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FN News

  • Fördermittel für Sportstättensanierung

    Fördermittel für Sportstättensanierung
    Neue Anträge können eingereicht werden

    Frankfurt am Main (DOSB/fn-press). Nach Informationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erweitert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Fördermöglichkeiten für Kommunen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Damit werden auch vereinseigene Sportstättensanierungen gefördert. Erstmals können auch Vereine Förderanträge nach der sogenannten Kommunalrichtlinie stellen.
    Das aktuelle Antragsfenster ist vom 1. Januar bis zum 31. März 2017 geöffnet. Mit der neuen Förderperiode 2016/2017 können sich nun auch erstmals Sportvereine mit eigener Sportstätte um Fördermittel bewerben. Voraussetzungen für die Antragsberechtigung sind zum Beispiel der Gemeinnützigkeitsstatus, dass der Verein im Vereinsregister eingetragen ist und der Sport vorrangiger Vereinszweck ist. Mehr Informationen zu den erweiterten Fördermöglichkeiten in der Kommunalrichtlinie können Sie hier nachlesen: www.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen/foerderung/erweiterte-foerdermoeglichkeiten-der-kommunalrichtlinie
    Fördermittel für Sportstättensanierung

    Source: Presseservice Kerstan

  • Swing, Charme, Ausstrahlung – Louisdor-Preis Finalisten und Kür-Kandidaten verzaubern in Frankfurt

    (Frankfurt) Der eine heißt Sammy Davis jr., der andere Real Dancer und beide beeindruckten individuell mit ihrer Ausstrahlung und sportlichen Einstellung. Sammy Davis jr. ist zehn Jahre alt und der Sieger des diesjährigen Louisdor-Preis-Finales. Mit der Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider (Framersheim) im Sattel trabte der smarte Sammy zu 75,44 Prozent und damit zum Sieg im Nachwuchspferde Grand Prix (FN).

    Und die Ausbilderin mag „ihren Sammy Davis jr.“ gern: „Er hat ja sehr viel Ausstrahlung, eine richtige Aura. Er ist ein sehr einfallsreiches Pferd, einer mit Geist – solche braucht man im Sport.“ Die Sache mit dem Einfallsreichtum hält in Framersheim alle „auf Zack“, denn der zehn Jahre alte Sammy macht gern Türen auf, guckt sich alles genau an und neigt auch in der Arbeit zu eigenen Entscheidungen. „Er ist gern in Bewegung“, so Schneider, „und manchmal muss man ihn daran erinnern, dass es jetzt links und nicht rechts herum geht…“ Der Plattform Louisdor-Preis zollte die Siegerin Komplimente, denn genau solche Prüfungen für jüngere Pferde brauche es, um einen Kandidaten in den Grand Prix Sport zu bringen. Hinter dem Siegerpaar reihten sich der neun Jahre alte Sam`s Ass mit Isabel Freese (Norwegen) auf Rang zwei und Harmony`s Don Noblesse mit der für Großbritannien startenden Susan Pape (Hemmoor) auf Platz drei ein.

    Dr. Evi Eisenhardt aus dem Stiftungsvorstand gab im Anschluss an den Louisdor-Preis bekannt, dass es zusätzlich zu den fünf Qualifikationsstationen, beginnend in Hagen a.T.W. eine sechste Station im Jahr 2017 geben werde, bei der die drei erstplatzierten Pferde der voran gegangenen Stationen startberechtigt sind. Diese Station wird bei einem internationalen Hallenturnier vor dem Finale in der Frankfurter Festhalle stattfinden.

    CEECOACH Grand Prix Kür powered by peiker – tanzend im Viereck
    Ein echter Tänzer, der 12 Jahre alte dunkelbraune Hannoveraner Real Dancer, bescherte seinem Reiter und Ausbilder Jan-Dirk Gießelmann aus Barver den Sieg in der CEECOACH Grand Prix Kür powered by peiker und zauberte ein Dauerlächeln ins Gesicht des Niedersachsen. Der 33-jährige schloss in Frankfurt mit dem Kür-Sieg sein erstes vollständiges internationales Sportjahr ab. Mit 76,62 Prozent überflügelten Gießelmann und Real Dancer sogar Mannschafts-Olympiasieger Sönke Rothenberger (Bad Homburg), der den 17 Jahre alten Routinier Favourit an den Start brachte. Gießelmann bleibt trotzdem bescheiden, ein T-Shirt mit der Aufschrift „Olympiasieger-Bezwinger“ werde es jetzt nicht geben versicherte der Profi seinem Kollegen Sönke Rothenberger. Auf den dritten Platz ritt die in Duisburg lebende Polin Beata Stremler mit dem 13 Jahre alten rheinischen Wallach Rubicon D.

    FRAPORT stützt Therapeutisches Reiten
    Mit einer großzügigen Geste sorgte die FRAPORT AG für Riesenfreude. Bereits zum sechsten Mal übergab das Unternehmen einen Scheck über 10.000 Euro an das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten. Die Übergabe erfolgte im Rahmen der Verabschiedung von „Women of the World“ – Gold-Pferd der erfolgreichsten deutschen Paralympics-Athletin der vergangenen Jahre – Hannelore Brenner. Woman of the World zeigte sich in ihrer Vier-Minuten-Kür von der allerbesten Seite und machte damit Werbung für den Leistungssport Dressurreiten mit Handicap.

    Weihnachtsbaumaktion beeindruckt den Oberbürgermeister
    Zu den warmherzigen Gesten des Internationalen Festhallen Reitturniers Frankfurt zählt die große Weihnachtsbaumaktion in der Ausstellung. Dort legten Sponsoren, Teilnehmer und Gäste Geschenke für Kinder ab und diese konnte Initiatorin Ann Kathrin Linsenhoff am Sonntag dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann, präsentieren. Der war beeindruckt von dem riesigen Geschenke-Berg: „Diese Aktion ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Freude an einer internationalen Veranstaltung mit Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt geteilt werden kann. Es ist einfach wunderbar, die vielen Geschenke für Kinder in Kinderheimen unter dem Weihnachtsbaum zu sehen, die von Besuchern, Teilnehmern und Sponsoren des Internationalen Festhallen Reitturniers Frankfurt kommen. Wir als Stadt Frankfurt sind Frau Linsenhoff dankbar für diese Idee.“ Die Geschenke werden in Zusammenarbeit mit den Sozialbehörden der Stadt Frankfurt verteilt. Jahr um Jahr wächst die Bereitschaft der Gäste und Sponsoren, Geschenke für Kinder unter dem großen Baum abzulegen. Sponsor Thomas Sabo griff ganz tief in die Tasche und ließ viele Geschenkpakete im Wert von 2.500 Euro packen.
     
    Ergebnisübersicht
    19 Nat. Grand Prix – Finale 2016, Louisdor-Preis Finale 2016:1. Dorothee Schneider (Framersheim), Sammy Davis jr., 75.440%; 2. Isabel Freese (Norwegen), Sam’s Ass, 75.300%; 3. Susan Pape (Großbritannien), Harmony’s Don Noblesse, 72.820%; 4. Kathleen Keller (Luhmühlen), San Royal 3, 71.620%; 5. Heiner Schiergen (Krefeld), Discovery OLD, 70.980%; 6. Anabel Balkenhol (Münster), Heuberger TSF, 68.740%;

    17 Int. Grand Prix Kür mit Musik – Dressurprüfung Kl. S *** Sonderehrenpreis für das jüngste platzierte Pferd gegeben von Jasmin Koblischek, CEECOACH Grand Prix Kür powered by peiker:1. Jan-Dirk Gießelmann (Barver), Real Dancer FRH, 76.625%; 2. Sönke Rothenberger (Bad Homburg), Favourit, 76.375%; 3. Beata Stremler (Polen), Rubicon D, 76.050%; 4. Beatrice Buchwald (Rheinberg), Daily Pleasure 4, 73.850%; 5. Juliette Piotrowski (Kerpen), Sir Diamond, 73.225%; 6. Nadine Husenbeth (Sottrum), Florida 94, 72.450%;

    8 Int. Zwei-Phasen-Springprüfung (1.40 m/1.45 m) für 7- und 8-jährige Pferde CSIYH1* – FEI Art. 274.5.3, LOTTO Hessen Preis: Finale der Youngster Tour:1. Johannes Ehning (Stadthagen), C-Jay 3, 0.00/32.63; 2. Gudrun Patteet (Belgien), Sea Coast Coco Berlini, 0.00/33.33; 3. Pieter Devos (Belgien), Claire Z, 0.00/34.23; 4. Constant Van Paesschen (Belgien), Veneur d Isigny, 0.00/37.81; 5. Mario Stevens (Cloppenburg), Fairmont E, 0.00/38.03; 6. Jana Wargers (Emsdetten), Cassijo 2, 0.00/38.83;

