Schlagwort: Pferd

  • Europameisterschaften live erleben

    Europameisterschaften live erleben
    Der August 2017 bietet Pferdesportfans ein volles Programm: Die Dressur- , Spring-, Vielseitigkeits- und Parareiter, Fahrer und Voltigierer tragen ihre Europameisterschaften aus. Wer bei den Wettbewerben live im Stadion mitfiebern und mitjubeln will, sollte jetzt an die Reisevorbereitungen denken: FNticket&travel, die Reisestelle der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), bietet verschiedene, attraktive Reisepakete an.
    Die Wettbewerbe in Dressur, Springen, Fahren und Para-Dressur finden vom 21. bis 27. August in Göteborg in Schweden statt. Die Vielseitigkeitsreiter gehen vom 17. bis 20. August im polnischen Strzegom an den Start und die Voltigierer treten vom 2. bis 6. August in Ebreichsdorf / Österreich zu ihren Europameisterschaften an. In einer Gruppe Gleichgesinnter macht der Turnierbesuch noch mehr Spaß. Bei diesen Reisen sind Pferdeleute unter sich und müssen sich um nichts weiter kümmern. Tickets, Hotel, An- und Abreise sowie ein Ausflugsprogramm sind in den Reisepaketen stets inklusive. Geschätzt wird auch der direkte Kontakt mit den Reitern, die sich zu einem Meet & Greet mit den Reisegästen treffen. Infos unter www.fn-travel.de.
    Europameisterschaften live erleben

