Schlagwort: Pferd

  • Das war der AWÖ Hengsttag 2017

    Das war der AWÖ Hengsttag 2017
    Unter neuer Führung ging der AWÖ-Hengsttag bestens und abwechslungsreich über die Bühne. Sehr gut beschickt war sowohl die Musterung der drei- und vierjährigen Junghengste als auch die Körung. Eine Verkaufsschau, die mit elf qualitätsvollen A-Pferden bestritten wurde und eine wirklich große und abwechslungsreiche Hengstschau am Abend rundeten das Programm ab.

    24 Junghengste stellten sich heuer der Körkommission und bewarben sich so um eine Zulassung zur Hengstleistungsprüfung – und im Gegensatz zu den vergangenen Jahren schafften diesmal alle diese Hürde. Sechs von ihnen konnten ganz besonders überzeugen.
    Der 1,73 m große, noch recht jugendlich wirkende Cinnamon M von Cennin-Fire van de Heffinck (Z. u. B.: Mag. Franz Maier, Wildenau) überzeugte mit drei sehr guten Grundgangarten. Ein taktsicherer, raumgreifender Schritt war ebenso zu bewundern wie sein gut gesprungener Bergauf-Galopp und ein überragender Trab.

    Als wunderschönes Modell präsentierte sich der 1,72 m messende Zar L. S. von Zack-Lancino De L, der im Seitenbild ganz nahe an das Ideal eines modernen Junghengstes herankam. Bester Rasse- und Geschlechtstyp sprachen für ihn, ebenso beste Körperverbindungen und Proportionen. Doch auch mit Qualität in der Bewegung konnte der von Richard Sieber aus Kapfenberg gezogene Junghengst punkten. Das beste Springpferd in diesem Lot war der von der Zuchtgemeinschaft Eisenberger aus Oberdrosen gezogene Staletto ZGE, der seinen Vorvätern Stakkato Gold-Cala Millor alle Ehre machte. 9,0 erreichte der 1,64 m große Braune, der in der Springgasse guten Überblick bewies, beste Bascule zeigte und sich mit Riesenvermögen für den Springsport empfahl. Gleich zwei Junghengste des Gestüts Geyer aus Heiligenkreuz konnten eine besondere Empfehlung für die HLP erlangen. Sowohl der großrahmige lackschwarze Geyers Cinnabon von Canaster I-Depardieu, der bereits viel Ausstrahlung mitbrachte, als auch der schwarzbraune, sehr maskuline Diamond Hit-Sohn Geyers Diamonit nach Rubin Cortes überzeugten mit besten Bewegungseigenschaften. Als bester Junghengst zeigte sich 2017 ein absoluter Strahlemann – der 1,66 m große Rappe Bartlgut’s Dörnberg von Dante Weltino-Almox Prints J aus der Zucht von Josef Stürzlinger aus Desselbrunn und im Besitz von Edda und Wenzel Schmidt aus Neuhofen. In toller Ausstellungskondition präsentierte er sich überragend im Trab und Galopp und auch in der Springgasse lieferte er für ein dressurveranlagte Pferd eine ausgezeichnete Performance ab.

    Auch das Körlot war im diesem Jahr erfreulich stark. Zwölf Hengste bewarben sich um die Anerkennung, neun davon wurde sie auch erteilt. Sehr erfreulich auch, dass nun auch wieder fünf neue Vererber zur Verfügung stehen, die sich über Eigenleistungen im Sport für die Körung qualifizieren konnten. Drei davon kommen aus dem Dressurlager und außerdem vom Bartlgut. Der A-Hengst Bartlgut’s Dior von Dimaggio ist nun bereits der vierte gekörte Sohn der Prämienstute Toskana II von Coriograf B des Züchters Herbert Stanek aus Neufeld an der Leitha. Sowohl er als auch die beiden Quaterback-Söhne Bartlgut’s Quebec und Bartlgut’s Quantum zeigten dem Publikum und der Körkommission, wie Hengstausstrahlung gepaart mit großartiger Bewegungsmechanik wirken können. So ging das Körprädikat mit 7,63 an Dior, mit Wertnote 7,88 an Quebec und die höchste Note erreichte der erst achtjährige Quantum mit 7,89!

    Außerdem konnten in diesem Jahr Vielseitigkeitshengste auf sich aufmerksam machen. Der vom Zuchthof Neumann-Ullrich aus Sieghartskirchen gezogene Rapphengst Colloredo wurde von Obstlt. Roland Pulsinger angekauft, ausgebildet und bis in internationale Vielseitigkeitsprüfungen erfolgreich geritten. Der zehnjährige Halbbluthengst von Come On II-RoyalAcademy xx begeisterte die Kommission mit gutem Schritt, elastischem Trab, aber besonders mit seiner ökonomischen, räumenden Galoppade, die für den Vielseitigkeitssport so wichtig ist. Er wurde mit 7,58 bewertet. Fast das Gleiche galt für den aus Tschechien angereisten braunen Lasing von Lantaan-Palisco, der im Freilaufen richtig Speed zeigte und trotzdem nie die Bergauftendenz und sein aktives Hinterbein verlor. Trotz seiner 1,66 m brachte er viel Kaliber mit und wurde mit Wertnote 7,5 gekört. Ebenfalls anerkannt wurde der Sieger der HLP Stadl-Paura 2016 – der dunkelbraune Rondoro Noblesse von Rosengold-Latour (Z.: Andra Straub, Admont/B.: Florian Grabner, Mondsee). Groß aufgemacht, mit viel Schick und Charme konnte er auch mit gutem Exterieur, korrektem Fundament und guten Bewegungseigenschaften punkten. Wertnote 7,5 bekam der Sohn der Bundessiegerin StPrSt Alexa, der damit auch einen sehr interessanten Mutterstamm im Pedigree hat. Mit seiner Gelassenheit und Charakterstärke konnte der schwarze Trakehnerhengst Lebenstraum von Abendtanz-Heops die Körkommission elegant auf seine Seite ziehen. Absolut leistungsbereit und mit viel Übersicht zeigte er außerdem ein überragendes Freispringen. Der sechsjährige Rappe (Z.: Hans-Ernst Wezel, Deutschland/B.: Karl Ochsner, Linz) erhielt die Körnote 7,8 und soll heuer von Lea Siegl bei der Jungpferde WM vorgestellt werden.

    Der Körungssieger wurde wie immer aus den vier- und fünfjährigen Junghengsten ermittelt und hier fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Der Reservesieg ging an eine Dressur-Nachwuchshoffnung, den fünfjährigen braunen Diplomat N von Diamond Hit aus der Zucht und im Besitz von Magdalena Nagl aus Tumeltsham. Mit bestem österreichischen Leistungsblut auf der Mutterseite ausgestattet – StPrSt Elvine, die mit Hannes Mayr auf der EM startete und Lux As, österreichischer Doppelbundeschampion – war seine beste Gangart der Galopp, der der Kommission Wertnote 8,5 entlockte. Seine Körnote war schlussendlich 7,53. Damit wurde er außerdem als bestes Pferd aus österreichischer Zucht geehrt.

    Der Sieg ging schließlich an den Oldenburger Giuliano Gustavo (Z.: Mag. Martin Resch, Stadtschlaining/B.: Martina Winter, Rudersdorf), der in seinem Pedigree mit Gavi, Sandro Boy und Grosso Z gleich drei international hoch erfolgreiche Springpferde aufweisen kann. Seinen Vorfahren absolut würdig erwies er sich in der Springgasse, wo er jede Aufgabe mit erstaunlicher Leichtigkeit zu meistern wusste. Überblick, Kompetenz, Vermögen und Technik ließen ihn dabei ganz entspannt aussehen. Mit Körnote 7,55 bekam er schließlich die rot-weiß-rote Schärpe und die Decke des Körungssiegers 2017 umgelegt und wurde von Publikum mit großem Applaus gefeiert

    Die Veranstaltung unter der Leitung der neuen AWÖ-Führung Johannes Mayrhofer, Georg Brötzner und Mag. Theresa Deisl darf als voller Erfolg gewertet werden. Von einem großartigen Team unterstützt war der Tagesablauf perfekt organisiert. Das Team des Pferdezentrums sorgte für optimale Bedingungen bei der Präsentation der Pferde und wurde dafür von der Fachzeitschrift Züchterforum mit einem Scheck belohnt. In der bestens vorbereiteten und liebevoll geschmückten Halle konnte das A-Pferd bestens in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt werden. Nicht zuletzt auch durch die stimmungsvolle und fachlich kompetente Moderation von Thomas Kreidl, der durch den ganzen Tag führte.