    14 Int. Punktespringprüfung (1.40 m) CSIAmB – FEI Art. 269 – Int. SML – Tour für Amateure (Large), Qualifikation zur Spooks Amateur-Trophy:1. Dominique Michelle Weber (GER), Chasseur en blanc, 65.00/45.38; 2. Ulrich Hensel (GER), Europa H, 65.00/48.25; 3. Vanessa Maubach (GER), Sunrise 138, 65.00/48.61; 4. Paulina Rosbach (GER), Feuerlady 9, 65.00/49.03; 5. Álvaro Gonzalez de Zarate (ESP), Cheers Imenta, 65.00/49.37; 6. Sandra Deppe (GER), Quinelle, 65.00/49.82;

    11 Int. Punktespringprüfung (1.25 m) CSIAmB – FEI Art. 269 – Int. SML – Tour für Amateure (Medium), Qualifikation zur Spooks Amateur-Trophy:1. Julie Thielen (GER), Bad Man, 65.00/44.08; 2. Gerrit Flücken (GER), California’s Sister, 65.00/48.02; 3. Tina Hensel (GER), Petite Fleur PJ, 65.00/48.53; 4. Paola Poletto (GER), Casting 3, 65.00/49.27; 5. Tina Trampnau (GER), Horse Gym’s Comonflage, 65.00/49.72; 6. Marilot Dinklo (NED), Denzel Hn, 65.00/49.94;

    Details auch unter www.pst-marketing.de
    Unter #FesthallenReitturnier gelangt man am einfachsten an alle Informationen
    zur Veranstaltung. 
    Facebook https://www.facebook.com/pstmarketing/?fref=ts und
    YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCW78OgVGcMa8ICqsCi8qY_A
    Source: Presseservice Kerstan

  • Deutsche Hochschulmeisterschaft: Marburg gewinnt Mannschaftswertung

    Deutsche Hochschulmeisterschaft: Marburg gewinnt Mannschaftswertung
    Neue Meister in Münster ermittelt / Max Koch siegt in der Dressur, Daniel Meier im Springen

    Münster (fn-press). Das Team der Universität Marburg ist neuer Deutscher Hochschulmeister im Reiten. Bei den 60. Deutschen Hochschulmeisterschaften in Münster wurden neben den neuen Mannschaftsmeistern noch Titel in Dressur, Springen und Kombinierter Wertung vergeben. Das Besondere: Die Studenten reiten nicht ihre eigenen, sondern ihnen zur Verfügung gestellte Pferde.

    Maximilian Koch, Johanna Hüttich und Elena Otto-Erley von der Uni Marburg haben sich im spannenden Finale der Deutschen Hochschulmeisterschaft gegen die Teams der Wettkampfgemeinschaften Ulm und Köln durchgesetzt. Schon nach der Dressur, die den ersten Teil des Finals bildet, lagen die Marburger vorn und sicherten sich mit guten Runden im Springen den Titel. Die DHM unter dem Dach des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh) wurde im westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf ausgetragen. Ausrichter ist der Hochschulsport Münster in Zusammenarbeit mit der Studentenreitgruppe Münster und dem Akademischen Reitclub Münster und Westfalen.

    Maximilian Koch von der Uni Marburg hat nicht nur den Titel in der Mannschaftswertung gewonnen, sondern schaffte es auch ins Dressurfinale, in dem er sich gegen Christina Koch von der Uni Köln durchsetzte. Das Einzelfinale einer DHM wird in der Dressur auf S-Niveau ausgetragen, die beiden Studenten mussten mit zwei verschiedenen, ihnen fremden Pferden sowohl eine Pflicht- als auch eine Küraufgabe präsentieren. Bronze in der Dressur geht an Johanna Hüttich, ebenfalls von der Uni Marburg.

    Neuer Deutscher Hochschulmeister im Springen ist Daniel Maier von der Universität Bochum vor Valerie Kampe (Kassel). Auch im Springen wird das Finale auf S-Niveau mit Pferdewechsel ausgetragen. Bronze geht an Ruth Kaumanns von der gastgebenden Universität Münster. Daniel Maier hat sich zudem den Meistertitel in der Kombinierten Wertung aus Dressur und Springen gesichert.

    Die Deutschen Hochschulmeisterschaften werden in einem K.O.-Modus ausgetragen. Jeder Reiter startet sowohl in der Dressur als auch im Springen. In beiden Disziplinen werden den Studenten die Pferde zugelost, sie kennen ihre Partner unter dem Sattel also im Vorfeld nicht. Je drei Reiter starten auf demselben Pferd, der Reiter mit der besten Wertung kommt eine Runde weiter, in der wieder neue Pferde zugelost werden. So steigert sich das Niveau von A über L und M bis hin zu S.
    Deutsche Hochschulmeisterschaft: Marburg gewinnt Mannschaftswertung

    Source: Presseservice Kerstan

  • Pegus Horse Feed: BayWa setzt auf international renommierte Marke für Pferdefutter

    Die BayWa AG, München, führt die Pferdefuttermarke „Pegus Horse Feed“ am deutschen Markt ein. Mit dem Sortiment unter der international renommierten Marke erweitert der Münchner Handels- und Dienstleistungskonzern sein bestehendes Angebot für Pferdefutter: Seit Mitte Dezember sind alle Pegus-Produkte bundesweit mit einem neuen Markenauftritt im Vertrieb der BayWa, den Raiffeisen-Verbundpartnern und weiteren exklusiven Vertriebspartnern sowie im BayWa Online-Shop erhältlich. Mittelfristig will die BayWa ihr Pferdefuttergeschäft mit der Marke Pegus auf weitere europäische Märkte ausweiten.
     
    „Der Markt für Pferdefutter entwickelt sich in Deutschland und anderen europäischen Märkten über die letzten Jahre sehr positiv. Deshalb ist es für uns eine logische Konsequenz, mit Pegus Horse Feed diesen Bereich durch eine starke und traditionsreiche Marke zu stärken“, erklärt Stefan Mast, Leiter Futtermittel der BayWa AG. Für die BayWa habe die positive Erfahrung der Konzernbeteiligung Garant-Tiernahrung Gesellschaft m.b.H. in Österreich mit der Marke Pegus diese Entscheidung herbeigeführt, so Mast weiter. Pegus ist über Garant Tiernahrung bereits seit über 20 Jahren erfolgreich am österreichischen Markt etabliert und mit nahezu 50 Prozent Marktanteil Marktführer im Bereich Pferdefutter in Österreich. Für ihre deutschen Kunden bietet die BayWa somit eine bewährte Qualitätsmarke mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis an. Markenbotschafter und langjährige Anwender sind die international anerkannte Spanische Hofreitschule Wien samt dem dazugehörigen Bundesgestüt Piber (Steiermark) und das Pferdesportzentrum Stadl-Paura (Oberösterreich).
     
    Pegus Horse Feed deckt verschiedene Anwendungsgebiete von Freizeitpferden über Sportpferde, Spezialrassen und Ponys bis hin zur Zuchtstute mit Fohlen ab. Unterteilt ist das Sortiment in fünf Produktlinien: Neben den bewährten Rezepturen der Classic-Linie für Pferde mit geringem Leistungsanspruch, der Power-Linie für Sportpferde, sowie der Breed-Linie für Zuchtpferde und der Supplements-Linie mit Ergänzungsfuttermitteln für alle Pferde, bietet die neue und innovative Natural-Linie ausschließlich getreidefreie Produkte für sensible Pferde. Alle Produkte von Pegus Horse Feed werden in Deutschland und Österreich hergestellt. Zur Produktion werden ausschließlich GVO-freie (frei von gentechnisch veränderten Organismen) Rohstoffe verwendet.
     
    Im Rahmen der Markteinführung in Deutschland wurde auch in einen neuen Online-Markenauftritt investiert (www.pegushorsefeed.de). Auf der Website ist auch ein individueller Futtermittel-Assistent integriert. Ergänzend zur Beratung vor Ort über das Vertriebsnetz der BayWa erhalten Kunden so auch online eine maßgeschneiderte Futterempfehlungen mit Pegus-Produkten für ihr Pferd.
     
    Neben der neuen Marke Pegus führt die BayWa weiterhin ihr bewährtes Sortiment anderer Herstellermarken für Pferdefütterung. Zudem werden Betriebsmittel zur Pferdehaltung, Einstreu und Pflegeprodukte – aber auch Stalleinrichtungen und -bauten sowie Maschinen angeboten.
     
