturnier integriert, womit sich Turnierchef Peter Hofmann mit seinem Team buchstäblich als „Vorreiter“ der Inklusion einen Namen gemacht hat. Die Para-Equestrians tragen 15 internationale Prüfungen aus.

    Tickets für die überdachte Tribüne gibt es über die Mannheimer Ausstellungsgesellschaft unter der Telefonnummer 06 21 – 42 509-22. Sie kosten zehn Euro am 6. und 8. Mai beziehungsweise 15 Euro am 7. und 9. Mai. Am ersten Wochenende sowie am Freitag, 5. Mai, haben alle Maimarkt-Besucher freien Zugang zur Tribüne. Eintrittskarten für den Maimarkt kosten im Vorverkauf (ebenfalls über die Mannheimer Maimarkt-Gesellschaft) 4,50 Euro für Erwachsene sowie drei Euro für Kinder und Jugendliche (sechs bis 14 Jahre), an der Tageskasse sind die Tickets für acht Euro beziehungsweise 4,50 Euro erhältlich. Mit diesen Karten kann auch das Maimarkt-Turnier von den Stehplätzen aus beobachtet werden.

    Das VRN-Maimarkt-Ticket (Eintritt sowie Hin- und Rückfahrt zum Maimarkt im gesamten VRN-Gebiet) kosten 9,50 Euro für Erwachsene und 5,30 Euro für Kinder.
    54. Maimarkt-Turnier im MVV-Reitstadion Mannheim
    Die „Mannheimer Pferdewoche“ ist ein internationales Pferdesport-Highlight

    Source: Presseservice Kerstan

  • Wieder da – Lauren Edwards bei der Costa del Sol Equestrian Tour

    Wieder da – Lauren Edwards bei der Costa del Sol Equestrian Tour
    Frühlingshafte 17 Grad Lufttemperatur, Mittelmeerklima und perfekte Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Pferden – so ist die Costa del Sol Equestrian Tour in den zweiten Winter Cup des Jahres 2017 gestartet und erneut war es eine Britin, die sich in den Vordergrund schob. Lauren Edwards ist mit ihren Pferden nach dem ersten Winter Cup einfach in Mijas geblieben, um dort weiter zu machen, wo sie vor über einer Woche aufgehört hat – vorne.

    Die 22-jährige kommt aus Stockport in der englischen Grafschaft Cheshire und nutzt die Costa del Sol Equestrian Tour intensiv, um sich und ihre Pferde voran zu bringen. Mit dem sechs Jahre alten Breit Star dominierte die Amazone bereits im Februar die Nachwuchspferdetour, jetzt folgte Platz zwei hinter Landsmann Graham Babes mit Ma Fleur JS. Bester deutscher Reiter war Dirk-Heiner Strobel (Klein Offenseth) mit Casallantum auf dem vierten Rang.
    Zu den bekanntesten Teilnehmern beim zweiten Wnter Cup 2017 zählt der Australier James Paterson-Robinson. Der 38-jährige, der im niederländischen Putten lebt, gewann in Mijas mit der siebenjährigen Touche d`Allegresse. Paterson-Robinson war 2012 und 2016 bei den Olympischen Spielen und vertrat australische Farben bei den Weltmeisterschaften in Kentucky und in Caen. „Keep it simple“ – halt es einfach – so lautet die Philosophie des Profis, der 2012 der Rolex one to watch war, der bemerkenswersteste Reiter. Grund: Innerhalb von 12 Monaten kletterte er in der Weltrangliste um gleich 190 Plätze weiter nach oben.

    Ranglistenpunkte kann sich der Australier auch in Mijas holen, denn der zweite Winter Cup des Jahres 2017 ist als CSI3* ausgeschrieben, in den Großen Preisen geht es um Punkte und um Preisgeld. Allerdings trifft Paterson-Robinson gleich reihenweise auf Kollegen, die genau das auch haben wollen. Zum Beispiel Benjamin Wulschner aus Wendorf, der seinen Spanien-Aufenthalt kurz entschlossen verlängert hat, auf Louise Whitaker (Engand) oder auf Mike Patrick-Leichle aus Schnarup-Thumby und seine Schüler. Bis zum 26. März geht der zweite Winter Cup im andalusischen Mijas im Hippodromo Costa del Sol und lockt Reiterinnen und Reiter aus der ganzen Welt in die Küstenstadt.

    Ergebnisübersicht Costa del Sol Equestrian Tour
    5 Year Old Horses
    1. Graham Babes (England) Ma Fleur JS, 0/38,92
    2. Lauren Edwards (England) Breit Star, 0/39,77
    3. Miguel Torres Garcia (Spanien) Funky Buddha, 0/42,45
    4. Dirk-Heiner Strobel (Klein Offenseth) Cassallantum,
    5. Lauren Edwards (England) Carumba, 4/84,79
    6. Sebastian Bishop (England) Springsteen, 4/87,26

    6 Year Old Horses
    1. Cassandre Malherbe (Belgien) Fee van het Cauterhof, 0/36,70
    2. Graham Babes (England) Glencoe, 0/38,98
    3. Antonia Andersson (Schweden) Clinto T Z, 0/39,77
    4. Vincent Elbers (Deutschland) Romeo, 0/40,50
    5. Lauren Edwards (England) Kesara, 0/42,82
    6. Adrian Whiteway (England) Kimba, 0/43,71

    7 Year Old Horses
    1. James Paterson-Robinson (Australien) Touche D’Allegresse, 0/42,62
    2. Louise Whitaker (England) Special Warrior, 0/43,23
    3. Viktor Daem (Belgien) For President, 0/43,79
    4. Luciano Segovia (Argentinien) Allegria du val Henry, 0/44,47
    5. Samuel Oliva Martinez (Spanien) Casalli, 0/45,09
    6. Sean Monaghan (Irland) Dignity, 0/46,53

    Informationen über die Costa del Sol Tour in Mijas, das Programm, die Möglichkeiten und mehr gibt es unter www.ese-marketing.de. Die Vermarktung liegt in den Händen der deutschen Agentur Herbert Ulonska – Equestrian Sport Events.

    Wieder da – Lauren Edwards bei der Costa del Sol Equestrian Tour

    Source: Presseservice Kerstan

  • Marbacher Gestütsauktion am 11. März Garantierte Spannung bei der Versteigerung 22 junger Remonten

    Marbacher Gestütsauktion am 11. März

    Garantierte Spannung bei der Versteigerung 22 junger Remonten
    Der große Tag für die Auktionspferde rückt näher: Am Samstag, 11. März, 14 Uhr bietet das Haupt- und Landgestüt Marbach 22 hoffnungsvolle Nachwuchspferde für Sport und Freizeit zur Versteigerung an. Am Samstag, 11. März, um 10 Uhr findet die Abschlusspräsentation im Freispringen sowie unter dem Reiter statt.

