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Foto: csfotoimages (Adobe Stock)

Weidezäune: Bereit für den Frühling

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Nach dem stürmischen Jahresbeginn ist ein gründlicher Zaun-Check vor dem Weidestart umso wichtiger für Hütesicherheit und Tierwohl. Dem kritischen Blick dürfen dabei beschädigte Seile, Litzen und Breitbänder ebenso wenig wie Lücken im Weidezaun entgehen. Was beim Zaun-Check-Up nicht fehlen darf, verraten wir hier:

Beim Sicherheits-Check der Zäune im Frühling stellen sich folgende Fragen:

Ist die Zaunanlage rundum geschlossen und intakt?

Bei einem Rundgang an den Weidezäunen gilt es, die komplette Länge der Zaunanlage zu prüfen: Ist sie intakt und lückenlos? Lassen Sich Schäden am Weidezaun erkennen? Sind Lücken in der Koppelbegrenzung mit bloßem Auge zu erkennen? Falls ja, dann müssen die entsprechenden Koppel-Elemente direkt ausgetauscht und repariert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ordnungsgemäße Spannung der Zaundrähte. Sie dürfen weder den Boden berühren noch durchhängen, sonst sinkt die Spannung im Zaun und ebenso die Hütesicherheit.

Sind alle Pfosten, Weidezaunbänder, -seile und Litzen einwandfrei?

Bei Zaunpfosten ist zunächst darauf zu achten, dass sie gerade und stabil stehen. Machen Sie hier ruhig die Probe und versuchen Sie, ob sich die Pfosten bewegen lassen. Das Material darf keine Beschädigungen aufweisen. Speziell Holzpfähle können am Übergang in die Erde faulen und entsprechend an Stabilität verlieren. Was nicht mehr überzeugt, wird ausgetauscht. Gleiches gilt für Weidezaunbänder und-seile sowie Litzen. Genau hinsehen lohnt sich beim Material: Vor allem UV-Strahlung hinterlässt häufig Schäden am Kunstoff, aus dem die Litzen, Seile und Bänder bestehen. Isolatoren sollten neben möglichen Beschädigungen auch auf ihre Spannungsfestigkeit getestet werden. Schalten Sie das Weidezaungerät ein, darf es keine Funkenbildung geben. Metallleiter laufen Gefahr brüchig zu werden. Nehmen Sie sich auch hier die Zeit und tauschen sie aus, was nicht mehr intakt ist. Was die Erdung betrifft, so sollten Sie kontrollieren, ob alle Verbindungen in Kontakt stehen. Speziell verrostete Teile leiten keinen Strom und müssen ausgetauscht werden.
Erdstäbe solten verzinkt und tief genug im Boden sein, um auch feuchtere Erdschichten zu erreichen. Mindestens 1 m tief und in einem Abstand von ca. 3 m zueinander. Beim Frühjahrs-Check der Weidezäune dürfen auch Torsysteme nicht fehlen: Die Tore müssen stabil und unbeschädigt sein. Beim Prüfen der Weidetore ist wichtig, dass sich diese leicht mit einer Hand öffen und schließen lassen. Auch hier ist auf Beschädigungen am Material zu achten.

Fließt der Strom rundum?

