Schlagwort: Pferd

  • Herforder Familienunternehmen und FN unterzeichnen Vertrag bis 2024 Pikeur wird Hauptausstatter der deutschen Reitsport-Nationalmannschaften

    Herforder Familienunternehmen und FN unterzeichnen Vertrag bis 2024
    Pikeur wird Hauptausstatter der deutschen Reitsport-Nationalmannschaften
    Halle/Westfalen (fn-press). Die deutschen Reitsport-Nationalmannschaften werden künftig mit Championats- und Kaderbekleidung der Pikeur Reitmoden Brinkmann GmbH & Co. KG ausgestattet. Das Herforder Familienunternehmen und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) haben das am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz und Modenschau in Halle/Westfalen offiziell bekannt gegeben.

    Bereits seit 1972 ist das Unternehmen offizieller Ausrüster des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) bei internationalen Championaten wie Europa- und Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen Spielen. Bisher waren es vorrangig die Aktiven der Disziplinen Springen und Fahren, die von dieser langjährigen Partnerschaft profitierten. Ab diesem Jahr werden nun auch die Disziplinen Dressur, Vielseitigkeit, Para-Dressage und Para-Fahren in allen Altersklassen mit Kader- und Championatsbekleidung von Pikeur ausgestattet. Die Kollektion besteht aus Reithosen, Reitsakkos, Fräcken, wasserdichten Longjackets, Softshelljacken, Steppwesten, Steppjacken, Caps, Poloshirts, Geländeshirts, Turniershirts und Tube-Strümpfen. 2017 wird Pikeur 525 Personen mit insgesamt 5271 Teilen ausstatten.

    DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler sagte: „Wir danken Pikeur für die 45-jährige vertrauensvolle Partnerschaft und freuen uns, dass diese nun fortgesetzt wird. Es ist toll, dass jetzt noch mehr Disziplinen davon profitieren können und unsere Teams noch umfangreicher von einem so erfahrenen, professionellen und fachkundigen Partner ausgestattet werden.“

    „Als Hersteller von Reitmoden sind wir weltweit führend. Reitsport ist für uns Leidenschaft. Genau wie für die deutschen Reiter selbst, die zu den international erfolgreichsten Spitzensportlern gehören. Wir sind stolz darauf, sie jetzt so umfassend mit unseren Produkten und unserem Know-how unterstützen zu können“, sagte Geschäftsführer Klaus Brinkmann bei der Präsentation der Kollektion. Es handelt sich um das größte Sportsponsoring in der Geschichte des Unternehmens aus Werther/Westfalen.

    Über Pikeur:
    Dass die Ausstattung der deutschen Championatsmannschaften bei der Familie Brinkmann
    in besten Händen ist, machen die sportlichen Erfolge der Herforder deutlich. 1988 gewann
    Wolfgang Brinkmann Mannschaftsgold im Springen bei den Olympischen Spielen in Seoul.
    Sein Sohn Markus ist auf dem besten Wege in seine sportlichen und beruflichen Fußstapfen
    zu treten. In Stuttgart feierte der 36-jährige Springreiter im vergangenen November sein
    Weltcup-Debut und war mit seinem Spitzenpferd Pikeur Dylon auch am vergangenen
    Wochenende beim Weltcup-Springen in Leipzig wieder überaus erfolgreich. 2015 stiegen er
    und sein Cousin Julius in die Geschäftsführung von Pikeur auf, wo sie ihre Väter Wolfgang
    und Klaus Brinkmann nun in allen Geschäftsbereichen unterstützen.

    Geschichte:
    Im Februar 1957 wurde in Uchte das Unternehmen Haefner&Co. Gegründet, das Reithosen
    und -jacken nach Maß herstellte. Aus Haefner&Co. wurde 1964 die Firma Pikeur – das war
    die Geburtsstunde der industriellen Anfertigung von Reitmoden in Deutschland. Die
    Forschung nach neuen Materialien war das Gebot der ersten Stunde. Diese sollten eine
    optimale Passform ermöglichen, dabei widerstandsfähig und modisch sein. 1968 wurde in
    Uchte die Produktionsfläche um das Dreifache erweitert und seit 1969 erfolgte der Vertrieb
    ausschließlich über den Reitsportfachhandel bzw. die Fachabteilungen der Sporthäuser.
    Eine weitere Produktionsstätte für Reithosen entstand in Lahde/Weser, um Abnehmer in
    den Benelux-Ländern, der Schweiz, Skandinavien, Frankreich, Nordamerika, Kanada und
    sogar in Afrika bedienen zu können. 1972 begann die bis heute andauernde Partnerschaft
    mit dem DOKR. 1990 erfolgte die Übernahme durch die Brinkmann-Gruppe unter der neuen
    Firmenbezeichnung Pikeur Reitmoden Brinkmann GmbH&Co. KG, Herford. Die
    geschäftsführenden Gesellschafter der bugatti Holding Brinkmann GmbH & Co. KG, Klaus
    und Wolfgang Brinkmann, sind selbst aktive Reiter und geben dem Unternehmen Pikeur
    seither neue Impulse. Im Jahr 2007 feierte das Unternehmen sein 50-jähriges Jubiläum.
    Herforder Familienunternehmen und FN unterzeichnen Vertrag bis 2024
    Pikeur wird Hauptausstatter der deutschen Reitsport-Nationalmannschaften

    Source: Presseservice Kerstan

  • HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste ab 7. Februar

    HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste ab 7. Februar
    Die Hengstleistungsprüfungen nach neuem Konzept gehen 2017 in die zweite Runde – und das gleich mit fulminantem Start. Denn aufgrund der hohen Nachfrage nach den Sportprüfungen für Hengste wurde bereits ein Zusatztermin notwendig. So haben gekörte vier- und fünfjährige Hengste bereits vom 7. bis 9. Februar die Chance, ihre Sportprüfung im Westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf zu absolvieren. Eine Woche später folgt vom 14. bis 16. Februar ein zweiter Termin in Handorf, außerdem werden Sportprüfungen für Hengste in Verden (2. bis 4. März) und München-Riem (10. bis 12. März) stattfinden.

    „Alle vier Termine sind nach dem ersten Nennungsschluss schon weitgehend ausgebucht. Züchter und Zuschauer dürfen sich auf hochkarätige Starterfelder mit ehemaligen Teilnehmern der DKB-Bundeschampionate, Prämienhengsten und Körungssiegern sowie den Topabsolventen der 14-tägigen Veranlagungsprüfungen 2016 freuen“, sagt Victoria Laufkötter, die im Bereich Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) die Hengstleistungsprüfungen betreut. Jeweils 14 Tage vor der Veranstaltung – nach dem zweiten Nennungsschluss – werden die genannten Kandidaten im Internet unter www.hengstleistungspruefung.de veröffentlicht.

    Die Sportprüfung für Hengste ist seit 2016 Bestandteil des überarbeiteten Hengstleistungsprüfungskonzepts. Sie dauert insgesamt drei Tage, beginnend am Anreisetag mit der Möglichkeit eines freien Trainings in der Vorbereitungshalle, gefolgt am ersten Prüfungstag mit einem Pflichttraining unter den Augen der Bewertungskommission sowie einem anschließenden Aufgaben- beziehungsweise Parcoursreiten unter dem eigenen Reiter in der Prüfungshalle. Den Abschluss und eigentlichen Höhepunkt macht am zweiten Prüfungstag eine Überprüfung der Rittigkeit in gemeinsamer Abstimmung zwischen Fremdreiter und Disziplinexperten. Die Benotung aller Prüfungsmerkmale erfolgt aufgrund der gesammelten Eindrücke während des zweiten und dritten Prüfungstages und wird öffentlich bekanntgegeben und kommentiert durch einen Richter der Bewertungskommission. Unterschieden wird bei allen vier Prüfungen zwischen dressur- und springbetonten Hengsten, die vielseitig veranlagten Hengste werden mangels Nachfrage nur zum zweiten Termin in Münster-Handorf geprüft.