    Source: Presseservice Kerstan

  • FN auf der Equitana 2017

    FN auf der Equitana 2017
    Wenn die FN vom 18. bis 26. März auf der Equitana in Essen ist, dann setzt sie in ihrem Programm zwei Schwerpunkte: Nachwuchs für den und Sicherheit im Pferdesport.
    Das Pferd begeistert noch immer viele Kinder. Und die Kinder, die es zum Pferd oder besser Pony zieht, werden immer jünger. Es fehlt aber gerade an Reitschulen, die Unterricht für die Kinder im Vorschul- und Grundschulalter anbieten. Deshalb steht gleich der erste Samstag, der 18. März, im Zeichen des Schwerpunktes. „Kinderreitunterricht – kreativ und vielseitig gestalten“ heißt es am Kindertag um 15 Uhr im großen Ring in Halle 6. Wie man den Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter für das Hobby Reiten und Voltigieren gewinnt, wie man die Kleinen zum Pferdesport hinführt und die Begeisterung von Kindern und Eltern erhält, das zeigen Pferdewirtschaftsmeisterin Lina Otto und die mehrmalige Welt- und Europameisterin im Voltigieren Nadia Ehning, vielen besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Zülow. Unterstützt werden die beiden von Sportwissenschaftlerin Dr. Maike Riedel, Trainerin Britta Berse mit ihrer Familienreitschule und Voltigierexpertin Hildegard Rosemann mit dem Reitverein Dickenberg. Wer die Truppe verpasst hat, kann das Programm auch im kleinen Ring in Halle 10/11 um 11 und 16.30 Uhr sehen. Dort zeigt am 25. März um 16 Uhr Pferdewirtschaftsmeisterin und Kinderreitschulinhaberin Ulrike Mohr unter dem Motto „Kleine Ponys mit Bodenarbeit ausbilden“, wie man aus Shettys begehrte Schulponys macht. Und am letzten Sonntag, den 26 März, ist auch Trainerin Britta Berse mit ihrer Wuppertaler Reitschule nochmal im kleinen Ring in Halle 10/11 um 11.30 und 16.30 Uhr im Einsatz.
    Neben der Praxis bietet die FN am ersten Samstag (18. März) auch ein zweistündiges Kurzseminar „Kleine Kinder, kleine Ponys – Tipps für Ausbilder“ an. Das offene Seminar beginnt um 12.30 Uhr im Kompetenzzentrum in Halle 1a. Die Themen: „Gründung einer Ponyreitschule – Erfolgsfaktoren und Stolpersteine“ mit Evelyn Biesenbach von der gleichnamigen Reitschule, „Fahrsport mit kleinen Kinder“ mit Ronny Weigang, Mitglied der FN-Arbeitsgruppe PM-Ponyspass, und „Tipps aus Warendorf: Das können Ausbilder nutzen…“ mit Maria Schierhölter-Otte, Leiterin der FN-Abteilung Jugend.
    In einem weiteren Seminar geht es am Samstag, 25. März, ab 10.30 Uhr um Themen wie Businessplan, Kostenrechnung und Selbstmarketing. „Ponyreitschulen erfolgreich am Markt“ lautet der Titel der Veranstaltung, die sich an alle richtet, die einen Betrieb oder Verein führen, ihn gerade gegründet haben oder mit dem Gedanken einer Gründung spielen, die Denkanstöße oder Hilfe bei der strategischen (Weiter-)Entwicklung benötigen oder sich auf diesem Gebiet weiterbilden möchten. Inklusive Messeeintritt am Veranstaltungstag und Tagungsgetränken kostet das Seminar 25 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt Flavia Lehmkämper unter flehmkaemper@fn-dokr oder 02581/6362-239 entgegen. Anmeldeschluss ist der 13. März.
    Sicherheit im Pferdesport
    Immer wieder geschehen Unfälle mit Kutschen. Um die Sicherheit an den Leinen zu erhöhen, führt die FN zum 1. Juni den Kutschenführerschein ein. Was sich dahinter verbirgt, wie sicherer Fahrsport im Straßenverkehr aussieht, was alles die Sicherheit auf dem Kutschbock erhöht, das zeigen unter dem Motto „Unfallfrei an den Leinen“ am Dienstag, den 21. März, um 15 Uhr im großen Ring Fahrbundestrainer Karl-Heinz Geiger zusammen mit Dr. Karsten Zech. Der fahrsportbegeisterte Fachtierarzt von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gehörte wie auch Bundestrainer Geiger zu der Arbeitsgruppe, die den Kutschenführerschein entwickelt hat.
    „Vielseitigkeitsreiten, aber sicher“ heißt es am Mittwoch, den 22. März, um 15 Uhr im großen Ring. Was sich im Geländereiten in Sachen Sicherheit in den vergangenen drei Jahren getan hat, präsentiert Mannschaftsolympiasieger Frank Ostholt. Von Training über Ausrüstung bis hin zu Sicherheitshindernissen reicht das Spektrum. Dabei spielt ein spezielles „Pferd“ eine ganz besondere Rolle: Rock on Ruby. Was es braucht, um dieses Pferd reiten zu können, ist eines der zentralen Themen der Demonstration.
    Beide Programmpunkte finden sich zudem im kleinen Ring in Halle 10/11 wieder, wo neben Fachbuchautoren des FNverlags Experten wie Grand Prix-Reiterin Bernadette Brune (Sonntag, 19. März) und Reitmeister Martin Plewa (Mittwoch, 22. März) zu erleben sind. Beide widmen sich dem Thema „Klassische Reitlehre und Natur des Pferdes“ und erklären, dass und wie es zusammengehört.
    Olympiasieger, Bundestrainer und Topausbilder in den Ringen
    Als ideeller Partner der Equitana ist die FN täglich um 15 Uhr im großen Ring mit Olympiasiegern, Spitzensportlern, Bundestrainern und Topausbildern auf der Messe vertreten. Die Themen reichen von der Basisausbildung bis zum Spitzensport. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, für jeden Messebesucher ist etwas dabei. Wer den einen oder anderen FN-Experten im großen Ring verpasst hat, kann diesen auch im kleinen Ring in Halle 10/11 noch erleben. Dort ergänzen erstklassige Ausbilder, Reiter sowie Fachbuchautoren des FNverlags täglich von 11 bis 12 und 16 bis 17 Uhr das FN-Programm.
    Am FN-Stand: Beratung und Information
    Besucher finden die FN direkt am Kleinen Ring in Halle 10/11, Stand D30. Dort bietet sie als ideeller Träger der Weltmesse des Pferdesportes an allen Equitana-Tagen von 10 bis 19 Uhr zusammen mit dem FNverlag, dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) einen umfassenden Informations- und Beratungsservice. Bei Fragen zu den Themen Ausbildung, Jugendarbeit, Breitensport, Turniersport, Vereine und Pferdebetriebe, Pferdehaltung, Zucht oder Persönliche Mitglieder – die FN-Mitarbeiter helfen weiter. Natürlich können sich Turnierteilnehmer am Stand auch wieder eine Liste all ihrer Erfolge ausdrucken lassen. Diverse Gesprächsrunden, Expertengespräche und Aktionen der Persönlichen Mitglieder laden zum Mitmachen ein und bereichern das tägliche Messeprogramm.
    Detaillierte Informationen zum FN-Programm auf der Equitana hier
    FN auf der Equitana 2017

