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Foto: Mitose/Meiose

Vererbungslehre: die wichtigsten Regeln

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Vererbungslehre: die wichtigsten Regeln

 

Chromosomen sind winzige Strukturen im Zellkern, die das gesamte Erbgut des Lebewesens enthalten. Sie bestehen aus einem aufgewickelten Strang von „Desoxyribonukleinsäure“ (kurz: DNS oder DNA). Pferde haben in jeder Zelle 64 Chromosomen. Sie alle sind paarweise vorhanden und in ihren Eigenschaften gleichartig (homolog) – also für dieselben Dinge zuständig, beispielsweise für die Fellfarbe oder eine bestimmte Krankheit. Paarweise liegen sie deshalb vor, weil es immer eine mütterliche und eine väterliche Variante gibt. Dazu später mehr. Chromosomen sehen ein wenig wie ein „X“ aus, denn sie bestehen jeweils aus zwei Chromatiden – also sozusagen der rechten „X-Hälfte“ und der linken „X-Hälfte“.

Abbildung Mitosis / Meiosis
Mitose/Meiose

Mitose und Meiose – die Unterschiede

Damit der Organismus wachsen und sich regenerieren kann, müssen Zellen sich teilen. Dazu trennen sich die Chromatiden von einander. Es entstehen zwei Tochterzellen mit jeweils einem gesamten Chromosomensatz, der aber von jedem Chromosom nur ein Chromatid enthält. Später bildet sich dann das Schwesterchromatid nach und das Chromosom sieht wieder X-förmig aus. Das Ganze nennt sich Mitose.

Anders verhält es sich bei der Meiose, der Reifeteilung, durch die Eizellen und Spermazellen entstehen. Hier wird das „X“ zunächst nicht auseinandergerissen, sondern der Chromosomensatz wird einfach halbiert: 32 Chromosomen wandern in die eine Tochterzelle, ihre 32 homologen Pendants in die andere. Anschließend findet eine weitere Teilung statt, bei der nun doch die Chromatiden getrennt werden. Aus einer einzigen Ausgangszelle entstehen so vier Keimzellen mit haploidem (einfachen) Chromosomensatz. Verschmelzen die Zellen bei der Befruchtung miteinander, so entsteht wieder ein diploider (doppelter) Satz.
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Gene und Allele – was ist das?

Die Meiose ist also der Moment, in dem sich alles entscheidet: Bekommt die neue Ei- oder Spermazelle nun das eine oder das andere Schwesterchromosom? Und davon das eine oder das andere Chromatid? Denn beide Schwesterchromosomen tragen trotz ihrer Gleichartigkeit unterschiedliche Gene. Gene sind jeweils bestimmte Abschnitte der DNA. Sie haben immer eine bestimmte Zustandsform, die als Allel bezeichnet wird. Ein solches Allel kann zum Beispiel „normal/gesund“ oder „mutiert“ sein.

Ist ein Pferd in Bezug auf eine bestimmte Eigenschaft homozygot, so liegen zwei gleiche Allele vor. Beispielsweise gibt der entsprechende Hengst dann seine Scheckfärbung in jedem Fall an seine Nachkommen weiter. Ist er heterozygot, so hat er zwei verschiedene Allele. Die Chance, dass dieser Hengst dann ebenfalls sein Scheckgen vererbt, liegt bei 50 Prozent.

 

Dominante und rezessive Erbgänge

Alle Eigenschaften, die ein Lebewesen haben kann, werden entweder rezessiv oder dominant vererbt. Ein dominantes Allel setzt sich gegenüber einem rezessiven durch.

Mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Fohlen eine Krankheit oder ein vielleicht sogar erwünschtes Merkmal erhalten wird, lässt sich in vielen Fällen berechnen. Dominanter Erbgang: Auch bei einem nicht betroffenen Elternteil wird das Merkmal in 50 Prozent der Fälle weitergegeben. Beim rezessiven Erbgang sieht es so aus: Gibt nur ein Elternteil die Anlage weiter und das andere liefert ein „gesundes“ Nicht-Träger-Chromosom, so trägt das Fohlen die Anlage/Krankheit zwar weiter, doch sie bricht bei ihm selbst nicht aus. Das passiert in 50 Prozent der Fälle. Ebenso kann es geschehen, dass das Fohlen von beiden Eltern ein Nicht-Träger-Chromosom erhält und damit gänzlich gesund ist. Die Chance dafür liegt bei 25 Prozent. Gleich hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es von beiden ein Träger-Chromosom erhält und erkrankt.

 

Gentests können klären, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, aus einer bestimmten Stute und einem bestimmten Hengst ein gesundes oder krankes Fohlen zu erhalten. Je nach Krankheit macht es manchmal sogar Sinn, nicht einmal mit denjenigen Tieren zu züchten, die klinisch völlig gesund, aber dennoch Träger des Gens sind. In anderen Fällen kann bei sorgfältiger Zuchtauswahl dieses Risiko eingegangen werden.

Text: Regina Käsmayr

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