    Als Offizieller Medienpartner TV der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) überträgt die Internetplattform ClipMyHorse live aus den Prüfungshallen jeweils das Aufgaben- beziehungsweise Parcoursreiten unter dem eigenen Reiter sowie die Überprüfung der Rittigkeit unter dem Fremdreiter von allen vier Sportprüfungen.

    Anmeldung 14-tägige Veranlagungsprüfungen
    Auch die Nachfrage nach einem Platz bei den 14-tägigen Veranlagungsprüfungen in den Hengstprüfungsanstalten ist groß. Ab dem 1. Februar können Hengsthalter ihre Kandidaten dafür anmelden. Das erfolgreiche Absolvieren dieser Prüfungen ist Voraussetzung für die vorläufige Eintragung eines Hengstes in das Hengstbuch I des jeweiligen Zuchtverbandes. Für die endgültige Eintragung haben die Hengste nach der neuen Hengstleistungsprüfungskonzeption vielfältige Möglichkeiten, u.a. über die zweimalig erfolgreich abgeschlossene Sportprüfung, über die 50-tägige Hengstleistungsprüfung oder über die Bundeschampionatsqualifikation. Hb
    HLP 2017: Erste Sportprüfung für gekörte Hengste ab 7. Februar

    Source: Presseservice Kerstan

  • Ogano Sitte bei Böckmanns Hengstschau live

    Ogano Sitte bei Böckmanns Hengstschau live
    (Lastrup) Der belgische Hengst Ogano Sitte zieht nächstens auf die Station der Böckmann Pferde GmbH und einen der ersten großen Auftritte wird der Darco-Sohn bei der Hengstschau der Station am 25. Februar haben. Dann bitten die Böckmanns erstmals in die eigene Reithalle in Lastrup zur Hengstschau und zeigen sowohl den 19 Jahre alten Ogano Sitte von Darco-Avontuur, als auch die beachtliche Vererberriege der renommierten Station.
    „Wir sind der Meinung, dass der Hengst für unsere Züchter hochinteressant ist“, so Yvonne Böckmann. Der 19 Jahre alte Ogano Sitte wurde im Sport u.a. vom Weltmeister 2010, Philippe Lejeune und zuletzt von Dominique Hendrix bis Vier-Sterne-Niveau erfolgreich vorgestellt. Die Urgroßmutter von Ogano Sitte ist die BWP-Stute Gute Sitte von Grande.
    Die Böckmannschen Hengste und ihre Nachzucht präsentieren sich auch bei den Lastruper Spring Days (MG Horse Events) vom 19. – 23. April auf der Reitanlage in Lastrup. Am Samstagabend ist Hengstzeit in Lastrup.
    Ogano Sitte bei Böckmanns Hengstschau live

    Source: Presseservice Kerstan

  • Marc Bettinger (GER) schafft den ersten Grand-Prix-Sieg bei der MET 2017

    Marc Bettinger (GER) schafft den ersten Grand-Prix-Sieg bei der MET 2017
    Mit einem deutschen Sieg startete die MET in Olive Nova in ihre Frühlingssaison. Marc Bettinger gewann die erste internationale 10.000 Euro-Prüfung mit dem KWPN – Wallach Barino (Larino x N-Aldato). Das 1.45-Springen war eigentlich schon für den vergangenen Sonntag terminiert, mußt aber wegen schlechten Wetters auf heute gelegt werden. Zu den Top-Namen auf der Starterliste gehörten Janne Friederike Meyer-Zimmermann (GER), Vincent Voorn (NED) und Constant Van Paesschen (BEL). „Wir sind seit einem Jahr zusammen – am Anfang mußten wir uns aneinander gewöhnen, Barino war da noch nicht das erfahrene Pferd wie heute – aber jetzt passt es. Marino liebt den Sport, die Aufmerksamkeit, das Gefühl, im Mittelpunkt zu stehen – er hat so einen spielerischen Charakter.
    Marc Bettinger (GER) schafft den ersten Grand-Prix-Sieg bei der MET 2017

    Source: Presseservice Kerstan

  • Turniervorschau vom 24. bis 29. Januar

    Turniervorschau vom 24. bis 29. Januar
    Internationales Springturnier in Zürich, internationales Spring- sowie Weltcup-Dressurturnier in Amsterdam und mehr

    Turniervorschau

    Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter vom 26. bis 27. Januar in Verden
    Seit über 40 Jahren garantiert Verdens nationales Hallenturnier, die VER-Dinale, spannenden Sport in Dressur und Springen bis zur Klasse S***. Zu den Höhepunkten zählt dabei regelmäßig das Bundesnachwuchschampionat der Pony-Springreiter, das seit vergangenem Jahr durch die Horst-Gebers-Stiftung gefördert wird. 20 junge Talente messen sich zunächst in zwei Stilspringprüfungen der Klasse M, die vier Besten treten anschließend nach dem „Noch-WM-Modus“ zu einem Finale mit Ponywechsel an. In den Siegerlisten vergangener Jahre finden sich bekannte Namen wie Toni Hassmann (1991), Tim Rieskamp-Goedeking (1998), Anna Junkmann (1999) oder Patrick Stühlmeyer (2004). Im vergangenen Jahr setzte sich die Schleswig-Holsteinerin Johanna Beckmann mit Del Piero gegen Mia-Charlotte Becker aus Westfalen und Anne Götter aus Baden-Württemberg durch.

    Weitere Informationen unter www.ver-dinale.de

    Auslandstarts

    Internationales Springturnier (CSI5*-W) vom 27. bis 29. Januar in Zürich/SUI
    Christian Ahlmann (Marl); Ludger Beerbaum (Riesenbeck); Daniel Deusser (Mechelen/BEL); Marco Kutscher (Bad Essen); Holger Wulschner (Klein Belitz).

    Weitere Informationen unter www.mercedes-csi.ch

    Internationales Springturnier (CSI3*) vom 26. bis 28. Januar in Dubai/UAE
    Jörg Naeve (Bovenau); David Will (Pfungstadt).

    Weitere Informationen unter www.emiratesequestriancentre.com

    Internationales Spring- und Dressurturnier (CSI3*/CDIP) vom 25. bis 29. Januar in Wellington/USA
    CSI: Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen); Markus Beerbaum (Thedinghausen); Wilhelm Genn (Lebanon/USA); CDIP: Lisa Widmayer (Hamburg); CDI1*: Christoph Koschel (Hagen); CDIAm: Patricia Koschel (Hagen).

    Weitere Informationen unter www.equestriansport.com oder www.gdf.coth.com

    Internationales Spring- und Weltcup-Dressurturnier (CSI4*/CDI-W) vom 27. bis 29. Januar in Amsterdam/NED
    CSI: Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen); Marcus Ehning (Borken); Philipp Weishaupt (Hörstel); Felix Hassmann (Lienen); CDI-W: Juliane Brunkhorst (Hamburg); Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen); Isabell Werth (Rheinberg).