    AWÖ Hengstschau 2017 und Ehrungen

    Verabschiedung Harvard klDer AWÖ Hengsttag am 11. Februar hatte einen straffen Zeitplan. Neben der Musterung der Junghengste und der Körung standen außerdem Ehrungen, eine Verkaufspferdeschau und die große Hengstschau auf dem Programm. Fast acht Stunden lang hatte die AWÖ Körkommission bestehend aus Dr. Leopold Erasimus, ÖR Ing. Anton Ulm, Ing. Walter Werni und Dr. Peter Zechner Junghengste und Körhengste beinahe ohne Pause und doch sehr konzentriert gemustert und bewertet, als endlich der Sieger und der Reservesieger verkündet wurden und entsprechend geehrt wurden. Heuer hatte die AWÖ neben den beiden Schärpen auch wunderschöne Schleifen und Planketten für alle gekörten Hengste bereit gestellt.

    „Ehre wem Ehre gebührt“ – und so wurde der Zeitpunkt auch gleich genutzt, um sich beim Vorstand, der im November 2016 ausgeschieden war, für die geleistete Arbeit zu bedanken. Zehn Jahre hatte ÖR Ing. Anton Ulm den Vorsitz der AWÖ als Obmann innegehabt, seit 2000 war Dr. Leopold Erasimus als Geschäftsführer der AWÖ tätig gewesen. Für ihr unermüdliches Engagement und die Förderung und Entwicklung der Österreichischen Warmblutzucht bedankte sich der neuen Vorstand mit einer Ehrentafel der AWÖ. Außerdem wurde Dr. Erasimus auch zum 60. Geburtstag gratuliert. ZAP-Obmann Willy Feuerle hielt eine kurze Laudatio auf ihn und der Vorstand der Ländlichen ließ es sich nicht nehmen, ihm das Ehren- und Verdienstabzeichen in Gold für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre zu überreichen. Im Anschluss folgte eine sehr ansprechende Verkaufsschau mit elf A-Pferden. Sowohl junge Dressur- als auch Springtalente waren darunter, die von ihren Reiternund Reiterinnen allesamt ausgezeichnet und altersadäquat vorgestellt wurden. Das Publikumsinteresse war erfreulich groß, die Vorstellung aber auch mit Musik und interessanten Informationen des Sprecher ansprechend gestaltet.

    Als letzten Programmpunkt durfte man sich ab 19.15 Uhr auf die Hengstschau freuen. 13 verschiedene Programmpunkte waren anberaumt und diesmal waren neben den Hengsten live in der Halle auch ihre wichtigsten Erfolge auf der Videowall zu sehen. Neben interessanten österreichischen Vererbern wie Calme P, Contez und Darwin sowie den frisch gekörten Neuzugängen waren auch Hengste der Hengststationen Bachl, Holzeder und Miriam Bray aus Deutschland zu bewundern. Das Gestüt Tiefenhof hatte seinen Spitzenvererber Fürst Grandios mitgebracht, der gemeinsam mit seinem erfolgreichen österreichischen Sohn Flamini – Bundeschampion der vier- bis fünfjährigen Dressurpferde 2016 – bestens präsentiert wurde. Das große Finale der Show war die Verabschiedung von Bartlgut’s Harvard von Hohenstein (Z.: Herbert Stanek, Neufeld) aus dem Sport. Unter seiner Reiterin Ulrike Prunthaller präsentierte er sich in bester Verfassung und Kondition in allen Grand Prix-Lektionen. Mit ihr gemeinsam hatte er nationale und internationale Erfolge in der höchtsen Klasse errungen, gekrönt von einem Weltcup-Sieg in Lipica.
    Das war der AWÖ Hengsttag 2017

    Source: Presseservice Kerstan

  • Löwen Classics als süße Versuchung – Freitag in den Filialen der Bäckerei Milkau

    Löwen Classics als süße Versuchung – Freitag in den Filialen der Bäckerei Milkau
    Die internationalen Löwen Classics vom 17. – 19. März setzen süße Zeichen der Versuchung: Erstmals hat ein internationales Reitsportereignis sein eigenes leckeres Gebäck und das ist auch noch verbunden mit der Chance darauf, Eintrittskarten zu gewinnen. Der Löwen Classics Pferdbollen wird am Freitag, 17. Februar, erstmals in den 24 Filialen der Bäckerei Milkau in Braunschweig präsentiert und Sportdirektor Franke Sloothaak greift tatkräftig ein. Am Freitag wird Sloothaak zwischen 12.00 und 14.30 Uhr höchstpersönlich in der Milkau-Filiale in der Poststraße in Braunschweigs Innenstadt echte Löwen Classics Pferdbollen verkaufen. Sofern er nicht selbst zum besten Kunden wird, denn die köstliche Kugel ist die reine Versuchung für “Leckerschmecker”…

    Der Löwen Classics Pferdbollen besteht aus Marzipan, Mandelgrieß, Kakao, Sesam und Sonnenblumenkernen. Beim Kauf von zwei dieser Köstlichkeiten hat jeder Kunde die Chance am Freitag, 17. Februar, einen Eintrittsgutschein für den Starttag der Löwen Classics am 17. März in der Volkswagen Halle zu gewinnen. Der Verkaufserlös der gesamten Aktion wird von der Bäckerei Milkau in das Braunschweiger Projekt “Eine Region für Kinder” gegeben. Zusammen mit den Löwen Classics wird “Eine Region für Kinder” während des internationalen Turniers eine weitere Charity-Aktion durchführen.

    Das Projekt wurde durch den Lions Club Braunschweig ins Leben gerufen, wird durch die weiteren Lions-Clubs in Braunschweig und Umgebung unterstützt und sorgt für eine Fülle von Veranstaltungen und Aktionen für Kinder in Braunschweig.
    Löwen Classics als süße Versuchung – Freitag in den Filialen der Bäckerei Milkau

    Source: Presseservice Kerstan

  • Das Konzept der Besten: Über Marbach zur EM

    Das Konzept der Besten:
    Über Marbach zur EM
    Da darf sich das Turnierteam schon mal leicht auf die Schulter klopfen: Gleich zwei der deutschen Topreiter, die beiden Reitmeister Michael Jung und Ingrid Klimke, haben das Turnier auf dem Gelände des baden-württembergischen Staatsgestüts schon jetzt in ihrem Turnierkalender für diese Saison stehen.

    Unternehmen Titelverteidigung
    Lokalmatador Michael Jung, die unangefochtene Nummer Eins der Welt, noch dazu mit einem Pferd, auf das die Szene nicht nur im Land mächtig gespannt ist: Der neunjährige Hannoveraner Dreiviertel-Blüter Lennox soll sein Drei-Sterne-Partner vom 11. bis 14. Mai in Marbach sein, soll vor den Augen der Fans in der Heimat seine erste Vielseitigkeit auf diesem Niveau überhaupt gehen, anschließend noch in Frankreich starten und dann den Transporter nach Polen besteigen. Das Ziel: die Europameisterschaften im August in Strzegom. Dort soll Lennox in die Hufspuren von fischerTakinou galoppieren, mit dem Michael Jung 2015 im schottischen Blair Castle so sensationell Einzel- und Mannschaftsgold gewann. Es fängt also in Marbach an, das Unternehmen Titelverteidigung!

    (Noch mehr) Pferde, über die man spricht
    Und auch die Münsteraner Multi-Championesse, „Magic Michis“ Teamkollegin bei so vielen Championaten, möchte sich mit ihren Pferden in Marbach einen Motivations- und Konditionsschub holen. Für gleich drei Pferde hat Ingrid Klimke das Turnier-Highlight, die Drei-Sterne-Prüfung, auf der Liste: Zum einen soll die routinierte SAP Escada FRH in Marbach starten. Die 13-jährige Stute, mit der Ingrid Klimke bei den Europameisterschaften 2013 in Malmö Gold mit dem Team und Silber in der Einzelwertung gewann, ist auf der Schwäbischen Alb keine Unbekannte: In Marbach gewann sie 2014 die Drei-Sterne-Prüfung – und wenig später Gold mit dem deutschen Team bei den Weltmeisterschaften in der Normandie.
    Die beiden anderen Pferde, für die die Reitmeisterin einen Start in Marbach anpeilt, haben zwar deutlich weniger Routine, sind aber auf dem besten Weg in den internationalen Topsport: Die Holsteiner Schimmelstute mit dem treffenden Namen Weiße Düne war im vergangenen Jahr Weltmeisterin der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde und soll in Marbach ebenso Drei-Sterne-Erfahrung sammeln wie der siebenjährige Trakehner Hengst Königssee, der im vergangenen Jahr als Bundeschampion bejubelt wurde.

