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  • Erste GTC-Etappe in Miami Beach – größere Reitbahn, mehr Platz für Zuschauer

    Erste GTC-Etappe in Miami Beach – größere Reitbahn, mehr Platz für Zuschauer
    In gerade mal einem Monat (7. bis 9. April) werden die weltbesten Reiter mit ihren Pferden an den goldenen Sandstrand Floridas, nach Miami Beach reisen, wo die erste Etappe der Longines Global Champions Tour 2016 stattfindet. Die neue Grafik verdeutlicht, wie die Veranstaltungsstätte aussehen wird.

    In diesem Jahr wird eine noch größere Reitbahn für die Pferde zur Verfügung stehen, mit größerem Abreiteplatz und noch mehr Kapazitäten für die Zuschauer. Der Eintritt für das Publikum ist wieder frei. Es werden keine Tickets verlangt, sondern es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wieder wird es eine Möglichkeit geben, auf der Shoppingmeile im Prestige Village die neueste Mode zu kaufen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, so dass der Besuch der Longines Global Champions Tour zum bleibenden Ereignis für die ganze Familie wird. 
    Erste GTC-Etappe in Miami Beach – größere Reitbahn, mehr Platz für Zuschauer
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Die Entscheidungen beim zweiten K & K Cup-Wochenende sind gefallen

    Die Entscheidungen beim zweiten K & K Cup-Wochenende sind gefallen
    Die Lake Arena hatte von 04.-06. März zu ihrem zweiten Turnier der noch relativ frischen Saison 2016 geladen. Wie beim Jahresauftakt Mitte Februar bot das dreitägige CSN-A CSN-B ein breites Programm, das viele bekannte Gesichter und Gäste aus dem In- und Ausland nach Wiener Neustadt lockte. Dabei hatte die Springszene natürlich das große Highlight im Visier: Die zweiten Wertungsprüfungen des K & K Championats sowie der K & K Trophy.

    Der neue Roller rückt näher! Nächster K & K Trophy-Triumph für Favoritin Kathrin Weinberger

    Wenn das mal nicht das Prädikat sehenswert verdiente: Kathrin Weinberger, die phänomenale, vor drei Wochen prämierte Auftaktsiegerin der K & K Trophy, behielt auch in der heutigen zweiten Wertungsprüfung eisern die Nerven, spielte ihr Können aus und flog gemeinsam mit ihrer verlässlichen Landstreicher-Tochter „Flying Freya Z“ erneut zum Triumph. Diese zweite Wertungsprüfung über 1,25 Meter gestaltete sich nicht unbedingt leicht. Technisch anspruchsvoll versteckte sich schon die eine oder andere Tücke, die es vom Teilnehmerfeld zu lösen galt. Bravourös hatte das Duo sämtliche Aufgaben gemeistert und das in 59,52 Sekunden auch noch irre schnell. Sie führen nun das Ranking der K & K Trophy an und zählen berechtigterweise bei den finalen Etappen im Herbst zu den haushohen Favoriten. Mehr als drei Sekunden – und das ist ja doch ein gewaltiger Vorsprung – nahmen sie heute den restlichen Startern ab und hier konnte sich einer ganz besonders auszeichnen: Daniel Stachl, der Eröffnungssieger vom freitägigen LM-Springen, blieb nicht nur mit beiden an den Start gebrachten Pferden „Chicago 82“ und „Candy Crush SL“ fehlerfrei, sondern entzückte darüber hinaus in 62,82 und 63,14 Sekunden mit den Spitzenplatzierungen am zweiten und dritten Endrang.

     

    2. Wertungsprüfung K & K Trophy
    Standardspringprüfung 125cm
    1.Flying Freya Z / Weinberger Kathrin (St) – 0 / 59.52
    2.Chicago 82 / Stachl Daniel (W) – 0 / 62.82
    3.Candy Crush SL / Stachl Daniel (W) – 0 / 63.14    
    4.Lumiere De St Loup / Sint Evelyn (St) – 0 / 64.12  
    5.Can Do It 2 / Weinberger Kathrin (St) – 0 / 64.78  

     

    K & K Trophy 2016 – Zwischenstand

    1.Kathrin Weinberger – 33 / 35 // 68

    2.Sarah-Denise Fink – 31 / 27 // 58

    3.Natascha Kreutner – 28 / 24 // 52

    4.Sabine Rath – 27 / 21 // 48

    5.Katrin Pfingstl – 26 / 17 // 43

     

    Aufholjagd im K & K Championat: Markus Saurugg schlug Christian Schranz im Stechen

    Der Grundstein für einen erstklassigen und spannungsgeladenen Großen Preis wurde mit einem anspruchsvollen Parcours – in Szene gestellt von Franz Madl und Armin Krenn – gelegt. Darüber hinaus trug sich ein exquisites Teilnehmerfeld in die Startliste ein: Viele namhafte ReiterInnen und konkurrenzfähige Pferde sorgten für großartigen Sport, den man am Sonntagabend miterleben durfte. Obwohl es die Linienführung in sich hatte und – so lautete euch der Tenor der Arrivierten – nicht unbedingt einfach gestellt war, meisterten Elf den fehlerfreien Sprung ins Stechen. Und das versprach dramatisch zu werden, denn unter den null gebliebenen Jockeys waren Hochkaräter wie Championatsreiterin Tajda Bosio aus Slowenien, Magna Racino-Gewinner Rainer Zöger, Erfolgsgarantin Monika Stangelova, der gestrige S-Sieger Markus Saurugg und Christian Schranz, der ja vor drei Wochen die erste K & K Championat-Etappe für sich entscheiden konnte, dabei.

    Die Entscheidung war wie verhext, denn – und das kann man gleich vorweg nehmen – nur zwei Reiter schafften es, auch im verkürzten Kurs strafpunktefrei ins Ziel zu kommen. Und dies waren Christian Schranz und Markus Saurugg, die sich also den Sieg untereinander ausmachen sollten.  Der Niederösterreicher legte mit „V.I.P. 2“ vor. Weil seine Mitstreiter zuvor allesamt Fehler kassierten, ging er nicht unbedingt unnötiges Risiko ein und jumpte in gewohnt souveräner Manier astrein ins Ziel. Die Uhr stoppte bei 48,59 Sekunden, die es also zu schlagen gab. Im Fokus stand natürlich der erhoffte Sieg und so holte sich Markus Saurugg beim Einritt noch die letzten wichtigen Infos, wie die Vorlage angelegt wurde. Die Strategie hat sich bezahlt gemacht: Mit viel Plan und Übersicht ging er es überlegt an und wurde in 47,18 Sekunden mit dem Sieg belohnt.