    Hinweis: Unter www.twitter.com/BayWaPresse finden Sie uns jetzt auch auf Twitter.
    Source: Presseservice Kerstan

  • Ergebnisdienst vom 8. bis 11. Dezember

    Ergebnisdienst vom 8. bis 11. Dezember
    Sieger und Platzierte in Genf/SUI; La Coruna/ESP und Salzburg/AUT
    Internationales Spring-, Dressur- und Weltcup-Fahrturnier (CSI5*/CDI5*/CAI-W) vom 8. bis 11. Dezember in Genf/SUI 
Großer Preis
1. Pedro Veniss (BRA) mit Quabri de I’Isle; 0/0/38,96
2. Olivier Philippaerts (BEL) mit H&M Legend of Love; 0/0/39,21
3. Scott Brash (GBR) mit Ursula XII; 0/0/39,41
… 
15. Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet Z; 15/54,06 

Grand Prix 
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Emilio; 77,580 Prozent 
2. Beatriz Ferrer-Salat (ESP) mit Sir Radjah; 73,220
3. Marcela Krinke Susmelj (SUI) mit Smeyers Molberg; 72,760

Grand Prix Kür 
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Emilio; 84,025 Prozent 
2. Marcela Krinke Susmelj (SUI) mit Smeyers Molbreg; 76,750 
3. Beatriz Ferrer-Salat (ESP) mit Sir Radjah; 75,725 

Grand Prix Special 
1. Marc Boblet (FRA) mit Noble Dream Concept Sol Biolight; 69,392 Prozent 
2. Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen); mit Sir Simon; 68,745 
3. Alexandra Zurbrügg (SUI) mit Get Time; 68,255 

Weltcup Fahren 
1. Body Exel (AUS); 130,04
2. Georg von Stein (Modautal); 135,02 
3. Jozsef Dobrovitz jun. (HUN); 147,27

Weitere Informationen unter www.chi-geneve.ch
    Internationales Weltcup-Springturnier (CSI5*-W) vom 8. bis 11. Dezember in La Coruna/ESP
Weltcup Springen
1. Carlos Enrique Lopez Lizarazo (COL) mit Admara; 0/0/37,84
2. Jane Richard Philips (SUI) mit Pablo de Virton; 0/0/38,21 
3. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Casello; 0/0/38,58 

Großer Preis
1. Billy Twomey (IRL) mit Diaghilev; 0/0/38,38 
2. Alberto Zorzi (ITA) mit Fair Light van’t Heike; 0/0/38,64 
3. Max Kühner (AUT) mit Cornet Kalua; 0/0/40,28
…
5. Tobias Meyer (Neunkirchen-Seelscheid) mit Avanti; 0/0/48,69
    Weitere Informationen unter www.csicasasnovas.com
    Internationales Spring- und Weltcup-Dressurturnier (CSI4*/2*/CDI-W/CDI4*) vom 7. bis 11. Dezember in Salzburg/AUT 
Großer Preis 4*
1. Gianni Govoni (ITA) mit Antonio; 0/0/38,52 
2. Annina Züger (SUI) mit Louis; 0/0/39,30 
3. Jur Vrieling (NED) mit Corporal VDL; 0/0/41,96
… 
9. Holger Hetzel (Goch) mit Legioner; 8/38,90

Großer Preis 2* 
1. Amke Stroman (Eiterfeld) mit Forchello; 0/66,25 
2. Manuel Eugster (SUI) mit Wervel; 0/66,72
3. Thomas Kleis (Gadebusch) mit Fortune; 0/66,92 

Weltcup-Grand Prix
1. Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime FRH; 80,560 Prozent 
2. Severo Jesus Jurado Lopez (ESP) mit Lorenzo; 75,780 
3. Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Unee BB; 75,320

Weltcup-Grand Prix Kür
1. Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime FRH; 85,292 Prozent 
2. Severo Jesus Jurado Lopez (ESP) mit Lorenzo; 80,273
3. Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Unee BB; 79,275 

Grand Prix 4*
1. Bernadette Brune (Westerstede) mit Spirit of the Age OLD; 70,880 Prozent
2. Hendrik Lochthowe (Rechtmehring) mit Meggle’s Boston; 70,740
3. Christian Schumach (AUT) mit Auheim’s Picardo; 68,740 

Grand Prix Special 4* 
1. Bernadette Brune (Westerstede) mit Spirit of the Age OLD; 72,647 Prozent 
2. Hendrik Lochthowe (Rechtmehring) mit Meggle’s Boston; 70,843
3. Christian Schumach (AUT) mit Auheim’s Picardo; 69,118 

Grand Prix U25 
1. Franziska Stieglmaier (Roth) mit Lukas; 69,930 Prozent 
2. Diane Porsche (AUT) mit Di Sandro; 68,535
3. Timna Zach (AUT) mit Quantico; 68,256 

Grand Prix Kür U25 
1. Timna Zach (AUT) mit Quantico; 71,075 Prozent 
2. Franziska Stieglmaier (Roth) mit Lukas; 70,875 
3. Andrina Suter (SUI) mit Ayiom; 68,950
    Weitere Informationen unter www.horsedeluxe.at
    Ergebnisdienst vom 8. bis 11. Dezember

    Source: Presseservice Kerstan

  • Großer Preis von Hessen für 26-jährigen Christian Kukuk

    (Frankfurt) Er kam als letzter Teilnehmer des Stechens in den Parcours und verließ ihn als Sieger: Christian Kukuk aus dem westfälischen Riesenbeck hat mit dem westfälischen Hengst Limonchello NT den Großen Preis von Hessen – Preis der Deutschen Vermögensberatung AG gewonnen. Mit einer fein gerittenen, fehlerfreien Runde in 40,57 Sekunden begeisterte der 26-jährige die Zuschauer in der ausverkauften Frankfurter Festhalle. „Das ist definitiv einer meiner größten Erfolge und der perfekte Jahresabschluss“, freute sich Kukuk, der Limonchello NT seit drei Jahren in Beritt hat.

    Der mit insgesamt rund 70.000 Euro dotierte Große Preis war das Hauptereignis der vier Turniertage im Herzen von Frankfurt. Komplettiert wurde der deutsche Triumph, der dem Bundestrainer Otto Becker als Beobacher einige Freude gemacht haben dürfte, durch zwei weitere deutsche Reiter. Markus Renzel aus Oer-Erckenschwick pilotierte den Wallach Cato auf Rang zwei, Dritter wurde der rheinische Landestrainer Holger Hetzel aus Goch mit dem Holsteiner Legioner. Nur vier von 51 Startern gelang der Einzug ins Stechen der Weltranglistenprüfung. Christian Kukuks Lohn für die fixe Runde war ein A-Klasse Mercedes im Wert von 27.000 Euro – wer den künftig fährt, darüber wird sich der Springreiter mit Pferdebesitzer Peter Nagel-Tornau verständigen….

    „Es macht wirklich Spaß mit Limonchello“, unterstrich Kukuk, der sofort nach dem Coup auch einen Anruf seines Chefs Ludger Beerbaum bekam. Der hatte mit der ganzen Familie vor dem Bildschirm den Auftritt seines Mitarbeiters in Frankfurt verfolgt. Kukuk: „Die sind alle ganz aus dem Häuschen in Riesenbeck.“ Kukuk erhielt zudem die Sonderehrung des Landes Hessen als erfolgreichster Reiter des Internationalen Festhallen Reitturniers Frankfurt. Dazu gratulierte Ministerpräsident Volker Bouffier, der in der Festhalle seinen Geburtstag feiern konnte. Als erfolgreichste Amazone erhielt Janne Friederike Meyer (Hamburg) die Sonderehrung der Messe Frankfurt.

    Riesig gefreut hat sich auch der im Großen Preis der Deutschen Vermögensberatung AG zweitplatzierte Markus Renzel über den tadellosen Auftritt mit seinem Cato. „Ich habe morgens zu meiner Frau und den Kindern gesagt, dass ich eigenlich mal dran wäre“, so Renzel, „in den vergangenen Wochen hatte ich immer einen um und wußte auch nicht mehr, was ich noch anders machen könnte.“ Und auch Holger Hetzel, der als Erster ins Stechen mußte, zeigte sich sehr zufrieden: „Das ist schon mal undankbar als Erster rein zu müssen, ich wollte nicht zuviel riskieren. Hätte mich einer vor dem Turnier gefragt, ob ich für Platz drei im Großen Preis unterschreibe, hätte ich sofort ja gesagt, das ist ein gutes Ergebnis.“ Alle drei Reiter gehen jetzt in eine kurze Weihnachtspause, um dann 2017 neu durchzustarten.