    Sichtung für die Reiter von der Grünen Insel
    Übrigens sind die deutschen Topreiter nicht die einzigen, die auf ihrem Weg zu den Europameisterschaften auf Marbach setzen. Und das gilt nicht nur für die „Großen“. Auch die Pony-Prüfung wird immer noch ein wenig internationaler. In diesem Jahr feiern beispielsweise die irischen Nachwuchsreiter ihre Marbach-Premiere. Die Internationale Vielseitigkeit im Mai ist für die Ponyreiter von der Grünen Insel offizielle EM-Sichtung. Sie werden auf starke Konkurrenz treffen, denn die deutschen Ponyreiter tragen in Marbach ihren „Preis der Besten“ aus – der Name hält, was er verspricht.
    Dass die Startplätze in Marbach immer recht schnell „ausgebucht“ sind, liegt auch am vielfältigen Programm: Wo sonst kann man unerfahrene Pferde über zwei verschiedene Ein-Stern-Prüfungen – eine lange und eine kurze Version – an den Start bringen, gleichzeitig vielleicht noch den eigenen Nachwuchs im Ponysattel im Zwei-Sterne-Feld coachen, und über eine Drei-Sterne-Strecke reiten?

    Neue Trassenführung, noch mehr spektakuläre Hindernisse
    Noch dazu eine, die von den Reitern Jahr für Jahr für ihre durchdachte Aufgabenstellung und ihre Fairness gelobt wird. Das Team um Gerd Haiber, Marbachs renommierten Kurs-Designer, wird sie auch in diesem Jahr nicht enttäuschen. Und wer Haiber kennt, der ahnt, dass er sich wieder etwas Neues hat einfallen lassen.
    So viel sei schon mal verraten: Die Trassenführung wird geändert. Die Besucher kommen jetzt beispielsweise im Bereich „Eichelesgarten“, unter anderem dank des Wasserkomplexes schon immer ein Zuschauermagnet, noch näher an die Hindernisse. Und sehen aus nächster Nähe, dass man imposante Gräben mit Eulenlöchern kombinieren, und künstliche Gräben mit integrierter Hecke im Anschluss an Rampen springen kann. Wie in Marbach üblich, entstehen neue, teils optisch spektakuläre Hindernisse, die mit Köpfchen anzureiten sind, bei denen aber immer eines im Vordergrund steht: die Sicherheit von Pferd und Reiter.
    Das Konzept der Besten:
    Über Marbach zur EM

    Source: Presseservice Kerstan

  • Turniervorschau vom 14. bis 19. Februar

    Turniervorschau vom 14. bis 19. Februar
    Weltcup-Dressur in Neumünster, internationales Springturnier in Al Ain und mehr

    Turniervorschau

    Internationales Weltcup-Dressur- und Springturnier (CDI-W/CSI3*) vom 16. bis 19. Februar in Neumünster

    Weitere Informationen unter www.reitturnier-neumuenster.de

    TV-Tipp: Der NDR überträgt am Samstag, 18.02. um 14:45 Uhr sowie ab 16 Uhr und am Sonntag, 19.02. ab 13:45 Uhr live aus den Holstenhallen in Neumünster. Einen Livestream von den „VR Classics“ gibt es bei ClipMyHorse.

    Auslandstarts

    Internationales Offizielles Springturnier (CSIO5*) vom 15. bis 18. Februar in Al Ain/UAE
    Felix Hassmann (Lienen); Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen); Mario Stevens (Molbergen); David Will (Pfungstadt); Jörg Naeve (Bovenau).

    Weitere Informationen unter www.emiratesequestrian.com

    Internationales Springturnier (CSI3*) vom 14. bis 19. Februar in Wellington/USA
    Markus Beerbaum (Thedinghausen); Christian Heineking (Strasen); Wilhelm Genn (Lebanon/USA).

    Weitere Informationen unter www.equestriansport.com

    Internationales Springturnier (CSI3*) vom 13. bis 19. Februar in Vilamoura/POR
    Marc Bettinger (Remouchamps/BEL); Marcel Marschall (Heiligkreuztal); Christoph Könemann (Roof/SUI).

    Weitere Informationen unter www.vilamouratour.com

    Internationales Springturnier (CSI3*) „Sunshine-Tour“ vom 14. bis 19. Februar in Vejer de la Frontera/ESP
    Torben Köhlbrandt (Emsdetten); Sylvie Liebing (Horst-Meterik/NED); Laura Ling (Bergisch Gladbach); Helmut Schönstetter (Unterneukirchen); Michael Viehweg (Schrobenhausen); Sandra Viehweg (Schrobenhausen); Holger Wenz (Bad Laer); Karin Ernsting (Münster).

    Weitere Informationen unter www.sunshinetour.net

    Internationales Dressurturnier (CDI3*) vom 16. bis 19. Februar in Nice/FRA
    Victoria Michalke (Isen); Isabelle Steidle (Radolfzell); CDI-Am: Bettina Schulte-Übermühlen (Apen).

    Weitere Informationen unter www.nicecheval.com/cdi2017

    Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
    CSI 2*/ YH Mijas/ESP vom 14. bis 19. Februar; www.costadelsoltour.com
    CSI 1*/2*/YH1* Lier/BEL vom 16. bis 19. Februar; www.azelhof-horse-events.be
    CSI 1*/ 2*/ YH Oliva/ESP vom 14. bis 19. Februar; www.metoliva.com
    Turniervorschau vom 14. bis 19. Februar

    Source: Presseservice Kerstan

  • J.J.Darboven Vereins-Initiative: Fast 1.500 Bewerbungen

    J.J.Darboven Vereins-Initiative: Fast 1.500 Bewerbungen
    Die Bewerbungsphase für die J.J.Darboven Vereins-Initiative 2017 ist abgeschlossen und das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen: Exakt 1.462 Vereine haben sich um eines von 100 Veranstalter-Kits beworben, um damit ihr Turnier aufzuwerten. Das sind rund 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Offensichtlich hat sich herumgesprochen, welch wertvolle Unterstützung die von dem Hamburger Kaffeeunternehmen J.J.Darboven, der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und der Veranstaltungsagentur EN GARDE Marketing gestartete Initiative für die Veranstalter von ländlichen Reitturnieren ist. Wer die glücklichen 100 Gewinner-Vereine sind, wird in Kürze bekannt gegeben.

    Wie im vergangenen Jahr besteht das Veranstalter-Kit zunächst aus zwei Elementen: zum einen eine professionelle Kaffeeversorgung für die Turniertage mit Kaffeemaschinen, Kaffeebedarf, Becher, Rührstäbchen, Milch, Zucker, eine schicke J.J.Darboven-Tafel für die Preisliste am Kaffee-Stand und entsprechende Aufmachung durch Banner und Flaggen. Zum anderen ein umfangreiches Paket mit Werbematerialien für das Turnier wie Plakate, Flyer und Spannbanner, die rechtzeitig vor dem Turnier an den Verein geliefert werden, um das Turnier bekannt zu machen. Außerdem gibt es drei Präsentkörbe als Ehrenpreise. Damit nicht genug, werden nach der Turniersaison vier der Gewinner-Vereine ausgewählt, die die J.J.Darboven Vereins-Initiative besonders kreativ umgesetzt haben und dies anhand einer Dokumentation nachweisen. Diese vier Vereine werden mit bis zu 50 Personen zu einem der folgenden Spitzenreitsportereignissen eingeladen: Munich Indoors in München, Deutsches Spring- und Dressur-Derby in Hamburg, Partner Pferd in Leipzig oder die DKB-Bundeschampionate in Warendorf. Dort darf der Verein sich und sein Turnier auf dem Hauptplatz vorstellen.