    Source: Presseservice Kerstan

  • EM der Ländlichen Reiter 2017 in Tongeren/BEL

    EM der Ländlichen Reiter 2017 in Tongeren/BEL
    Die alle zwei Jahre stattfindenden Europameisterschaften der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter werden in diesem Jahr vom 27. bis 30. Juli im belgischen Tongeren ausgetragen. Die Besonderheit dieser über 60 Jahre alten Traditionsveranstaltung ist eine gemeinsame Mannschaftsdressur mit 6 Reitern, die der eigentlichen Vielseitigkeitsprüfung, einer Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC2*), vorgeschaltet ist.

    Teilnahmeberechtigt sind Vielseitigkeitsreiter des Jahrgang 1999 und älter, die im laufenden oder zwei vorangegangenen Jahren nicht an einem CSIO/CDIO teilgenommen und kein CCIO3* oder CCI3* beendet haben sowie noch niemals ein CCI4* oder Senioren-Championat (CH3*/CH4*) beendet haben. Als Sichtungsprüfungen zählen zunächst alle CIC2* bis Ende Mai, danach wird die Longlist berufen.

    An einer Teilnahme interessierte Reiter sind aufgerufen, sich direkt mit der Teamführung Roland Harting/ Roger Böckmann (E-Mail r.harting@isbh.de) in Verbindung zu setzen. Hb
    EM der Ländlichen Reiter 2017 in Tongeren/BEL

    Source: Presseservice Kerstan

  • Haltungswettbewerb: Unser Stall soll besser werden 2017

    Haltungswettbewerb: Unser Stall soll besser werden 2017
    Zum 24. Mal prämieren die Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und das Fachmagazin Reiter Revue International Deutschlands beste Pferdeställe. Im bundesweiten Wettbewerb „Unser Stall soll besser werden“ sind innovative Stallkonzepte gefragt, die den Bedürfnissen der Pferde nach Licht, Luft, Bewegung und Sozialkontakt gerecht werden. Auch Stallbesitzer, die nur oder erst einen Teil ihrer Ställe saniert oder umgebaut haben, können am Wettbewerb teilnehmen. Beurteilt wird dabei nur das Teilkonzept und nicht die Gesamtanlage. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai.

    Bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten suchen die Persönlichen Mitglieder und das Magazin Reiter Revue International nach tollen Haltungskonzepten, bei denen durch Umbau- und Neubaumaßnahmen den Vierbeinern eine artgerechte Haltung ermöglicht wird. Seither sind die Ansprüche an die pferdegerechte Unterbringung, Bewegungsqualität und Versorgung immens gestiegen. Der Trend in der Pferdehaltung geht zu Paddockboxen oder zur Gruppenhaltung in Bewegungsställen. „Wir sehen die ausgezeichneten Betriebe als Vorbild und Motivation für andere Ställe, ihre Pferdehaltung zu optimieren“, erklärt die PM-Ehrenvorsitzende und Schirmherrin des Wettbewerbes Ruth Klimke. Auch 2017 gehört sie gemeinsam mit hochrangigen Experten aus Veterinärmedizin und Pferdehaltung der Jury an, die nach einer Vorauswahl und Besichtigung der Finalställe tagt und die drei Siegerställe prämiert.
    Bewerben können sich Reitvereine, Pferdebetriebe und private Ställe, die mindestens seit einem Jahr einen neugebauten, modernisierten oder renovierten Stall mit mehr als zehn Pferden betreiben. Den besten drei Betrieben winken attraktive Sachpreise: ein Profi-Turnierschrank der Firma Großewinkelmann, Hallen- oder Stallbeleuchtung der Firma Norka und Einstreu der Firma German Horse Pellets. Außerdem erhält jeder der drei platzierten Stallbetreiber einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro. Die prämierten Betriebe werden im September auf den DKB-Bundeschampionaten gekürt.
    Die Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb gibt es zum Download unter www.fn-pm.de/unserstallsollbesserwerden oder bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bereich Persönliche Mitglieder, Julia Wilhelm, E-Mail jwilhelm@fn-dokr.de, Telefon 02581/6362-245.
    Haltungswettbewerb: Unser Stall soll besser werden 2017