    Rahmenprogramm
    Ein Besuch der Gestütsauktion lohnt sich nicht nur für Kaufinteressierte. Der international tätige Auktionator Hendrik Schulze Rückamp freut sich auf spannende Bieterduelle und glückliche Käufer, wenn sein Hammer gefallen ist. Zur Gestütsauktion werden einige bekannte Reitergrößen aus dem Ländle und dem Ausland erwartet. Kaufinteressierte aus den USA, Canada, Italien und der Schweiz haben bereits ihre Flüge gebucht, um sich eines der hoffnungsvollen Nachwuchstalente zu sichern. Landstallmeister aus dem Landgestüt Celle Dr. Axel Brockmann, wird in Marbach zu Gast sein und bei der Versteigerung seiner vier Auktionskandidaten mitfiebern.

    Eine wahre Herzensbrecherin: Donauherz/T. v. HERBSTKÖNIG/T. (Foto: Stephan Kube)

    Vorab präsentiert das Haupt- und Landgestüt Marbach den Landbeschäler LEMBERGER v. Locksley II-GARDEZ, der aus seinem zweiten Fohlenjahrgang, mit „Lichtensteiner“ ein Spitzenauktionspferd stellt. Landbeschäler FÜRSTENHOF stellt aus seinem ersten Jahrgang gleich zwei hoffnungsvolle Youngster mit „First Love“ und „Fitzgerald“. Bewegungstalent „Dix“ von Landbeschäler DEMETRIUS ist einer der Jüngsten und einer der bewegungsstärksten Talente im Lot. Premiere haben in diesem Jahr, neben den Pferden aus dem Haupt- und Landgestüt Marbach und erfahrenen Züchterställen, erstmals Pferde aus dem Landgestüt Celle und dem Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, die über die Marbacher Gestütsauktion eine neue Wirkungsstätte finden. In diesem Jahr werden mehr vierjährige und ältere Pferde angeboten als in den vergangenen Jahren.

    Mit dabei ein springgewaltiger Junghengst aus dem Landgestüt Celle mit dem klangvollen Namen „Goethe“ v. Grey Top (Foto: Stephan Kube)
    Charity-Aktion
    Für einen guten Zweck wird im Rahmen der Auktion ein Holzpferd und Lernkoffer des Vereins „Pferde für unsere Kinder“ versteigert. Das ersteigerte Holzpferd soll an einen Kindergarten gespendet werden. Der Verein setzt sich dafür ein, Kinder zum Pferd zu bringen.

    Die große Reithalle ist beheizt und auf dem Reithallenvorplatz wird für das leibliche Wohl gesorgt. Weitere Austeller rund um den Pferdebedarf runden das Angebot ab.

    Das Auktionslot
    22 ausgezeichnete Jungpferde sind in gute Hände abzugeben. Im Auktionslot stehen vor allem drei- und vierjährige Pferde sowie Ältere und entsprechend reiterlich weiter geförderte Pferde. Bei Verkaufsleiter Karl Single steht das Telefon seit Tagen nicht mehr still, die jungen Remonten aus der Zucht und der ausgezeichneten Aufzucht des Haupt- und Landgestüts Marbach, Züchterpferden, dem Haupt- und Landgestüt Schwaiganger sowie dem Landgestüt Celle werden täglich unter dem Sattel ausprobiert und trainiert. „Es ist uns in diesem Jahr wieder gelungen ein besonders hochwertiges Auktionslot zusammenzustellen. Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unseren Youngstern, und sind gespannt auf den doch recht vielversprechenden Auktionsverlauf.“ so Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck.

    Weitere Informationen
    · Ausführliche Informationen, Videos und Bilder der Auktionspferde im Internet: www.gestuet-marbach.de oder
    · Besichtigungs- und Probetermine nach Absprache mit Ausbildungsleiter Karl Single, Tel. (01 70) 2 20 47 52.
    Termine
    11. März 10 Uhr Abschlusspräsentation der verkäuflichen Pferde im Freispringen und unter dem Reiter
    14 Uhr Auktionseröffnung

    Karten
    Preise: Tribüne 10,- Euro – es gibt keine Stehplatzkarten VIP-Tisch Parkett
    20,- Euro | Katalog zur Gestütsauktion 3,- Euro zzgl. Versandkosten.
    Am Auktionstag gibt es ab 9 Uhr eine Tageskasse. Es können keine Karten mehr versandt werden. Die Mitarbeiter in der Gestütsverwaltung beantworten gern Ihre Fragen. Tel. (0 73 85) 96 95-0 oder per E-Mail poststelle@hul.bwl.de.

    Hotelnachweis über die Tourist-Info Gomadingen, Rathaus, 72532 Gomadingen, Tel. (0 73 85) 96 96 – 33, Fax (0 73 85) 96 96 – 22, www.gomadingen.de.

    Weitere Informationen zum Haupt- und Landgestüt Marbach im Internet unter www.gestuet-marbach.de oder auf der Facebook-Seite des Gestüts.
    Marbacher Gestütsauktion am 11. März

    Garantierte Spannung bei der Versteigerung 22 junger Remonten

    Source: Presseservice Kerstan

  • 600 Tierärzte und Pferdespezialisten gelistet Die App von Pferdesport-Online.com macht´s möglich

    600 Tierärzte und Pferdespezialisten gelistet
    Die App von Pferdesport-Online.com macht´s möglich
    Das Forum wächst und die Pferdewelt profitiert davon! Das Portal Pferdesport-Online.com hat in den letzten Wochen wahre Pionierarbeit geleistet und mittlerweile 600 Tierärzte und Pferdespezialisten auf einen Klick vereint.
    Die Kontaktadressen sind online via App und Homepage www.pferdesport-online.com verfügbar und somit ein unverzichtbarer Begleiter für alle Pferdebesitzer, Züchter, Stallbetreiber…

    Sie wollen mehr Infos, dann klicken Sie sich rein auf die Homepage www.pferdesport-online.com, die Facebook-Seite www.facebook.com/pferdesportonline oder kontaktieren Sie das Team rund um Karin Schindler und Andrea Grob.