    Weitere Informationen unter www.jumpingamsterdam.nl

    Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
    CSI2* Lier/BEL vom 26. bis 29. Januar; www.winterequestriannights.be
    CSI1*/2*/YH Kronenberg/NED vom 26. bis 29. Januar; www.peelbergen.eu
    CSI1*/2*/YH MET I Oliva/ESP 24. bis 29. Januar; www.metoliva.com
    Turniervorschau vom 24. bis 29. Januar

    Source: Presseservice Kerstan

  • Sensationeller Spitzenpreis zum Jahresbeginn Kopfnummer 1 für 200.000 Euro versteigert

    Sensationeller Spitzenpreis zum Jahresbeginn
    Kopfnummer 1 für 200.000 Euro versteigert
    Das Verdener Auktionsjahr des Hannoveraner Verbandes begann mit einem sensationellen Spitzenpreis. Mit der Kopfnummer 1 wurde Darjeeling in einen Dressurstall nach Luxemburg verkauft. „Die Verdener Auktionen haben schon zu Jahresbeginn volle Fahrt aufgenommen“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Insgesamt wurden für die 87 Reitpferde im Schnitt 18.879 Euro angelegt.

    Der Don Darius/Royal Blend-Sohn Darjeeling (Z.: Klaus Kropp, Bremen, Ausst.: Filjan Müller, Nienburg) ist mit allen Qualitäten ausgestattet, die ein modernes Dressurpferd auszeichnen. Er überzeugte schon in der Trainingszeit mit seiner „ hannoverschen Einstellung“, wie es Auktionator Bernd Hickert ausdrückte. Der Zuschlag erfolgte bei 200.000 Euro, einer Marke, die bislang bei einer Verdener Auktion im Januar noch nicht erreicht wurde. Er wird in denselben Profihänden auf große Aufgaben vorbereitet wie seinerzeit Bundeschampiont Quizmaster. Man darf sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Darjeeling bei Championaten freuen.

    Bestbezahltes Springtalent war der großrahmige Sam XL v. Stanley/Conteur (Z. u. Ausst.: H. & W. Wilking GbR, Stemwede). Den bereits mit Turniererfolgen ausgestatteten Fünfjährigen mit dem Gardemaß von 1,80 Meter sicherte sich ein Springstall aus Niedersachsen für 33.000 Euro.

    Besonders die internationale Verdener Kundschaft war in Kauflaune, 43 Reitpferde werden Deutschland verlassen. Käufer aus Spanien sicherten sich alleine zehn Auktionspferde, gefolgt von Frankreich (9) und der Schweiz (6).

    „Schon Anfang Januar war das Interesse an unseren Auktionspferden groß, die Kollektion bestach durch Vielseitigkeit und das große Angebot von Pferden für die unterschiedlichsten Anforderungen“, sagte Jörg-Wilhelm Wegener. Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade fügte hinzu: „Das attraktive Angebot ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen der Züchter in die Verdener Auktionen.“

    Weitere Informationen und Ergebnisse: www.hannoveraner.com
    Sensationeller Spitzenpreis zum Jahresbeginn
    Kopfnummer 1 für 200.000 Euro versteigert

    Source: Presseservice Kerstan

  • „Durchgetanzt“ – Ball der Pferdefreunde verwandelt die Holstenhallen in den größten Treffpunkt des Nordens

    „Durchgetanzt“ – Ball der Pferdefreunde verwandelt die Holstenhallen in den größten Treffpunkt des Nordens
    Zweifarbig leuchtend und aus allen Himmelsrichtungen angesteuert, so signalisierten die Holstenhallen Neumünster schon weithin sichtbar, dass der größte Ball Deutschlands im Norden zuhause ist. Mehr als 5.100 Besucher tanzten in fünf Hallen die Nacht durch und zeigten dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig wie gut und ausgiebig Pferdefreunde feiern können.

    Schleswig-Holsteins Regierungschef eröffnete die 18. Auflage des Balles, dessen Ursprung „eigentlich eine Milleniums-Idee war“, wie Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbands Schleswig-Holstein, hervorhob. Aus der Idee wurde ein Top-Ereignis, das Besucher weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus anlockt. Dieter Medow nutzte die Gelegenheit, das aktuell brandheiße Thema Pferdesteuer anzusprechen. Die hoch verschuldete Gemeinde Tangstedt plant die Einführung der Pferdesteuer. Medow: „Wir wären der erste Sport, der besteuert wird, obwohl die Sportförderung in der Landesverfassung verankert ist“. Ministerpräsident Albig hob hervor, dass das Land stolz sei auf die rund 100.000 Menschen, die sich zum großen Teil ehrenamtlich mit dem Pferdesport beschäftigten. Albig: „Es ist sicherlich notwendig, noch mehr deutlich werden zu lassen, wofür der gesamte Pferdesport steht: für Ausbildung, dafür Kinder und Jugendliche abzuholen, und Betriebe zu stärken. Es gibt sicher bessere Wege, als diese Steuer.“ Eine Landesregierung sei

    jedoch auch gut beraten, nicht von oben in die Entscheidungshoheit der Kommunen einzugreifen.

    Als ein Beispiel dafür, dass der Pferdesport Kinder- und Jugendarbeit auf hohem Niveau forciert, steht das Projekt „Pony on Tour“, das das Thema Pferd Kindern und Jugendlichen nahe bringt. Der Pferdesportverband Schleswig-Holstein konnte einen Spendenscheck in Höhe von 2.150 Euro für das Projekt beim Ball der Pferdefreunde übergeben, den die stellvertretende Landesjugendwartin Dörte Kühl aus der Hand von Ministerpräsident Albig und PSH-Geschäftsführer Matthias Karstens entgegen nahm.

    Danach eroberte die Pferdeszene unverzüglich die Tanzflächen, Bars und Bistros. Gesichtet wurden zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik und aus den Pferdesportvereinen des Landes Schleswig-Holstein.
    „Durchgetanzt“ – Ball der Pferdefreunde verwandelt die Holstenhallen in den größten Treffpunkt des Nordens

    Source: Presseservice Kerstan

  • Westfälin gewinnt den „Goldenen Sattel“ vor drei Holsteinern

    Westfälin gewinnt den „Goldenen Sattel“ vor drei Holsteinern
    Marie Ligges aus Ascheberg hat den HGW Nachwuchspreis „Der Goldene Sattel“ in Leipzig gewonnen. Die 17-jährige hatte überaus respektable Konkurrenz aus Schleswig-Holstein: Beeke Carstensen, Insa Strothmann und Sven-Gero Hünicke. Hinter Ligges belegte Insa Strothmann aus Krummesse Rang zwei vor der erst 15 Jahre alten Beeke Carstensen aus Sollwitt und dem Fehmarner Reiter, dem Deutschen Meister der Jungen Reiter, Sven-Gero Hünicke.
    Westfälin gewinnt den „Goldenen Sattel“ vor drei Holsteinern

    Source: Presseservice Kerstan

  • PARTNER PFERD 2017: Rekorde zum Jubiläum

    PARTNER PFERD 2017: Rekorde zum Jubiläum
    Zum 20. Mal öffnete die PARTNER PFERD vom 19. bis 22. Januar auf der Leipziger Messe ihre Tore. Die perfekte Mischung aus Show, Expo und Sport begeisterte 71.800 Besucher (2016: 68.500). Sie erlebten ein umfangreiches Angebot an Pferdezubehör und Reitsportartikeln von rund 250 Ausstellern, zahlreiche Vorführungen sowie Präsentationen im Aktionsring, eine bunte Kinder-Erlebniswelt und spannende Wettkämpfe. Zu den sportlichen Highlights zählten die Weltcup-Qualifikationen im Springreiten, Vierspännerfahren und Voltigieren. Besondere Jubiläumsmomente bescherte die Sparkassen Jubiläums-Gala am Freitagabend als Herzstück der Feierlichkeiten.