    Zuschauer stimmten mit den Füssen ab
    Das Internationale Festhallen Reitturnier Frankfurt lockte viele Zuschauer in die „Guud Stuub“, wie die Festhalle auch genannt wird. Sogar der dritte Rang mußte erneut geöffnet werden, um Platz zu schaffen für die Reitsportfans, rund 46.500 Besucher kamen in die Festhalle an vier Tagen. Die nutzten beim Festhallen Reitturnier auch die Gelegenheit zum Weihnachtseinkauf in der rund 8000 Quadratmeter großen Ausstellung im Forum der Festhalle. Frei nach dem Motto „nach dem Turnier ist vor dem Turnier“ werden sich die Veranstalter schon in Kürze zusammensetzen, um in die Planung für Frankfurt 2017 zu gehen. Dabei steht auch eine Straffung des Programms zur Diskussion. Wie auch Klaus-Martin Rath unterstrich Paul Schockemöhle, dass Frankfurts Festhallen Reitturnier seine Vielfalt behalten soll. „Wir werden allerdings darüber sprechen müssen, ob und was gestrichen werden kann“, so Schockemöhle. Das Grundkonzept aus Hessentag und internationalem Spring- und Dressursport, sowie den Finals in den beiden wichtigsten deutschen Dressurserien für Nachwuchspferde bleibe allerdings unverändert erhalten.

    Ergebnisübersicht
    5 Int. Weltranglisten Springprüfung (1.55 m) mit Stechen CSI3* – Ehrenpreis von Mercedes-Benz Frankfurt/Offenbach Messe Frankfurt Sonderehrung der erfolgreichsten Amazone Sonderehrung des Landes Hessen für den erfolgreichsten Springreiter, Großer Preis von Hessen präsentiert von der Deutschen Vermögensberatung AG:1. Christian Kukuk (Riesenbeck), Limonchello NT, 0.00/40.57; 2. Markus Renzel (Oer-Erckenschwick), Cato 68, 0.00/41.64; 3. Holger Hetzel (Goch), Legioner 2, 0.00/42.38; 4. Luca Maria Moneta (Italien), Herold N, 4.00/42.12; 5. Andreas Knippling (Hennef), Tannenhof’s Chacco Chacco, 1.00/64.44; 6. Mariann Hugyecz (Ungarn), Chacco Boy, 4.00/60.16;
     
    Details auch unter www.pst-marketing.de
    Unter #FesthallenReitturnier gelangt man am einfachsten an alle Informationen
    zur Veranstaltung. 
    Facebook https://www.facebook.com/pstmarketing/?fref=ts und
    YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCW78OgVGcMa8ICqsCi8qY_A
    Source: Presseservice Kerstan

  • Weltreiterspiele künftig mit kürzerem Format

    Weltreiterspiele künftig mit kürzerem Format
    Zeitspringen und Finale mit Pferdewechsel fallen weg

    Nicht nur das Olympische Format der Disziplin Reiten wurde während der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI diskutiert und verändert. In Tokio wurde ebenso beschlossen, dass die Einzel-Medaillen im Springen ab den Weltreiterspielen 2018 nicht mehr in einem Finale mit Pferdewechsel vergeben werden. Außerdem fällt das Zeitspringen zum Auftakt der Spring-Wettbewerbe weg.

    Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), erklärte dazu: „Ansinnen aller Beteiligten war, die Weltreiterspiele kürzer zu halten. Zum einen, um die Pferde weniger zu belasten, zum anderen, um die Veranstaltung generell zu verkürzen.“ Es sei bereits in den vergangenen zwei Jahren darüber gesprochen worden, das Finale mit Pferdewechsel oder das Zeitspringen abzuschaffen. „Unsere Position war, dass wir eher auf das Finale verzichten wollten. Dies ist uns nicht leicht gefallen, denn für viele ist der Pferdewechsel ein sehr attraktiver Wettbewerb. Irgendwo muss aber im Sinne der Pferde verkürzt werden. In den Regelvorschlägen hieß es nun, dass beide Prüfungen rausfallen sollen. Bei der FEI-Versammlung habe ich eingebracht, dass wir das Zeitspringen gern behalten hätten. Nach Angaben des FEI-Springkomitees war es ausdrücklicher Wunsch auch vieler Aktiver, auf beide Prüfungen zu verzichten.“

    Dies sei aus Sicht des deutschen Bundestrainers Otto Becker jedoch nicht der Fall gewesen. „Dass man das Finale mit Pferdewechsel abgeschafft hat, das kann man im Sinne der Pferde nachvollziehen. Ich halte es aber für absolut unverständlich, dass das Zeitspringen abgeschafft wurde. Bei der Generalversammlung des Internationalen Springreiter-Clubs in Genf hat sich eine deutliche Mehrheit der Reiter ganz klar für den Erhalt des Zeitspringens ausgesprochen. Damit wird die Aussage des FEI-Springkomitees infrage gestellt und kann so nicht stehen bleiben.“
    Viele Argumente sprechen laut Becker für das Zeitspringen: „Das Zeitspringen war immer ein guter Einstieg bevor es in den Nationenpreis ging, hier hat der Parcourschef schon einen ersten Eindruck vom Starterfeld bekommen. Im Prinzip ist in dieser ersten Prüfung immer schon eine Vorentscheidung gefallen, denn die Strafpunkte zählten sowohl für die Einzel- als auch für die Mannschaftsentscheidung. Mit der Kombination aus Zeitspringen und den anschließenden beiden schwereren Umläufen im Nationenpreis haben wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen gesammelt. Das hat sich einfach bewährt.“
    Weltreiterspiele künftig mit kürzerem Format

    Source: Presseservice Kerstan

  • Kutschenführerschein kommt

    Einführung zum 1. Juni 2017 beschlossen

    Der Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V. (FN) hat bei seiner Dezembersitzung die Einführung eines Kutschenführerscheins zum 1. Juni 2017 beschlossen. Jeder, der sich mit einer Kutsche im Straßenverkehr bewegt, soll demnach zukünftig über einen Kutschenführerschein A Privatperson seine Qualifikation nachweisen. Für gewerbliche Fuhrhalter gibt es einen Kutschenführerschein B Gewerbe. Warum ein solcher Nachweis nun gefordert wird und was das genau bedeutet, darüber hat FN-press mit Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe, gesprochen.
    FN-press: Herr Ungruhe, die FN führt zum Juni 2017 einen Kutschenführerschein ein. Warum?
    Thomas Ungruhe: Kutschfahrer sind mit ihren Pferdegespannen häufig auch im Straßenverkehr unterwegs. Leider gibt es aber immer noch Fahrer, die über keinerlei Qualifikation verfügen. Mit Blick auf ihre eigene Sicherheit und zur Unfallprophylaxe führen wir den Kutschenführerschein ein. Er soll die verantwortlichen Personen auf dem Kutschbock dazu befähigen, ein Pferdegespann auf öffentlichen Wegen und Straßen zu führen. Hierzu wird das entsprechende Wissen rund um das sichere Fahren in Straßenverkehr und Gelände sowie um den pferdegerechten Umgang vermittelt.
    FN-press: An wen richtet sich der Kutschenführerschein?

    Ungruhe: Der Kutschenführerschein richtet sich an jeden, der sich mit einem Pferdegespann auf öffentlichen Straßen und Wegen bewegt und damit zum Verkehrsteilnehmer wird. Hierbei unterscheiden wir zwischen Privatpersonen und gewerblichen Fahrern. Für Privatpersonen gibt es den Kutschenführerschein A, für gewerbliche Fahrer den Kutschenführerschein B. Als gewerblicher Fahrer gilt jeder, der mit seiner Kutsche Personen oder Lasten gegen ein Entgelt bewegt. Entsprechend werden beim Kutschenführerschein B auch Themen wie Personenbeförderung, Ladungssicherheit oder das Fahren mit schwerem Zug geschult.

    FN-press: Jetzt gibt es Fahrer, die bereits ein FN-Fahrabzeichen haben oder die eines ablegen möchten, um an Turnieren teilnehmen zu können. Benötigen diese Fahrer zusätzlich einen Kutschenführerschein?