     

    Grand Prix powered bei SPWE

    2. Wertungsprüfung K & K Championat
    Standardspringprüfung mit Stechen 145cm
    1.Texas I / Saurugg Markus (St) – 0 / 47.18 / Stechen
    2.V.I.P. 2 / Schranz Christian (NÖ) – 0 / 48.59 / Stechen     
    3.Magic 14 / Obernauer Christoph (T) – 4 / 47.57 / Stechen 
    4.HG Heartbeat / Kogelnig jun. Fritz (T) – 4 / 48.33 / Stechen          
    5.One Million / Burger Thomas (T) – 4 / 49.71 / Stechen      

     

    K & K Championat 2016 – Zwischenstand

    1.Christian Schranz – 30 / 24 // 54

    2.Markus Saurugg – 22 / 26 // 48

    3.Christoph Obernauer – 23 / 23 // 46

    4.Monika Stangelova – 26 / 19 // 45

    5.Thomas Burger – 21 / 21 // 42

     
    Die Entscheidungen beim zweiten K & K Cup-Wochenende sind gefallen
    Source: Presseservice-Kerstan

  • FEI World Cup™ Vaulting Final – Schweiz und Deutschland auf dem Podium

    FEI World Cup™ Vaulting Final – Schweiz und Deutschland auf dem Podium
    Die Schweizer Top-Voltigiererin Simone Jäiser und die deutschen Doppel-Voltigierer Torben Jacobs und Pia Engelberty (Köln/ Neuss) haben die FEI World Cup™ Vaulting Finals in ihrer jeweiligen Disziplin in Dortmund beim SIGNAL IDUNA CUP gewonnen. Damit bescherten die drei international hocherfolgreichen Voltigierer sich gleichzeitig einen perfekten Abschied vom Hochleistungssport. Begeistert feierten die Zuschauer die Voltigierer in der Dortmunder Westfalenhalle.
    Genuss zum Schluss
    Jacobs/ Engelberty hielten ihren Vorsprung aus der ersten Kürrunde. „Ich konnte es genießen, aber vorher war ich so aufgeregt wie lange nicht mehr“, bekannte Engelberty, die jetzt nach Kitzbühel zurückkehrt, um wieder als Skilehrerin zu jobben, bevor das Referendariat beginnt. Die Kür der beiden Vize-Weltmeister geriet so, dass auch Longenführer Patric Looser bekannte: „Sie haben es mir leicht gemacht, auch ich konnte genießen.“
    Jäiser zum Abschluss mit Weltcup-Titel
    Ähnlich wie das deutsche Erfolgsdoppel, handhabt es auch Simone Jäiser. Die Europameisterin wechselt ins Traineramt, findet, dass es an der Zeit ist, die aktive Karriere auf dem Pferderücken zu beenden. Jäiser voltigierte mit der Sicherheit und Ausdruckskraft, für die sie bekannt ist. Die Top-Voltigierer in Dortmund bescherten dem SIGNAL IDUNA CUP einen Zuschauerzuwachs und ebenso ansehnliche wie kurzweilige Prüfungen. Hinter der Schweizerin wurde Kristina Boe (Husum/ Eilbek) Zweite im Weltcup-Finale.
    Bröring-Sprehe holt zum vierten Mal MEGGLE Champions-Sieg
    Die Weltranglistenerste der Dressur und Mannschafts-Weltmeisterin Kristina Bröring-Sprehe gewann zum vierten Mal in ihrer Laufbahn das Finale der internationalen Dressurserie MEGGLE Champions. Mit 82,56 Prozent sicherte sich die Niedersächsin souverän den Titel. Mit Isabell Werth (Rheinberg) und Emilio, sowie Dorothee Schneider (Framersheim) und Showtime folgten auf Platz zwei und drei wie bereits im Grand Prix weitere Paare des deutschen Olympiakaders. „Ich kam wirklich zum Reiten“, freute sich Kristina Bröring-Sprehe über ihren Hannoveraner Hengst Desperados FRH. „Früher ist er auch manchmal heiß geworden, jetzt kann ich tatsächlich an Details arbeiten.“ Mit Emilio von Werth und Showtime von Schneider reihten sich zwei zehn Jahre junge Top-Pferde hinter Bröring-Sprehe und Desperados ein. Platz vier ging an Reitmeister Hubertus Schmidt und den Trakehner Hengst Imperio.
    Die Serie MEGGLE Champions wird nicht fortgesetzt, aber MEGGLE bleibt Dortmund erhalten. Auch künftig wird es den MEGGLE Preis mit dem Grand Prix Special in Dortmund geben, wie Toni und Marina Meggle bekannt gaben. Das Engagement soll der großartigen Entwicklung der Dressur in Dortmund weiter Auftrieb geben.  
    Ergebnisübersicht SIGNAL IDUNA CUP
    22 MEGGLE Preis, Grand Prix Spezial, Das Finale der MEGGLE CHAMPIONS
        1.    Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage), Desperados FRH, 82,56 Prozent; 2. Isabell Werth (Rheinberg), Emilio, 78,64; 3. Dorothee Schneider (Framersheim), Showtime, 76,31; 4. Hubertus Schmidt (Borchen), Imperio, 74,02; 5. Ludovic Henry (Frankreich), After You, 67,52; 6. Mario van Orshaegen (Belgien), Wilco V, 67,07
    08 Finale Youngster Tour, Siegerpreis gegeben von Lutz Goessing, Siegerfahrzeug MITSUBISHI Motors Deutschland GmbH, Int. Springprüfung mit Stechen (1.45 m)
        1.    Holger Hetzel (Goch), Dalli Dalli, 0 SP/33.82 sec; 2. Werner Muff (Schweiz), Daimler, 0/34.50; 3. Jörg Oppermann (Elz), Christos, 12/33.43; 4. Mario Stevens (Cloppenburg), Lady Pilox, 21/61.20; 5. Clarissa Crotta (Schweiz), Charco, 1 Strafpunkt 67.08; 6. Markus Merschformann (Osterwick), Calgary L, 1 Strafpunkt 67.26
    29 B FEI World Cup™ Vaulting Final
    Kür – Einzel Frauen – Runde 2 1. Simone Jäiser (Schweiz), Luk, Wertnote 8.650; 2. Kristina Boe (Husum/ Eilbek), Don de la Mar, 8.489; 3. Isabel Fiala (Österreich), Pink Floyd, 8.030; 4. Anna Cavallaro (Italien), Dante, 7.303; 5. Nadja Büttiker (Schweiz), Keep Cool III, 6.986
    31 B FEI World Cup™ Vaulting Final
    Kür – Pas de Deux – Runde 2 1. T.Jacobs / P.Engelberty (Köln/ Neuss), Danny Boy, Wertnote 8.989; 2. E.Di Forti / L.Lupacchini (Italien), Wim, 8.146; 3. K.Palmer / C.Palmer (USA), Leon, 7.812; 4. T.Gerdes / J.Ossenb.-Engels (Altena), Dragoner Oe, 7.699
    Endstand nach zwei Runden FEI World Cup™ Vaulting Final Female
        1.    Simone Jäiser (Schweiz), 8,651
        2.    Kristina Boe (Husum/ Eilbek), Luk 8,490
        3.    Isabel Fiala (Österreich), Don de la Mar 8,032
        4.    Anna Cavallaro (Italien), Dante 7,304
        5.    5. Nadja Büttiker (Schweiz), Keep Cool III, 6,975
    Endstand nach zwei Runden FEI World Cup™ Vaulting Final Pas de Deux
        1.    T.Jacobs / P.Engelberty (Köln/ Neuss), Danny Boy, 8,990
        2.      E.Di Forti / L.Lupacchini (Italien), Wim, 8,147
        3.      K.Palmer / C.Palmer (USA), Leon, 7,812
        4.    T.Gerdes / J.Ossenb.-Engels (Altena), Dragoner Oe 7,700
    FEI World Cup™ Vaulting Final – Schweiz und Deutschland auf dem Podium
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Daniel Kaiser gewinnt den Weltcup – Dortmund gewinnt in der Zuschauergunst