    Die Jubiläumsausgabe der PARTNER PFERD zeigte sich rundum rekordverdächtig. Bereits im November waren alle Ausstellungsflächen verkauft und auch der Ticketvorverkauf lief so erfolgreich, wie nie zu vor. Die sportlichen Wettkämpfe fanden vor ausverkauften Rängen statt, die Ausstellung war sehr gut besucht und am Aktionsring war an allen Tagen die Tribüne voll besetzt. „Die PARTNER PFERD hat erneut ihre besondere Anziehungskraft unter Beweis gestellt“, freut sich Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe über den Besucherrekord zum 20-jährigen Jubiläum. „Wir werden dieses hervorragende Ergebnis mit in die Vorbereitung für die Veranstaltung in 2018 nehmen und den großen Erfolg hoffentlich noch weitere 20 Jahre fortführen.“

    Zufriedene Aussteller und begeisterte Besucher

    Im Ausstellungsbereich der PARTNER PFERD präsentierten an vier Tagen rund 250 Aussteller aus dem In- und Ausland eine breite Produktvielfalt für Pferdefans und Reitsportbegeisterte. „Das Angebot der Aussteller überzeugte unsere Besucher“, stellt Peggy Schönbeck, Projektdirektorin der PARTNER PFERD fest. „Für 90 Prozent hat sich der Besuch gelohnt und sie würden die Veranstaltung ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen.“ Dieses Ergebnis schlägt sich auch in der Ausstellerzufriedenheit nieder: Neun von zehn Ausstellern konnten ihre Ziele erreichen. „Wir sind langjährige Aussteller, kommen aus Nordrhein-Westfalen und haben immer denselben Stand. Die PARTNER PFERD zählt für uns mit zu den besten Messen, an denen wir teilnehmen und sie ist für uns die einzige im Osten Deutschlands. Die Besucher kommen mittlerweile gezielt an unseren Stand und suchen spezielle Zäumungen für das Dressur- und Springreiten. Mit der diesjährigen Besucherfrequenz an unserem Stand sind wir sehr zufrieden und kommen 2018 gern wieder“, sagte Uwe Towet, Inhaber von ASCOT REITSPORTARTIEKEL. Über den Besucherrekord freut sich auch Neuaussteller Steffen Ritz, Geschäftsführer von RiGoTEX GbR, Swing Ground Reitplatzbelag: „Die Besucherzahlen der PARTNER PFERD sprechen für sich. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, dieses Jahr das erste Mal daran teilzunehmen. Unser Allwetter-Reitplatzboden ist bereits bei den Besuchern bekannt. Am Stand konnten wir zahlreiche Bestandskunden begrüßen, sind aber auch mit den vielen Interessenten, die neu zu uns kamen zufrieden. Wir treffen hier auf das richtige Fachpublikum und rechnen auch mit einem guten Nachmessegeschäft. Für unsere Messebeteiligung ziehen wir ein positives Fazit.“

    Information und Unterhaltung am Aktionsring

    Publikumsmagnet war auch der 600 Quadratmeter große Aktionsring in Halle 3. „An allen Tagen waren die Besucherränge am Aktionsring sehr gut gefüllt“, freut sich Peggy Schönbeck. Von Donnerstag bis Sonntag erlebten die Zuschauer bei zahlreichen Showeinlagen die Vielfalt der Pferdewelt. In Rassepräsentationen stellten Reiterhöfe und Vereine verschiedene Pferderassen vor. „Zu den beliebtesten Programmpunkten im Aktionsring zählten die Themen Gesundheit und Ausbildung von Pferd und Reiter. Kinder kamen beim Ponyreiten und Striegeln der Pferde auf ihre Kosten“, ergänzt Schönbeck.

    Glänzendes Jubiläum

    Die Sparkassen Jubiläums-Gala am Freitagabend, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe, war ein rauschendes Fest mit Spitzensport und magischen Showelementen. „Ein spannender Abend mit vielen sehr emotionalen Momenten und der tollen Möglichkeit, langjährigen Partnern und Mitarbeitern zu danken und meine Anerkennung auszusprechen“, lautet das Fazit von Volker Wulff, geschäftsführender Gesellschafter der EN GARDE Marketing GmbH.

    Reitelite kämpfte in Leipzig um Weltcup-Punkte

    Die PARTNER PFERD zeigte Spitzensport auf höchstem Niveau. Das hochkarätige Starterfeld kämpfte um wichtige Weltcup-Punkte in hochdotierten Turnieren. Insgesamt wurden 600.000 Euro Preisgeld und drei Autos an die glücklichen Gewinner vergeben.

    Achtung Redaktionen: Zu den Ergebnissen der Reitsport-Wettbewerbe gibt es gesonderte Pressemeldungen auf www.engarde.de.

    Die 21. PARTNER PFERD findet vom 18. bis 21. Januar 2018 statt.
    PARTNER PFERD 2017: Rekorde zum Jubiläum

    Source: Presseservice Kerstan

  • Simon Delestre gewinnt Championat von Leipzig – Marie Ligges führt Familientradition fort

    Simon Delestre gewinnt Championat von Leipzig –
    Marie Ligges führt Familientradition fort
    Das Championat von Leipzig brachte auf dem Treppchen zwei Weltklassereiter zusammen, die eins gemeinsam haben: Beide kennen das Siegerpferd Chadino nämlich ziemlich gut…

    In fließendem Französisch parlierten Andreas Kreuzer (Herford) und Simon Delestre (FRA) nach dem Championat von Leipzig und fachsimpelten über Chadino, diesen 12-jährigen Hengst, mit dem Delestre im Championat von Leipzig siegte und sich einen nagelneuen, zirrusweißen Mercedes-Benz CLA 180 Shooting Brake im Wert von 34.000 Euro aus dem Hause Stern Auto Center Leipzig sicherte. Andreas Kreuzer hatte den Hengst nämlich vor fünf Jahren unter seinem Sattel, als dieser noch siebenjährig und somit ganz am Anfang seiner Karriere stand. „Dass Chadino eine enorme Sprunggewalt hat, war damals schon zu spüren und es ist natürlich schön zu sehen, wie er sich entwickelt hat. Simon ist einfach ein Spitzenreiter“, attestierte Kreuzer. Mit Quick Jumper hatte Kreuzer als erstes in das mit 13 Startern besetzte Stechen gehen müssen und legte eine fehlerfreie Runde vor, die fast bis zum Schluss auch in der Zeit nicht unterboten und dann doch noch von zwei Weltklassereitern geschlagen wurde. Zuvor waren Namen wie Gregory Whatelet (BEL), Bertram Allen (IRL), Holger Wulschner und Edwina Tops-Alexander (AUS) gescheitert, wobei Wulschner mit BSC Cavity zwar die schnellste Zeit der Prüfung hatte, aber leider einen Fehler hinnehmen musste.