    Ungruhe: Personen, die bereits ein FN-Fahrabzeichen 5 oder höher abgelegt haben, können sich den Kutschenführerschein A Privatperson auf Antrag per Formblatt und Nachweis der bestandenen Prüfung ausstellen lassen. Für Fahrer mit turniersportlichen Ambitionen besteht weiterhin die Möglichkeit, an Stelle des Kutschenführerscheins das Fahrabzeichen 5 abzulegen. Dieses wird zukünftig um ein Sicherheitsmodul erweitert, sodass jeder, der das Fahrabzeichen ablegt, automatisch auch den Kutschenführerschein erwirbt.
    FN-press: Bis zur Einführung des Kutschenführerscheins bleibt noch ein knappes halbes Jahr. Was geschieht nun bis Juni 2017?
    Ungruhe: Wir haben bereits gut vorgearbeitet und sind jetzt natürlich intensiv damit beschäftigt, die entsprechenden Lehrgangsstrukturen zu schaffen, damit auch ab dem 1. Juni 2017 entsprechende Lehrgänge angeboten werden. Beispielsweise müssen unsere Lehrgangsleiter und Prüfer entsprechend geschult und Lehrmaterialien für die Teilnehmer erstellt werden.
     
    Weitere Informationen, häufig gestellte Fragen und Antworten rund um den Kutschenführerschein gibt es unter www.pferd-aktuell.de/kutschenfuehrerschein.
    Source: Presseservice Kerstan

  • Deutsche Bank Reitsport-Akademie startet ins zweite Jahr

    Deutsche Bank Reitsport-Akademie startet ins zweite Jahr
    Vier neue Mitglieder werden künftig sportlich und beruflich gefördert
    Frankfurt (fn-press). Vor exakt einem Jahr stellte die Deutsche Bank beim Festhallen-Reitturnier in Frankfurt ihr neues Nachwuchs-Förderkonzept vor. Am Sonntag ist die sogenannte Deutsche Bank Reitsport-Akademie in ihr zweites Jahr gestartet. Zehn junge Dressurreiterinnen, darunter vier neue Mitglieder, erhalten 2017 eine ganz individuelle Förderung auf ihrem beruflichen und sportlichen Weg. Die Verantwortlichen des Unternehmens, die Athleten und die Vertreter der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zogen eine überaus erfolgreiche Bilanz des ersten Akademie-Jahres.
    „Ich habe den Eindruck, dass hier nicht einfach irgendein Projekt abgearbeitet wird, sondern alle mit ganzem Herzen bei der Sache sind“, sagte FN-Präsidenten Breido Graf zu Rantzau, der die Sponsorenplakette des Deutschen Olympiade-Komitees (DOKR) an Sabine Bachmann übergab, die bei der Deutschen Bank als Director Sports für die Reitsport-Akademie zuständig ist. Den Eindruck des FN-Präsidenten konnten die Reiter und auch Bundestrainerin Monica Theodorescu ausnahmslos bestätigen. Die Bundestrainerin, die die Stipendiaten zusammen mit dem DOKR-Dressurausschuss auswählt, betonte noch einmal die Notwendigkeit des Projekts: „Unser Anspruch ist stets, Championate zu gewinnen. Das ist uns in diesem Jahr auch sehr gut gelungen. Wir haben sehr viele, sehr gut reitende junge Reiter in Deutschland und sind froh, dass wir sie haben. Aber die anderen Nationen schlafen nicht in Sachen Nachwuchsförderung. Der Dressursport wächst und wir dürfen auch nicht aufhören zu wachsen. Die Deutsche Bank Reitsport-Akademie bietet den jungen Leuten unglaubliche Möglichkeiten und bringt uns in der Breite auf ein anderes Niveau.“
    Tilmann Wittershagen, Sprecher der Geschäftsleitung Region Mitte der Deutschen Bank, zeichnete die Stipendiaten des neuen Jahrgangs aus: „Die Erfolge können sich sehen lassen und zeichnen ein vielversprechendes Bild für den Dressurnachwuchs in Deutschland: Mannschaftsgold und vier Einzelmedaillen bei den Europameisterschaften der U25-Reiter sowie 15 Siege und 75 weitere Platzierungen in Drei und Vier-Sterne-Prüfungen konnten die zehn Reiter der Akademie 2016 für sich verbuchen.“
    Die zehn Stipendiaten stammen aus der Perspektivgruppe Dressur sowie aus dem Teilnehmerfeld des Piaff-Förderpreises und des Louisdor-Preises. Sie erhalten individuelle Trainingseinheiten, Zugang zu ausgewählten Turnieren in Deutschland und Beratung durch Mentoren der Deutschen Bank bei ihrer weiteren beruflichen Ausbildung. Sabine Bachmann erklärte: „Wir sind sehr stolz auf unseren starken und engagierten ersten Jahrgang. Alle Akademisten haben sich über ihre eigene Förderung hinaus auch im Mini-Mentee-Projekt eingesetzt. Hier haben sie junge Amateure trainiert und ihre Erfahrungen und Netzwerke mit ihnen geteilt, um die Begeisterung für die Dressur auch in den Regionen zu fördern.“
    Vier neue Mitglieder wurden in diesem Jahr in das Programm aufgenommen:
    Lisa-Maria Klössinger (23) aus dem bayerischen Aicha gewann vor zwei Jahren Team-Gold und zwei Mal Einzel-Silber bei den Europameisterschaften der jungen Reiter. Im Januar 2016 entschied die Studentin auch den Auswahllehrgang für den Piaff-Förderpreis für sich, doch ihr Pferd New Lord war anschließenden nicht fit für einen Einsatz in der Nachwuchs-Dressur-Serie. Jedoch baute sie langsam ihr zweites Pferd FBW Daktari auf und gewann die Piaff-Förderpreis-Etappe in Ising.
    Charlotte Rummenigge (25) aus dem bayerischen Grünwald war in diesem Jahr Reservistin für die erste U25-EM. Außerdem qualifizierte sich die Studentin mit ihrem Pferd Fidelio B für das Finale des Piaff-Förderpreises und gehörte zum Siegreichen Team des U25-Nationenpreises in Aachen.
    Franziska Stieglmaier ist 24 Jahre alt und gewann vor kurzem das Finale des Piaff-Förderpreises in Stuttgart. Sie ist ebenfalls Bayerin und betreibt mit ihrem Vater einen Ausbildungsstall in Roth nahe Nürnberg. Mit ihrem Erfolgspferd Lukas gehörte die Pferdewirtin außerdem dem siegreichen Team beim U25-Nationenpreis in Braunschweig an.
    Mit Ursula Wagner (38, Aßling) stößt eine weitere Bayerin in den Kreis der Stipendiaten vor. Sie hat sich mit ihrem Nachwuchspferd Dilenzio auf Anhieb für den Nachwuchspferde Grand Prix (FN) Louisdor-Preis qualifiziert, konnte in Frankfurt jedoch wegen eines Infekts des Wallachs nicht antreten.
    Die weiteren, bisherigen Stipendiaten sind Kathleen Keller (Luhmühlen), Florine Kienbaum (Telgte), Victoria Michalke (Ising), Juliette Piotrowski (Kaarst), Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) und Charlott-Maria Schürmann (Gehrde). Die ausscheidenden Reiter Annabel Frenzen (Krefeld), Nadine Husenbeth (Sottrum), Hendrik Lochthowe (Rechtmehring) und Svenja Peper (Harsefeld) bleiben der Reitsport-Akademie als „Alumnis“ verbunden, werden weiterhin durch einen Tutor unterstützt und bleiben im Mini-Mentee-Projekt aktiv.
    Deutsche Bank Reitsport-Akademie startet ins zweite Jahr

    Source: Presseservice Kerstan

  • Norwegisch-niederländische Kombination gewinnt Nürnberger Burg-Pokal in Frankfurt

    Norwegisch-niederländische Kombination gewinnt Nürnberger Burg-Pokal in Frankfurt
    (Frankfurt) „Vitalis“, so versichert seine Reiterin, „ist ein tolles, munteres Pferd, der will immer laufen, der hat immer gute Laune und macht sehr viel Spaß“. Vitalis ist ein Hengst aus niederländischer Zucht, seine Reiterin kommt aus Norwegen und heißt Isabel Freese. Die 37-jährige Dressurreiterin, die seit vielen Jahren in Niedersachsen lebt und arbeitet, freute sich riesig über den Sieg im 25. Finale des Nürnberger Burg-Pokals. Mit 79,22 Prozent setzten sich die zierliche Ausbilderin und der neun Jahre alte Dunkelfuchs an die Spitze der elf Pferde umfassenden Konkurrenz.