    Infos zur J.J.Darboven Vereins-Initiative gibt es unter www.pferd-aktuell.de/vereinsinitiative.
    J.J.Darboven Vereins-Initiative: Fast 1.500 Bewerbungen

    Source: Presseservice Kerstan

  • VR Classics – Ziel für Top-Reiter und Zuschauer

    VR Classics – Ziel für Top-Reiter und Zuschauer
    Christian Ahlmann will es, Rolf-Göran Bengtsson ebenso und Christian Hess und Juliane Brunkhorst auch: Die VR Classics vom 16. – 19. Februar sind das Ziel für Top-Reiter und -Pferde am kommenden Wochenende. Die Holstenhallen Neumünster verwandeln sich für vier Tage in das Reitsportmekka des Nordens, locken Gäste aus dem ganzen Land und weit darüber hinaus und werden praktisch zum „Wohnzimmer des Pferdesports“ im Norden.

    Zahlen und Fakten sprechen für die VR Classics
    Vier Mal geht es bei den VR Classics um Weltranglistenpunkte im Springen. Absoluter Höhepunkt ist der Große Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken Schleswig-Holsteins. Neumünster ist zudem die siebte von neun Stationen des FEI World Cups Dressage und eine der begehrtesten und beliebtesten dazu. Rund 270.000 Euro Preisgeld werden bei den VR Classics in 24 nationalen und internationalen Prüfungen und dem legendären Show-Wettbewerb zu vergeben sein. Der Gesamtetat des traditionsreichen internationalen Turniers liegt bei 960.000 Euro. Zum Hot-Spot der Pferdewelt werden die VR Classics jedoch nicht nur dadurch, sondern auch durch die Teilnehmer, die in diesem Jahr aus rund 20 Nationen kommen. Die VR Classics erstrecken sich von der Haupthalle, der Holstenhalle 1 über das gesamte Areal. In den Hallen 4+5 und im Foyer ist auf rund 6000 Quadratmetern die Ausstellung mit allem was das Herz begehrt untergebracht. Die Halle 5 birgt zudem einen von zwei Abreiteplätzen und die große Videowand mit dem Livebild aus Halle 1.

    Spannende Vergleiche
    Sowohl in der Dressur, als auch im Springen dürfen sich Besucher auf bemerkenswerten Sport und spannende Vergleiche freuen. Springsport in den Holstenhallen lockt den Weltranglistenzweiten Christian Ahlmann aus Marl an, der 2016 den Großen Preis in den Holstenhallen gewann. Die frisch verheiratete Janne Friederike Meyer-Zimmermann kommt aus Spanien nach Neumünster, denn: „Ganz egal, was vorher oder danach ist, die VR Classics sind immer ein Highlight für uns hier in Schleswig-Holstein“. So sieht es auch der Deutsche Vize-Meister Christian Hess aus Boostedt: „Ich fühle mich hier zuhause. Das Publikum und die Athmosphäre sind einmalig.“ Hess und Meyer-Zimmermann sind zwei von mehreren großartigen Mitbewerbern von Christian Ahlmann. Die Holstenhallen steuern auch Marco Kutscher (Bad Essen), Philipp Weishaupt (Riesenbeck), Corsten-Otto Nagel (Wedel), Schwedens Rolf-Göran Bengtsson, der Ire Denis Lynch, Albert Zoer, Gerco Schröder und Harrie Smolders aus den Niederlanden, der Italiener Emanuele Gaudiano und der Schweizer Pius Schwizer an.

    Die Riege der Dressurasse steht jener der Springreiter in nichts nach. Die Vorjahressiegerin der Weltcup-Kür und Mannschafts-Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) trifft in Neumünster auf die Mannschafts-Weltmeisterin Helen Langehanenberg (Billerbeck). Finnlands Emma Kanerva macht sich an die Punktejagd im Weltcup und auch die Hamburgerin Juliane Brunkhorst, die aktuell auf Rang 16 platziert ist und die spezielle Athmosphäre in den Holstenhallen kennt und schätzt.

    Top-Sport national und international
    Die Verbindung von nationalem und internationalem Spitzensport ist ein typisches Kennzeichen für die VR Classics. Holsteins beste Reiter,
    Junioren & Junge Reiter sowie Ponyreiter treten zu den Championaten der Pferdestadt Neumünster an. Der Holsteiner Masters Jugend Team Cup beginnt bei den VR Classics.

    „After Work“ in die Holstenhallen
    Richtig genießen können Pferdesportfans das bereits am Donnerstag und Freitag „nach Feierabend“, denn dann sind die Holstenhallen Schauplatz für spannende Entscheidungen. Am Donnerstag wird es ab 18.30 Uhr mit der Indoor-Vielseitigkeit, Preis des VFV – In Memoriam Dr. Karl Blobel – richtig rasant. Olympiasieger Michael Jung (Horb) trifft dann u.a. auf seinen Teamkollegen Peter Thomsen (Großenwiehe), Vorjahressiegerin Beeke Jankowski (Schmalensee) und die einstige Deutsche Meisterin Julia Mestern (Rohlstorf). Diesem Auftakt folgt das Mannschaftsspringen im Holsteiner Masters Jugend Team Cup, präsentiert von Peer-Span. Im Preis des Holsteiner Verbandes, dem S-Springen geht es um die Einlaufprüfung zum Championat der Pferdestadt Neumünster.

    Das „After-Work-Programm“ am Freitag beginnt um 18.15 Uhr mit der Championatsentscheidung im Preis der May & Co. Wohn- und Gewerbebauten – S-Springen mit Stechen – und fördert den neuen Champion zutage. Eine Besonderheit ist dann die Kombination Top-Reiter plus Ponyreiter im BioCina-Preis. Das Stafettenspringen bringt Spitzenreiter und Nachwuchsreiter zusammen. Krönender Abschluß des Abends ist der Voigt Logistik Cup, das internationale Weltranglistenspringen.

    Piaffen, Passagen, Pirouetten
    Der „Run“ auf die Weltcupentscheidung in der Dressur beginnt bereits am Samstagmorgen um Punkt 08.00 Uhr. Dann treten alle Kandidaten

    des FEI World Cup Dressage zum Grand Prix im Preis von Madeleine Winter-Schulze an, denn diese Prüfung ist die Qualifikation zur Weltcup-Kür am Sonntag – Preis der VR Bank Neumünster.

    Tickets – TV – Livestream
    Am schönsten sind die VR Classics direkt in den Holstenhallen zu erleben, wenn sich die gesamte Pferdeszene des Nordens vom 16. – 19. Februar dort trifft. Karten gibt es an den Tageskassen am Eingang Halle 4+5.

    Das NDR Fernsehen bringt die VR Classics an zwei Tagen ins heimische Wohnzimmer. Am Samstag, 18. Februar, von 14.45 – 15.00 Uhr und dann nochmals von 16.00 – 16.45 Uhr. Am Sonntag zeigt der Sportclub live des NDR von 13.45 – 15.15 Uhr das Geschehen aus der Holstenhalle 1.

    Im Livestream sind die VR Classics an allen vier Tagen dank des Internetportals www.clipmyhorse.tv zu sehen. Zusätzlich zeigt das Streamingportal des Weltverbandes FEI die Entscheidung in der Weltcup-Kür am Sonntag unter www.feitv.org.

    Informationen zu den VR Classics 2017, Impressionen, Nachrichten und Details zu Preisen und Plätzen gibt es im Internet unter: www.pst-marketing.de. Ganz einfach finden Sie die Veranstaltung unter #VRClassics.
    VR Classics – Ziel für Top-Reiter und Zuschauer

    Source: Presseservice Kerstan

  • Nationenpreisserie Vielseitigkeit startet erst im April

    Nationenpreisserie Vielseitigkeit startet erst im April
    Mit etwas Verspätung startet in diesem Jahr die FEI-Nationenpreisserie Vielseitigkeit in die Saison 2017. Statt des französischen Traditionsstandorts Fontainebleau im März macht das italienische Montelibretti bei Rom im April den Auftakt. Eine erste deutsche Mannschaft wird nach bisheriger Planung allerdings erst im Mai im polnischen Strzegom an den Start gehen. Dort werden in diesem Jahr vom 16. bis 20. August auch die Europameisterschaften Vielseitigkeit ausgetragen.

    Insgesamt bleibt es bei zehn Austragungsorten. Für Fontainebleau springt im August das Haras du Pin in der Normandie ein. Damit eine Prüfung als Nationenpreis gezählt wird, müssen mindestens drei Teams an den Start gehen. Für den ersten Platz erhält das siegreiche Team 100 Punkte, das zweitplatzierte Team 90, das drittplatzierte 80 usw. Insgesamt werden die besten acht Ergebnisse pro Nation gewertet, wobei im Falle von Punktgleichheit die Anzahl an beschickten Turnieren den Ausschlag gibt. Das Regelwerk im Detail ist unter http://inside.fei.org/fei/regulations/eventing zu finden.

