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Foto: Die Lineare Beschreibung gilt als wichtiges Kriterium in der Zucht. Berechtigt? © Robert Kraft/adobe.stock

Ein Auszug aus dem Hengstbuch: Die Stärken und Schwächen der linearen Beschreibung

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Schon früh bildeten konkrete Vorstellungen von der äußeren Erscheinung eines Pferdes die Grundlage der zielgerichteten Pferdezucht. Dabei spielte die Nutzung, ob als Militärpferd, im Gewerbe oder in der Landwirtschaft, eine wesentliche Rolle. Heute geben vor allem der Sport und die Nutzung in der Freizeit vor, wie ein Pferd sein soll. Früher endete die Beurteilung eines Pferdes mit Noten, die meistens in der Schublade verschwanden. Das neue System, die lineare Beschreibung, bietet mehr Transparenz für züchterische Entscheidungen. Im Interview dazu: Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff, der Zuchtleiter des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes.

 

Wie funktioniert die lineare Beschreibung? Wie ist das Prinzip?

Durch die lineare Beschreibung, die in Oldenburg bereits seit 2012 angewendet wird, werden Hengste, Stuten und Fohlen bei ihrer Präsentation vor einer Bewertungskommission ausführlich hinsichtlich ihrer Exterieurmerkmale, ihres Ganges und weiterer Eigenschaften beschrieben.

Die Beschreibung eines Pferdes erfolgt anhand von sieben Grundkriterien: Format und Vorderpferd, Oberlinie, Fundament, Korrektheit des Ganges und Koordination, Bewegung an der Hand, freie Bewegung sowie Bewegung unter dem Reiter bzw. an der Longe. Jedem dieser Grundkriterien sind Merkmale zugeordnet, die das Pferd möglichst detailliert beschreiben.

Korrektheit des Ganges und Koordination ist eines der sieben Grundkriterien. © Osetrik_adobe.stock
Bereits Fohlen werden einer Bewertungskommission hinsichtlich ihrer Exterieurmerkmale, ihres Ganges und weiterer Eigenschaften vorgestellt. © Pfluegler Photo/adobe.stock

Bei der Pferdebeurteilung mittels linearer Beschreibung wird zunächst bei allen Merkmalen von Null, also „nicht auffällig“ ausgegangen. Eingetragen werden nur die auffälligen, das heißt die für das Pferd charakteristischen Merkmale, die es möglichst detailliert beschreiben. Eine Abweichung bedeutet nicht automatisch gut oder schlecht, sondern stellt lediglich die jeweils beschriebene Merkmalsausprägung dar. Bei der linearen Beschreibung muss detailliert beschrieben und bei jedem Merkmal individuell unterschieden werden. Bei der Mehrzahl der Exterieurmerkmale ist dabei der Mittelwert das Zuchtziel. Gerade bei Merkmalen, die sich auf die Korrektheit der Gliedmaßen beziehen, ist eine mittlere Ausprägung erwünscht: Beispielsweise ist weder Zehenenge noch Zehenweite gut, sondern eine gerade Zehenstellung an Vorder- und Hinterhand erwünscht. Anders ist es bei Leistungsmerkmalen. Bei ihnen werden deutliche Abweichungen vom Mittelwert angestrebt. So sollte selbstverständlich das Springvermögen möglichst groß oder der Schub aus der Hinterhand energisch sein. Bei diesen Merkmalen liegt somit das gewünschte Zuchtziel möglichst nah an der Extremausprägung.

Die oben erläuterte Beschreibung wird auf einem Tablet dokumentiert, und die Ergebnisse werden in Form eines Linearprofiles an den Züchter ausgehändigt. Auf diese Weise erhalten Züchter wertvolle Informationen über die Stärken und Schwächen ihrer Pferde.

Früher hat der sogenannte erste Jahrgang eines Junghengstes wichtige Hinweise gegeben. Wie wird damit heute umgegangen?

In Oldenburg versuchen wir, diese Präsentation beizubehalten, also konzentriert an einem Ort die ersten Nachkommen eines Junghengstes zu zeigen. Wir fördern dies mit attraktiven Preisen. Es gelingt aber nicht mehr in dem Umfang, wie das früher der Fall war. Aber auch da hilft uns die lineare Beschreibung, denn obwohl an verschiedenen Orten vorgestellt, erhalten wir ein umfassendes Bild, welches einen Vergleich zulässt. Der Verband veröffentlicht das zusammenfassende Ergebnis aus den Beschreibungen der Fohlen eines ersten Jahrgangs in unserem Buch „Vererbungsprofile“, welches ergänzt um die aktuell erhobenen Daten aus der linearen Beschreibung im ersten Quartal des darauf folgenden Jahres erscheint.

Sicher ist es so, dass sich bei den alten Hengsten nur noch graduell etwas verändert. Besonders interessant sind die Junghengste oder die Hengste, die auswärts stehen, wo aber die Anzahl der Nachkommen im Zuchtgebiet inzwischen so groß ist, dass sich Vererbungsprofile anfertigen lassen. Der Umfang des Buches nimmt also ständig zu. Die Bedingungen, um berücksichtigt zu werden, sind folgende: Bei den mindestens siebenjährigen Hengsten müssen mindestens 30 linear beschriebene Nachkommen vorhanden sein, bei den vier- bis sechsjährigen Junghengsten müssen mindestens acht linear beschriebene Nachkommen erfasst sein.  Wenig deckende Hengste haben es auf diesem Weg sicher schwer, bekannt zu werden. Da muss sich der Züchter vor allem auf sich selbst und sein kritisches Auge verlassen.

Es gibt Kritik an der Menge der Merkmale und gleichzeitig gibt es Züchter, die kritisieren, dass bestimmte Merkmale, wie die Hufe, fehlen. Wie gehen Sie mit Kritik und Schwächen der linearen Beschreibung um?

Die Frage ist absolut berechtigt, das Problem ist: …..

Mehr erfahren?

Dieser kurze Auszug basiert auf einem von Franz Josef Neuhaus geführten Interviews mit  Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff, der als Zuchtleiter beim Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e.V. (OL) tätig ist. Der vollständige Beitrag erscheint im kommenden Hengstbuch 2019 „Ausgewählte Hengste Deutschlands 2019/20“. Du willst mehr über die Lineare Beschreibung erfahren? Dann sei einer der Ersten, der das besondere Sammlerstück für Zuchtinteressierte und Hengsthalter in den Händen hält:

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