    Hinter dem norwegisch-deutschen Duo reihte sich die Reitmeisterin Ingrid Klimke (Münster) gleich mit zwei Pferden auf Platz zwei und drei ein. „Ich bin superstolz und glücklich, weil meine beiden Pferde das so gut gemacht haben“, so Klimke, die im Finale auch noch den eigens ausgelobten Stilpreis gewann. Mit dem achtjährigen Franziskus erhielt Klimke 77,63 Prozent, für die Vorstellung mit Geraldine gab es 76,96 Prozent. Ob sie da nicht drei statt nur „einen ausgeben“ müsse, wurde Klimke gefragt. „Ich würde noch viel mehr als drei ausgeben“, so die sichtlich stolze Reiterin, „denn der Stilpreis ist mir auch sehr wichtig, ich denke da immer an die Vorbildfunktion, die wir haben.“

    Die erst 19 Jahre alte Jil-Marielle Becks sicherte sich mit Damon`s Satelite aus der familieneigenen Zucht Platz vier und zusätzlich den Sonderpreis für das beste Rückwärtsrichten. Der Start in der Qualifikationsreihe des Nürnberger Burg-Pokals war „ein Versuch“ – bislang gingen Pferd und Reiterin in der Junioren/ Junge Reiter Tour, qualifizierten sich auf Anhieb in Nürnberg für das Finale und eroberten dann die Frankfurter Festhalle. Ihr „Herzenspferd“ – so ließ Becks wissen – bekomme jetzt nicht nur eine Extraportion Möhren. „Er bekommt soviel er will und vor allem Bananen – er liebt Bananen“, verriet die junge Reiterin augenzwinkernd.

    Das 25. Finale des Nürnberger Burg-Pokals lockte etliche Dressurfans in die zum Bersten gefüllte Festhalle. „Man hatte schon das Gefühl, dass alle in der Halle mitreiten“,  lachten Klimke und Freese, die wie Ihre neun Mitbewerber mit Wogen von Applaus bedacht wurden. Der Vorstandsvorsitzende der Nürnberger Versicherungsgruppe, Dr. Armin Zitzmann, nutzte das 25. Finale, um die Fortsetzung des Projektes für die kommenden drei Jahre anzukündigen. Die wichtigste deutsche Dressurserie für junge Pferde findet also weiterhin statt.

    Dablino macht es nochmal
    Noch vor dem Finale des Nürnberger Burg-Pokals piaffierte der Hannoveraner Dablino FRH mit Anabel Balkenhol (Münster) auch zum Sieg im Grand Prix Special – Preis der Liselott-Schindling-Stiftung. Nach dem Grand Prix sicherten sich Balkenhol und ihr Fuchswallach also den zweiten Sieg, auch diesmal vor Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit den neun Jahre alten Fabregaz. Im Grand Prix Special wurde zudem der von der Lufthansa CARGO AG präsentierte Sonderpreis für den Groom des siegenden Pferdes vergeben und darüber freute sich Christina Müller. Sie ist tagtäglich um das Wohl von Dablino FRH besorgt und durfte sich über ein nagelneues Kofferset und eine Weste freuen. Für die Pflegerinnen ein immer willkommenes Geschenk. Das CDI4* Frankfurt wird am Sonntag mit der CEECOACH Grand Prix Kür powered by peiker abgeschlossen. 

    Ergebnisübersicht
    2 Int. Weltranglisten-Springprüfung mit Stechen (1.50 m) CSI 3* – Sonderehrenpreis der Stadt Frankfurt, FRAPORT Preis: Championat von Frankfurt:1. Jörg Oppermann (Gückingen), Che Guevara 17, 0.00/36.65; 2. Janne-Friederike Meyer (Hamburg), Chuck 27, 0.00/38.70; 3. Andreas Knippling (Hennef), Tannenhof’s Chacco Chacco,

    0.00/38.88; 4. Christian Kukuk (Riesenbeck), Limonchello NT, 0.00/39.38; 5. Walter Gabathuler (Schweiz), Fine Fleur Du Marais, 0.00/41.49; 6. Pia-Katharina Bostock-Beeking (Ahlen), Lord Poldy, 0.00/41.77;

    16 Int. Grand Prix Special – Dressurprüfung Kl. S*** Lufthansa CARGO AG präsentiert: „Sonderpreis für den Groom des siegreichen Pferdes“, Preis der Liselott-Schindling-Stiftung:1. Anabel Balkenhol (Münster), Dablino FRH, 76.706%; 2. Fabienne Lütkemeier (Paderborn), Fabregaz, 74.608%; 3. Michelle Hagman (Schweden), Happiness 26, 72.784%; 4. Patrick Van Der Meer (Niederlande), Zippo, 70.941%; 5. Sanneke Rothenberger (Bad Homburg), Wolke Sieben 21, 70.804%; 6. Boaventura Freire (Portugal), Sai Baba Plus, 69.098%;

    21 Nat. Prix St. Georges-Special Ehrung der Olympioniken durch Bundesminister Christian Schmidt, NÜRNBERGER BURG-POKAL der Dressurreiter – Finale 2016:1. Isabel Freese (Norwegen), Vitalis 4, 79.220%; 2. Ingrid Klimke (Münster), Franziskus 15, 77.634%; 3. Ingrid Klimke (Münster), Geraldine 189, 76.951%; 4. Jil-Marielle Becks (Senden), Damon’s Satelite, 75.341%; 5. Kira Wulferding (Holzhausen), Benaglio, 74.659%; 6. Helen Langehanenberg (Billerbeck), Suppenkasper, 73.951%;

    13 Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.40 m) (Large) CSIAmB – FEI Art. 238.2.1, Kanzlei Möller – Theobald – Jung – Zenger präsentiert:Qualifikation zur Spooks-Amateur Trophy:1. Sabrina Badziong (GER), Grafite, 0.00/55.97; 2. Gerrit Flücken (GER), Chazetto, 0.00/57.60; 3. Dominique Michelle Weber (GER), Chasseur en blanc, 0.00/58.44; 4. Sandra Deppe (GER), Quinelle, 0.00/61.57; 5. Jens Heine (GER), Canair, 0.00/64.92; 6. Leonie Röpke (GER), Crossing Jordan 7, 4.00/56.81;

    10 Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.25 m) (Medium) CSIAmB – FEI Art. 238.2.1, Kanzlei Möller – Theobald – Jung – Zenger präsentiert: Qualifikation zur Spooks-Amateur Trophy:1. Rebecca Pohl (GER), Chat with Picobello Z, 0.00/52.64; 2. Udo Kloetzel (GER), Contino 58, 0.00/55.78; 3. Gerrit Flücken (GER), California’s Sister, 0.00/56.29; 4. Sabrina Hensel (GER), Jola H, 0.00/56.58; 5. Wilhelm Haberl (GER), Lucky Sunday 2, 0.00/58.01; 6. Jessica Ripplinger (GER), Twilight 27, 0.00/58.79;

    Details auch unter www.pst-marketing.de
    Unter #FesthallenReitturnier gelangt man am einfachsten an alle Informationen
    zur Veranstaltung. 
    Facebook https://www.facebook.com/pstmarketing/?fref=ts und
    YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCW78OgVGcMa8ICqsCi8qY_A
    Norwegisch-niederländische Kombination gewinnt Nürnberger Burg-Pokal in Frankfurt

    Source: Presseservice Kerstan

  • Fit durch den Winter

    Fit durch den Winter

    Eindecken und Scheren – ja oder nein?
    Diese Frage hängt in erster Linie von der Belastung ab. Arbeiten Sie auch im Winter viel mit ihm, sodass es mit dichtem Winterfell stark schwitzt? Auch die Rasse, die Haltung und die Tatsache, wie viel Winterfell es ausbildet, spielen eine Rolle.

    Schermuster
    Wenn Sie Ihr Pferd nicht komplett scheren wollen, bieten sich verschiedene Schermuster an:
    Der Rallyestreifen: Hier werden nur die Stellen rasiert, an denen das Pferd stark schwitzt (Flanken, Brust, unterer Hals). Gut geeignet für Offenstallpferde.
    Der Deckenschnitt: Das Winterfell wird wie eine natürliche „Decke“ zugeschnitten. Geschoren werden Unterhals, Brust, Unterbauch, Flankenregion und Innenseite der Hinterbacken. Für Pferde, die tagsüber draußen stehen.

     

    Futter im Winter
    Kraftfutter und Öl:
    Pferde brauchen bei Kälte mehr Energie. Das gilt besonders bei Vollblütern. Bleibt die Arbeit im Winter gleich, füttern Sie mehr Kraftfutter oder geben Sie Öl ins Futter (max. 300 ml pro Tag; entspricht 1 kg Hafer).
    Raufutter: Qualitativ hochwertiges Heu ist auch im Winter Pflicht!
    Mash: Dass Pferde im Winter eine warme Mahlzeit brauchen, ist ein Irrglaube. Mash muss gekocht werden, damit die Inhaltsstoffe aufgeschlossen werden und sich beim Leinsamen nicht die giftige Blausäure freisetzt. Mash ist leicht verdaulich und liefert schnell Energie. Nicht öfter als zwei- bis dreimal die Woche füttern!
    Saftfutter: Geben Sie keinesfalls gefrorenes Obst und Gemüse – auch dann nicht, wenn es wieder aufgetaut ist. Einzige Ausnahme: Möhren. Gefrorene Möhren in einen Eimer heißes Wasser legen, auftauen lassen und sofort verfüttern, da sie dann sehr schnell faulen. Lagern Sie Ihre Möhren besser schon im Vorfeld so, dass sie gar nicht erst gefrieren.