    Und das sind die Termine 2017:

    CICO 3* Montelibretti/ITA (22. bis 23. April)
    CICO 3* Strzegom/POL (17. bis 21. Mai)
    CICO 3* Houghton Hall/GBR (25. bis 28. Mai)
    CICO 3* Tattersalls/IRL (31. Mai bis4. Juni)
    CICO 3* Wiener Neustadt/AUT (30. Juni bis 2. Juli)
    CICO 3* The Plains/USA (8. bis 9. Juli)
    CICO 3* Aachen (19. bis 23. Juli)
    CICO 3* Le Haras du Pin/FRA (10. bis 13. August)
    CICO 3* Waregem/BEL (22. bis 24. September)
    CCIO 3* Boekelo/NED (5. bis 8. Oktober)
    Nationenpreisserie Vielseitigkeit startet erst im April

    Source: Presseservice Kerstan

  • Hengstschau Sosath: Mit herausragenden Spring- und Dressurvererbern in die neue Saison

    Hengstschau Sosath: Mit herausragenden Spring- und Dressurvererbern in die neue Saison
    Züchter aus der ganzen Welt strömten am vergangenen Samstag nach Vechta, um die 20 Spring- und Dressurvererber der Hengststation Gerd Sosath aus Lemwerder zu sehen. Tausende verfolgten die Schau zudem über das Internet. Sie alle erlebten ein kurzweiliges Programm mit ehrlichen, fachkundigen Kommentaren des Hausherrn in einer einmalig persönlichen Atmosphäre. Zu vielen Hengsten wurden live oder am Monitor die Mütter und Verwandten gezeigt.

    Von den 20 Vererbern stammten viele aus eigener Zucht. Drei Hengste sind in der kommenden Saison erstmalig in der Kollektion. Auf diese warf das interessierte Publikum einen besonderen Blick. Der Oldenburger Siegerhengst Fürst Fabrice hatte seinen ersten Auftritt unter dem Sattel. Er begeisterte mit besonderer Rittigkeit und Bewegungsqualität. Erstmalig zeigten sich auch die neuen Springer: Der in Verden gekörte Lyon, Sohn des Lord Argentinus x Lex Lugar, gab erste Eindrücke der Grundgangarten, während sein vierjähriger Boxennachbar Comme Prévu von Comme il faut x Quinta Real mit ersten Sprüngen unter dem Sattel überzeugte.

    Die älteren Spring- und Dressurhengste wurden in gewohnt lockerer, feiner Reitweise präsentiert. Die erfahreneren Springpferdevererber Cador, Casino Berlin und Casiro demonstrierten ihr Springvermögen über höchste Abmessungen. Ihre jüngeren Kollegen Campitello, Casalido, Casino Grande, Diamant de Landor, Diamant de Plaisir, Naldo und Ogano beeindruckten in altersgerechten Parcours. Besonders aufgefallen sind bei den Dressurhengsten der Florencio-Sohn Florenz und For Dance von For Romance. Aber auch Beniro, Devonport und Honoré du Soir wussten mit ihren Auftritten zu überzeugen.

    Einen besonderen Gruß bekamen alle Zuschauer aus Florida: Nayel Nassar, der mit dem von Gerd Sosath gezogenen Lordan von Lordanos x Landor S am vergangenen Wochenende das Weltcup-Springen in Palm Beach gewann, kommentierte per Videoübertragung seinen Ritt, bedankte sich persönlich beim Züchter und wünschte allen Zuschauern in Vechta einen schönen Abend.

    Mit dem Schlussbild unter dem Motto „Pferde für unsere Kinder“ verabschiedeten sich das Team Sosath und die über 100 ehrenamtlichen Helfern vom begeisterten Fachpublikum.

    Züchter haben die Gelegenheit, die gesamte Schau im Archiv von ClipMyHorse und in Kürze auch bei youtube.com anzuschauen. Ab Anfang März gibt es zudem eine DVD der Veranstaltung.

    Die nächsten Veranstaltungstermine der Hengststation Gerd Sosath stehen bereits fest: Am Ostersamstag, dem 15. April findet der traditionelle Tag der offenen Tür in Lemwerder statt. Den ganzen Tag wird eine umfangreiche Ausstellung rund um Pferd, Reiter, Garten und Hobby zu bestaunen sein. Interessante Fachvorträge und Demonstrationen werden den Älteren geboten, während Kinder Ponys reiten und viele verschiedene Tiere kennenlernen können. Am Nachmittag folgen die Präsentation der Hengste sowie das 9. Lemwerderaner Fohlenchampionat.
    Hengstschau Sosath: Mit herausragenden Spring- und Dressurvererbern in die neue Saison

    Source: Presseservice Kerstan

  • HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste in Münster-Handorf beendet

    HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste in Münster-Handorf beendet
    Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr ist heute in Münster-Handorf die erste von insgesamt vier Sportprüfungen für gekörte Reitpferdehengste 2017 zu Ende gegangen. Insgesamt stellten sich 13 spring- und 23 dressurbetonte Junghengste dem Urteil der Bewertungskommission, von denen insgesamt 28 die Prüfung erfolgreich abschlossen.

    „Wir sind mit dem Anmeldeergebnis und dem Ablauf der Prüfung sehr zufrieden. Wie im Vorjahr lief die Prüfung in aller Ruhe ab, war altersgerecht auf die und für die jungen Hengste zugeschnitten“, sagte Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer des Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), und ergänzte: „Die Noten waren aus meiner Sicht gut nachvollziehbar. Alles, was zu einer Bewertung geführt hat, wurde angesprochen und war klar erkennbar.“

    Von den elf vierjährigen Springhengsten erzielten sieben eine gewichtete springbetonte Endnote von 8,0 und besser. Das beste Zeugnis vergab die Bewertungskommission, bestehend aus den Richtern Peter Schmerling und Peter Rauert, dem Disziplinexperte Peter Teeuwen sowie Fremdreiter Philipp Hartmann, an den „typvollen und sportlichen“ Westfalen Crusoe (v. Comme il faut – Calido I) aus der Zucht und im Besitz von Antonius Schulze-Averdiek aus Rosendahl. „Der Hengst fußte an beiden Tagen am Sprung energisch ab, mit einem den Hindernissen angepassten Aufwand. Er macht, was er machen muss – auch bei höheren Anforderungen“, so der Kommentar der Experten zum Springvermögen des Hengstes. Hierfür, aber auch für die kraftvolle Grundgaloppade gab es die glatte „9“. Dies ergab zusammen mit einer 8,6 für Manier, einer 8,5 für Rittigkeit und einer 8,8 für den Gesamteindruck eine gewichtete Endnote von 8,78. Kaum weniger beeindruckt zeigte sich die Bewertungskommission von Comfort, einem vom Gestüt Sprehe ausgestellten Oldenburger Springpferd (v. Christian – Last Liberty), sowie dem Westfalen präsentierten Cinema (v. Chin Win – Dinard L) von der Hengststation Böckmann. Beide erzielten im Gesamteindruck die 8,7, wobei Comfort dank einer 9,0 für die Rittigkeit und einer gewichteten Endnote von 8,64 einen Wimpernschlag besser als Cinema mit 8,61 abschloss. Nur einer der vierjährigen springbetonten Hengste erreichte das vorgegebene Klassenziel von 7,5 nicht, allerdings auch einer der beiden fünfjährigen Springpferde. Überzeugen konnte dagegen der fünfjährige Westfale Cape Town (v. Cornet Obolensky – Polydor) aus der Zucht von Michael Strewe aus Rheda-Wiedenbrück und im Besitz von Wolfgang Brinkmann (Herford). Er beendete die Prüfung mit einer gewichteten Endnote von 8,51.

    Als Klassenbester der fünf fünfjährigen dressurbetonten Hengste verließ wie schon im Vorjahr Fürst William die Sportprüfung. Er erzielte nicht nur Topnoten in allen drei Grundgangarten, sondern mit 8,7 und 8,6 auch die besten Noten für Rittigkeit beziehungsweise den Gesamteindruck. „Über die Veranlagung als Dressurpferd braucht man, glaub ich, nicht viel zu sprechen. Es ist ein prädestiniertes Pferd für den Dressursport“, so das Urteil der Bewertungskommission mit den Richtern Peter Mannheims und Reinhard Richenhagen, Disziplinexperte Oliver Oelrich und Fremdreiter Sebastian Heinze. Insgesamt erzielte der Oldenburger von Fürst Wilhelm – Lord Sinclair I aus der Zucht von Monika Stärk aus Merzen und ausgestellt von der Hengststation Rohmann in Marl die gewichtete Endnote von 8,53. Bis auf einen konnten alle fünfjährigen Dressurhengste die Prüfung bestehen.