    Daniel Kaiser gewinnt den Weltcup – Dortmund gewinnt in der Zuschauergunst
    Es war höchst emotional, es war spannend und es war allerfeinster Sport: Das FEI World Cup™ Vaulting Final zauberte den Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle ein Lächeln ins Gesicht und den Aktiven die Tränen in die Augen – Freudentränen wohlgemerkt. Für den neuen Weltcupsieger Daniel Kaiser aus Delitzsch markierte Dortmund eine ganz wichtige Etappe: „Ich war krankheitsbedingt raus und es hat mich wirklich drei Jahre gekostet, wieder den Anschluss zu schaffen und auf diesem Niveau dabei zu sein. Das war nicht einfach.“ Mit Unterstützung von Longenführerin Nina Vorberg (Köln), die Kaisers Pferd Down Under feinfühlig durch zwei Kürrunden begleitete, gelang ein Coup, den Daniel Kaiser so nicht erwartet hatte.
    Er ist wieder da, verteidigte souverän den Vorsprung aus Runde eins, allerdings nutzten die Mitbewerber ihre Chance im zweiten Kürdurchgang und rückten etwas näher an den neuen  Champion heran. Jannis Drewell zum Beispiel, der Europameister und Weltcup-Zweite aus Steinhagen. Er zeigte zum letzten Mal seine Erfolgskür, „ab morgen kommt was anderes“, so der 24-Jährige, der allerdings Details noch nicht verraten wollte.
    Voltigier-Weltcup willkommen
    Dagegen ließ sich SIGNAL IDUNA CUP-Veranstalter Dr. Kaspar Funke (ESCON-Marketing) schon Details entlocken: „Gern wieder mit den Voltigierern“, so die klare Ansage des Turnierchefs, der mit dem SIGNAL IDUNA CUP einsprang, als überraschend der Weltcupstandort Wien entfiel. „Die Voltigierentscheidungen sind hier sehr gut angekommen und insofern sagen wir auch offen – gerne wieder“, unterstrich Funke. Mehr noch, der Turnierchef und seine Mitstreiter sind sich einig darüber, dass auch der Fahrer-Weltcup in Dortmund willkommen wäre. Insgesamt rund 33.000 Besucher sahen Spring-, Dressur- und Voltigiersport an dreieinhalb Tagen in den Westfalenhallen. Funkes ESCON-Marketing und die Westfalenhallen werden ihren Vertag, der 2017 ausläuft über das Jahr 2020 hinaus verlängern für den internationalen SIGNAL IDUNA CUP. Bereits in diesem Jahr beginnen umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in den Hallen, die nach Abschluss auch neue Möglichkeiten für das internationale Reitturnier bergen.
    Ergebnisüberblick SIGNAL IDUNA CUP
    30 B FEI World Cup™ Vaulting Final, Kür – Einzel Herren – Runde 2
    1. Daniel Kaiser (Delitzsch), Down Under Lr, Wertnote 8.756; 2. Jannis Drewell (Steinhagen), Diabolus, 8.616; 3. Vincent Haennel (Frankreich), Quartz d’Olbiche, 8.400; 4. Clément Taillez (Frankreich), Dyronn, 8.051; 5. Lukas Heppler (Schweiz), Luk, 7.953; 6. Lukas Klouda (Tschechien), Landar, 7.890  
    Endstand FEI World Cup Vaulting – Men
        1.    Daniel Kaiser (Delitzsch), Down Under Lr, 8.757;
        2.    Jannis Drewell (Steinhagen), Diabolus, 8.617;
        3.    Vincent Haennel (Frankreich), Quartz d’Olbiche, 8.402;
        4.    Clément Taillez (Frankreich), Dyronn, 8.052;
        5.    Lukas Heppler (Schweiz), Luk, 7.954;
        6.    6. Lukas Klouda (Tschechien), Landar, 7.892  
    09 Small Final Youngster Tour, Int. 2-Phasen-Springprüfung (1.40 m)
    1. Marie Ligges (Herbern), Curly Sue, 0 SP/28.02 sec; 2. Hendrik Dowe (Heiden), Chacco Blanc S, 0/28.21; 3. Markus Renzel (Oer-Erckenschwick), Blacky, 0/28.24; 4. Greta Reinacher (Rosendahl), Cibble, 0/29.06; 5. Tobias Meyer (Lohmar), Silent Joter, 0/31.17; 6. Jörne Sprehe (Fürth), Clueso, 0/31.39
    19 Finale ESCON SPRING CLUB, Int. Springprüfung mit Stechen (1.40 m)
    1. Hans-Helmut Bauer (GER), Chactus, 0 SP/65.89 sec; 2. Carl-Philipp Ritter (GER), Calida, 1 Strafpunkt 67.05; 3. Saskia Kobe (GER), Quidam’s Girl, 4/63.06; 4. Naomie Queloz (SUI), Afrika, 4/64.60; 5. Miriam Wieland (GER), Pontistar, 5/68.49; 6. Kira Gammersbach (GER), Zoly, 5/70.10
    18 Preis der Dr. Ritter Finanz GmbH, ESCON SPRING CLUB – Large Tour, Int. 2-Phasen-Springprüfung (1.40 m)
    1. Saskia Kobe (GER), Mas Que Nada, 0 SP/30.29 sec; 2. Hans-Helmut Bauer (GER), Carlon, 0/31.41; 3. Kira Gammersbach (GER), Woman, 4/33.17; 4. Tanja Sprehe (GER), Canoso, 4/38.38; 5. Thomas Sagel (GER), Levisto’s Erbe, 4/33.18; 6. Lara Witte (GER), London, 4/34.70
    15 Preis der UVEX SPORTS GmbH & Co. KG, ESCON SPRING CLUB – Medium Tour, Int. 2-Phasen-Springprüfung (1.35 m)
    1. Christina Jürgens (GER), Cordano der Nurnberger, 0 SP/28.63 sec; 2. Elena Bröckmann (GER), Gicco, 0/29.50; 3. Pauline von Hardenberg (GER), Syra, 0/31.07; 4. Lina Renström (SWE), Ice Lady Graens, 0/31.25; 5. Lena Sinnack (GER), Cassey S, 0/31.28; 6. Sofie Yderstraede Bucka (DEN), Ellely’s Quality, 0/32.73
    Informationen und Tickets unter www.reitturnier-dortmund.de.
    Daniel Kaiser gewinnt den Weltcup – Dortmund gewinnt in der Zuschauergunst
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Lier: Gießelmann Kürsieger in Belgien

    Lier: Gießelmann Kürsieger in Belgien
    Viele deutsche Dressurreiter beim CDI siegreich und vorne platziert
    Während sich das Gros der Aktiven auf dem Dortmunder Dressurviereck dem Wettbewerb stellte, gingen andere beim Drei- und Vier-Sterne-CDI im belgischen Lier an den Start. Die Erfolgreichsten im Seniorenlager waren Fabienne Lütkemeier (Paderborn) und Jan-Dirk Gießelmann (Barver).
    Dressurbeobachter kennen Real Dancer schon seit etlichen Jahren: Der Hannoveraner v. Rubin-Royal aus einer De Niro-Mutter machte bereits bei den Bundeschampionaten der fünf- und sechsjährigen Pferde von sich reden, vertrat die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde und hat nun etliche Siege und hohe Platzierungen in der Königklasse, dem Grand Prix, auf dem Konto. Einen weiteren Sieg fügte der Wallach mit seinem Reiter und Ausbilder Jan-Dirk Gießelmann aus dem niedersächsischen Barver nun beim CDI in Lier (Belgien) hinzu. Der zwölfjährige  Dunkelbraunen gewann die Kür, im Grand Prix hatte das Paar den dritten Platz belegt. Auch Fabienne Lütkemeier startete in der Drei-Sterne-Tour mit dem in Bayern gezogenen Florestano-Nachkommen Fabregaz. Ihre Bilanz lautete Platz zwei im Grand Prix hinter dem Briten Spencer Wilton und Platz drei in der Kür.
    In der Vier-Sterne-Tour, Etappe der Dressurserie „World Dressage Masters“, gingen Juliane Brunkhorst (Hamburg) mit dem Oldenburger Hengst Sieger Hit und Nadine Husenbeth (Sottrum) mit der rheinischen Stute Florida an den Start. Brunkhorst belegte im Grand Prix und in der Kür die Plätze drei bzw. fünf, Husenbeth schnitt etwas schlechter ab. Viele Siege und zweite Plätze heimsten die deutschen Nachwuchsreiterinnen ein. So gewann Alexa Westendarp mit dem Hannoveraner Der Prinz alle drei Prüfungen der Junioren. In der U25-Tour siegte Anna-Christina Abbelen (Kempen) in der Kür, im Grand Prix heiß es für sie und den Hannoveraner Henny Hennessy Platz zwei. Weitere Platzierungen erzielten Hannah Erbe, Jessica Krieg und Stella Charlott Roth.
    Lier: Gießelmann Kürsieger in Belgien
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Dortmund: Jan Wernke gewinnt Großen Preis