    Zum Video: http://youtu.be/rXr8QIqaxZM
    600 Tierärzte und Pferdespezialisten gelistet
    Die App von Pferdesport-Online.com macht´s möglich

    Source: Presseservice Kerstan

  • Dressur: Helen Langehanenberg in B-Kader nachberufen Mannschaftsweltmeisterin mit dem Hengst Damsey FRH zurück in DOKR-Auswahl

    Dressur: Helen Langehanenberg in B-Kader nachberufen
    Mannschaftsweltmeisterin mit dem Hengst Damsey FRH zurück in DOKR-Auswahl
    Der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit dem Pferd Damsey FRH in den B-Kader nachberufen. Die 34-Jährige und der Hannoveraner Hengst hatten am vergangenen Wochenende in der Weltcup-Kür von Neumünster den zweiten Platz belegt und damit ihre starke Form einmal mehr bestätigt.

    Seit gut einem Jahr sind Helen Langehanenberg und der 15-jährige Hannoveraner-Hengst Damsey FRH (von Dressage Royal – Ritual) im internationalen Sport unterwegs. Schon nach kurzer Zeit sammelten sie ihre ersten gemeinsamen Siege auf Grand-Prix-Niveau, wie zum Beispiel beim Maimarkt-Turnier in Mannheim. Ihren ersten gemeinsamen Weltcup-Auftritt meisterten sie am vergangenen Wochenende bei den VR-Classics in Neumünster mit großem Erfolg. Zunächst belegten sie mit 73,200 Prozent Platz drei im Grand Prix, ehe sie in der Grand Prix Kür 79,150 Prozentpunkte von den Richtern erhielten und damit Rang zwei hinter Isabell Werth und Don Johnson FRH erreichten (wir berichteten).

    Während der Wettkampf in der Holstenhalle die Weltcup-Premiere für Damsey war, wurde das Turnier für seine Reiterin zu einer sehr emotionalen Rückkehr. In den Jahren 2012, 2013 und 2014 hatte sie mit ihrem damaligen Spitzenpferd Damon Hill NRW die Weltcup-Prüfungen von Neumünster dominiert. Mit dem Hengst wurde sie zudem Mannschaftsweltmeisterin sowie doppelte Vize-Weltmeisterin im Einzel bei den Weltreiterspielen in Caen (FRA) 2014. Zwei Mal gewann sie das Weltcup-Finale (2013 und 2014) sowie 2012 Team-Silber bei den Olympischen Spielen in London. Mit Damsey FRH hat Langehanenberg, die in den vergangenen Jahren zahlreiche junge Pferde ausbildete und diese bei den DKB-Bundeschampionaten sowie den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde überaus erfolgreich vorstellte, wieder ein Spitzenpferd im Stall, mit dem sie an frühere Erfolge im Spitzensport anknüpfen will. „Wir sind immer noch dabei uns kennenzulernen. Hier hatte ich aber schon das Gefühl, dass wir richtig gut zusammengearbeitet haben. Jetzt ist es an der Zeit, Pläne zu schmieden“, sagte Langehanenberg in Neumünster. jbc
    Dressur: Helen Langehanenberg in B-Kader nachberufen
    Mannschaftsweltmeisterin mit dem Hengst Damsey FRH zurück in DOKR-Auswahl

    Source: Presseservice Kerstan

  • Gerhard Gramann verstorben

    Gerhard Gramann verstorben
    Die deutsche Pferde- und Ponyzucht trauert um Regierungs-Landwirtschaftsdirektor Gerhard Gramann aus Kiel. Anfang März verstarb der ehemalige Holsteiner Zuchtleiter und Geschäftsführer des Verbandes Schleswiger Pferdezuchtvereine sowie des Landesverbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter im Alter von 88 Jahren.

    Der gebürtige Westfale ergriff nach dem Zweiten Weltkrieg das Studium der Landwirtschaft in Göttingen und arbeitete nach seiner Referendarausbildung in Niedersachsen zunächst in der Futtermittelindustrie und als Tierzuchtleiter beim Verband Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner in Lübeck, bevor er das Amt des Pferdezuchtreferent der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein in Kiel übernahm. Von 1973 bis 1990 war er Abteilungsleiter im Landesamt für Tierzucht Schleswig-Holstein und Dezernent für Pferdezucht, nach Auflösung des Landesamtes bis 1993 Referent für Pferdezucht der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Darüber hinaus war Gerhard Gramann von 1965 bis 1990 Geschäftsführer des Landesverbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Schleswig-Holstein/Hamburg und des Verbandes Schleswiger Pferdezucht-Vereine, die beide 1977 zum Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/ Hamburg fusionierten. Ebenfalls seit 1965 (bis 1993) war er Geschäftsführer des Landesverbandes schleswig-holsteinischer Pferdezuchtverbände (Holsteiner, Schleswiger, Ponys, Kleinpferde, Trakehner, Traber) und gleichzeitig Geschäftsführer der staatlichen Körkommission dieser Verbände. Von 1967 bis 1989 war er Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Ponyzuchtverbände (AGP) und hatte von 1970 bis 1989 die Geschäftsführung der Abteilung Zucht des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes inne. Währen dieser Zeit setzte sich Gerhard Gramann intensiv für die Einführung der EDV für den gesamten Pferdezuchtbereich sowie für die Erstellung eines Zuchtprogramms für Pferde und die Entwicklung aussagefähiger Leistungsprüfungen ein. Gemeinsam mit Hans-Heinrich Stien war er Autor des Buches „Das Holsteiner Pferd. Geschichte, Zucht und Leistung“, darüber hinaus war er journalistisch für das „Bauernblatt“ und als Ansager und Kommentator auf Turnieren und Pferdeschauen tätig und gehörte dem Fachbeirat der Messe „Hansepferd“ in Hamburg an. Für seine zahlreichen Verdienste um die Förderung der Pferdezucht wurde Gramann von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) 1993 mit der Gustav-Rau-Medaille ausgezeichnet.
    Gerhard Gramann verstorben

    Source: Presseservice Kerstan

  • Turniervorschau vom 7. bis 12. März

    Turniervorschau vom 7. bis 12. März
    Internationales Spring- und Weltcup-Dressurturnier in s’Hertogenbosch, internationale Springturniere in Wellington und Ocala und mehr

    Auslandstarts

    Internationales Spring- und Weltcup-Dressurturnier (CSI5*/ CDI-W/U25) vom 9. bis 12. März in s’Hertogenbosch/NED
    CSI: Christian Ahlmann (Marl); Ludger Beerbaum (Riesenbeck); Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen); Marcus Ehning (Borken); Marco Kutscher (Bad Essen); CDI-W: Jessica Krieg (Heinsberg); Fabienne Lütkemeier (Paderborn); Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen); Isabell Werth (Rheinberg).

    Weitere Informationen unter www.indoorbrabant.com

    Internationales Springturnier (CSI5*) vom 7. bis 12. März in Wellington/USA
    Daniel Deusser (Mechelen/BEL); Markus Beerbaum (Thedinghausen); Wilhelm Genn (Lebanon/USA).