     

    Galoppierendes Pferd

    Frischluft erwünscht!
    Verriegeln Sie im Winter nicht den Stall – auch nicht bei Frost. Pferde brauchen Frischluft, sie vertragen auch tiefe Temperaturen. Zugluft schadet vielmehr, wenn sie nur auf einzelne Partien des Körpers trifft und diese stärker auskühlt als den Rest, etwa bei zu kleinen Fenster- und Türöffnungen. Schlechtes Stallklima ist zudem oft für Husten verantwortlich.
    Tipp
    Kein Pferd mag ein eiskaltes Gebiss ins Maul gelegt bekommen. Legen Sie es doch kurz in warmes Wasser, bevor Sie das Pferd auftrensen!

  • Versicherungen für Zuchtpferde

    Versicherungen für Zuchtpferde

    Stute mit Fohlen

    Genau wie jedes andere Pferd auch können Zuchtpferde das Eigentum anderer beschädigen, krank werden und sterben. Darüber hinaus bringen sie aber noch weitere Risiken mit sich, gegen die Sie sich als Züchter absichern können.

    Ein Fohlen aus der eigenen Stute oder mit dem eigenen Hengst – das ist der Traum vieler Hobbyzüchter. Für professionelle Zuchtbetriebe ist es sogar die Existenzgrundlage. Je nachdem, ob Sie von Ihren Zuchtpferden leben müssen oder nicht, und wie wertvoll diese sind, brauchen Sie unterschiedliche Versicherungen.

    Die meisten Hobbyzüchter sind nicht finanziell abhängig von ihrer Stute oder ihrem Hengst. Im Normalfall wird die Stute nur einmal alle paar Jahre gedeckt, bzw. der Hengst hat nur wenige Decksprünge im Jahr. In diesem Fall benötigen Sie in erster Linie, genau wie alle anderen Pferdehalter auch, eine Pferdehalter-Haftpflichtversicherung. Darin enthalten ist im besten Fall auch die sagenumwobene Deckschaden-Versicherung. Sie tritt für den Hengsthalter ein, falls der hormongesteuerte Pferdemann ausbüxt und ein paar Koppeln weiter eine rossige Stute deckt. Die so entstandene ungewollte Trächtigkeit verursacht Kosten, für die der Hengsthalter – bzw. in diesem Fall seine Haftpflichtversicherung – aufkommen muss. Besonders ärgerlich sind solche Fälle, wenn es sich um eine wertvolle Stute handelt, die eigentlich von einem ebenso wertvollen Hengst hätte gedeckt werden sollen. Dann nämlich kann der Halter Sie sogar für den Gewinn-Ausfall haftbar machen, der ihm durch das nicht entstandene Rasse-Fohlen entsteht. Ähnlich verhält es sich bei Sportstuten, deren Trächtigkeit zu Verdienstausfällen des Halters führt. Stellen Sie als Hengsthalter also unbedingt sicher, dass Ihre Pferdehalter-Haftpflichtversicherung Deckschäden mit einschließt. In diese Versicherung sollte übrigens auch Ihr geplantes Fohlen integriert sein. Denn sobald das Pferdekind auf der Welt ist, kann es theoretisch Schäden verursachen – und sei es nur in der Box des Einstellerbetriebs. Die meisten Haftpflichtversicherungen versichern das Fohlen bis zu 12 Monate lang bei der Mutterstute mit.

     

    Bei wertvollen Stuten: Trächtigkeit versichern!

    Ob Hobbyzüchter oder Betrieb – je wertvoller die Stute, desto mehr Sinn macht es, die Trächtigkeit selbst zu versichern. Eine Trächtigkeits-Versicherung ist an eine bestimmte Versicherungssumme (Wert der Stute) gebunden und tritt dann ein, wenn das Tier infolge der Trächtigkeit oder beim Abfohlen stirbt oder eingeschläfert werden muss. Zusätzlich oder stattdessen können Sie auch das Leben des Fohlens durch eine Pferde-Leibesfrucht-Versicherung absichern, die für den Verlust des Fohlens durch Tod, Euthanasie und Diebstahl aufkommt.

    Je wertvoller das Zuchtpferd, desto sinnvoller ist der Abschluss einer Pferde-Lebensversicherung. Diese haftet beim Tod des Pferdes durch Krankheit, Euthanasie oder Unfall in der Höhe des Kaufpreises bzw. des aktuellen Wertes des Tiers. Je nach Anbieter ist auch die dauerhafte Unbrauchbarkeit des Pferdes, zum Beispiel durch Sterilität, mitversichert. Angenommen werden meist nur Tiere, die zum Abschluss der Versicherung zehn Jahre oder jünger sind.

    Sinnvoll ist hier die Kombination mit einer OP-Versicherung. Sie trägt die Kosten einer etwaigen Operation, und ist nach der Haftpflichtversicherung die am meisten abgeschlossene Versicherung rund ums Pferd. Zumeist werden verschiedene Varianten angeboten, die entweder nur Grundschutz für die häufigsten Krankheiten (z.B. Kolik) und Unfälle gewährt oder – als erweitertes Paket – zahlreiche weitere Operationsgründe gelten lässt. Wichtig: die OP-Versicherung ersetzt nur die Kosten der Operation, nicht den Wert des Pferdes, falls dieses dabei oder infolgedessen stirbt.

    Anders herum verhält es sich bei einer Kastrationsversicherung für Hengste. Diese kommt zwar nicht für die Operationskosten auf, erstattet aber den Wert des Hengstes im Falle seines Todes. Voraussetzung ist natürlich, dass die Kastration durch einen Tierarzt vorgenommen wird. Der versicherte Wert sollte dem Kaufpreis des Pferdes entsprechen. Je älter der Hengst, desto höher wird der Beitrag, der natürlich nur einmalig und nur für diese Operation entrichtet werden muss.

    Wer in seinem eigenen Stall züchtet – und sei er noch so klein – sollte überdies eine Betriebshaftpflichtversicherung haben. Überall, wo mehrere Pferde und Menschen zusammentreffen, können Unfälle und Schäden entstehen. Besonders dann, wenn Dritte Ihre Zuchtpferde gegen Entgelt bei Ihnen einstellen, benötigen Sie dringend eine Betriebshaftpflicht, denn in diesem Fall haben Sie ein gewerbliches Tierhüterrisiko. Dieses muss in die Versicherung mit eingeschlossen werden. Die Betriebshaftpflichtversicherung greift zum Beispiel dann, wenn ein Zuchtpferd Ihnen während der Fütterung davonrennt und bei seiner Flucht Personen- oder Sachschäden verursacht. Zusätzlich macht eine Obhutversicherung Sinn. Diese haftet für Schäden am eingestellten Tier selbst. Beispiel: Eine Zuchtstute tritt ihrer Weidekollegin in den Bauch und diese verliert daraufhin ihr Fohlen.

     

    TEXT: REGINA KÄSMAYR

  • Nur einer kann Jung und Klimke in Wiesbaden toppen

    Nur einer kann Jung und Klimke in Wiesbaden toppen
    (Wiesbaden) Es ist dieses leichte Vibrieren des Bodens. Der gleichmäßige Rhythmus der Hufe. Und die ganz besondere Athletik und Harmonie von Reiter und Pferd. Das alles bedeutet: die Vielseitigkeitsreiter sind wieder in Wiesbadens Schlosspark zu Gast. Beim 80. Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier im Mai diesen Jahres gehören sie zum zwölften Mal zum Programm.

    Olympiasieger Michael Jung hat Wiesbadens Vielseitigkeitsprüfung viermal gewonnen – bisher. Auch seine olympische Teamkollegin Ingrid Klimke ist Stammgast in Wiesbaden und war bisher dreimal siegreich. Diese Bilanzen kann nur einer toppen. Einer, dem in jedem einzelnen Jahr seit der Wiedereinführung der Vielseitigkeit beim PfingstTurnier, also seit 2008, zu seiner Spitzenleistung gratuliert wird…

    Er hat den Geländekurs beim Weltcup-Finale 2009 im polnischen Strzegom gebaut, bei den Europameisterschaften 2013 im schwedischen Malmö und den Weltmeisterschaften 2006 in Aachen. Und er gestaltet alljährlich den Geländekurs für die Vielseitigkeitsreiter im Wiesbadener Schlosspark: Rüdiger Schwarz.