    Dortmund: Jan Wernke gewinnt Großen Preis
    Niklas Krieg wird Zweiter vor dem Deutschen Meister Denis Nielsen
    Dortmund (fn-press). Es war der Wettkampf der „jungen Wilden“: Im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland ließ die junge Garde der Springreiter den Routiniers keine Chance. Nach spannendem Stechen stand Jan Wernke (Holdorf) mit seiner Holsteinerin Queen Mary als Sieger fest. Er war nur sieben hundertstel Sekunden schneller als der Shooting-Star der Saison, Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen).
    Zweiter hinter Ludger Beerbaum war er schon einmal, aber diesmal ritt der 25-jährige Jan Wernke im Großen Preis der Bundesrepublik in der Dortmunder Westfalenhalle zum Sieg. Im Sattel seiner 14-jährigen Holsteinerin Queen Mary v. Contendro jagte er fehlerfrei durch den Stechparcours. 33,25 Sekunden bedeuteten den Sieg des ehemaligen Perspektivengruppen-Mitglieds am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR). Lohn der Mühe: ein schicker Geländewagen im Wert von 30.000 Euro. Wernke lobt seine Queen Mary überschwänglich: „Sie ist ein so ein tolles Charakterpferd, das immer für einen kämpft und wunderschön zu reiten ist.“
    Es war ein denkbar knappes Rennen im Stechen, denn auch der 22 Jahre alte Niklas Krieg hatte Appetit auf den Sieg. Im Sattel seiner seit Wochen sehr erfolgreichen Holsteinerin Carella v. Clearway ritt er nur sieben hundertstel Sekunden langsamer über die Ziellinie (33,32). Auch er verließ die Westfalenhalle mit vielen PS, denn der Sponsor spendierte für den Zweitplatzierten ebenfalls ein Auto. Für Niklas Krieg aus dem baden-württembergischen Villingen-Schwenningen war das Dortmunder Turnier die Generalprobe fürs Weltcup-Finale in Göteborg am Osterwochenende, für das er sich dank seines Sieges in Leipzig und des guten Ergebnisses in Bordeaux noch quasi auf den letzten Metern hatte qualifizieren können.
    Der amtierende Deutsche Meister Denis Nielsen, auch erst 26 Jahre jung, war zwar einen Hauch schneller als Wernke und Krieg, aber sein zehnjähriger Hengst Cashmoaker v. Calido blieb im Stechen nicht fehlerfrei (4/33,14). Auch wenn der Schimmel ein ostdeutsches Brandzeichen trägt, ist er genetisch ein Holsteiner. So wurde der Große Preis zur Werbung für das Holsteiner Springpferd. Auch der viertplatzierte BSC Cavity, 13-jähriger Caretino-Sohn, kam im nördlichsten Zuchtgebiet zur Welt. Mit Holger Wulschner im Sattel beendete er das Stechen in Bestzeit, aber mit zwei Abwürfen (8/32,89). Der 52-Jährige aus Klein Belitz in Mecklenburg-Vorpommern war der einzige Routinier, der den „jungen Wilden“ Paroli bieten konnte.
    Auf dem fünften Platz behauptete sich Felix Hassmann (30) aus Lienen mit Horse Gym’s Quali Quanti (8/33,47). Er wurde mit dem Ehrenpreis in Memoriam Pit Krautwig, den langjährigen Dortmunder Turnierleiter, als bester Reiter aus Westfalen ausgezeichnet.  
    Dortmund: Jan Wernke gewinnt Großen Preis
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Deutsche Voltigierer dominieren Weltcup-Finale in Dortmund

    Deutsche Voltigierer dominieren Weltcup-Finale in Dortmund
    Siegreiche Abschiedsvorstellung des Duos Engelberty/Jacobs / erster Titel für Daniel Kaiser
    Dortmund (fn-press). „Stolz und glücklich“ war Bundestrainerin Ulla Ramge im Anschluss an das Weltcup-Finale der Voltigierer im Rahmen des SIGNAL IDUNA CUP-Turniers in Dortmund. Sie hatte auch allen Grund dazu, denn das Duo Pia Engelberty und Torben Jacobs dominierte im Pas de Deux, bei den Herren sicherte sich Daniel Kaiser in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Europameister Jannis Drewell den Titel des Weltcupsiegers und in der Damenkonkurrenz rückte Kristina Boe ganz dicht an Simone Jäiser aus der Schweiz heran. „Besser geht’s wohl kaum“, so Ramge.
    „Ich war so nervös wie schon lange nicht mehr“, gestand Simone Jäiser nach der zweiten Kür, die zugleich ihre letzte als aktive Voltigiererin war. Dabei seien ihr auch kleinere Patzer unterlaufen. „Da musst du dann Ruhe bewahren und dich zusammenreißen“, sagte die Europameisterin. So trennten die Schweizerin, die von ihrer Mutter Rita Blieske auf Luk vorgestellt wurde, im zweiten Kürdurchlauf nur Hunderstel von ihrer Verfolgerin Kristina Boe. Insgesamt kam Jäiser auf ein Ergebnis von 8,651 Punkten, Boe beendete mit 8,490 Punkten auf Platz zwei – ihrem bislang besten Ergebnis in einem Weltcupfinale. „Ich bin sehr zufrieden, mein Ziel – einen Podestplatz – habe ich erreicht“, freute sich die Medizinerin, deren Stärke nach eigenem Bekunden vor allem Sprünge und Balanceelemente sind. In Dortmund hatte sie allerdings einige neue Kraftelemente eingebaut, die bereits zu ihrer neuen Kür gehören. Welches Thema sie für 2016 geplant hat, bleibt aber vorerst ein Geheimnis. „Es wird auf jeden Fall etwas ganz anderes sein“, sagt die zierliche junge Frau, die in Dortmund zu Herbert Grönemeyer „Der Weg“ in hellem Pastell auftrat, aber auch schon die böse Hexe Bellatrix Lestrange als Thema hatte. „Es macht mir Spaß, mich immer wieder neu zu erfinden“, erklärte sie. Kristina Boe startete im Weltcup mit dem bewährten Don de la Mar aus dem Besitz des Reit- und Fahrvereins Kirchwärder, der von Winnie Schlüter longiert wurde.
    Insgesamt waren sechs Damen fürs Weltcupfinale zugelassen. Dritte wurde die Österreicherin Isabel Fiala mit Pink Floyd (Longenführerin: Veronika Greiberger) mit 8,032 Punkten, während die zum Kreis der Favoritinnen zählende Anna Cavallaro aus Italien lediglich Platz vier (7,304 Punkte) belegte. Die Vizeweltmeisterin startete in Dortmund erstmals mit ihrem neuen Pferd Dante und hatte anfänglich noch einige Abstimmungsschwierigkeiten. „Auch sich die Aufmerksamkeit meist auf den Voltigierer richtet – Voltigieren ist ein Teamsport, bei dem Pferd und Longenführer eine wesentliche Rolle spielen“, betonte Ulla Ramge.