    Weitere Informationen unter www.equestriansport.com

    Internationales Weltcup-Springturnier (CSI3*-W) vom 8. bis 12. März in Ocala/USA
    Markus Beerbaum (Thedinghausen); Christian Heineking (Strasen); Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen); Andre Thieme (Plau am See).

    Weitere Informationen unter www.liveoakinternational.com

    Internationales Spring- und Dressurturnier (CSI3*/1*/CDI3*) vom 8. bis 12. März in Herning/DEN
    CSI3*: Evi Bengtsson (Itzehoe); Thomas Brandt (Winsen); Felix Hassmann (Lienen); Harm Lahde (Sassenholz); Nisse Lüneburg (Hetlingen); Jesse Luther (Wittmoldt); Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg); Rolf Moormann (Großen Kneten); Björn Nagel (Friedrichskoog); Carsten-Otto Nagel (Norderstedt); Heike Schmidt (Neu Benthen); Holger Wulschner (Passin); CSI1*: Evi Bengtsson (Itzehoe); Thomas Brandt (Winsen); Daniela Haase (Twistringen); Harm Lahde (Sassenholz); Nisse Lüneburg (Hetlingen); Jesse Luther (Wittmoldt); Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg); Rolf Moormann (Großen Kneten); Björn Nagel (Friedrichskoog); Astrid Wulschner (Klein Beliltz); CDI: Nadine Husenbeth (Sottrum); Dorothee Schneider (Framersheim).

    Weitere Informationen unter www.herninghorseshow.com

    Internationales Springturnier (CSI3*) vom 9. bis 12. März in Gorla Minore/ITA
    Matthias Lienhop (Zollinkon/SUI); Jörne Sprehe (Fürth); Simon Widmann (Markt Schwaben); Marcel Wolf (Neuendorf/SUI).

    Weitere Informationen unter www.equieffe.it

    Internationales Springturnier (CSI4*) „Sunshine-Tour“ vom 7. bis 12. März in Vejer de la Frontera/ESP
    Torben Köhlbrandt (Emsdetten); Sylvie Liebing (Horst-Meterik/NED); Helmut Schönstetter (Unterneukirchen); Michael Viehweg (Schrobenhausen); Sandra Viehweg (Schrobenhausen); Holger Wenz (Bad Laer); Karin Ernsting (Münster); Katharina Offel (Doenrade/NED).

    Weitere Informationen unter www.sunshinetour.net

    Internationales Springturnier (CSI3*/1*) vom 6. bis 12. März in Vilamoura/POR
    CSI3*: Marc Bettinger (Remouchamps/BEL); Christoph Könemann (Root/SUI); Marcel Marschall (Heiligkreuztal); Nicola Pohl (Marburg); CSI1*: Katharina Schaper (Lissabon/POR); Henrike Schmidt-Holzmann (Köln).

    Weitere Informationen unter www.vilamouratour.com

    Internationales Dressurturnier (CDI3*/2*/J/Y) vom 9. bis 12. März in Valencia/ESP
    CDI3*: Sönke Rothenberger (Bad Homburg); CDI2*: Cornelia Dyhr (Düsseldorf); Matthias Alexander Rath (Kronberg); CDIJ: Liselott Marie Linsenhoff (Kronberg); CDIY: Semmike Rothenberger (Bad Homburg).

    Weitere Informationen unter www.cesvalencia.net

    Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
    CSI1*/2*/YH1* Villeneuve Loubet vom 9. bis 12. März; www.espace-azur-cheval.com
    CSI 2*/YH1* Mijas/ESP vom 7. bis 12. März; www.costadelsoltour.com
    Turniervorschau vom 7. bis 12. März

    Source: Presseservice Kerstan

  • Drei neue Fendt-Traktoren für das Bundesleistungszentrum

    Drei neue Fendt-Traktoren für das Bundesleistungszentrum
    Im vergangenen Jahr besiegelten der Landtechnikhersteller Fendt, die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) die Fortsetzung ihrer erfolgreichen Partnerschaft für mindestens zehn weitere Jahre. Nun wurden im Rahmen dieser Partnerschaft drei Fendt-Traktoren an das DOKR-Bundesleistungszentrum (BLZ) Reiten in Warendorf übergeben.

    „Die Traktoren kommen bei der gesamten Pflege der Anlage und bei Veranstaltungen wie Lehrgängen, Nachwuchs- und DKB-Bundeschampionaten zum Einsatz“, erklärt BLZ-Betriebsleiter Heinz Brüggemann. Dazu gehören etwa die Reithallen- und Grünlandpflege, aber auch der Transport von Heu- und Strohballen. Die schwereren Arbeiten werden mit den beiden größeren Maschinen erledigt, mit dem dritten und kleineren Traktor, der sehr schmal und wendig ist, kann zum Beispiel der Boden im Parcours zwischen den Hindernissen hergerichtet werden. Eines haben die drei Fahrzeuge gemeinsam: Sie strahlen in einer neuen Farbe, dem frischen Fendt Nature Green.

    FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach sagte: „Wir sind Fendt sehr dankbar für diese Unterstützung. Der Einsatz der Traktoren ist bei der Instandhaltung des Bundesleistungszentrums unabdingbar, deshalb sind wir froh, dass wir sie haben. Das sind drei erstklassige Maschinen, die für die Spitzenqualität der Fendt-Produkte stehen.“

    Bis mindestens 2026 bleibt die Marke Fendt Hauptsponsor der deutschen Reitsport-Nationalmannschaften in den olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Auch weiterhin werden also die deutschen Reiter bei Nationenpreisen oder Championaten, wenn sie für Deutschland reiten, die Kleidung mit dem Fendt Logo tragen. jbc
    Drei neue Fendt-Traktoren für das Bundesleistungszentrum