    Bei den vierjährigen dressurbetonten Hengsten, die mit insgesamt 18 Vertretern die größte Gruppe bei dieser Sportprüfung stellten, lieferten sich die Oldenburger Bonds und For Emotionen ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ um die der Gunst der Bewertungskommission. Mit einer glatten „10“ für den Galopp und einer gewichteten Endnote von 9,12 war das Ergebnis für Fuchshengst von Benicio – Sir Donnerhall I am Ende etwas höher als für den dunkelbraunen For Emotionen (v. Foundation – Sandro Hit) mit 9,08. „Ein Pferd, dem man bescheinigen kann, dass es alle Möglichkeiten hat, allein durch dieses Galoppieren“, schwärmte Kommentator Reinhard Richenhagen. „Der Hengst will arbeiten, will sich bewegen und es macht Spaß, solche Bewegungspferde zu sehen im Viereck.“ Bonds, Siegerhengst der Oldenburger Körung 2015, stammt aus der Zucht von Katharina Paschertz aus Cloppenburg und wurde von der Hengststation Rohmann in Marl ausgestellt. For Emotionen repräsentierte die Zuchtstätte Kasselmann in Hagen a.T.W.. Insgesamt erzielten sieben der vierjährigen dressurbetonten Hengste eine gewichtete Note von 8,0 und besser, allerdings blieben auch drei unterhalb des geforderten Ergebnisses, zwei weitere brachen die Prüfung vorzeitig ab und blieben ohne Bewertung.

    Insgesamt zeigte sich Dr. Klaus Miesner erfreut über die hohe Qualität der vorgestellten Hengste. „Es waren auch einige ‚Wiederkehrer‘ vom letzten Jahr dabei, deren Entwicklung sehr schön erkennen konnte. Ich glaube, dass wir mit diesem Teil des neuen Hengstleistungsprüfungskonzepts auf einem guten Weg sind und insgesamt das mehrstufige System aufgeht.“ Einzig mehr Zuspruch seitens der Züchterschaft würde sich der FN-Zuchtchef noch wünschen. „Jeder, der interessiert ist, kann hier einen ehrlichen und umfassenden Eindruck von den Hengsten gewinnen“, so Dr. Miesner.

    Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten und auch die kommenden Terminen in Münster-Handorf (14. bis 16. Februar), Verden (2. bis 4. März) und München (10. bis 12. März) verpassen, bietet ab dieses Jahr das Internet eine Alternative: ClipMyHorse überträgt live von allen Sportprüfungen. Die Kataloge mit den teilnehmenden Hengsten, Zeiteinteilungen und Ergebnisse sind unter www.hengstleistungspruefung.de einsehbar.
    HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste in Münster-Handorf beendet

    Source: Presseservice Kerstan

  • Schneller schalten, besser reiten – praktische Übungen für eine optimale Reaktionsfähigkeit in der neuen Reiter Revue International

    Schneller schalten, besser reiten – praktische Übungen für eine optimale Reaktionsfähigkeit in der neuen Reiter Revue International
    „Du musst erahnen, was dein Pferd machen wird und schneller reagieren.“ Welcher Reiter kennt diesen Satz nicht? Doch wie soll das funktionieren? Ganz einfach: durch das Verbessern der eigenen Aktionsfähigkeit. In der neuen Ausgabe von Reiter Revue International dreht sich das Thema des Monats um das Agieren und Reagieren im Sattel und um Übungen, mit denen jeder Reiter lernt, präzise und punktgenau einzuwirken. Außerdem zeigt der Deutsche Meister im Springreiten, Andreas Kreuzer, wie man mit nur zwei Hindernissen optimal an Rhythmus und Balance arbeiten kann.
    Weitere Themen im Heft: Die richtige Ernährung für Reiter, 22 Fakten über die Nutzung von Führanlagen und praktische Tipps, wie man ein Renn- zum Reitpferd ausbilden kann.
    Das März-Heft der Reiter Revue International ist ab dem 22. Februar 2017 im Handel erhältlich.
    Schneller schalten, besser reiten – praktische Übungen für eine optimale Reaktionsfähigkeit in der neuen Reiter Revue International

    Source: Presseservice Kerstan

  • Reining: Dr. Matthias Gräber wieder als Vorsitzender vorgeschlagen

    Reining: Dr. Matthias Gräber wieder als Vorsitzender vorgeschlagen
    Dr. Matthias Gräber aus Weinheim ist von den Aktiven wieder als Vorsitzender des Disziplin-Beirats Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) vorgeschlagen worden. Wenn die DOKR-Mitgliederversammlung im Rahmen der FN-Tagungen Anfang Mai in Stuttgart dem Vorschlag der Aktiven folgt, dann tritt Dr. Matthias Gräber seine zweite Amtszeit als Beirats-Vorsitzender an.

    Bei der Aktivenversammlung in Warendorf sprachen sich die anwesenden Reiner wieder für Dr. Matthias Gräber als Beirats-Chef aus, der 2013 das Amt von Paul Kratschmer (Bad Camberg) übernommen hat. Zuvor war Dr. Gräber schon sieben Jahre lang als Mannschafts-Tierarzt für die Reiner auf Championaten im Einsatz und in beratender Funktion im Reining-Beirat vertreten. Der 58-Jährige führt eine eigene Tierarztpraxis in Weinheim in Baden-Württemberg.

    Als Aktivenvertreter wählten die Reiner wieder Grischa Ludwig (Bitz) und André Zschau (Bünde). Sie haben allerdings neue Stellvertreter bekommen. Alexander Ripper (Fürth) löst Oliver Wehnes (Kandel) ab und Oliver Stein (Rhede) übernimmt das Amt von Jürgen Pieper (Hechingen). evb
    Reining: Dr. Matthias Gräber wieder als Vorsitzender vorgeschlagen

    Source: Presseservice Kerstan

  • Löwen Classics 2017 – Volkswagen Halle wird wieder Pferdesporttreffpunkt

    Löwen Classics 2017 – Volkswagen Halle wird wieder Pferdesporttreffpunkt
    Das internationale Reitturnier Löwen Classics ist ein Fixpunkt im weltweiten Sportkalender. Seit 16 Jahren geht es in Braunschweigs Volkswagen Halle um Höhe, Weite und Breite, um Sportpromis, Newcomer, Show, Teamspirit und auch Livemusik. Jetzt kommt das Top-Sportereignis zurück und zwar kompakt an drei Tagen vom 17. – 19. März 2017.
    Das Top-Turnier bietet außergewöhnlich guten Sport, spannende Entscheidungen und auch mal große Überraschungen. Dazu glänzt Braunschweig stets mit Alleinstellungsmerkmalen wie etwa den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände im Springen und dem Deutschen Championat der Landesmeister. Die Löwen Classics spiegeln immer auch ein Stück Reitsportgeschichte wieder, denn der Sport verändert sich rasant, wird immer moderner und anspruchsvoller, bewegt sich aber auch außerhalb der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung.

