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Fit durch den Winter

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Eindecken und Scheren – ja oder nein?
Diese Frage hängt in erster Linie von der Belastung ab. Arbeiten Sie auch im Winter viel mit ihm, sodass es mit dichtem Winterfell stark schwitzt? Auch die Rasse, die Haltung und die Tatsache, wie viel Winterfell es ausbildet, spielen eine Rolle.

Schermuster
Wenn Sie Ihr Pferd nicht komplett scheren wollen, bieten sich verschiedene Schermuster an:
Der Rallyestreifen: Hier werden nur die Stellen rasiert, an denen das Pferd stark schwitzt (Flanken, Brust, unterer Hals). Gut geeignet für Offenstallpferde.
Der Deckenschnitt: Das Winterfell wird wie eine natürliche „Decke“ zugeschnitten. Geschoren werden Unterhals, Brust, Unterbauch, Flankenregion und Innenseite der Hinterbacken. Für Pferde, die tagsüber draußen stehen.

 

Futter im Winter
Kraftfutter und Öl:
Pferde brauchen bei Kälte mehr Energie. Das gilt besonders bei Vollblütern. Bleibt die Arbeit im Winter gleich, füttern Sie mehr Kraftfutter oder geben Sie Öl ins Futter (max. 300 ml pro Tag; entspricht 1 kg Hafer).
Raufutter: Qualitativ hochwertiges Heu ist auch im Winter Pflicht!
Mash: Dass Pferde im Winter eine warme Mahlzeit brauchen, ist ein Irrglaube. Mash muss gekocht werden, damit die Inhaltsstoffe aufgeschlossen werden und sich beim Leinsamen nicht die giftige Blausäure freisetzt. Mash ist leicht verdaulich und liefert schnell Energie. Nicht öfter als zwei- bis dreimal die Woche füttern!
Saftfutter: Geben Sie keinesfalls gefrorenes Obst und Gemüse – auch dann nicht, wenn es wieder aufgetaut ist. Einzige Ausnahme: Möhren. Gefrorene Möhren in einen Eimer heißes Wasser legen, auftauen lassen und sofort verfüttern, da sie dann sehr schnell faulen. Lagern Sie Ihre Möhren besser schon im Vorfeld so, dass sie gar nicht erst gefrieren.

 

© Robert Kraft / Fotolia Galoppierendes Pferd

Frischluft erwünscht!
Verriegeln Sie im Winter nicht den Stall – auch nicht bei Frost. Pferde brauchen Frischluft, sie vertragen auch tiefe Temperaturen. Zugluft schadet vielmehr, wenn sie nur auf einzelne Partien des Körpers trifft und diese stärker auskühlt als den Rest, etwa bei zu kleinen Fenster- und Türöffnungen. Schlechtes Stallklima ist zudem oft für Husten verantwortlich.
Tipp
Kein Pferd mag ein eiskaltes Gebiss ins Maul gelegt bekommen. Legen Sie es doch kurz in warmes Wasser, bevor Sie das Pferd auftrensen!

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