    Source: Presseservice Kerstan

  • Pony-Geburtstag in der Niedersachsenhalle: 70 Jahre Ponyverband Hannover

    Pony-Geburtstag in der Niedersachsenhalle:
    70 Jahre Ponyverband Hannover
    Das Leben ist ein Ponyhof – zumindest, wenn sich am Samstag, den 11. März 2017 über 180 Ponys verschiedenster Rassen zur großen Geburtstagssause des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover in Verden treffen. Gefeiert wird der 70. Verbandsgeburtstag mit einem großen Schaunachmittag, Tombola, 25 Schaubildern und mehr als 200 Akteuren.
    Der große Ponytag in der Verdener Niedersachsenhalle beginnt bereits um 11 Uhr mit der Hengstanerkennung für eingetragene Vererber aus anderen Zuchtgebieten. Ab zwölf Uhr präsentieren sich dann über 30 Hengste der Rassen Shetlandpony (4), Deutsches Classic Pony (6), Welsh B (2), Welsh D (1), Haflinger (3) und Deutsches Reitpony (17) in Deckstellenvorführungen. Zum Start der Decksaison 2017 freuen sich die Ponyzüchter ihre gefragten Vererber in Verden vor großer Zuschauerkulisse zu präsentieren.
    Der dreistündige Schaunachmittag zum 70-jährigen Jubiläum des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover mit anschließender Tombola startet um 14 Uhr. Mit dabei sind die Thänhuser Zwerge, die IG Shetland, die IG Classic mit ihrer Sulky-Quadrille, die IG Fjord mit einer Langzügelquadrille, die Haflingerfreunde Cuxhaven mit der Quadrille „Karneval in Venedig“, das Connemara Show-Team, die Bissendorfer Hobbits mit „Mounted Games“, die Haflinger IG mit einer Freiheitsdressur, die große Hannoversche Reitponyquadrille, das Niedersächsische Landgestüt Celle, Hannoveraner Auktionspferde, Kaltblüter, Islandpferde, New Forests, Lewitzer, Jungzüchter sowie die IG Welsh mit ihren vielseitigen Ponys aus Wales und viele Überraschungsgäste. Bei der großen Tombola können Zuschauer hochwertige Sachpreise gewinnen.
    Der Eintritt kostet fünf Euro. Kinder haben freien Eintritt. Eine Jubiläumsbroschüre des Ponyverbandes ist vor Ort erhältlich.
    Alle Zeitpläne und weiteren Infos unter: www.ponyhannover.de
    Pony-Geburtstag in der Niedersachsenhalle:
    70 Jahre Ponyverband Hannover

    Source: Presseservice Kerstan

  • Dortmund: Deutsche Kader-Reiterinnen dominieren Dressurprüfungen

    Dortmund: Deutsche Kader-Reiterinnen dominieren Dressurprüfungen
    Die deutschen Dressurreiterinnen haben beim Signal Iduna Cup in der Dortmunder Westfalenhalle im Grand Prix und im Grand Prix Special die vordersten Plätze belegt. Zum Abschluss des Fünf-Sterne-Turnier am Sonntagvormittag gewann Fabienne Lütkemeier mit Fabregaz den Special. Am Freitag hatte Anabel Balkenhol mit Dablino FRH im Grand Prix gesiegt. Jessica von Bredow-Werndl belegte mit Zaire-E zwei Mal den zweiten Platz.

    Im vergangenen November erhielten Fabregaz (von Florestano – Ragazzo) sowie seine Reiterin Fabienne Lütkemeier (Paderborn) und deren Mutter Gina Capellmann-Lütkemeier den Otto-Lörke-Preis für die herausragenden Leistungen des DSP-Wallachs im Grand-Prix-Sport. Dass sie diese Auszeichnung absolut verdient haben, demonstrierten Lütkemeier und der zehnjährige Fabregaz einmal mehr in der Dortmunder Westfalenhalle. Mit einer fehlerlosen Vorstellung gewannen die beiden zum ersten Mal einen internationalen Grand Prix Special, und das mit neuer persönlicher Bestleistung – 76.118 Prozent. Am Freitag hatten die beiden schon mit 74.020 Prozent den dritten Platz im Grand Prix belegt. „Fabregaz ist bei uns seit er fünf Jahre alt war. Ich bin immer wieder überrascht wie schnell er alles lernt und die Kraft bekommen hat, den Special so gut zu meistern“, berichtete Lütkemeier. „Es hat einen Riesen-Spaß gemacht hier zu reiten.“ Am kommenden Wochenende will die 27-Jährige mit D’Agostino FRH beim Weltcup-Turnier in s’Hertogenbosch (NED) starten, um noch die letzten Qualifikationspunkte für das Finale Ende März im US-Amerikanischen Omaha zu sammeln.

    Den gleichen Plan hat Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), die im August ihr erstes Kind erwartet. Sie brachte die KWPN-Stute Zaire-E mit nach Westfalen und belegte sowohl im Grand Prix (74.4 Prozent) als auch im Special (72.647 Prozent) den zweiten Platz. „Zaire hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben, auch wenn wir die eine oder andere Schrecksekunde hatten, zum Beispiel bei den Einerwechseln und in der Piaffe. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg. Ich freue mich, nach der Babypause wieder mit ihr aufs Turnier zu fahren.“ Die weitere Weltcup-Saison plant die Bayerin mit ihrem KWPN-Hengst Unée BB.

    Für Anabel Balkenhol (Rosendahl) und ihren Hannoveraner Dablino FRH (von De Niro – Wanderbursch) begann das Dortmunder Turnier mit einem Sieg im Grand Prix. 74.520 Prozent erhielten die beiden von den Richtern und lagen damit hauchdünn vorn. Im Special am Sonntag schlichen sich jedoch Fehler ein, wie zum Beispiel bei den Einerwechseln, die zu einem Ergebnis von 71.412 Prozent führten. Das bedeutete Platz vier. Davor reihten sich Charlott-Maria Schürmann (Gehrde), Mitglied der Perspektivgruppe Dressur, und ihr Hannoveraner Burlington FRH (von Breitling W – Rohdiamant) ein. Die beiden erreichten 71.863 Prozent. Im Vorjahr hatten die beiden ihre Premiere beim Signal Iduna Cup gefeiert und auf Anhieb die Grand Prix Kür gewonnen. Diese Prüfung sicherten sich diesmal mit 76.700 Prozent die irische Olympia-Reiterin Judy Reynolds und Vancouver K. Auf Rang zwei reihte sich Hendrik Lochthowe (Rechtmehring) mit Meggle’s Boston (73.575 Prozent) ein, vor Beatrice Buchwald (Dinslaken) und Daily Pleasure (72.250 Prozent). jbc
    Dortmund: Deutsche Kader-Reiterinnen dominieren Dressurprüfungen

    Source: Presseservice Kerstan

  • Ergebnisdienst vom 2. bis 5. März

    Ergebnisdienst vom 2. bis 5. März
    Sieger und Platzierte in Dortmund, Wellington/USA, Doha/Qat, Vejer de la Frontera/ESP, Lier/BEL und Lisieux/FRA

    Weltcup-Finale Voltigieren sowie internationales Dressur- und Springturnier (CVI-W Finale/CDI5*/CSI4*) vom 2. bis 5. März in Dortmund
    Großer Preis‘
    1. Sanne Thijssen (NED) mit Con Quidam Rb; 0/0/36,58
    2. Denis Lynch (IRL) mit Van Helsing; 0/0/40,07
    3. Christian Kukuk (Riesenbeck) mit Colestus; 4/37,92