    Albert Schäfer vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) ist der Verantwortliche für die Vielseitigkeitsprüfungen. Warum er so überzeugt an Schwarz festhält? „Weil er der Beste ist“, erklärt Schäfer knapp und klar. „Und weil Rüdiger Schwarz mit der Sensibilität unseres Wiesbadener Parks umgehen kann.“ Natürlich, auch zum 80. Geburtstag des PfingstTurniers wird Schwarz wieder nach Wiesbaden reisen und einen spannenden Kurs im Schlosspark aufstellen. „Wir haben einige neue Varianten und interessante Ideen angedacht“, verrät Schäfer schmunzelnd.

    „Für mich ist die Strecke in Wiesbaden in jedem Jahr sehr spannend“, betont Schwarz, „weil wir wenig Raum zur Verfügung haben und nirgendwo sonst die Zuschauer so dicht an der Strecke sind.“ Das verlange einige Kompromisse im Parcoursbau, aber das mache auch die spezielle Wiesbadener Atmosphäre aus, fährt Schwarz fort und ergänzt: „Hinzu kommt ein ganz besonderer Lerneffekt für die Pferde. Wir haben fantastische Bedingungen mit Stadioncharakter bei der Dressur und beim Springen – das haben wir sonst nur in Aachen. Und die Pferde, vor allen Dingen die jüngeren, lernen, mit vielen Leuten umzugehen. Ich bin immer sehr erpicht darauf, Pferde, die ich in Betreuung habe, in Aachen starten zu lassen – eben wegen des großen Lerneffekts.“

    Schwarz weiß genau, wovon er spricht. Bevor er seine Karriere als Parcoursdesigner in Angriff nahm, war er selbst im Vielseitigkeitssattel aktiv – und erfolgreich. Zu den Höhepunkten seiner aktiven Zeit gehörten die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 1979 in Luhmühlen, Mannschaftssilber bei der „Ersatz-Olympiade“ in Fontainebleau 1980 sowie Mannschaftssilber und ein vierter Platz in der Einzelwertung bei den Weltmeisterschaften in Luhmühlen 1982. 1987 übernahm der Diplom-Trainer das Amt des Bundestrainers für die Pony-Vielseitigkeitsreiter, später und noch bis Ende 2016 für die Junioren und Jungen Reiter und die Perspektivgruppe Vielseitigkeit. Seither gingen 82 Medaillen, davon 34 goldene bei Championaten auf das Konto seiner Reiter.

    Auch aus seiner Trainerposition heraus genießt Schwarz das PfingstTurnier in jedem Jahr: „Wir haben kaum Turniere mit diesem Kick in der Mischung der Teilnehmer, vom Olympia- bis zum Nachwuchsreiter. Auch das gibt es sonst in Deutschland eigentlich nur in Aachen. Wiesbaden ist einfach ein top Ort, um unseren Sport zu demonstrieren!“
     
    Details auch unter www.pfingstturnier.org. Am leichtesten finden Sie das 80. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier unter #Pfingstturnier_Wiesbaden oder in der Social Media Plattform Facebook www.facebook.com/Internationales-Wiesbadener-PfingstTurnier-280718398771282/?fref=ts
    Nur einer kann Jung und Klimke in Wiesbaden toppen
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Nur einer kann Jung und Klimke in Wiesbaden toppen

    Nur einer kann Jung und Klimke in Wiesbaden toppen
    (Wiesbaden) Es ist dieses leichte Vibrieren des Bodens. Der gleichmäßige Rhythmus der Hufe. Und die ganz besondere Athletik und Harmonie von Reiter und Pferd. Das alles bedeutet: die Vielseitigkeitsreiter sind wieder in Wiesbadens Schlosspark zu Gast. Beim 80. Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier im Mai diesen Jahres gehören sie zum zwölften Mal zum Programm.

    Olympiasieger Michael Jung hat Wiesbadens Vielseitigkeitsprüfung viermal gewonnen – bisher. Auch seine olympische Teamkollegin Ingrid Klimke ist Stammgast in Wiesbaden und war bisher dreimal siegreich. Diese Bilanzen kann nur einer toppen. Einer, dem in jedem einzelnen Jahr seit der Wiedereinführung der Vielseitigkeit beim PfingstTurnier, also seit 2008, zu seiner Spitzenleistung gratuliert wird…

    Er hat den Geländekurs beim Weltcup-Finale 2009 im polnischen Strzegom gebaut, bei den Europameisterschaften 2013 im schwedischen Malmö und den Weltmeisterschaften 2006 in Aachen. Und er gestaltet alljährlich den Geländekurs für die Vielseitigkeitsreiter im Wiesbadener Schlosspark: Rüdiger Schwarz.

    Albert Schäfer vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) ist der Verantwortliche für die Vielseitigkeitsprüfungen. Warum er so überzeugt an Schwarz festhält? „Weil er der Beste ist“, erklärt Schäfer knapp und klar. „Und weil Rüdiger Schwarz mit der Sensibilität unseres Wiesbadener Parks umgehen kann.“ Natürlich, auch zum 80. Geburtstag des PfingstTurniers wird Schwarz wieder nach Wiesbaden reisen und einen spannenden Kurs im Schlosspark aufstellen. „Wir haben einige neue Varianten und interessante Ideen angedacht“, verrät Schäfer schmunzelnd.

    „Für mich ist die Strecke in Wiesbaden in jedem Jahr sehr spannend“, betont Schwarz, „weil wir wenig Raum zur Verfügung haben und nirgendwo sonst die Zuschauer so dicht an der Strecke sind.“ Das verlange einige Kompromisse im Parcoursbau, aber das mache auch die spezielle Wiesbadener Atmosphäre aus, fährt Schwarz fort und ergänzt: „Hinzu kommt ein ganz besonderer Lerneffekt für die Pferde. Wir haben fantastische Bedingungen mit Stadioncharakter bei der Dressur und beim Springen – das haben wir sonst nur in Aachen. Und die Pferde, vor allen Dingen die jüngeren, lernen, mit vielen Leuten umzugehen. Ich bin immer sehr erpicht darauf, Pferde, die ich in Betreuung habe, in Aachen starten zu lassen – eben wegen des großen Lerneffekts.“

    Schwarz weiß genau, wovon er spricht. Bevor er seine Karriere als Parcoursdesigner in Angriff nahm, war er selbst im Vielseitigkeitssattel aktiv – und erfolgreich. Zu den Höhepunkten seiner aktiven Zeit gehörten die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 1979 in Luhmühlen, Mannschaftssilber bei der „Ersatz-Olympiade“ in Fontainebleau 1980 sowie Mannschaftssilber und ein vierter Platz in der Einzelwertung bei den Weltmeisterschaften in Luhmühlen 1982. 1987 übernahm der Diplom-Trainer das Amt des Bundestrainers für die Pony-Vielseitigkeitsreiter, später und noch bis Ende 2016 für die Junioren und Jungen Reiter und die Perspektivgruppe Vielseitigkeit. Seither gingen 82 Medaillen, davon 34 goldene bei Championaten auf das Konto seiner Reiter.

    Auch aus seiner Trainerposition heraus genießt Schwarz das PfingstTurnier in jedem Jahr: „Wir haben kaum Turniere mit diesem Kick in der Mischung der Teilnehmer, vom Olympia- bis zum Nachwuchsreiter. Auch das gibt es sonst in Deutschland eigentlich nur in Aachen. Wiesbaden ist einfach ein top Ort, um unseren Sport zu demonstrieren!“
     
    Details auch unter www.pfingstturnier.org. Am leichtesten finden Sie das 80. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier unter #Pfingstturnier_Wiesbaden oder in der Social Media Plattform Facebook www.facebook.com/Internationales-Wiesbadener-PfingstTurnier-280718398771282/?fref=ts
    Nur einer kann Jung und Klimke in Wiesbaden toppen
    Source: Presseservice-Kerstan

  • Paralympics 2016: Zwei fünfte Plätze für deutsche Reiter

    Rio de Janeiro/BRA. Bei den Paralympics in Rio de Janeiro haben die deutschen Para-Dressurreiter heute knapp eine Medaille verpasst. Alina Rosenberg (Konstanz, Grade Ib) mit Nea’s Daboun, in der ersten Prüfung noch Dritte und damit eine aussichtsreiche Kandidatin auf einen Podiumsplatz, wurde Fünfte, ebenso wie ihre Teamkollegin Carolin Schnarre (Osnabrück) mit Del Rusch bei den Grade IV-Reitern. (mehr …)