    Alles kein Zufall – Drei Fragen an Axel Milkau
    Die Löwen Classics kommen 2017 kompakter daher an drei Tagen und mit überarbeitetem Programm. Gleichwohl bleibt der Inhalt höchst attraktiv. Welche Schwerpunkte haben Sie gesetzt bei der Planung?
    Axel Milkau: „Uns war es wichtig, dass wir drei Turniertage haben werden, wo jede einzelne Prüfung einen sportlichen Wert ausweist oder eine gezielte Aussage vermittelt. Der Zuschauer darf nicht ins überlegen kommen, welche Prüfungen oder welcher Tagesabschnitt für ihn Sinn macht, sondern er muss Freude daran haben, sich durch den Turniertag treiben zu lassen und muss gespannt sein auf das jeweilige und nächste Prüfungsformat, was ihn erwartet. Wir haben sehr strikt darauf geachtet, dass jedes Prüfungsformat und der Turniertag selbst, ein Alleinstellungsmerkmal ausweist.“
    Wenn man eine internationale Veranstaltung konzipiert und entwickelt, muss man aufpassen immer aktuelle Entwicklungen mit einzubinden. Worauf achtet Axel Milkau dabei?
    Axel Milkau: „Mir ist es sehr wichtig, dass wir regional authentisch bleiben und mit unserem Produkt Löwen Classics dürfen wir uns nicht über politische Entwicklungen stellen. Wir sind und bleiben als Eigenmarke ein wichtiger Leuchtturm in unserer Großregion und müssen unseren Auftrag auch diesbezüglich sehr ernst nehmen und unsere Pflicht ist es, auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Deshalb ist es auch gut so, dass wir aktuell und im nächsten Jahr einem Sparauftrag unterliegen werden, der jedoch dort ansetzen muss, wo die Grundqualität unserer Veranstaltung nicht leidet. Unsere hiesige Wirtschaft, hat aktuell starke Einschläge hinnehmen müssen und die betroffenen Menschen haben große Sorgen und Ängste um ihre Arbeitsplätze. Da können wir nicht so tun, als ob dieses uns nichts angeht und dass uns nur unser Event wichtig erscheint. Unser Auftrag heißt ganz klar, uns der allgemeinen wirtschaftlichen Lage anzupassen, ein „Hand Made“ Qualitätsprodukt zu gestalten, womit sich die Menschen auch in Zukunft identifizieren wollen und den Menschen Freude mit unserem Sport bereiten. Für die Region ist es wichtig, dass es hier Leuchttürme im Sport und in der Kultur gibt, die unserer Region ein Stück mehr Lebensqualität vermitteln und überregionale Ausstrahlung haben. Ich war noch nie ein Veranstalter, der sein Event als reines Profitcenter sieht oder jammert, wenn der Wind einmal von vorne kommt. Wirtschaftliche Stabilität muss im Vordergrund stehen, aber die Philosophie der „LC“ ist ganz klar, wir wollen ein Gesicht der Großregion sein, was den Menschen Nachhaltigkeit im Handeln abliefert. Genau deshalb sind die Löwen Classics schon vor Jahren zur Fördermarke im Reitsport aufgestiegen, die 365 Tage im Jahr den Reitsport lebt und mit entwickelt.“
    Die Deutschen Meisterschaften der Landesverbände sind binnen kürzester Zeit zu einem wertvollen Championat entwickelt worden, hatten Sie erwartet, dass sich die DM so schnell so gut etabliert?
    Axel Milkau: „Ja, es war schon bei der ersten sportlichen Austragung abzusehen, dass in diesem Gemeinschaftsprojekt der Länder unglaublich viel Potential steckt. Die Sportler, Menschen und Verbände wollen diesen sportlichen Team-Vergleich, weil der Titel sie entsprechend in der Aussagekraft ihrer sportlichen Arbeit adelt. Ein Deutscher Meistertitel für einen Landesverband kann viele Menschen in ihrer Reit-Region beflügeln. DER DM Titel der Landesverbände, ist kein Einzeltitel, was „nur“ Sportler und Pferdebesitzer in den Focus stellt, er bildet den sportlichen Geist eines ganzen Bundeslandes ab. Das ist einzigartig in seiner Aussagekraft, deshalb heben wir dieses Format noch einmal nach ganz oben und bringen es am Samstag zur besten Veranstaltungszeit.
    Jetzt müssen die Länder nur noch in ihren Marketingabteilungen die Kraft der Aussage besser verstehen und entsprechend umsetzen, dann wird auch der letzte Schritt in der öffentlichen Wahrnehmung erreicht werden.
    Inzwischen gibt es auf einigen Veranstaltungen, Team-Wettbewerbe, die versuchen mit einem ausgeschriebenen und kreativen Team Titel zu punkten, weil diese Art der Prüfungen einfach attraktiv sind und jede Veranstaltung dadurch ein Alleinstellungsmerkmal bekommt.
    Es gibt jedoch nur „Eine“ Deutsche Meisterschaft der LV und diese steht in ihrer sportlichen Zusammenstellung und mit ihrer Titelaussage hierzulande ganz oben, weil sie auch offiziell von unserem Dachverband als Deutsche Meisterschaft der LV legitimiert wurde und kein Marketingmodul eines Turnierveranstalters ist.
    Die Wichtigkeit dieses Bundestitels, ist nicht nur in der Titelauslobung einmalig, sondern es liefert in ihrem sportlichen Inhalt eine große Bühne der Gemeinschaft.
    Das haben wir schon vor Jahren erkannt und wenn sich jetzt als Folge daraus, innerhalb unserer Turnierlandschaft, weitere untergeordnete Team-Wettbewerbe bilden, dann können wir stolz auf unsere damalige Beharrlichkeit sein, dass wir mit solch einem groß angelegten Gemeinschaftsprojekt, die richtige Nase hatten.“

    Stimmungsvolles Wochenende
    Löwen Classics in der Volkswagen Halle, das sind unvergessliche Momente und rund 30.000 Zuschauer jährlich, das ist auch Treffpunkt für Sport, Politik und Gesellschaft und das ist Engagement in der Region für die Region. Wer die fröhlichen, spannenden und sportlich wertvollen Löwen Classics 2017 nicht verpassen möchte, sollte sich jetzt Tickets sichern. Karten sind deutschlandweit unter ADticket erhältlich, aber auch über die Ticket-Hotline (0531) 16 606 und 0180 6050 400. Zudem sind Karten in den Konzertkassen Schild 1a und Schloss-Arkaden (EG) in Braunschweig, in den Service-Centern der Braunschweiger Zeitung und solange der Vorrat reicht an der Tageskasse am Veranstaltungswochenende erhältlich.
    Löwen Classics 2017 – Volkswagen Halle wird wieder Pferdesporttreffpunkt

    Source: Presseservice Kerstan

  • Distanzreiten: FEI ergreift strenge Maßnahmen zum Wohl der Pferde

    Distanzreiten: FEI ergreift strenge Maßnahmen zum Wohl der Pferde
    FN begrüßt Vorgehen des Weltreiterverbandes im Zusammenhang mit Todes- und Medikationsfällen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

    Warendorf (fn-press). In den vergangenen Wochen sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sieben Pferde bei nationalen und internationalen Distanzritten ums Leben gekommen. Sieben weitere Tiere wurden positiv auf verbotene Substanzen getestet. Der Weltreiterverband FEI hat die verantwortlichen Trainer und Reiter suspendiert sowie eine Reihe von Maßnahmen zur Bestrafung der Verantwortlichen und zum Schutz der Pferde getroffen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung ist bestürzt über den Tod der Pferde und begrüßt das dringend notwendige Vorgehen der FEI ausdrücklich.

    Folgende Beschlüsse sollen kurzfristig durch die Reiterliche Vereinigung der Vereinigten Arabischen Emirate umgesetzt werden:

    In Ställen, in denen es zu Todesfällen von Pferden gekommen ist, muss ab jetzt detailliert dokumentiert werden, wie jedes einzelne Pferd behandelt wird, welche Medikamente und welches Futter verabreicht werden, wie das Trainingsprogramm und entsprechende Trainingsmethoden aussehen, wie lange die Einheiten dauern, welche Distanzen geritten werden und wie die örtlichen Gegebenheiten sind
    Alle Distanzstrecken in der Region werden untersucht, einschließlich einer detaillierten Bewertung der Streckenbedingungen
    Ebenso werden alle verbleibenden Distanz-Veranstaltungen der Saison 2017 in der Region durch ein Expertengremium von Distanz-Spezialisten und erfahrenen Tierärzten untersucht, darunter der FEI-Veterinary Director
    Es wird enger mit lokalen Organisationskomitees zusammengearbeitet, um Verletzungen von Pferden am Veranstaltungsort zu untersuchen
    Die Sanktionen für Personen, die für Pferdeverletzungen verantwortlich sind, werden erhöht (max. 15.000 € pro Regelverstoß plus Strafpunkte)
    Der Kreis von Personen, die für Verletzungen von Pferden zur Rechenschaft gezogen werden können, wird erhöht (zusätzlich zu Ausbildern und Tierärzten)
    „Diese Vorgaben erreichen ein neues Level und sind mehr als das, was die Endurance Task Force gefordert hat. Wir begrüßen das Vorgehen der FEI deshalb ausdrücklich“, sagte Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). „Die Maßnahmen führen hoffentlich zu mehr Beobachtung und mehr Unabhängigkeit der Kontrollen vor Ort. Wir denken dennoch darüber nach, keine deutschen Reiter mehr bei Distanzritten in Dubai starten zu lassen.“ Bereits seit 2013 versucht eine Arbeitsgruppe (Task Force) der FEI die Missstände im internationalen Distanzsport aufzuarbeiten. 2015 kam es zu einem zeitweiligen Ausschluss der FN der Emirate aus dem Weltreiterverband. Dies bedeutete, dass keine internationalen Veranstaltungen mehr in den VAE genehmigt wurden und Distanzreiter aus den Emiraten nicht mehr an FEI-Turnieren teilnehmen durften. „Leider hat sich jetzt wieder gezeigt, dass alle in den vergangenen Jahren ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichend geholfen haben. Über eine erneute Suspendierung der Emirate muss wieder nachgedacht werden. Ein kompletter Ausschluss der Disziplin Distanzreiten von allen Veranstaltungen kann nur letztes Mittel sein, da die Pferde und der Umgang mit ihnen dann ganz aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwinden“, so Lauterbach.