    Grand Prix
    1. Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino FRH; 74,520 Prozent
    2. Jesscia von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Zaire-E; 74,400
    3. Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit Fabregaz; 74,020

    Grand Prix Special
    1. Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit Fabregaz; 76,118 Prozent
    2. Jesscia von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Zaire-E; 72,647
    3. Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit Burlington FRH; 71,863

    Grand Prix Kür
    1. Judy Reynolds (IRL) mit Vancouver; 76,700 Prozent
    2. Hendrik Lochthowe (Rechtmehring) mit Meggle’s Boston; 73,575
    3. Beatrice Buchwald (Voerde) mit Daily Pleasure; 72,250

    Voltigieren Weltcup-Finale Herren
    1. Jannis Drewell (Gütersloh) mit Diabolus/Longenführer Simone Drewell; 8,720
    2. Lukas Heppler (SUI) mit Moncao Franze/Nelson Vidoni; 8,554
    3. Jannik Heiland (Seevetal) mit Rockard H/Winnie Schlüter; 8,406

    Voltigieren Weltcup-Finale Damen
    1. Anna Cavallaro (ITA) mit Monaco Franze/Longenführer Nelson Vidoni; 8,654
    2. Kristina Boe (Hamburg) mit Don de la Mar/Winnie Schlüter; 8,534
    3. Silvia Stopazzini (ITA) mit Hot Date Tek/Laura Carnabuci; 8,242

    Voltigieren Weltcup-Finale Pas de Deux
    1. Silvia Stopazzini/Lorenzo Lupacchini (ITA) mit Rosenstolz/Longenführer Laura Carnabuci; 8,698
    2. Theresa-Sophie Bresch (Rottenburg)/Torben Jacobs (Leverkusen) mit Picardo/Alexandra Knauf; 8,439
    3. Jolina Ossenberg-Engels (Altena)/Timo Gerdes (Altena) mit Dragoner OE/Claudia Döller-Ossenberg-Engels; 7,922

    Weitere Informationen unter www.escon-marketing.de

    Internationales Weltcup-Dressurturnier (CDI-W) vom 1. bis 3. März in Wellington/USA
    Grand Prix
    1. Kasey Perry-Glass (USA) mit Goerklintgaards Dublet; 73,420 Prozent
    2. Olivia LaGoy-Weltz (USA) mit Lonoir; 72,920
    3. Shelly Francis (USA) mit Doktor; 71,920

    13.Christoph Koschel (Hagen) mit De Value; 65,920

    Grand Prix Special
    1. Olicia LaGoy-Weltz (USA) mit Lonoir; 71,608 Prozent
    2. Arlene Page (USA) mit Woodstock; 70,922
    3. Shelly Francis (USA) mit Danilo; 68,980

    6. Christoph Koschel (Hagen) mit De Value; 66,000

    Weitere Informationen unter www.equestriansport.com oder www.gdf.coth.com

    Internationales Spring-, Dressur- und Para-Dressurturnier (CSI5*/CDI5*/CPEDI) vom 2. bis 4. März in Doha/QAT
    Großer Preis
    1. Scott Brash (GBR) mit Ursula XII; 0/0/0/45,21
    2. Omer Karaevli (TUR) mit Roso Au Crosnier; 0/0/0/45,98
    3. Pilar Lucrecia Cordon (ESP) mit Galine La Cour Zichelhof; 0/0/0/44,46
    4. Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet Z; 0/0/0/44,67

    Grand Prix
    1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH; 77,600 Prozent
    2. Cathrine Dufour (DEN) mit Atterupgaards Cassidy; 76,820
    3. Anna Kasprzak (DEN) mit Donnperignon; 73,560

    Grand Prix Kür
    1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH; 81,275 Prozent
    2. Cathrine Dufour (DEN) mit Atterupgaards Cassidy; 80,775
    3. Anna Kasprzak (DEN) mit Donnperignon; 78,700

    Grand Prix Special
    1. Spencer Wilton (GBR) mit Super Nova II; 76,608 Prozent
    2. Bernadette Brune (Westerstede) mit Spirit of the Age OLD; 69,235
    3. Danielle Heijkoop (NED) mit Badari; 69,098

    Mannschaftswettbewerb Para-Dressur
    1. Niederlande; 431,908 Prozent
    2. Deutschland; 415,131 (Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Feel Good/Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fürst Sinclair/Alina Rosenberg (Konstanz) mit Nea’s Daboun)
    3. Polen; 392,809

    Individual Grade I
    1. Jens Lasse Dokkan (NOR) mit Cypres; 72,917 Prozent
    2. Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fürst Sinclair; 68,095
    3. Magdalena Cycak (POL) mit Sybilla; 63,929

    Kür Grade I
    1. Jens Lasse Dokkan (NOR) mit Cypres; 73,833 Prozent
    2. Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fürst Sinclair; 73,167
    3. Magdalena Cycak (POL) mit Sybilla; 64,389

    Individual Grade II
    1. Pepo Puch (AUT) mit Fontainenoir; 75,637 Prozent
    2. Lee Pearson (GBR) mit Styletta; 70,824
    3. Nicole de Dulk (NE) mit Faust; 66,863
    4. Alina Rosenberg (Konstanz) mit Nea’s Daboun; 66,539

    Kür Grade II
    1. Pepo Puch (AUT) mit Fontainenoir; 76,889 Prozent
    2. Lee Pearson (GBR) mit Styletta; 76,000
    3. Nicole de Dulk (NE) mit Faust; 69,722
    4. Alina Rosenberg (Konstanz) mit Nea’s Daboun; 68,611

    Individual Grade III
    1. Rixt van der Horst (NED) mit Uniek N.O.P.; 69,020 Prozent
    2. Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Feel Good; 67,422
    3. Annemarieke Roling-Nobel (NED) mit Doo Schufro; 64,657

    Kür Grade III
    1. Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Feel Good; 72,000 Prozent
    2. Rixt van der Horst (NED) mit Uniek N.O.P.; 69,667
    3. Annemarieke Roling-Nobel (NED) mit Doo Schufro; 68,000

    Weitere Informationen unter www.chialshaqab.com

    Internationales Springturnier (CSI4*) „Sunshine-Tour“ vom 2. bis 5. März in Vejer de la Frontera/ESP
    Großer Preis
    1. Robert Whitaker (GBR) mit Catwalk IV; 0/0/0/45,22
    2. Tim WIlks (GBR) mit Quelbora Merze (GBR); 0/0/0/45,62
    3. Ivan Serrano Saez (ESP) mit Chaccman; 0/1/0/53,17