    „Ich war selbst ein bisschen überrascht, wie schnell Chadino heute unterwegs war“, strahlte der 35-jährige Simon Delestre, Vize-Weltmeister mit der Mannschaft, über seinen Sieg. Zweiter wurde der Brite Scott Brash mit Hello M’Lord: „Ich wollte schon so schnell wie möglich reiten, aber mein Pferd ist noch ein wenig unerfahren. Ich glaube aber, dass er ein tolles Pferd für die Zukunft ist.“

    Eine außergewöhnliche Prüfung lieferte der H. G. Winkler Nachwuchsförderpreis „Goldener Sattel“ – in memoriam Debby Winkler, präsentiert von Selleria Equipe. Vier von den Bundestrainern ausgewählte U21-Reiter trafen sich unmittelbar vor dem Championat von Leipzig zu dieser hochspannenden Prüfung mit Pferdewechsel, sprich jedes dieser Jungtalente im Sattel absolvierte den Parcours zunächst mit dem eigenen Pferd und dann noch ein Mal jeweils mit dem Pferd der Konkurrenten. Wer in Summe die höchste Wertnote für Stil und Einfühlungsvermögen zusammensammelte, gewann die Prüfung. In die Siegerlisten des Goldenen Sattel haben sich zu Beginn ihrer Karriere zum Beispiel schon René Tebbel, Philipp Weishaupt und Daniel Deußer eingetragen. Nun ist ein wohlbekannter Name mit frischem Gesicht dazu gekommen, denn die Enkelin des legendären Fritz Ligges, die erst 17-jährige Marie Ligges, zeigte die besten vier Runden. Fritz Ligges war einst Bundestrainer der deutschen Springreiterjugend und prägte unter anderem die Karriere von Marcus Ehning. Sein Sohn Kai, Maries Vater, errang 1990 den dritten Platz im Goldenen Sattel und nun trägt Marie die Familientradition Springreiten erfolgreich fort.

    Ergebnisse 20. PARTNER PFERD 19. – 22. Januar 2017

    Samstag, 21. Januar 2017

    Prüfung Nr. 15 SPOOKS-Amateur Trophy
    Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A+B)

    1. Gina Maria Schneevoigt (GER), Taktyk, 0/45,91 sec.

    2. Maria Ida Loro (ITA), Tinka´s Riverland, 0/51,44 sec.

    3. Jennifer Kleofas (GER), El Marguerite, 0/51,46 sec .

    4. Raishun Burch (BER), Coala Z, 0/52,67 sec.

    5. Sandy Noack (GER), Lee, 0/52,79 sec.

    6. Brigitte Prömer (AUT), Before Sunrise, 0/53,77 sec.

    Prüfung Nr. 18 SPOOKS-Amateur Trophy
    Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A+B)

    1. Saskia Ohrmund (GER), Tabita, 0/50,24 sec.

    2. Raishun Burch (BER), Spotlight Z, 0/55,11 sec.

    3. Thomas Sagel (GER), Levisto´s Erbe, 0/58,90 sec.

    4. Andre Hanisch (GER), Conesse H, 0/58,91 sec.

    5. Wilhelm Haberl (GER), Lesotho, 0/58,97 sec.

    6. Silvana Soldmann (GER), Bungee, 0/61,41 sec.

    Prüfung Nr. 21 SPOOKS-Amateur Trophy
    Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A+B)

    1. Florian König (GER), Soraja von der Mühle, 0/57,89 sec.

    2. Hans Helmut Bauer (GER), Chactus, 0/60,81 sec.

    3. Valentina Teich (GER), Pikeur Casals, 0/61,45 sec.

    4. Georgina Atock (IRL), Ciara 90, 0/62,23 sec.

    5. Gerrit Flückken (GER), Chazetto, 0/63,45 sec.

    6. Kira Gammersbach (GER), Cupido, 0/67,03 sec.

    Prüfung Nr. 09 KASK Youngster Cup
    2. Qualifikation Springprüfung für Nachwuchspferde, international (CSIYH1*)

    1. Kevin Staut (FRA), Vendome d´Anchat, 0/61,25 sec.

    2. Guido Klatte (GER), Corisanto, 0/61,63 sec.

    3. David Will (GER), Casco, 0/61,69 sec.

    4. Eoin Mcmahon (IRL), Dasado, 0/62,45 sec.

    5. Maximilian Schmid (GER), Cocolino, 0/63,34 sec.

    6. Maurice Tebbel (GER), Don Diarado, 0/64,63 sec.

    Prüfung Nr. 32 Selleria Equipe präsentiert:
    Goldener Sattel HGW NachwuchsförderpreisStilspringprüfung mit Pferdewechsel, national (CSN)

    1. Marie Ligges (GER), Curly Sue, 33,0

    2. Insa Strothmann (GER), Utah, 31,8

    3. Beeke Carstensen (GER), Lenett, 30,8

    4. Sven Gero Hünicke (GER), Annabella C, 27,9

    Bestes Pferd im Pferdewechsel:

    1. Utah 33,5

    2. Curly Sue 32,8

    3. Lenett 29,4

    4. Annabella C 27,8

    Prüfung Nr. 05 Championat von Leipzig
    Springprüfung mit Stechen, international (CSI5*)

    1. Simon Delestre (FRAU), Chadino, 0/41,14 sec.

    2. Scott Brash (GBR), Hello M´Lord, 0/41,31 sec.

    3. Andreas Kreuzer (GER), Quick Jumper, 0/41,57 sec.

    4. Pieter Devos (BEL), Apart, 0/41,78 sec.

    5. Alberto Zorzi (ITA), Cornetto K, 0/44,26 sec.

    6. Edwina Tops-Alexander (AUS), Florette van het Lambroeck, 0/44,79 sec.
    Simon Delestre gewinnt Championat von Leipzig –
    Marie Ligges führt Familientradition fort

    Source: Presseservice Kerstan

  • Youngster Cup – Christian Kukuk sichert sich den ersten Topscore

    Youngster Cup –
    Christian Kukuk sichert sich den ersten Topscore
    Zum ersten Mal trat die äußerst begehrte und seit Jahrzehnten etablierte internationale Springserie für sieben- und achtjährige Springpferde mit dem neuen Sponsor als KASK Youngster Cup auf. Der Sieg ging an einen Newcomer, der seinen Chef und Lehrer besiegte.

    Die allerersten Punkte fürs Ranking im KASK Youngster Cup überhaupt und für die neue Saison wurden im Rahmen der 20. PARTNER PFERD am Sonntagmorgen vergeben. Und auf dem Treppchen traf sich quasi die „Riesenbeck-Connection“, denn der Sieg ging an Christian Kukuk im Sattel der achtjährigen Douglas-Tochter Darc Horse. Somit schlug der angestellte Berufsreiter im Turnierstall von Ludger Beerbaum seinen Chef, der den ebenfalls achtjährigen Wallach Cool Down auf Platz zwei pilotierte. Auch der drittplatzierte Henrik von Eckermann (SWE) ist ein einstiger Schützling von Beerbaum, war er doch jahrelang ebenfalls Bereiter in Riesenbeck, hat sich jedoch im vergangenen Sommer im Rheinland selbstständig gemacht. Mit Cortina, ebenfalls achtjährig, lieferte er im Zwei-Phasen-Springen die drittschnellste Runde ohne Springfehler.