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  • Tangstedter Pferdesteuerpläne sind frauendiskriminierend und verfassungswidrig

    Tangstedter Pferdesteuerpläne sind frauendiskriminierend und verfassungswidrig
    Professor Dr. Christian Winterhoff,

    (apl. Professor der juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen und Rechtsanwalt

    für Verfassungs- und Verwaltungsrecht in der Sozietät Graf von Westphalen in Hamburg)

    kommt in seiner „Stellungnahme zur geplanten Pferdesteuer der Gemeinde Tangstedt“

    vom 1. März 2017 zu der Erkenntnis, dass die Pferdesteuerpläne der Gemeinde Tangstedt

    gegen Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz und gegen Art. 13 Abs. 3 der Landesverfassung

    Schleswig-Holstein verstoßen.

    Prof. Winterhoff bestätigt damit die bereits zuvor von Prof. Dr. Jörn Axel Kämmerer

    von der Bucerius Law School gewonnene Einschätzung, die letzterer in einem

    mehr als 30-seitigen wissenschaftlichen Gutachten niedergelegt hat:

    „Auf Basis der Ergebnisse des Gutachtens liegt es aus unserer Sicht nahe,

    dass die betroffenen Pferdehalterinnen und -halter eine Pferdesteuer im Falle

    ihrer Einführung gerichtlich angreifen sollten.“

    Prof. Winterhoff kritisiert nicht nur die geplante Besteuerung des Breitensports. Er greift

    auch insbesondere die frauendiskriminierende Wirkung der von den Tangstedter

    Ratsherren geplanten Steuer auf und belegt deren Verfassungswidrigkeit auf Grundlage

    der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.
    Tangstedter Pferdesteuerpläne sind frauendiskriminierend und verfassungswidrig