    9. Michael Viehweg (Schrobenhausen) mit Lord of Pezi; 4/77,400

    Weitere Informationen unter www.sunshinetour.net

    Internationales Dressurturnier (CDI3*/J/U25) vom 1. bis 5. März in Lier/BEL
    Grand Prix
    1. Adelinde Cornelissen (NED) mit Aqiedo; 73,060 Prozent
    2. Jorinde Verwimp (BEL) mit Tiamo; 73,020
    3. Mareike van der Putten (NED) mit Ambria; 70,960
    4. Andrea Timpe (Hattingen) mit Don Darwin; 70,400

    Grand Prix Kür
    1. Jorinde Verwimp (BEL) mit Tiamo; 78,200 Prozent
    2. Andrea Timpe (Hattingen) mit Don Darwin; 72,425
    3. Matt Frost (GBR) mit Tribiani; 70,625

    Grand Prix Special
    1. Adelinde Cornelissen (NED) mit Aqiedo; 75,039 Prozent
    2. Laurence Roos (BEL) mit Fil Rouge; 72,725
    3. Gareth Hughes (GBR) mit Don Carissimo; 72,569
    4. Stella Roth (Alsbach-Hähnlein) mit Rubin Action; 70,490

    Kür Junge Reiter
    1. Esmee Donkers (NED) mit Chaina; 74,625 Prozent
    2. Thalia Rockx (NED) mit Verdi de la Fazenda; 72,125
    3. Rebecca Jane Edwards (GBR) mit Ufano; 71,333
    4. Alexa Westendarp (Wallenhorst) mit Der Prinz; 71,250

    Kür U25
    1. Mathilde Hannell (SWE) mit Deela Mae; 73,875 Prozent
    2. Florine Kienbaum (Telgte) mit Doktor Schiwago; 72,083
    3. Emma Jonsson (SWE) mit Tango; 71,875

    Kür Junioren
    1. Laura Luyten (BEL) mit Dark Chocolate; 74,667 Prozent
    2. Emily Anthonissen (BEL) mit Fair Diamond DHB; 74,250
    3. Suraya Hendrikx (BEL) mit Dear Friend; 73,917
    4. Lana Raumanns (Frankfurt) mit Feodor Nymphenburg; 72,042

    Kür Pony
    1. Gemma Owen (GBR) mit Der Kleine Lord; 75,167 Prozent
    2. Sophia Ritzinger (Niederaichbach) mit Den Ostriks Dailan; 73,917
    3. Micky Schelstraetre (NED) mit Elin’s Noncisdador; 73,208

    Weitere Informationen unter www.azelhof.be

    Internationales Pony-Fahrturnier (CAI2*) vom 3. bis 5. März in Lisieux/FRA
    Kombinierte Wertung Pony-Einspänner
    1. Claire Lefort (FRA); 107,87 (Dressur 54,93/Marathon 52,94/Hindernisfahren 0)
    2. Gilles Pirotte (BEL); 108,60 (56,96/51,64/0)
    3. Katja Helpertz (Nettetal); 113,37 (59,73/53,64/0)

    Kombinierte Wertung Pony-Zweispänner
    1. Max Berlage (Schüttorf); 115,16 (Dressur 54,51/Marathon 59,09/Hindernisfahren 1,56)
    2. Louise Fillon (FRA); 123,58 (63,36/54,22/6)
    3. Heidi Te Poele (NED); 125,33 (54,98/66,29/4,06)

    Weitere Informationen unter www.attelage.org
    Ergebnisdienst vom 2. bis 5. März

    Source: Presseservice Kerstan

  • Dortmund: Siege im DERBY Dressage Cup für Langehanenberg und Runge

    Dortmund: Siege im DERBY Dressage Cup für Langehanenberg und Runge
    Einen ausgezeichneten Start sah die diesjährige Serie des DERBY Dressage Cups beim Internationalen Spring- und Dressurturnier in der Dortmunder Westfalenhalle. In der Prüfung für Nachwuchsreiter und -pferde gingen die beiden Siegerschleifen an Sarah Runge (Mettmann) mit Dark Dynamic und Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Suppenkasper.

    Die in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Reiter- und Fahrerverband (DRFV) und der DERBY Spezialfutter GmbH entwickelte Förderserie wendet sich einerseits an Nachwuchsreiter und anderseits an talentierte Nachwuchspferde auf dem Niveau der Klasse Intermediaire. In der Abteilung für die Nachwuchsreiter, in der die Finalprüfung im Rahmen einer Intermediaire B ausgetragen wurde, erzielte die 23-jährige Sarah Runge mit ihrem Hannoveraner Dark Dynamic 69,881 Prozent und verwies damit Maire Carolin Beuth (Holdorf) mit dem Trakehner Hofglanz auf Platz zwei (68,690 Prozent). Dritte wurde Mareike Flege (Königslutter) mit Walentina (67,222 Prozent).

    Die Finalprüfung für die Nachwuchspferde, ausgetragen im Rahmen einer Intermediaire II, sicherte sich die gerade wieder in den B-Kader berufene Helen Langehanenberg mit Suppenkasper. Die Mannschaftsweltmeisterin des Jahres 2014 kam mit ihrem neunjährigen Wallach auf 75,746 Prozent. Am Tag zuvor hatte das Paar bereits die Qualifikationsprüfung gewonnen, in der die Nachwuchsreiter und -pferde gemeinsam an den Start gingen. Platz zwei im Finale der Nachwuchspferde holte sich Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit der zehnjährigen Trakehner-Stute Dalera BB (72,544 Prozent). Der von Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) vorgestellte Hannoveraner Duke of Britain belegte mit 70,614 Prozent Platz drei.

    Christoph Hess (Warendorf), Mitglied der Richtergruppe, zeigte sich bei der Siegerehrung begeistert: „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Niveau der Prüfung deutlich gesteigert. Ich denke, mit dieser wertvollen Serie haben wir im Bereich der Förderung von Nachwuchspferden und -reitern auf diesem Niveau eine wichtige Lücke geschlossen und einen großen Schritt nach vorn getan.“ T.H.
    Dortmund: Siege im DERBY Dressage Cup für Langehanenberg und Runge

    Source: Presseservice Kerstan

  • Dortmund: Jannis Drewell gewinnt Weltcup-Finale Voltigieren

    Dortmund: Jannis Drewell gewinnt Weltcup-Finale Voltigieren
    Wie schon im Vorjahr erwiesen sich die Dortmunder Westfalehallen als gutes Pflaster für die deutschen Voltigierer. Beim zweiten Weltcup-Finale im Rahmen des SIGNAL Iduna-Cups sicherte sich Jannis Drewell aus Steinhagen in der Herrenkonkurrenz den Titel. Bei den Damen konnte Kristina Boe (Hamburg) mit einem zweiten Platz ihren Vorjahreserfolg wiederholen und im Pas de Deux belegte Vorjahressieger Torben Jacobs mit seiner neuen Partnerin Theresa-Sophie Bresch ebenfalls Platz zwei.