    Der nächste Termin in der internationalen Springserie für sieben- und achtjährige Pferde, dem KASK Youngster Cup, ist auf dem beeindruckenden Traditionsplatz in Hamburg-Klein Flottbek beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby. Von dort geht es auf den Schützenplatz zur Paderborn Challenge, bevor die Finale Etappe bei den MUNICH INDOORS in der Olympiahalle gefeiert wird. Dort wird dann entschieden, welcher internationale Topreiter die besten aufkommenden Spitzenpferde im Stall hat.

    Über KASK

    KASK, mit Sitz in Italien, ist spezialisiert auf die Entwicklung, das Design und die Produktion von Sicherheitshelmen höchster Qualität. KASK Helme sind in allen Anwendungsfeldern an der Spitze, egal ob Radfahren, Ski fahren, Skilanglauf, Reitsport, Bergsteigen, Klettern, aber auch bei Rettungsaktionen oder in der Arbeitssicherheit.

    KASK wurde 2004 gegründet und ist daher ein relativ junges Unternehmen. Dank seines talentierten Teams von Ingenieuren, Experten und der Zusammenarbeit mit Italiens marktführenden Betrieben, hat KASK in dieser kurzen Zeit eine riesige Entwicklung mit vielen Erfolgen durchlaufen. KASK sind bereits Preise wie der „ISPO-Award“ und „Eurobike- Award“ verliehen worden.

    KASK hat es sich zur Mission gemacht, eine perfekte Balance aus technologischer Exzellenz, Funktionalität, Sicherheit und attraktivem Design bei ihren Produkten zu gewährleisten. KASK forscht ständig weiter und sucht nach neuen Wegen, um die Qualität der KASK Helme immer weiter zu verbessern. KASKs perfekt ergonomische Helme wurden entwickelt, um den Bedürfnissen der weltbesten Athleten gerecht zu werden und allen Nutzern auch in den härtesten Lebenslagen einen einmaligen Komfort zu bieten. KASK Helme beziehen ihre einzigartige Qualität aus dem genial integrierten Struktursystem, entwickelt vom KASK Team, welches höchstmöglichen Schutz mit extremer Leichtigkeit des Helmes kombiniert, um Tragekomfort und Sicherheit des Kunden zu gewährleisten. Die KASK Qualität wird durch viele überwachte Sicherheitstests und innovative Technologien garantiert. Alle KASK Produkte werden zu 100% in Italien produziert und durchlaufen die gründlichsten Sicherheits- und Qualitätstests des etablierten KASK CSD Projektes-ComfortSafetyDesign.

    KASK Youngster Cup
    Punktestand nach der 1. Etappe

    1. Kukuk, Christian (GER) 20 Punkte
    2. Beerbaum, Ludger (GER) 17
    3. Eckermann, Henrik von (SWE) 15
    4. Ahlmann, Christian (GER) 13
    5. Fernandes, Mario Wilson (POR) 12
    6. Schwizer, Pius (SUI) 11
    7. Ehning, Marcus (GER) 10
    8. Weichert, Jan-Phillipp (GER) 9
    9. Zorzi, Alberto (ITA) 8
    10. Fuchs, Martin (SUI) 7
    11. Lynch, Denis (IRL) 6
    12. Staut, Kevin (FRA) 5
    13. Tebbel, Maurice (GER) 4
    14. Moneta, Luca Maria (ITA) 3
    15. Brinkmann, Markus (GER) 2
    16. Devos, Pieter (BEL) 1

    KASK Youngster Cup – Stationen 2017

    PARTNER PFERD, Leipziger Messe
    19. – 22. Januar 2017

    Deutsches Spring- und Dressur-Derby, Hamburg-Klein Flottbek
    24. -28. Mai 2017

    Paderborn Challenge, Schützenplatz
    7. – 10. September 2017

    MUNICH INDOORS, Olympiahalle München
    9. bis 12. November 2017
    Youngster Cup –
    Christian Kukuk sichert sich den ersten Topscore

    Source: Presseservice Kerstan

  • Equitana 2017: FN-Programm mit Olympiasiegern, Bundestrainern und hochklassigen Pferdeleuten

    Equitana 2017: FN-Programm mit Olympiasiegern, Bundestrainern und hochklassigen Pferdeleuten
    Essen (fn-press). Ausbildung ist das zentrale Thema im Programm der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), mit dem die FN als Partner der Equitana vom 18. bis 26. März in Essen vertreten ist. Vom Olympiasieger bis Spitzensportler, vom Bundestrainer bis Topausbilder: Wer hochkarätige Pferdeleute aus allen Bereichen des Pferdesportes erleben will, ist im FN-Programm auf der Weltmesse des Pferdesportes richtig. Die Themen reichen von der Basisausbildung bis zum Spitzensport. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, für jeden Messebesucher ist etwas dabei. Täglich um 15 Uhr erwarten die Messebesucher folgende Programmpunkte und Experten im großen Ring in Halle 6:

    „Kinderreitunterricht – kreativ und vielseitig gestalten“: Wie man den Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter für das Hobby Reiten und Voltigieren gewinnt und die Begeisterung von Kindern und Eltern erhält, das zeigen am Samstag, den 18. März, Pferdewirtschaftsmeisterin Lina Otto und die mehrmalige Welt- und Europameisterin im Voltigieren Nadia Ehning, vielen besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Zülow.
    Das vielseitige Reitpferd steht im Mittelpunkt des Programmpunktes „Das Freizeitpferdechampionat: Ein Pferd für alle Fälle“ am Sonntag, 19. März. Mit am Start: Grand-Prix-Reiterin und Kadermitglied Bernadette Brune.
    „Springreiten: kein Hindernis“ ist das Motto von Heinrich-Wilhelm „Kaiser“ Johannsmann, ehemaliger Nationenpreisreiter, und Georg Christoph Bödicker, internationaler Parcoursbauer. Zusammen mit Reitern des Bundesleistungszentrums Reiten wie Kendra Claricia Brinkop, Dritte der Deutschen Damenmeisterschaften Springen, geben sie Einblick in modernes Springreiten (Montag, 20. März).
    „Unfallfrei an den Leinen“: Für mehr Sicherheit im Fahrsport wirbt Bundestrainer Karl-Heinz Geiger, der am Fahrertag (21. März) den neuen Kutschenführerschein vorstellt – eine neue Qualifikation, die die FN ab Juni bundesweit anbietet.
    Nochmal Stichwort Sicherheit: „Vielseitigkeitsreiten, aber sicher“ ist das Thema von Frank Ostholt, Mannschafts-Olympiasieger Vielseitigkeit und Leiter des BLZ, am Sportpferdetag (22. März). Wie geht sicheres Geländereiten, Anforderungen an Sitz und Einwirkung, aber auch Ausrüstungstipps sind Teil des Programms.
    Am Donnerstag, 23. März, tauschen Grischa Ludwig, Vize-Weltmeister Reining, und Friederike Tophoff-Kaup, Doppel-Europameisterin der ländlichen Vielseitigkeitsreiter, die Pferde und machen den Reitweisenvergleich „Western meets Classic“.
    Die Dressurfans kommen am Freitag, den 24. März, im Großen Ring auf ihre Kosten, wenn Bundestrainerin Monica Theodorescu eine Lehreinheit gibt.
    Nochmal Dressur, aber als Mannschaftssport, steht am Samstag, den 25. März, auf dem Programm. Sie sind sozusagen die Deutschen Meister im Quadrillenreiten. Der Reitverein St. Hubertus-Wesel-Obrighoven. Wenn einer weiß, wie Quadrillenreiten geht und warum das Reiten im Team und zur Musik so begeistert, dann die mehrmaligen Sieger im Deutschen Quadrillenchampionat.
    Ergänzt wird das FN-Programm im großen Ring durch erstklassige Ausbilder, Topreiter und Fachbuchautoren des FNverlags, die täglich von 11 bis 12 und 16 bis 17 Uhr im kleinen Ring in Halle 10/11 ihr Wissen weitergeben. Direkt am kleinen Ring finden Besucher auch den Stand der FN (Nr. D30). Dort bietet der Verband an allen Equitana-Tagen von 10 bis 19 Uhr zusammen mit dem FNverlag, dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) einen umfassenden Informations- und Beratungsservice. Bei Fragen zu den Themen Ausbildung, Jugendarbeit, Breitensport, Turniersport, Vereine und Pferdebetriebe, Pferdehaltung, Zucht oder Persönliche Mitglieder – die FN-Mitarbeiter helfen weiter. Natürlich können sich Turnierteilnehmer am Stand auch wieder eine Liste all ihrer Erfolge ausdrucken lassen. Diverse Gesprächsrunden, Expertengespräche und Aktionen der Persönlichen Mitglieder laden zum Mitmachen ein und bereichern das tägliche Messeprogramm.
    Equitana 2017: FN-Programm mit Olympiasiegern, Bundestrainern und hochklassigen Pferdeleuten