    Source: Presseservice Kerstan

  • Springen: Weltcup-Finale mit mindestens zwei Debütanten

    Springen: Weltcup-Finale mit mindestens zwei Debütanten
    In genau vier Wochen beginnt im US-amerikanischen Omaha das Weltcup- Finale der Spring- und Dressurreiter. Die Parcoursspezialisten der West-Europaliga haben ihre Qualifikationsphase bereits beendet. Fünf Reiter aus Deutschland haben die nötigen Punkte für die Reise in die USA in der Tasche. Zudem hat Christian Heineking, Wahl-Amerikaner mit deutschem Pass, noch eine große Chance auf seine erste Finalteilnahme. Auch unter den fünf Qualifizierten sind in diesem Jahr gleich zwei, die ihr Debüt beim Hallen-Höhepunkt geben.
    Im vergangenen Jahr war der damals 22-jährige Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) der „Shootingstar“ im deutschen Springreiter-Lager, der sich in seiner ersten Weltcup-Saison für das Finale qualifizierte und dort mit seiner Stute Carella eine beachtliche Leistung zeigte. Mit Guido Klatte jun. (Lastrup) ist in diesem Jahr erneut ein Vertreter der jungen deutschen Garde beim Höhepunkt der internationalen Hallensaison dabei. Der 21-Jährige wird in Omaha seine Premiere beim Weltcup-Finale feiern, das vom 29. März bis 2. April stattfindet. Er war im Herbst und Winter erfolgreich bei Qualifikationen in den USA unterwegs. In Las Vegas und Del Mar sammelte er den Großteil seiner Punkte. Weitere Top-Platzierungen in London, Leipzig und Bordeaux sicherten die Finalteilnahme ab. Mit insgesamt 47 Punkten steht er als zweitbester Deutscher auf Platz sieben des Endklassements der Westeuropa-Liga.
    Sein Partner im Parcours ist stets der zehnjährige Fuchswallach Quinghai (von Quidam de Revel – Cordalme), der aus dem Springpferdezuchtverband Oldenburg-International stammt. Die beiden kennen sich bereits in- und auswendig. Quinghai kam als Fohlen zur Familie Klatte. 2013 gewann er mit Guido Klatte jun. das DKB-Bundeschampionat der sechsjährigen Springpferde. 2015 holten sie Gold in der Einzelwertung bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter sowie Silber mit dem Team. Kurz zuvor hatte sich Klatte mit Coolio auch den Sieg im Finale von Deutschlands U25- Springpokal gesichert.
    Neue Gesichter, zwei Routiniers und ein Wiederholungstäter
    Omaha, Hauptstadt des US-Bundesstaates Nebraska, gehörte bisher eher zu den unbekannteren Turnierstandorten unter europäischen Reitern. Einer kennt die Bedingungen dort aber inzwischen richtig gut. Christian Heineking (37), der seine Heimat Deutschland hinter sich ließ, um im texanischen Fort Worth mit seiner Frau einen Zucht- und Turnierstall zu leiten, und in Amerika erfolgreich im internationalen Springsport unterwegs ist. Bereits seit einigen Jahren startet er bei Zwei- und Drei- Sterne-Turnieren in Omaha, wo er auch schon mehrmals den Großen Preis gewann. Eine Premiere wäre für ihn aber das Weltcup-Finale. 43 Punkte hat der gebürtige Mecklenburger bereits bei Qualifikationen der Nordamerika-Liga gesammelt. Damit liegt er aktuell auf Platz fünf, rein rechnerisch ist ihm die Finalteilnahme kaum noch zu nehmen.
    Sieben Reiter aus dieser Liga qualifizieren sich für Omaha. Allein 20 Weltcup-Punkte brachte Heineking der Sieg im Großen Preis von Las Vegas im vergangenen November ein. Mit dem Oldenburger- Springpferd Caruso (von Cash and Carry – Starlight) war er im Stechen eine Hundertstelsekunde schneller als der Zweitplatzierte. Weitere Top-Ergebnisse sammelte er in Del Mar und Thermal in Kalifornien sowie im kanadischen Calgary. Eine Qualifikation der Nordamerika-Liga steht noch aus, am 12. März in Ocala/Florida. Hier geht Heineking noch einmal an den Start, um die Finalteilnahme perfekt zu machen.
    Das hat Markus Brinkmann bereits geschafft. Für den Herforder wird das Weltcup-Finale ein weiterer Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. Erst vor Kurzem wurde er in den B-Kader berufen. Mit seinem Holsteiner Wallach Pikeur Dylon (von Diamant de Semilly – Carry) machte er zuletzt in Göteborg die Qualifikation perfekt. 39 Weltcup-Punkte sammelten die beiden in dieser Saison. Sie bestritten in diesem Winter ihre erste Weltcup-Saison überhaupt und sicherten sich als erste Nachrücker einen Platz im Starterfeld von Omaha. Mehr über Markus Brinkmann ist hier nachzulesen:www.pferd- aktuell.de/29106
    Holger Wulschner (Klein Belitz) kann bereits eine Teilnahme am Weltcup-Finale zu seinen Erfolgen zählen. 1997 qualifizierte er sich als erster Reiter aus den neuen Bundesländern für den Hallen- Höhepunkt in der schwedischen Hafenstadt Göteborg. 16 Jahre später verhalf ihm vor allem der dritte Platz im belgischen Mechelen zur erneuten Qualifikation. 15 Punkte brachte diese Top-Platzierung. 42 Zähler stehen insgesamt auf Wulschners diesjährigem Weltcup-Konto. Sie alle sammelte er mit dem 13- jährigen Hannoveraner-Wallach BSC Skipper (von Stolzenberg – Lord Liberty), der aktuell das Spitzenpferd in Wulschners Stall ist. Der Start in Omaha war für den 53-Jährigen in diesem Winter ein wichtiges Ziel, für das er auf die Reise zur Frühjahrstour im sonnigen Spanien verzichtete, wo er sich in den vergangenen Jahren auf die Freiluft-Saison vorbereitete.
    Bereits drei Mal gewann Marcus Ehning (Borken) das Weltcup-Finale (2003, 2006, 2010) und gehört nicht nur deshalb zu den absoluten Routiniers im deutschen Aufgebot. Er machte die Final-Qualifikation diesmal bereits früh perfekt. Bereits zum Auftakt in Oslo belegte Ehning mit dem westfälischen Hengst Funky Fred (von For Pleasure – Pilot) Platz zwei. Ein Sieg in der Qualifikation von Madrid brachte ihm knapp die Hälfte seiner insgesamt 41 Zähler ein. Im Stechen setzte sich Ehning mit einem weiteren westfälischen Hengst, dem Sohn von Ludger Beerbaums Erfolgsstute Ratina Z, Comme il faut (von Cornet Obolensky – Ramiro) nach einer mustergültigen Runde an die Spitze des Klassements. Das Video davon avancierte im Internet zum Hit.
    Beerbaum selbst schloss die Qualifikationsphase als bester Deutscher auf Rang fünf ab. Mit seinen beiden Spitzenpferden Chiara (von Contender – Coronado) und Casello (Casall – Carolus I), beide Holsteiner, sammelte er insgesamt 56 Punkte mit Top-Platzierungen in Madrid, La Coruna, Leipzig, Zürich und Bordeaux. Der deutsche Rekord-Nationenpreisreiter, der im Sommer nach den Olympischen Spielen von Rio seine Championatskarriere beendete, gewann das Weltcup-Finale bereits 1993 mit Ratina Z und wurde zudem drei Mal Zweiter, wie zuletzt 2014 mit Chaman und Chiara.
    Im vergangenen Jahr gewann zum zweiten Mal in Folge der Schweizer Steve Guerdat das Weltcup-Finale. Der Hallen-Höhepunkt der Springreiter besteht auch in Omaha wie gewohnt aus drei Prüfungen und erstreckt sich von Donnerstag bis Sonntag. Am Samstag steht zusätzlich ein Großer Preis auf dem Programm. Für die Dressurreiter steht vom 9. bis 12. März in s’Hertogenbosch noch eine Qualifikation aus. Alle Informationen zu Omaha finden Sie hier: www.omahaworldcup2017.com jbc
    Springen: Weltcup-Finale mit mindestens zwei Debütanten