    Seinen Weg zum Finale ebneten Jannis Drewell zwei zweite Plätzen auf den Weltcup-Stationen Salzburg und Mechelen. In Dortmund setzte sich der 25-jährige Sportsoldat mit seiner Sherlock-Holmes-Kür schon im ersten Durchlauf vom Rest des Feldes ab und triumphierte auch am zweiten Tag. Trotz eines kleinen Patzers beim Bodenaufsprung in den Handstand gab es erneut Topnoten, speziell für die Technik, die zu einem Gesamtergebnis von 8,797 Punkten führten. „Dabei bin ich auf Sicherheit gegangen und habe ich gar nicht alles gezeigt“, sagte Drewell, der in bewährter Weise von seiner Mutter und Trainerin Simone Drewell auf seinem 15-jährigen Hannoveraner Schimmel Diabolus (v. Don Gregory) vorgestellt wurde. Für den Europameister von 2015 war der Weltcupsieg in Dortmund „sportlich ein Riesending“. „Vor allem, weil der Weg zum Finale so weit ist“, sagte er. So gilt es zunächst, über CVI3* Weltranglistenpunkte zu sammeln, um überhaupt zur Start in der Serie zugelassen zu werden. Im Herbst und Winter folgen dann die fünf Qualifikationsturniere, aus denen sich die besten sechs Einzelvoltigierer und die besten vier Pas-de-Deux fürs Finale empfehlen. „Als Sieger bin ich nun glücklicherweise für den Start in der Serie gesetzt“, freute sich Drewell. Dennoch blickt er auch mit einem weinenden Auge in die kommende Saison. Wieder einmal muss er sich von einer liebgewordenen Kür verabschieden. So war Dortmund sein letzter Auftritt in der Rolle des englischen Privatdetektivs, die neue Kür ist bereits in Arbeit.

    Als Führender nach den fünf Stationen des Weltcups war der Schweizer Lukas Heppler ins Finale eingezogen. Der 24-Jährige trat mit Monaco Franze (Longenführer Nelson Vidoni) an, der ihm erstmals in Madrid zur Verfügung gestellt worden war und dort den Sieg beschert hatte. „Ich bin es gewohnt, mich immer wieder auf neue Pferde einzustellen“, sagte der Schweizer. In Dortmund hatte das Trio nun seinen zweiten gemeinsamen Auftritt und wurde mit 8,554 Punkten mit Platz zwei belohnt.

    Ein verpatzter Abgang im ersten Durchlauf verdarb dagegen Daniel Kaiser den erneuten Sprung aufs Podest. Zwar belegte der Titelverteidiger aus dem sächsischen Delitzsch mit seiner Houdini-Kür im zweiten Durchlauf Platz drei, musste in der Gesamtwertung aber seinem Kollegen Jannik Heiland den Vortritt lassen. Der 24-jährige Ingenieur aus Hamburg, der nach Heppler die meisten Punkte auf dem Weg nach Dortmund gesammelt hatte, präsentierte eine Kür zur „Schicksalsmelodie“ aus dem Film Dr. Schiwago und wurde von Winnie Schlüter auf Rockard H vorgestellt. Mit einem Gesamtergebnis von 8,631 verwies er Kaiser (8,518) auf Rang vier.

    Kristina Boe erneut Zweite
    Wie bei Heiland hielt Winnie Schlüter auch für Kristina Boe die Longe in der Hand, allerdings von Don de la Mar. Bereits im Vorjahr war die 29-jährige Unfallchirurgin aus Hamburg Zweite im Weltcup-Finale. In diesem Jahr konnte sich die Deutsche Meisterin nach einem nicht ganz gelungenen Warm-Up von Tag zu Tag steigern und trug im zweiten Kürumlauf sogar einen – wenn auch knappen Sieg – davon. Im Gesamtergebnis landete die Vize-Weltmeisterin mit 8,418 Punkten allerdings erneut auf Platz zwei. „Kristina gehörte hier zu den Favoritinnen und hat echt Nervenstärke bewiesen“, sagte Bundestrainerin Ulla Ramge.

    Der Sieg ging mit einem Gesamtergebnis von 8,654 Punkten an die Italienerin Anna Cavallaro, die bislang an allen Weltcup-Finales seit 2011 am Start war und sich in Dortmund ihren dritten Titel sicherte. „Der Weltcup ist eine wundervolle Möglichkeit, sich und vor allem den Voltigiersport zu präsentieren. Es ist eine wahre Show für das Publikum und das erachte ich als sehr wichtig. Wir erschließen uns im Weltcup neue Zuschauer und Fans und das ist uns Jahr für Jahr besser gelungen“, hatte die 31-Jährige bereits im Vorfeld gesagt. Im vergangenen Jahr hatte sie sich bei der Premiere in Dortmund noch mit dem „undankbaren“ vierten Platz begnügen müssen. Nun präsentierte sie sich mit ihrem neuen Pferd Monaco Franze, das auch Lukas Heppler zu Platz zwei verhalf und in allen Durchgängen Bestnoten erhielt.

    Doppelerfolg für Italienerin Stoppazini
    Ebenfalls aus Italien kam mit einem Gesamtergebnis von 8,242 Punkten die Drittplatzierte Silvia Stoppazzini, vorgestellt auf Hot Date Tec von Laura Carnabuci. Die 23-Jährige ist nicht nur der Shooting Star der zurücklegenden Weltcup-Saison, sondern auch die Erste, die sich in gleich zwei Abteilungen des Finales in Dortmund qualifizieren konnte. Gemeinsam mit ihrem Partner Lorenzo Lupacchini setzte sich mit ihrem Pferd Rosenstolz (Longenführerin ebenfalls Laura Carnabuci) im Pas-de-Deux gegen die Konkurrenz durch. Mit einem Endergebnis von 8,698 verwies die Beiden das deutsche Duo Teresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs auf Platz zwei (8,439). Diese hatten in den Westfalenhallen ihren dritten Auftritt mit ihrem neuen Pferd Picardo, das von Alexandra Knauf vorgestellt wurde.

    Ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen sicherten sich Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes aus Altena. Mit ihrer Kür zur Falcos „Jeany“ erzielten die Lokalmatadoren aus Altena zusammen mit dem selbst gezogenen Westfalen Dragoner und Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels 7,922 Punkte und belegten damit Platz drei. Hb
    Dortmund: Jannis Drewell gewinnt Weltcup-Finale Voltigieren

    Source: Presseservice Kerstan