Zu den emotionalen Höhepunkten des Weltcupfinales zählte die letzte gemeinsame Kür der Vizewelt- und –europameister Pia Engelberty und Torben Jacobs aus Köln, vorgestellt auf Danny Boy mit Ex-Weltmeister Patrick Looser an der Longe. Schon lange im Vorfeld stand fest, dass die 25-jährige angehende Lehrerin in Dortmund ihre Abschiedsvorstellung geben würde. Beide hofften darauf, die Küren in Dortmund „noch einmal richtig genießen“ zu können und spielten vor allem bei ihrer letzten Runde die lange Erfahrung und ihr Können voll aus. „Beim Abgang habe ich nur noch gedacht: Verdammt, das war geil!“, fasste Engelberty ihre Eindrücke vorm Stadionmikrofon zusammen – hin- und hergerissen zwischen Lachen und Weinen. Mit einem Endergebnis von 8,990 war den Kölnern der Weltcupsieg nicht zu nehmen.
    Mit deutlichem Abstand, mit 8,147 Punkten, folgte das noch sehr junge Duo Erika Di Forti und Lorenzo Lupacchini aus Italien auf Platz zwei, das auf dem niederländischen Pferd Wim von Meta Jans vorgestellt wurde. Dritte wurden mit 7,812 Punkten die US-amerikanischen Schwestern Kimberly und Cassidy Palmer, die eigens aus Kalifornien eingeflogen waren und von Wolfgang Renz auf Leon vorgestellt wurden. Einen gelungenen Weltcup-Einstand und gleichzeitig ein echtes Heimspiel gaben in Dortmund Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes. „Wir sind stolz, überhaupt hier beim Finale starten zu dürfen“ hatte Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels bereits im Vorfeld erklärt. Vor Ort fehlte dann nicht viel, um den Lokalmatadoren sogar einen Podestplatz zu bescheren. Mit ihrer „Romeo und Julia“-Kür belegten sie mit 7,700 Punkten nur knapp hinter den beiden Amerikanerinnen den vierten und letzten Platz.
    In der Herrenkonkurrenz war es Daniel Kaiser aus Delitzsch, der sich mit einem Gesamtergebnis von 8,757 Punkten den Weltcupsieg und damit seinen ersten internationalen Titel sicherte. Als einziger Deutscher präsentierte er bereits seine nagelneue Kür mit dem Entfesselunskünstler Houdini als Thema, deren zugehöriges Trikot gerade noch rechtzeitig für Dortmund fertig geworden war. Anstelle seines gewohnten Longenführer Andreas Bässler stellte Niny Vorberg Kaisers Pferd Down Under an der Longe vor.
    Europameister Jannis Drewell aus Steinhagen wurde mit einem Sieg in der zweiten Runde seiner Favoritenrolle zwar gerecht, landete mit einem Gesamtergebnis von 8,617 Punkten am Ende aber auf Platz zwei. „Natürlich hätten wir hier gerne gewonnen“, sagte Drewell, der wie gewohnt im Team mit Schimmel Diabolus und seiner Mutter Simone Drewell an der Longe antrat. „Aber ich gönne auch Daniel den Sieg. Er hat unheimlich viel dafür gearbeitet. Und ich hatte nun einmal in der ersten Runde einen dicken Patzer. Insofern bin ich stolz, am Ende noch so dicht an ihn herangekommen zu sein.“ Nach ihrer Kür hatten beide Tränen in den Augen: Daniel Kaiser, der seinen Sieg kaum fassen konnte; Jannis Drewell, als ihm bewusst wurde, dass dies sein letzter Auftritt als „buddhistischer Mönch“ gewesen war. „Diese Kür passte einfach zu mir und hat mir in den letzten Jahren so viel Erfolg beschert“, sagte er etwas wehmütig. In der Voltigierszene ist es allerdings üblich, nahezu jedes Jahr eine neue Kür zu präsentieren. So beginnt auch für Drewell direkt im Anschluss an Dortmund eine neue Ära.
    Wie bei den Damen waren auch in der Herrenkonkurrenz sechs Voltigierer startberechtigt. Den dritten Platz in dem von Ulla Ramge als „Kampf der Giganten“ bezeichneten Klassement belegte mit 8,402 Punkten der Franzose Vincent Haennel, vorgestellt von Fabrice Holzberger auf Quartz d’Olbiche.
    Mit der Ausrichtung des Weltcup-Finales Voltigieren wurde beim Dortmunder Westfallenhallenturnier eine Premiere gefeiert. Erst im Januar war entschieden worden, das Finale nach Absage von Wien nach Dortmund zu vergeben. „Wir freuen uns, dass wir hier sein konnten. Es war eine tolle Atmosphäre und Kulisse für ein Finale. Unsere Sportler haben sich hier großartig präsentiert und kommen auch sicher gerne wieder“ sagte Ulla Ramge.
    Deutsche Voltigierer dominieren Weltcup-Finale in Dortmund
    Source: Presseservice-Kerstan

  • 25-jähriges Dienstjubiläum von "Fitti" Hagedorn im Gestüt Wendeln

    25-jähriges Dienstjubiläum von "Fitti" Hagedorn im Gestüt Wendeln
    Ein ganz besonderes Jubiläum stand für Friedrich „Fitti“ Hagedorn an – seit 25 Jahren ist der staatlich geprüfte Wirtschafter, wie sein landwirtschaftlicher Berufsabschluss seinerzeit genannt wurde, in Diensten des Gestüts Wendeln in Garrel. Tiere standen bei ihm immer hoch im Kurs, seien es die Kühe und Schweine auf dem elterlichen Betrieb in Friesoythe gewesen oder eben Pferde. Im Fuhrunternehmen Johann Beeken lernte er reiten und war dann lange Zeit bei Alois Tangemann als Ausbilder tätig. „Dessen Bruder Bernd Tangemann war Schmied auf Gestüt Wendeln und so erfuhr ich, dass dort ein neuer Bereiter gesucht wurde“, erinnert sich Fitti Hagedorn an das Jahr 1990. Zusammen mit dem damaligen Stallmeister Martin Schwarz war er fortan für die Pferdezucht von Hilde und Paul Wendeln zuständig, aus der über 20 gekörte Hengste, weit mehr als 50 Prämienstuten und zahlreiche international hocherfolgreiche Sportpferde hervorgingen.
     
    Ganz besonders ans Herz gewachsen war ihm C’Dur, die an seiner Hand 1996 in Warendorf zur Bundessiegerstute avancierte – und deren Abbild heute als lebensgroße Bronze die Besucher des Gestüts Wendeln in Garrel empfängt. „C’Dur war eine wirklich außergewöhnliche Stute.“ Aber auch selbst kann der versierte Pferdemann auf Zuchterfolge verweisen, wie die Grand Prix-platzierte Diamantenbörse OLD.
     