    Source: Presseservice Kerstan

  • Suppenkasper mit tadellosem Auftritt in Dortmund

    Suppenkasper mit tadellosem Auftritt in Dortmund
    Die erste Prüfung des internationalen Hallenreitturniers SIGNAL IDUNA CUP entschied die Westfälin Helen Langehanenberg aus Billerbeck mit Suppenkasper in Dortmund für sich. Die Mannschaftsweltmeisterin und der neun Jahre junge niederländische Wallach eroberten mit 75,74 Prozent die Spitze der Konkurrenz und gaben sie auch nicht wieder her. Suppenkasper stammt von Spielberg ab und gehört Langehanenbergs Lebensgefährten Dr. David Lichtenberg. Ein Pferd, dem die zierliche Reiterin eine Menge zutraut.

    Beide gewannen mit der Dressuraufgabe Intermediaire A die erste Prüfung zum DERBY Dressage Cup, der sich sowohl an junge Reiter einerseits, als auch an junge Pferde andererseits richtet. Und da sah man noch mehr „junges Gemüse“ in Dortmunds Westfalenhallen. So hatte Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) die zehn Jahre alte Trakehner Stute Dalera BB auf Platz drei hinter Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) mit Duke of Britain geritten. Fabienne Lütkemeier, WM-Teamkollegin von Helen Langehanenberg, pilotierte den zehn Jahre alten Fats Domino auf den vierten Rang.

    Dortmunds SIGNAL IDUNA CUP beginnt am Freitag ab 07:45 Uhr mit einem internationalen Springen. Zu den absoluten Hinguckern des Tages zählen der Grand Prix de Dressage im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung und am Abend der Auftakt des FEI World Cup™ Vaulting, sowie der Preis von Nordrhein-Westfalen, eine der letzten Qualifikationen zur MASTERS LEAGUE.

    Ergebnisübersicht SIGNAL IDUNA CUP
    29 DERBY Dressage Cup, für Nachwuchsreiter und Nachwuchspferde, Nat. Dressurprüfung Kl. S***, FEI Intermediaire A

    1. Helen Langehanenberg (Billerbeck), Suppenkasper, 75,74 Prozent;
    2. Frederic Wandres (Hagen a.T.W.), Duke of Britain, 71,29
    3. Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), Dalera BB, 70,74;
    4. Fabienne Lütkemeier (Paderborn), Fats Domino, 70,69;
    5. Sarah Runge (Mettmann), Dark Dynamic, 70,55
    6. Maire Carolin Beuth (Friesoythe), Hofglanz, 69,21
    Suppenkasper mit tadellosem Auftritt in Dortmund

