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Foto: WERNDL Benjamin (GER), Daily Mirror Balve - Optimum Deutsche Meisterschaft Dressur und Springen 2018 Finale Deutsche Meisterschaft Grand Prix Kür/Freestyle 10. Juni 2018 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Salzburg: Florestan I lässt grüßen

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Wie berichtet, hatten im Grand Prix von Salzburg zwei Pferde mit Florestan I im Pedigree die Nase vorn. Das F-Blut aus dem Rheinland ist also nach wie vor im Spitzensport präsent.

Daily Mirror von Damon Hill-Florestan I unter Benjamin Werndl siegte, Faustus von Falsterbo unter dem Sattel von Dorothee Schneider war der Zweitplatzierte. Falsterbo ist ein Fidermark-Sohn und somit ein Florestan I-Enkel. Florestan I-Blut spielt also nach wie vor eine große Rolle im Pedigree von Leistungspferden.

Beeindruckende Zahlen

Der 1988 gekörte Rheinländer schrieb und schreibt Zuchtgeschichte: Er war ein Enkel des Furioso II, der wiederum den Vollblüter Furioso xx zum Vater hatte. Knapp 1.500 Nachkommen des Halbblüters wurden in Deutschland als Turnierpferde eingetragen, sie verdienten mehr als 3,7 Millionen Euro, überwiegend im Parcours. Einer seiner gekörten Söhne ist For Pleasure, mit dem Marcus Mannschafts-Gold bei den Olympischen Spielen in Sydney gewann und zweimal Team-Europameister wurde, ein anderer war der Hannoveraner Fidelio. Der brachte nur zwei gekörte Söhne, von denen der jüngere, Florestan II kaum Bedeutung erlangte.

Florestan I: der bedeutende Bruder

Florestan I dagegen umso mehr. 1996 stellte dieser einen Rekord auf: Als erster Landbeschäler – er wirkte im NRW-Landgestüt in Warendorf – hatte er 500 Stuten in einer Decksaison auf der Besamungsliste – eine Erklärung für andere beeindruckende Zahlen: Für mehr als 2.200 seiner Kinder wurde eine Turniersportlizenz beantragt, zehn Prozent von ihnen sammelten Schleifen in Klasse S, mehr als 90 seiner Söhne wurden gekört, weit mehr als 1.300 seiner Züchter in der Zucht eingesetzt.  Florestan I galt in erster Linie als Dressurvererber, der zahlreiche Grand Prix-Sieger und Championatspferde stellte, dazu Weltmeister wie den zweifachen Dressurpferde-Champion Florencio und Fürst Heinrich, Dressurpferde-Weltmeister im Jahr 2003. Noch 2011 stand er im Ranking des Weltzuchtverbands WBFSH an zweiter Stelle der erfolgreichsten Dressurvererber. 2012, drei Jahre nach Ende seiner Zuchtkarriere, musste er eingeschläfert werden. Da war er 26 Jahre lang und längst eine Legende.

 

Horse-Gate/Michaela Weber-Herrmann

Foto: Auf Erfolgskurs: Florestan I-Enkel Daily Mirror mit Benjamin Werndl, hier bei der Deutschen Meisterschaft in Balve.
Fotograf: Stefan Laftrentz

 

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