    Infolge einer schweren Erkrankung stieg Fitti Hagedorn seit 2006 nicht mehr selbst in den Sattel. Den Part der reiterlichen Förderung der Vierbeiner auf Gestüt Wendeln hat Gerd Gerdes übernommen. „Die beiden sind ein super Team“, freut sich Paul Wendeln über das gute Betriebsklima in Garrel. Und auch selbst habe man einen sehr guten Draht zueinander: „Mit Fitti Hagedorn pflegen wir ein fast familiäres Verhältnis und können uns auf ihn wirklich hundertprozentig verlassen.“ Entsprechend froh ist man im Hause Wendeln, dass Fitti Hagedorn auch, nachdem Sohn Peter Wendeln die Geschicke des Gestüts nun federführend übernommen hat, mit seinem profunden Wissen und seiner allseits geschätzten Erfahrung zur Verfügung steht. „Und wir hoffentlich noch zahlreiche gemeinsame Erfolge feiern können“, wie zuletzt mit den beiden Bundeschampions Fürst Heinrich OLD und Cindy OLD, den Oldenburger Spring-Siegerstuten Jurwina und Jella sowie der 2. Reservesieger-Dressurstute Callas und der Brillantringstute Goldi.
    25-jähriges Dienstjubiläum von "Fitti" Hagedorn im Gestüt Wendeln
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Großer Preis und MASTERS LEAGUE-Triumph für Jan Wernke

    Großer Preis und MASTERS LEAGUE-Triumph für Jan Wernke
    „Endlich mal sowas gewinnen!“ Vater Peter Wernke strahlte vor Freude und Sohn Jan schüttelte pausenlos ganz viele Hände auf dem Abreiteplatz. Zum ersten Mal konnte der 26-jährige Springreiter aus Holdorf in Niedersachsen den traditionsreichen Großen Preis der Bundesrepublik, präsentiert von den Firmen der Region Dortmund, gewinnen. Wernke ist damit auch MASTERS LEAGUE Sieger! Überhaupt sind die drei besten Reiter der Hauptprüfung in Dortmund alle maximal 26 Jahre alt: Platz zwei eroberte der 22-jährige Weltcup-Finalist Niklas Krieg (Villingen) mit Carella, Rang drei ging an den Deutschen Meister Denis Nielsen (Lastrup) und DSP Cashmoaker.
    Fussball, Reiten – Borussia
    Geglückt war dem Sieger der Coup mit der 14 Jahre alten Holsteiner Stute Queen Mary – Jan Wernkes Nummer Eins im Sportstall und schon 2012 das Pferd seiner Wahl. Da jumpte der junge Mann nämlich bereits auf Platz zwei im Großen Preis in den Westfalenhallen. „Ich bin Dortmund-Fan“, bekannte Wernke und das gilt in doppelter Hinsicht sowohl für den SIGNAL IDUNA CUP, als auch für die Borussia. Und als dann heute auch noch Thomas Tuchel in der Bahn zum Sieg gratulierte, war der Tag für Wernke perfekt: „Freitag haben Andi Kreuzer und ich ihn hier gesehen, unsern Mut zusammen genommen und um ein Foto mit ihm gebeten.“ An Bildern wird es nun garantiert nicht mangeln…. Und auch nicht an Pferdestärken, denn sowohl Jan Wernke als auch Niklas Krieg gewannen zwei nagelneue Mitsubishi PKW. Wernke probierte den neuen Outlander ebenso gleich aus wie Krieg seinen AS-X sofort einem Praxistest unterzog.
    Freude für den Freund
    Draußen auf dem Abreiteplatz freuten sich etliche „Mitreiter“ wie Andreas Kreuzer (Borgholzhausen) oder auch David Will (Pfungstadt), die alle zur gleichen Generation zählen, da musste der 52 Jahre alte Holger Wulschner aus Groß Viegeln einige Scherze einstecken. „Die haben mir schon gesagt, dass ich den Altersdurchschnitt anhebe“, lachte der Nationenpreisreiter, der mit BSC Cavity Vierter wurde. „Hätte ich das vorher gewusst wie dieses Wochenende läuft, hätte ich das glatt unterschreiben“, so Denis Nielsen, der als letzter Starter im Stechen noch alles in der Hand hatte, aber einen Fehler mit Cashmoaker kassierte. Rundum zufrieden war auch Niklas Krieg, der sich nun mit Carella auf das Weltcup-Finale in Göteborg konzentriert. Krieg holte sich in Dortmund als bester U25-Reiter mit seiner Platzierung im Großen Preis auch den Finalstartplatz im European Youngster Cup Jumping. Das Finale der internationalen U25-Springsportserie findet im Dezember beim CSI Salzburg statt.
    Feiner Sport für Dortmund
    Genau sechs von 50 Kandidaten  schafften den Sprung ins Stechen des Großen Preises der Bundesrepublik Deutschland, zugleich auch MASTERS LEAGUE Finale. Hinter dem Top-Trio und dem viertplatzierten Holger Wulschner reihte sich Felix Haßmann (Lienen) auf Platz fünf und Jan Sprehe (Löningen) auf Rang sechs ein.
    Ergebnisübersicht SIGNAL IDUNA CUP
    06 Großer Preis der Bundesrepublik, präsentiert von den Firmen der Region Dortmund, Finale MASTERS LEAGUE , Int. Springprüfung mit Stechen (1.55 m)
    1. Jan Wernke (Holdorf), Queen Mary, 0 SP/33.25 sec; 2. Niklas Krieg (Villingen), Carella, 0/33.32; 3. Denis Nielsen (Lastrup), Dsp Cashmoaker, 4/33.14; 4. Holger Wulschner (Groß Viegeln), BSC Cavity, 8/32.89; 5. Felix Haßmann (Lienen), Horse Gym’s Quali Quanti, 8/33.47; 6. Jan Sprehe (Löningen), Quidam’s Queen, 8/36.33
    MEGGLE Preis, Grand Prix Kür – CDI5*
    1. Charlott-Maria Schürmann (Gehrde), Burlington FRH 78, 20 Prozent, 2. Beata Stremler (Polen), 76,40, 3. Matthias Bouten (Alpen), Söhnlein Brilliant MJ 75,80, 4. Marcela Krinke-Susmelj (Schweiz), 74,50, 5. Jenny Lang-Nobbe (Karlsruhe), Loverboy 74,02, 6. Kathleen Keller (Luhmühlen), Daintree 72,55
    05 Finale Mittlere Tour, Int. Zeit-Springprüfung (1.50 m)
    1. Yuri Mansur Guerios (Brasilien), Amor, 42.13 sec; 1. Markus Renzel (Oer-Erckenschwick), Quick Step, 42.13 sec; 3. Jos Verlooy (Belgien), Farfelu de la Pomme, 42.99; 4. Janne-Friederike Meyer (Hamburg), Charlotta, 43.19; 5. Michael Jung (Horb), Fischerdaily Impressed, 43.77; 6. Lars Nieberg (Münster), Galippo, 44.05
    Informationen und Tickets unter www.reitturnier-dortmund.de.
    Großer Preis und MASTERS LEAGUE-Triumph für Jan Wernke
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Einäscherung von Pferden soll erlaubt werden

    Einäscherung von Pferden soll erlaubt werden
    FN begrüßt Gesetzentwurf

    Das Bundeskabinett hat gestern einen Gesetzentwurf beschlossen, demzufolge künftig auch Pferde eingeäschert werden dürfen.

    Dazu erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Mit der Änderung des „Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes“ kommen wir dem Wunsch vieler Pferdehalter nach, die Tiere nach ihrem Tod in einem Tierkrematorium einäschern zu lassen. Bislang gab es diese Ausnahmemöglichkeit, die für Heimtiere schon lange besteht, für Pferde nicht.“
    Eine Nachricht, die den einen oder anderen Pferdebesitzer freuen dürfte. „Das Pferd zählt, anders als Hund und Katze, zu den landwirtschaftlichen Nutztieren. Für Nutztiere war eine Einäscherung bisher nicht erlaubt“, sagt Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). „Für viele Pferdebesitzer hat das Pferd aber den Stellenwert eines Haustieres und Familienmitgliedes. Der Gesetzentwurf trägt diesem emotionalen Verhältnis Rechnung. Die Einäscherung bietet nach dem Tod des Pferdes die Möglichkeit einer Tierbestattung, was sich eine zunehmende Zahl von Pferdebesitzern wünscht. Wir begrüßen daher diesen Gesetzentwurf.“
    In seiner Pressemitteilung weist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) darauf hin, dass Pferde grundsätzlich beseitigungspflichtig sind. Die Änderung bedeutet, dass sie aber zukünftig, wie beispielsweise Heimtiere, in einem Tierkrematorium verbrannt werden dürfen. Durch die Änderung des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes wird diese Möglichkeit unter der Voraussetzung, dass die zuständige Behörde dies genehmigt, eröffnet.
    Mehr: www.bmel.de
    Einäscherung von Pferden soll erlaubt werden
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Eine Liga für sich

    Eine Liga für sich
    Die Longines Global Champions Tour ist die höchstdotierte Serie der Welt im Springsport. Nur die Besten der Welt dürfen sich hier messen. 2016 startet zudem die Global Champions League, ein nagelneuer Team-Wettbewerb, in ihr Premierenjahr. Im Rahmen des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys in Hamburg feiern beide Serien ihren einzigen Standort in Deutschland.