    Source: Presseservice Kerstan

  • Deutscher Sieg im Springreiter-Weltcup – Jörg Naeve dominiert in Al Sharjah

    Deutscher Sieg im Springreiter-Weltcup – Jörg Naeve dominiert in Al Sharjah
    Der 49 Jahre alte Springreiter Jörg Naeve aus Bovenau hat den Weltcup im Emirat Al Sharjah mit der Holsteiner Stute Carena gewonnen. In 41,68 Sekunden blieb der deutsche Aktivensprecher mit der Corrado I-Tochter fehlerfrei und lieferte im bedeutendsten Springen des CSI-W Al Sharjah die perfekte Dramaturgie ab. Naeve, der mit Carena bereits die Qualifikation zum Weltcup für sich entscheiden konnte, war der letzte Starter in der Weltcup-Prüfung.

    Platz zwei holte sich der Qatari Bassem Mohammed vor der Französin Adeline Hecart. Jörg Naeve fliegt nun zu einem Zwischenstopp nach Hause und wird dann in die Vereinigten Arabischen Emirate zurück kehren, um bei den Weltcups in Dubai und Al Ain zu starten. Danach steht nochmals ein CSI in Al Sharjah an, sowie das CSIO der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) in Al Ain.
    Deutscher Sieg im Springreiter-Weltcup – Jörg Naeve dominiert in Al Sharjah

    Source: Presseservice Kerstan

  • Leipzig: Andreas Kreuzer Dritter im Championat

    Leipzig: Andreas Kreuzer Dritter im Championat
    Der Deutsche Meister Andreas Kreuzer (Herford) war mit seinem Wallach Quick Jumper am Samstag bester deutscher Starter im Championat von Leipzig. Die Prüfung am vorletzten Tag des internationalen Leipziger Turniers ist neben dem Weltcup-Springen am Sonntag einer der sportlichen Höhepunkte der Messe Partner Pferd. Den Sieg im Championat sicherte sich der Franzose Simon Delestre mit Chadino.

    Delestre, der in Rio wegen einer Verletzung seines Pferdes auf die Olympia-Teilnahme verzichten musste, startete nun in Leipzig mit seinem Chacco-Blue-Sohn Chadino als letzter ins 13-köpfige Stechen und schnappte dem Briten Scott Brash noch den Sieg vor der Nase weg. Weniger als zwei Zehntelsekunden trennten die beiden letztlich. Der Franzose, aktuell Nummer Fünf der Weltrangliste, benötigte 41.14 Sekunden. Brash, Nummer neun der Welt, dem es im Hinblick auf Rio wie Delestre ergangen war, erreichte in 41.31 Sekunden die Ziellinie.

    Zwei weitere Zehntelsekunden mehr benötigte Andreas Kreuzer (41.57sec). Der amtierende Deutsche Meister und sein elfjähriger Hannoveraner-Wallach Quick Jumper (von Quidam‘s Rubin/Escudo I) qualifizierten sich als erstes Paar für das Stechen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war der Jubel des jungen Reiters groß darüber, in diesem hochklassigen Feld überhaupt die entscheidende Runde erreicht zu haben. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mich nicht ärgert, dass die beiden am Ende schneller waren“, schmunzelte der 26-jährige Herforder. „Aber es überwiegt die Freude, dass ich heute in der Lage war so ein Stechen zu reiten und so nah an diesen beiden Weltklasse-Jungs dran war. Das macht Hoffnung für dieses Jahr und darauf, dass ich demnächst auch mal ganz oben stehe.“

    Chadino, den Oldenburger-Hengst von Delestre, kennt Kreuzer ebenfalls gut. „Als Siebenjährigen durfte ich ihn mal ein Jahr lang reiten und ich bin beeindruckt zu sehen, wie toll sich das Pferd mit Simon weiterentwickelt hat.“ Der zwölfjährige Chadino stammt aus der Zucht von Paul Schockemöhles Gestüt Lewitz und ist erst seit September in Delestres Beritt. Doch auch mit der Entwicklung seines Quick Jumpers kann Kreuzer absolut zufrieden sein. „Das letzte Jahr verlief schon super, aber ich sah mich noch nicht in der Lage ein Stechen so kompromisslos schnell zu reiten. Das fühlte sich heute gut an und war ein wichtiger Schritt. Ich freue mich unheimlich. Jetzt muss ich noch ein bisschen mehr Routine mit meinen Pferden bekommen und hoffen, noch mehr solcher Chancen zu bekommen, die Weltspitze weiter anzugreifen.“

    Neben Kreuzer erreichten noch vier weitere deutsche Reiter das Stechen. Holger Wulschner (Klein Belitz) und sein Holsteiner BSC Cavity (von Caretino/Lansing) leisteten sich einen Fehler und belegten Rang sieben. Die neue Nummer eins der Weltrangliste, Daniel Deußer, kassierte mit seinem westfälischen Schimmelwallach Cornet d’Amour (von Cornet Obolensky/Damiani) ebenfalls einen Abwurf und wurde Neunter. Ebenso erging es Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit dem Westfalen Ayers Rock (von Acrado/Barbados). Die beiden wurden Elfte vor Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) und dem Holsteiner Casquero (von Colbert/Cassini I).

    Am morgigen Sonntag steht zum Abschluss der Partner Pferd der Weltcup der Springreiter und Vierspännerfahrer auf dem Programm. Der MDR überträgt ab 14.10 Uhr in der Sendung Sport im Osten live aus Leipzig. Alle Starterlisten und Ergebnisse finden Sie hier: engarde.de/events/139/
    Leipzig: Andreas Kreuzer Dritter im Championat

    Source: Presseservice Kerstan

  • Leipzig: Niklas Krieg erneut bester Deutscher im Weltcup-Springen

    Leipzig: Niklas Krieg erneut bester Deutscher im Weltcup-Springen
    Leipzig (fn-press). Niklas Krieg und das Leipziger Weltcup-Springturnier, das passt einfach zusammen. Im vergangenen Jahr hatte der 23-Jährige aus Villingen-Schwenningen mit seiner Stute Carella die Sensation geschafft und das Weltcup-Springen in den Messehallen für sich entschieden. In diesem Jahr waren die beiden erneut bestes Paar und belegten hinter Gregory Wathelet (BEL) und Kevin Staut (FRA) Rang drei.