    Offenbar starben die Pferde laut einer Pressemitteilung der FEI durch Knochenbrüche. FEI-Generalsekretärin Sabrina Ibanez erklärte, dass der Weltreiterverband Studien über Risikofaktoren und Ursachen dieser Verletzungen durchführe, deren Ergebnisse am 11. April im Rahmen des FEI-Sport Forums vorgestellt werden sollen. Außerdem werde am 23. und 24. Mai ein Distanz-Forum stattfinden, bei dem darüber diskutiert werden soll, wie solchen Verletzungen künftig vorzubeugen ist. jbc
    Distanzreiten: FEI ergreift strenge Maßnahmen zum Wohl der Pferde

    Source: Presseservice Kerstan

  • Noch 100 Tage bis zum … Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg

    Noch 100 Tage bis zum …
    Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg
    Es ist legendär und modern, kurz: zeitlos – das Deutsche Spring- und Dressur-Derby. Kein anderes Event verbindet Geschichte und Gegenwart im Reitsport derart, wie es das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby schafft.

    Hamburg – Vom 24. bis 28. Mai 2017 lebt der Kult in Klein Flottbek wieder auf: Das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg. Es lockt alljährlich die internationale Reitsportelite in die Hansestadt und wird traditionell am Christi-Himmelfahrts-Wochenende zum Zuschauermagneten. Weit über 90.000 Besucher kamen 2016 in den Derby-Park, 1,11 Millionen Menschen verfolgten gebannt das Geschehen am Bildschirm.

    Das Derby-Publikum kann sich seit jeher auf ein sensationelles Programm verlassen: Die prestigeträchtige Fünf-Sterne-Springsportserie Longines Global Champions Tour wird zum zehnten Mal in Klein Flottbek zu Gast sein. Nach ihrem aufregenden Debut 2016 ist auch in diesem Jahr die Global Champions League, ein Team-Wettbewerb auf höchstem Niveau, mit von der Partie. Vervollständigt wird das Geschehen auf dem herrlichen Grasplatz unter anderem durch das rasante Speed-Derby, den allseits beliebten KASK Youngster Cup und dem Finale im Eggersmann Junior Cup.

    Die hochspannende Turnierwoche gipfelt dann am Sonntagnachmittag im ältesten und schwierigsten Parcours der Welt, dem inzwischen 88. Deutschen Spring-Derby, präsentiert von J.J.Darboven. In der Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour wird dann ein neuer oder bereits etablierter Held gefeiert – frenetisch in beiden Fällen, auch das ist in Hamburg Kult.

    Mit Frack, Charme und Zylinder

    Das Geschehen im Dressurviereck in Klein Flottbek ist zwar etwas jünger als der Derby-Kollege im Stangenwald, aber keineswegs weniger legendär! Das Almased Deutsches Dressur-Derby, das 2017 zum 59. Mal ausgeritten wird, ist eine Traditionsprüfung. Und das Blaue Band, das dem Dressur-Derby-Sieger umgelegt wird, ist eine höchst begehrte Trophäe unter den Viereckspezialisten. Nur hier im Derby-Park wird diese außergewöhnliche wie packende Prüfungsform des Pferdewechsels auf internationalem Niveau geboten. Eine prickelnde Herausforderung, der sich auch die U25- und U16-Ponyreiter in ihrem eigenen Dressur-Derby stellen. Dazu kommt der ganz klassische Grand Prix, Preis des Helenenhofes, der über die Finalisten im Dressur-Derby entscheidet und der Grand Prix Special im Deutsche Bank Preis.

    Flanieren, Klönschnacken, Genießen

    Der Derby-Park in Klein Flottbek ist nicht nur kultige und hochkarätige Reitsportstätte, sondern glänzt während der Turniertage als herrliche Flaniermeile und begehrtes Ausflugsziel mit einer kleinen Stadt aus strahlenden Pagodenzelten. In der Ausstellung werden Modetrends für Sie und Ihn angeboten, und auch kulinarisch ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Wer dabei sein möchte, muss sich allerdings sputen, so sind die Tribünenplätze für den Derby-Sonntag bereits seit November ausverkauft, es gibt aber noch Stehplatzkarten für das Kultevent. Auch der Turniersamstag ist bereits zu etwa 75 Prozent verbucht.

    Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

    Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).
    Noch 100 Tage bis zum …
    Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg

    Source: Presseservice Kerstan

  • Springen: Markus Brinkmann in B-Kader nachberufen

    Springen: Markus Brinkmann in B-Kader nachberufen
    Der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat Markus Brinkmann mit seinem Pferd Pikeur Dylon in den B-Kader Springen nachberufen. Der 36-jährige Herforder reitet derzeit mit dem Holsteiner Wallach auf den internationalen Top-Turnieren von Erfolg zu Erfolg und peilt nun das Weltcup-Finale in Omaha an.

    Unter den Mitgliedern der A- und B-Kader Springen ist Markus Brinkmann einer der ganz wenigen, die ihren Lebensunterhalt nicht direkt mit dem Reiten verdienen. Er ist hauptberuflich in der Geschäftsführung des familieneigenen Bekleidungsunternehmens Bugatti beschäftigt, zu dem auch die Reitsport-Marke Pikeur gehört. „So ganz nebenbei“ hat er sich im vergangenen Jahr auch im internationalen Springsport etabliert. Mit dem zehnjährigen Holsteiner Wallach Pikeur Dylon (von Diamant de Semilly-Carry) belegte er bei den Deutschen Meisterschaften in Balve Platz sechs und beendete die Großen Preise von Münster, Paderborn und München stets unter den besten zehn Startern. Es folgten die ersten Starts bei Weltcup-Turnieren, wo es für die beiden ebenfalls nur Top-Zehn-Platzierungen gab. Bei der Fünf-Sterne-Premiere in Stuttgart wurden die beiden Zehnte, in Leipzig und Bordeaux jeweils Fünfte. 31 Weltcup-Punkte stehen somit auf Brinkmanns Konto, damit liegt er aktuell auf Rang 23 des Zwischenrankings, die 18 besten qualifizieren sich für das Finale im US-amerikanischen Omaha (29. März bis 2. April).

    Ein Qualifikationsturnier steht bis dahin noch im Kalender. In Göteborg (SWE) könnte Brinkmann die Finalteilnahme am 26. Februar perfekt machen. Sollte das klappen, wäre es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. „Klar freut man sich, wenn es so gut läuft, und auch das Selbstbewusstsein wächst von Turnier zu Turnier. Aber den Erfolg kann man nicht planen, da muss auch immer die Gesundheit von Mensch und Tier mitspielen. Umso schöner ist es, wenn die Pferde solche Leistungen bringen und es immer Schritt für Schritt voran geht“, so Brinkmann.

    Die Doppelbelastung zwischen Schreibtisch und Parcours ist für ihn zwar eine Herausforderung, diese meistert Brinkmann aber aktuell problemlos. Sein Vater Wolfgang Brinkmann machte es 1988 bereits vor, als er als einziger Amateurreiter neben Dirk Hafemeister, Franke Sloothaak und Ludger Beerbaum Olympisches Team-Gold in Seoul gewann. „Das funktioniert nur mit einem starken Team im Stall und im Unternehmen“, erklärt Markus Brinkmann. „Das habe ich glücklicherweise, genauso wie gute Pferde. Das zusammen macht momentan den Erfolg aus.“ jbc

    Welche Reiter in den aktuellen Kadern der Disziplin Springen vertreten sind, erfahren Sie hier: www.pferd-aktuell.de/springen/kader-springen
    Springen: Markus Brinkmann in B-Kader nachberufen

    Source: Presseservice Kerstan