    Das Finale der Longines Global Champions Tour 2015 ist noch in aller Köpfe, denn ein äußerst charmantes Damen-Duo siegte in der prestigeträchtigen Serie für Springreiter: Die für Portugal startende Luciana Diniz und ihre zierliche For Pleasure-Tochter Fit For Fun. Sie lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Scott Brash (GBR), der 2013 und 2014 die Tour gewann, und dem im holsteinischen Breitenburg stationierten Schweden Rolf-Göran Bengtsson, die sie dann mit herzerfrischender Leichtigkeit auf die Plätze verwies. Alle drei sind übrigens Stammgäste in Hamburg, wenn die Longines Global Champions Tour beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby, präsentiert von J.J.Darboven, Station macht. Als fünfte Etappe dieses springsportlichen Hochkaräters findet sich Hamburg mit einer Prüfungsdotierung von 300.000 Euro in einen Reigen erstklassiger Turnierplätze ein. Los geht es mit der Serie vom 07. bis 09. April am Strand von Miami Beach (USA) und von dort über die neu hinzugekommene Station in Mexico City (MEX), Antwerpen (BEL) und Shanghai (CHN) in die Hansestadt. Acht nachfolgende Städte besucht die Tour vor ihrem Finale im November in Doha (QAT). 2015 gab es ein überaus internationales Treppchen im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg, der Wertungsprüfung für die Tour. Hier siegte der US-Amerikaner Kent Farrington mit Voyeur vor Philipp Weishaupt mit Chico und Rolf-Göran Bengtsson (SWE) mit dem Holsteiner Hengst Casall Ask. Die Hamburgerin Janne Friederike Meyer feierte mit ihrem neuen Top-Pferd Goja auf dem vierten Platz einen Einstand nach Maß.

    Die Global Champions League ergänzt ab diesem Jahr das sportliche Programm im Derby-Park. Vom 4. bis zum 8. Mai 2016 trifft sich die Weltelite der Springreiter auf dem legendären Klein Flottbeker Rasen nicht nur, um für die Longines Global Champions Tour zu punkten, sondern auch um sich in einem ganz neuen Team-Wettbewerb zu messen.

    Die neue Global Champions League wird auf jeder Etappe der Tour Station machen und jeweils durch eine Prüfung am Turnier-Freitag entschieden. Wie schon in der Tour wird es auch in der League ein Wiedersehen mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern geben, dabei bilden sich die Teams unabhängig von Nationalitäten. Satte 7,5 Millionen Euro misst die Dotierung dieser Liga der außergewöhnlichen Springreiter, allein in Hamburg gibt es in dieser Prüfung 200.000 Euro zu gewinnen.

    Die Stationen der Longines Global Champions Tour
    und der Global Champions League 2016

    Miami Beach (USA), 07. – 09. April
    Mexico City (MEX), 15. – 17. April
    Antwerpen (BEL), 20. – 23. April
    Shanghai (CHN), 29. April – 01. Mai
    Hamburg (GER), 04. – 08. Mai
    Chantilly (FRA), 26. – 29. Mai
    Cannes (FRA), 09. -11. Juni
    Monaco (MCO), 23. – 25. Juni
    Paris (FRA), 01. – 03. Juli
    Estoril (POR), 07. – 09. Juli
    Valkenswaard (NED), 04. – 07. August
    Rom (ITA), 09. – 11. September
    Wien (AUT), 15. – 18. September
    Doha (QAT), 03. – 05. November

    Informationen über den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.
    Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).
    Eine Liga für sich
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Hans Günter Winkler oder: Der 90. Geburtstag – Die Reitsport-Legende wird beim CHIO Aachen 2016 mit einer Gala geehrt

    Hans Günter Winkler oder: Der 90. Geburtstag – Die Reitsport-Legende wird beim CHIO Aachen 2016 mit einer Gala geehrt
    Sein Koffer steht nicht in Berlin, sondern in Aachen. „Die Soers ist meine zweite Heimat“, sagt Hans Günter Winkler. Der fünfmalige Olympiasieger, zweifache Weltmeister und dreimalige Sieger im Rolex Grand Prix feiert im Juli seinen 90. Geburtstag. Grund genug, den erfolgreichsten Springreiter aller Zeiten beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2016 (8. bis 17. Juli), mit einer großen Gala zu ehren.
     
    So wie der legendäre Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM ’54 ist auch Hans Günter Winklers Olympiasieg 1956 in Stockholm unvergessener Teil der deutschen Sportgeschichte. Aufgrund einer Verletzung hielt er sich nur mit äußerster Mühe und Kraftanstrengung im Sattel von „Halla“, doch am Ende hieß es: Einzel- und Mannschaftsgold. So steht Hans Günter Winkler in einer Reihe mit Legenden wie Max Schmeling und Fritz Walter, wie diese ist auch Winkler Mitglied in der „Hall of Fame des Deutschen Sports“.
     
    Für diesen außergewöhnlichen Sportler hat Aachen immer eine ganz besondere Rolle gespielt. „Aachen, die Soers, ist mir längst reiterliche Heimat geworden“, so Winkler am Donnerstag während eines Pressegesprächs in Aachen. Hier ist er nicht nur Weltmeister geworden, hier verabschiedete er sich vor 30 Jahren aus dem aktiven Reitsport und hier verzaubert er bis heute die Herzen der Besucher. „Aachen und Hans Günter Winkler“, so formulierte es Carl Meulenbergh, der Präsident des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), „das ist eine außergewöhnliche, eine einmalige Beziehung.“ Da ist es logisch, dass Winkler genau hier, auf dieser wohl renommiertesten Turnieranlage der Welt, auf besondere Weise geehrt werden wird.
    „Doch wie ehrt man eine Legende?“, fragte der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman, um gleich selber die Antwort zu geben: „Mit einer Gala.“ Während des CHIO Aachen 2016 wird es am Freitag, 15. Juli, im Hauptstadion ab 15 Uhr ein Showprogramm zu Ehren Hans Günter Winklers geben. Auch erste Details verriet Kemperman: Ehemalige Weggefährten werden ebenso dabei sein wie Nachwuchssportler, schließlich liegt die Jugendförderung Winkler seit vielen Jahren am Herzen. Es wird einen Rückblick auf Winklers reiterliche Anfänge geben, seine olympische Karriere wird betrachtet und natürlich wird auch an „Halla“ erinnert – emotional wird es also werden. Das passt, denn „Aachen ist wie eine italienische Oper: Drama, Leidenschaft, große Gefühle“, so hat Hans Günter Winkler es einst formuliert. Er hat viel erlebt und „sein“ Publikum immer teilhaben lassen. Deswegen lieben sie ihn hier so.
     
    Karten für Freitag, 15. Juli, gibt es online unter www.chioaachen.de oder an der Ticket-Hotline: 0241-917-1111. Sportliche Höhepunkte im Hauptstadion sind an diesem Tag der „Preis von Nordrhein-Westfalen“ sowie der spektakuläre „Preis der Sparkasse“ über Gräben und Wälle. Eröffnet wird der Tag mit dem „NetAachen-Preis“.
     