Sind alle Elemente intakt und die Spannung ist trotzdem geringer als sie sein sollte, kann das an Bewuchs am Weidezaun liegen. Generell schreibt der Verband der Elektrotechnik (VDE) für Pferdeweiden eine Spannung von 2.000 bis 5.000 Volt, maximal aber 10.000 Volt, vor. Die Stromstärke soll 100 bis 300 mA (maximal 1.000 mA) betragen. Impulse sollen alle 0,02 bis 0,1 Sekunden erfolgen, die Pausen zwischen den Impulsen etwa 0,75 bis 1,25 Sekunden dauern. Als Impulsenergie empfiehlt die VDE mindestens 0,5 aber maximal 5 Joule. Wie hoch die Spannung am Koppelzaun ist lässt sich mit einem Zaunmessgerät prüfen. Günstige Geräte sind mit einem kleinen Erdstab und einem Metallteil ausgestattet. Der Erstab wird bei der Messung einfach in den Boden gesteckt und der Metallleiter an Litze, Band oder Seil gehalten. Je nach Modell zeigt eine LED-Leiste oder ein kleiner Bildschirm die Spannung des Weidezauns an. Zeigt die Messung eine geringere Spannung kann Bewuchs die Ursache sein. Praktischer ist es, wenn eine permantente Zaunüberwachung durchgeführt wird. Dazu gibt es verschiedene Geräte am Markt, die fest mit der Zaunanlage verbunden werden und bei einem Abfall der Spannung per SMS oder Push-Nachricht den Betriebsleiter informieren. Außerdem führen die meisten der Modelle auch gleich ein Zauntagebuch, dass über mehrere Wochen die Zaunspannung dokumentiert.

Stört der Bewuchs?

Gras, kleine Büsche oder anderer Bewuchs am Zaun leitet Strom in den Boden ab, wodurch die Spannung im Weidezaun sinkt. In diesem Fall ist sauberes Ausmähen von beiden Seiten der nächste Schritt. Vor allem bei großen Flächen empfiehlt es sich, diese Aufgabe mit einem Zaunmulcher oder einem anderen Gerät statt mit einer Sense zu erledigen. Dieses Werkzeuge können in der Regel bereits an Kleintraktoren oder Schlepper ab 50 PS gehängt werden und wiegt im Regelfall nur zwischen 120 und 250 kg. Unbedingt zu achten ist neben dem Gewicht des Anbaugeräts auf die vom Hersteller empfohlene Fahr- und Zapfwellengeschwindgkeit.

Funktionieren die Weidetore?

Ein weiterer Punkt auf der Liste sind beim Frühjahrs-Check-up die Torsysteme: Funktionieren sie? Sind sie stabil und unbeschädigt? Beim Prüfen der Tore ist wichtig, dass sie sich leicht mit einer Hand öffen und schließen lassen. Desweiteren sollen sie stabil und gut sichtbar sein. Wichtig ist auch, dass diese Torlitzen so montiert sind, dass sie nach dem Öffnen keinen Strom führen.

Ausbruchsicher – auch für Hengste?

Als Richtwerte für die Höhe des Zauns geben die Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltung unter Tierschutzgesichtspunkten eine Zaunhöhe von mindestens 0,75 x Widerristhöhe über dem Grund an. Den Abstand zwischen den Pfählen setzen sie bei jeweils mindestens 260 cm, jedoch maximal 500 cm je nach Material an. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung empfiehlt je nach Pferdekategorie die Höhe der Einzelleiter des Elektrozauns für Kleinpferde auf etwa 1,10 bis 1,20 m zu setzen, für Großpferde 1,20 bis 1,40 m. Bei Springpferden oder Hengsten sollten die dritten elektrischen Leiter auf etwa 1,40 bis 1,60 m deutlich höher sein. Im Zweifelsfall gilt hier: Je höher, umso besser. Denn speziell die Hengstweide ist immer ein Sonderfall!
Um Ausbruchversuche zu vermeiden, können Sie zusätzliches Heu oder andere Anreize auf der Koppel anbieten. Denn wenn Pferde ausbrechen und so Schäden oder Unfälle verursachen, dann folgen oft lange Rechtsstreitigkeiten. Höhere Zäune zu bauen kann verhindern, dass Hengste sie überwinden. Auch ein stromführender Innenzaun in Ergänzung zu Festzäunen ist eine Option. Weitaus wichtiger ist aber bei geschlechtsreifen Hengsten darauf zu achten, dass sie keinen direkten Kontakt zu Pferden auf Nebenweiden haben können.


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