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Foto: Wichtig ist, dass wir viel mehr rüber bringen, wie faszinierend das Lebewesen Pferd ist und welche positiven Effekte der Umgang mit dem Pferd für uns Menschen hat. © adobestock/peterzayda

Neues aus dem Hengstbuch – Tiergerecht in Pferdezucht und Pferdesport

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Tier- und menschengerechte Lösungen im Pferde-Business

Die Rolle des Pferdes hat seit den 1950er Jahren eine deutliche Veränderung erfahren, ebenso die Bedeutung von Tierschutz und Tierwohl. Eine immer breitere Öffentlichkeit interessiert und engagiert sich in diesem Bereich. Dabei stehen auch der Reitsport und die Zucht mit im Fokus.

Ansehen und Rolle des Pferdes haben sich in unserer Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gewandelt. Waren Hans Günther Winkler und Co. in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts hierzulande noch echte Helden und standen viele Menschen allein über ihre Arbeit in Kontakt mit Pferden, änderte sich dies in den folgenden Jahren rapide. Bereits in den 1960er Jahren hatten nur noch wenige Menschen arbeitsbedingt Kontakt zu den Tieren. Erst mit der Entdeckung des Pferdes als Partner für Freizeit und Sport stiegen die Pferdezahlen und die der Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen, wieder rapide an. Mit mehr als 1,3 Millionen Pferden und Ponys, die heute in Deutschland leben, hat sich ihre Zahl im Vergleich zum Ende der 1960er Jahre mehr als vervierfacht. Dennoch hat man den Eindruck, dass gerade in den letzten Jahren das Thema Pferd mehr und mehr aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwindet. Hinzu kommt eine völlig veränderte Einstellung weiter Bereiche der Gesellschaft zum Tier und seiner Nutzung. Einer, der sich bereits seit Jahren mit dieser Problematik auseinandersetzt, ist Thomas Casper, der Leiter der Hengststation Birkhof im baden-württembergischen Donzdorf. Er gehört auch zu den Gründern der Initiative Kinder für unsere Pferde, die das Thema Pferd wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit stellen will – speziell in der Arbeit mit Kindern.

Thomas Hartwig: Die Bedeutung von Tierwohl und Tierschutz im Blickfeld der Öffentlichkeit wächst. Wie hat sich der Spannungsbogen zwischen Reitern und Züchtern einerseits und Tierschützern andererseits in den letzten Jahren verändert?

Thomas Casper: Generell muss man sagen, dass sich die Zeit geändert hat. Die Gesellschaft beobachtet uns Reiter und Züchter ganz anders, als noch vor wenigen Jahrzehnte. Dies kommt einerseits daher, dass die Gesellschaft ganz generell einen völlig neuen Blickwinkel zum Thema Tierhaltung und Tiernutzung entwickelt hat. Das gilt es erst einmal ganz nüchtern und klar festzuhalten. Und dies betrifft natürlich auch das Thema Pferd. Zum anderen denke ich, dass sich diese veränderte Perspektive auch dadurch ergeben hat, dass wir als Pferdehalter und -nutzer, ganz gleich ob Zucht oder Leistungs- und Breitensport, zu wenig getan haben, diese Entwicklungen zu erkennen und wahrzunehmen und daraus auch Schlüsse zu ziehen. Wir merken es erst dann, wenn es in bestimmten Bereichen unseres Sports oder der Zucht rückläufige Zahlen oder große Aufschreie gibt. Aber dann ist es für ein proaktives Handeln meistens reichlich spät. Wir müssen akzeptieren, dass wir zwei, drei oder vier Millionen Pferdenutzer nicht auf einer einsamen Insel leben, auf der alle Menschen so sind und so denken wie wir. Wir müssen sehen, dass unsere Gesellschaft in Deutschland noch weitere 75 oder 78 Millionen Menschen hat, die bezüglich der Tiernutzung eine völlig andere Auffassung haben können als wir. Wichtig ist mir, dass wir viel mehr rüber bringen, wie faszinierend das Lebewesen Pferd ist und welche positiven Effekte der Umgang mit dem Pferd für uns Menschen, etwa im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen, aber auch für unsere Umwelt und unsere Gesellschaft – etwa über das Therapeutische Reiten – hat.