    Tickets: 0241-917-1111
    www.chioaachen.de
    facebook.com/chioaachen
    Hans Günter Winkler oder: Der 90. Geburtstag – Die Reitsport-Legende wird beim CHIO Aachen 2016 mit einer Gala geehrt
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Sichtungsweg Reining zur WM und Jugend-EM in der Schweiz festgelegt<br />

    Sichtungsweg Reining zur WM und Jugend-EM in der Schweiz festgelegt<br />
    Weit haben es die deutschen Reiner in diesem Jahr nicht zu ihren Championaten. Vom 11. bis 13. August ist Givrins in der Schweiz der Austragungsort der Weltmeisterschaften und Jugend-Europameisterschaften. Im Rahmen der Sitzung des Disziplinbeirats Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) wurde jetzt der Sichtungsweg festgelegt.
    Als Sichtungen für die WM der Senioren und die EM der Jungen Reiter und Junioren dienen zwei internationale Turniere (CRI**) in Deutschland, genauer in Kreuth: Das CRI auf dem Osterturnier vom 25. bis 27.März und das CRI im Rahmen des Derbys (25. Juni bis 1. Juli). Als Ersatztermin für im Ausland lebende Teilnehmer oder bei krankheits-/verletzungsbedingten Ausfällen von Pferd oder Reiter ist das CRI Mooslargue/Frankreich (4. bis 5. Mai) möglich. Als letzte Vorbereitung steht für alle Championatsteilnehmer ein Abschlusstrainingslager am 7. August auf dem Programm.
    Der nationale sportliche Höhepunkt folgt zwei Monate später. Die Deutschen Meisterschaften und Deutschen Jugendmeisterschaften Reining werden vom 10. bis 18. Oktober im Rahmen der German Open von der Ersten Westernreiter Union (EWU) in Kreuth ausgerichtet.
    Sichtungsweg Reining zur WM und Jugend-EM in der Schweiz festgelegt<br />
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Rummenigge und Co. In den Westfalenhallen

    Rummenigge und Co. In den Westfalenhallen
    Sie haben einiges gemeinsam, z.B. die Begeisterung für die Dressur und den Status: Keinen Tag älter als 25 Jahre sind Jill de Ridder (Aachen), Sarah Runge (Mettmann) und Charlotte Rummenigge (Isen). Diese Dressurreiterinnen sind nach dem Auftakt in den Westfalenhallen ganz sicher beim DERBY Dressage Cup am Freitagnachmittag dabei. Das Dressurformat für die Generation Zukunft ist vollständig in das internationale Programm des SIGNAL IDUNA CUPs eingebunden.

    Jill de Ridders Mutter Alexandra Simons-de Ridder gewann im Jahr 2000 Olympiagold in der Dressur, Vater Anton de Ridder ist Trainer und Ausbilder. Sarah Runge ist Rheinische Meisterin und Charlotte Rummenigge kommt aus Bayern. „Rummi“ wie sie von Freunden genannt wird kann Piaffen und Pirouetten, aber eben auch Abseits erklären. Ob Papa Karl-Heinz das umgekehrt auch kann, ist wohl eher zu bezweifeln…

    In der schweren Prüfung Intermediaire I, die sowohl den jungen Pferden, als auch den jungen Reiterinnen und Reitern galt, steuerte Anabel Balkenhol (Münster) den neun Jahre alten Trakehner Hengst Heuberger zum Sieg vor der 26-jährigen Derbysiegerin 2011, Kathleen Keller  aus Luhmühlen mit San Royal. Jill de Ridder, Sarah Runge und Charlotte Rummenigge folgten auf den Plätzen fünf, sechs und sieben. Um Punkt 14.00 Uhr geht es für die Generation U25 in Teil 2 des DERBY Dressage Cup und zwar direkt vor dem Grand Prix, dem ersten Teil des internationalen Finales von MEGGLE Champions.

    Ergebnis Dressur Intermediaire I, DERBY Dressage Cup für junge Pferde und junge Reiter

    1. Anabel Balkenhol (Münster), Heuberger TSF, 73,84 Prozent, 2. Kathleen Keller (Luhmühlen), San Royal 71,62, 3. Eva Möller (Hagen a.T.W.), Bordeaux, 70,60, 4. Isabel Freese (Norwegen), Sam`s Ass 70,27, 5. Jill de Ridder (Aachen), Ravallo 68,14, 6. Sarah Runge (Mettmann), Fürst Kaspar 67,59

    Informationen und Tickets unter www.reitturnier-dortmund.de.

     
    Rummenigge und Co. In den Westfalenhallen
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Goldberg neu im Stall von Hubertus Schmidt

    Goldberg neu im Stall von Hubertus Schmidt
    Goldberg wird im Stall von Hubertus Schmidt auf zukünftige Aufgaben im Viereck vorbereitet. Bislang war der jetzt fünfjährige KWPN-Rapphengst bei Danica Duen in Bad Oeynhausen beheimatet. Sie hatte den Sohn des Amazing Star bereits 2013 für die Westfälische Körung vorbereitet, die er als gefeierter Publikumsliebling und 2. Reservesieger verließ. 


    Auch sportlich wurde Goldberg von Danica Duen herausragend vorgestellt und ausgebildet. So stehen für Goldberg Siege in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen mit Noten bis 9,0 zu Buche sowie darüber hinaus eine hochbewerte HLP in Neustadt/D. (Galopp: 9,25, Interieur: 9,0, Rittigkeit: 8,88, Trab: 8,5, Schritt: 8,0).


    Goldbergs erster Fohlenjahrgang sorgte 2015 ebenfalls für positive Schlagzeilen. Vielfach stellte er Schausieger. Beim Deutschen Fohlenchampionat platzierte sich eine Tochter an vierter Stelle. Sein Sohn Goldfinger war mit 37.000 Euro Preisspitze der Premieren-Fohlenauktion Riesenbeck International.


    Goldbergs Vater ist der bis Grand Prix geförderte Pavo-Cup-Sieger Amazing Star, der in seiner Abstammung die Dressurgiganten Flemmingh, Ferro und Donnerhall vereint und eng verwandt ist mit Glock’s Undercover, dem EM-Teamgoldgewinner unter Edward Gal/NED.


    Die Mutter, Elite Whoopy Goldberg, brachte noch die bis Inter I siegreiche Ster Stute Coco Chanel. Der Muttervater San Remo (v. Wolkentanz) war Prämienhengst der Hannoveraner Körung und erfolgreich bis S-Dressur.


    Goldberg wird bei Reitmeister und Olympiasieger Hubertus Schmidt Boxennachbar vom zweifachen Bundeschampion und inzwischen bis S ausgebildeten Hengst Escolar, der in diesem Jahr zudem seinen ersten Hengstjahrgang präsentieren wird.


    „Wir freuen uns sehr auf die weitere Ausbildung von Goldberg durch Hubertus Schmidt, der bereits unsere Hengste Escolar, Estobar NRW und Florenciano bis zur schweren Klasse gefördert hat. Einen besonderen Dank möchten wir Danica Duen aussprechen, die unseren Goldberg so hervorragend ausgebildet hat“, erklären die Besitzer Eheleute Schürner vom Gestüt Gut Neuenhof.


    Frischsamen der drei Hengste Goldberg, Escolar und Estobar NRW ist weiterhin über die Hengststation Ludger Beerbaum Stables in Riesenbeck zu beziehen.
    Goldberg neu im Stall von Hubertus Schmidt
    Source: Presseservice-Kerstan