    Gleich sieben deutsche Paare überstanden in den Leipziger Messehallen den ersten Umlauf der Weltcup-Qualifikation ohne Fehler. Im sechzehnköpfigen Stechen sollte es jedoch nicht für einen deutschen Sieg reichen. Der belgische Vize-Europameister Gregory Wathelet und seine westfälische Stute Coree (von Cornet Obolensky-Liberty Life) waren in 41.77 Sekunden die Schnellsten. Kevin Staut, Mannschaftsolympiasieger aus Frankreich, und Reveur de Hurtebise HDC waren nur wenig langsamer – 41.94 Sekunden. Das bedeute Rang zwei und weiterhin die Führung in der Weltcup-Wertung.

    Ein Feld mit vielen jungen und erfolgreichen deutschen Reitern im Stechen führte der 23-jährige Niklas Krieg an. „Klar hätte ich heute gerne zum zweiten Mal hier gewonnen. Aber ich bin trotzdem sehr, sehr glücklich darüber, wie es heute gelaufen ist“, sagte der Baden-Württemberger. „Ich glaube, meinen Pferden gefällt hier richtig gut. Carella hatte letztes Jahr eine längere Verletzungspause, aber sie hat im Stechen schon wieder super mitgekämpft.“ Im vergangenen Jahr hatte Krieg mit der jetzt 13-jährigen Holsteinerin (von Clearway-Concerto) nach seinem Sieg in Leipzig noch die Qualifikation für das Weltcup-Finale in Göteborg geschafft.

    Seine Teilnahme am diesjährigen Finale hat Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit seinem Holsteiner Casello (von Casall-Carolus) in Leipzig wohl festgezurrt. Der 53-Jährige hat nunmehr 41 Weltcup-Punkte auf dem Konto und liegt auf Rang sieben des Zwischenrankings. „Ich bin froh, dass ich jetzt wahrscheinlich die entscheidenden Punkte für Omaha habe. Das war heute das Optimum. Es waren viele richtig schnelle Pferde im Stechen, da hätte ich auch keine Chance gehabt, wenn ich eine Sekunde schneller gewesen wäre.“ Bei 44.22 Sekunden stoppte die Zeit für die beiden Mannschaftsbronze-Gewinner von Rio.

    Hinter Beerbaum reihten sich die weiteren deutschen Paare ein. Der Herforder Markus Brinkmann und sein Holsteiner Pikeur Dylon (von Diamant de Semilly-Carry) sammelten nach Stuttgart zum zweiten Mal Weltcup-Punkte und liegen nun mit 19 Zählern auf Rang 36 des Zwischenrankings. Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) und sein Oldenburger-Springpferd Cato (von Chequille-Ratsherr) wurden Sechste.

    Rang sieben belegten der 21-jährige amtierende Europameister der Jungen Reiter, Guido Klatte jun. (Lastrup) und Quinghai, ebenfalls aus dem OS-Zuchtverband, abstammend von Quidam de Revel-Cordalme. Die beiden mussten als erstes Paar von 40 in den Umlauf starten, hielten sich aber, genau wie im Stechen, schadlos und wurden mit weiteren Weltcup-Punkten belohnt. Insgesamt sind es nun 32 Zähler und Rang 16 im Zwischenranking. Der 22-jährige Maurice Tebbel (Emsbüren), Mitglied der Perspektivgruppe Springen, und der westfälische Chacco-Blue-Sohn Chacco’s Son leisteten sich einen Fehler im Stechen und wurden 13. Mit einem ärgerlichen Strafpunkt für Zeitüberschreitung verpassten Marco Kutscher (Bad Essen) und Clenur (Oldenburger Springpferd von Carinue-Fernando) das Stechen.

    Bereits am Freitag, in der Qualifikation für das Leipziger Weltcup-Springen, hatten sich sowohl Beerbaum als auch die junge Garde der deutschen Springreiter von ihrer besten Seite gezeigt. „Es ist einfach toll zu sehen, wie die jungen Reiter ihre Chancen nutzen und das Vertrauen, das wir in sie setzen, bestätigen. Das macht uns als Trainer natürlich stolz“, bilanzierte Co-Bundestrainer Heiner Engemann.

    Für die Spitzenreiter der Weltrangliste, Daniel Deußer (Mechelen/BEL) und Christian Ahlmann (Marl), gab es in Leipzig nicht viel zu holen. Der gebürtige Hesse Deußer kassierte mit Equita van’t Zorgvliet acht Strafpunkte im Stechen. Für Christian Ahlmann und seinen For-Pleasure-Sohn Epleaser van’t Heike kam bereits im Umlauf zu zwei Abwürfen noch ein Strafpunkt für Zeitüberschreitung hinzu. Für die Teilnahme am Weltcup-Finale benötigen beide noch einige Punkte. Deußer liegt mit 29 Zählern auf Rang 19 des Rankings, Ahlmann mit 20 Zählern auf Rang 29. Marcus Ehning (Borken) erreichte das Stechen in Leipzig nach acht Strafunkten mit Gin Chin van het Lindenhof ebenfalls nicht. Doch mit insgesamt 41 Punkten liegt er auf einem aussichtsreichen sechsten Rang im Weltcup-Ranking. Ebenso aussichtsreich sieht es bei Holger Wulschner (Klein Belitz) aus. Mit seinem Hannoveraner BSC Skipper (von Stolzenberg-Lord Liberty) leistete er sich einen Fehler im Umlauf. Dennoch hatte Wulschner bereits vor Leipzig in Mechelen, La Coruna, Stuttgart und Helsinki insgesamt 31 Weltcup-Punkte gesammelt.

    Omaha, die Hauptstadt des US-Bundestaats Nebraska, ist in diesem Jahr Austragungsort des Weltcup-Finales der Springreiter und damit das erste große Saisonziel der weltbesten Parcoursspezialisten. Auf dem Weg dorthin ist die Messe Partner Pferd in Leipzig das zehnte von 13 Qualifikationsturnieren, bei denen es wichtige Punkte für das Finale zu holen gibt, das vom 29 März bis 2. April ausgetragen wird. Die 18 besten Paare aus der Westeuropa-Liga erhalten nach der letzten Qualifikation in Göteborg (22. bis 26. Februar) die Startgenehmigung für Omaha. Bis dahin stehen noch die Qualifikation in Zürich (27. bis 29. Januar) und Bordeaux (3. bis 5. Februar) auf dem Programm.
    Das Weltcup-Ranking finden Sie hier.

    Das Leipziger Weltcup-Turnier Partner Pferd feiert in diesem Jahr übrigens seinen 20. Geburtstag. Bereits am Freitag begrüßten die Veranstalter den insgesamt 1-Millionsten- Besucher in den Messehallen. Die diesjährige Ausgabe der Partner Pferd brach mit fast 72.000 Besuchern und 250 Ausstellern ebenfalls bisherige Rekorde. Nicht nur Springreiten stand auf dem Programm, sondern auch Weltcup-Qualifikationen in Voltigieren und Vierspänner-Fahren. Alle Ergebnisse finden Sie hier: engarde.de/events/139/ jbc
    Leipzig: Niklas Krieg erneut bester Deutscher im Weltcup-Springen

    Source: Presseservice Kerstan