Wir müssen aber auch erkennen, dass wir als Pferdeleute insgesamt und verallgemeinernd von der Gesellschaft wahrgenommen werden. Das heißt, die Gesellschaft unterscheidet nicht zwischen einem Haflinger und einem Warmblut oder zwischen Spitzen- und Freizeitsport. Wenn in irgendeinem dieser Bereiche ein tierschutzrelevantes Verhalten beobachtet wird, übertragen das weite Teile der Gesellschaft automatisch auf die gesamte Gruppe der Pferdenutzer. Deshalb bringt es auch überhaupt nichts, wenn sich einzelne Gruppierungen innerhalb der Pferdenutzung, seien es nun Verfechter einer bestimmten Reitweise, Fans einer bestimmten Rasse oder einer bestimmten Haltungsform gegenüber den anderen Pferdenutzern als die Alleinseligmachenden aufspielen oder sich gegenseitig anschwärzen.

Besonders im Spitzensport wird ein Augenmerk auf das Tierwohl gelegt © adobestock/majtas
Egal welche Art des Pferdesports - alle sollten in Sachen Tierwohl am gleichen Strang ziehen. © adobestock/PROMA

Dadurch öffnen wir nur Tür und Tor für solche Menschen, die der Pferdenutzung generell ablehnend gegenüber stehen. Auf der anderen Seite halte ich es für sehr wichtig, dass wir die schwarzen Schafe in unseren Reihen, die wir natürlich wie jede andere Sportart oder Form der Tiernutzung auch haben, herausstellen und sanktionieren. Wir müssen die Tierschützer sein, die einerseits Fehlverhalten aufzeigen und sanktionieren und die andererseits der Gesellschaft zeigen, dass das, was wir mit den Pferden machen richtig ist. Wir müssen so stark sein, dass wir aufzeigen, was man mit einem Pferd machen kann und wo die Grenzen überschritten werden. Wir dürfen nicht immer erst warten, bis wir für Dinge angegriffen werden. Wir müssen nicht reagieren, sondern agieren.

Wo liegen die Hauptproblemfelder in Sachen Tierschutz rund um das Pferd?

Ich glaube, dass wir gerade im Bereich der jungen Pferde schonender, stressfreier und altersangemessener agieren könnten. Ich glaube, dass man, sofern die individuellen Voraussetzungen gegeben sind, auch ein dreijähriges Pferd problemlos anreiten kann. Aber wir müssen uns dabei immer an der individuellen Situation des Pferdes orientieren. Das heißt, dass es Pferde gibt, die mit zweieinhalb Jahren physisch wie psychisch weiter entwickelt sein können, als Pferde, die ein halbes oder ein ganzes Jahr älter sind. Hinzu kommt die Frage, wer macht was und in welcher Intensität mit welchem Pferd in welchem Entwicklungsstand. Da wird unter Umständen das Anreiten des jüngeren Pferdes durch den erfahrenen und sensiblen Reiter deutlich weniger Belastungen produzieren, als das Anreiten des älteren Pferdes durch einen weniger qualifizierten Menschen. Normen, die stumpf nur auf das Alter des Pferdes abstellen, werden dem Thema nur wenig gerecht.

Die zurzeit diskutierten Veränderungen in den Leitlinien Tierschutz im Pferdesport des zuständigen Bundesministeriums dürften zumindest langfristig auch das Thema Körungen tangieren. Wie sehen Sie das?

Das ist ein heißes Eisen, besonders aus der Sicht der Zuchtverbände und der Hengstaufzüchter. Ich persönlich könnte mir ein System vorstellen …..

Mehr erfahren?

Stöber schon bald in unserem neuen Hengstbuch 2019/20! Dieser kurze Auszug basiert auf einem Interview zwischen Thomas Hartwig und Thomas Casper, Leiter der Hengststation Birkhof Das Gesamte Interview und viele weitere spannende Beiträge findest du im Hengstbuch „Ausgewählte Hengst Deutschlands“!

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