    Source: Presseservice Kerstan

  • HLP: Katalog für Sportprüfung in München ist online

    HLP: Katalog für Sportprüfung in München ist online
    Die Sportprüfungen für gekörte Reitpferdehengste geht in die letzte Runde. Nach zwei Terminen in Münster-Handorf und der Prüfung in Verden (3. bis 4. März) ist München-Riem nun die letzte Station dieses Teils der Hengstleistungsprüfung in diesem Jahr. 43 vier- bzw. fünfjährige, sowohl spring- als auch dressurbetonte Hengste stellen sich dort vom 10. bis 12. März dem Urteil der Bewertungskommission, bestehend aus zwei Richtern, einem Disziplinexperten und einem Fremdreiter. Der Katalog der Teilnehmer ist unter www.hengstleistungspruefung.de (Laufende Prüfungen) einsehbar.
    HLP: Katalog für Sportprüfung in München ist online

    Source: Presseservice Kerstan

  • Warschau: Harm Lahde Zweiter im Großen Preis

    Warschau: Harm Lahde Zweiter im Großen Preis
    Nach seinem Sieg im Großen Preis von Neustadt/Dosse im Januar dieses Jahres gelang Harm Lahde (Sassenholz) nun in Polen ein weiterer Erfolg: Der 29-Jährige ritt mit seinem Schimmelwallach Larry im Weltcup-Springen der Zentraleuropa-Liga Nord auf den zweiten Platz.

    Für Harm Lahde, 29-jähriger Bereiter des Gestüts Eichenhain vor den Toren Verdens, läuft es derzeit prächtig: Sieg in Neustadt/Dosse, Platz 5 im Großen Preis von Drachten (Niederlande) und nun der zweite Platz im Weltcup-Springen, dem Großen Preis, beim Dreisterne-CSI in Warschau. Sein Partner Larry, ein elfjähriger Schimmelwallach ohne offizielle Zuchtverbands- und Abstammungsangaben, meisterte den Umlauf des Großen Preises fehlerfrei. Dies gelang nur noch einem weiteren Reiter, dem Polen Marek Lewicki mit dem niederländischen Wallach Abigej. So musste ein Mini-Stechen der beiden Reiter die Entscheidung bringen. Letztlich war Lewicki gut eine Sekunde schneller, für Lahde bedeutete dies Platz zwei vor dem Polen Jaroslav Skrzyczynski, dem bekanntesten Springreiter seines Landes. Er hatte mit der erst achtjährigen Chacco-Blue-Tochter Chacclana aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Lewitz mit einem Zeitfehler im Umlauf das Stechen verfehlt.

    Für Harm Lahdes deutsche Kollegen endete der Große Preis ohne Platzierung. Zweitbester Deutscher war Michael Kölz (Leisnig), der mit dem Moritzburger Landbeschäler FST Dipylon, Deutsches Sportpferd v. Dinglinger, nach zwei Abwürfen Rang 16 belegte. hen
    Warschau: Harm Lahde Zweiter im Großen Preis

    Source: Presseservice Kerstan

  • 10. Jubiläum der Longines Global Champions Tour beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby

    10. Jubiläum der Longines Global Champions Tour beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby
    Sie ist die höchstdotierte Springsportserie der Welt, die Longines Global Champions Tour. 2017 macht die prestigeträchtige Serie auf Fünf-Sterne-Niveau zum 10. Mal in Hamburg-Klein Flottbek Station und lockt die Weltelite im Springsattel in die Hansestadt. Mit dabei ist auch in diesem Jahr wieder die Global Champions League.Hamburg – Fünf Sterne, 15 Stationen in zwölf Ländern auf drei Kontinenten und eine Gesamtdotierung von 22 Millionen Euro – das ist die Longines Global Champions Tour und die Global Champions League. Auch vom 24. bis 28. Mai 2017 wird die hochwertige Serie zum sportlichen Programm des von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring- und Dressur-Derby gehören, und das im Falle der Longines Global Champions Tour (LGCT) inzwischen zum zehnten Mal. Als fünfte Station der LGCT 2017 tritt der legendäre Derby-Park nach solch illustren Austragungsorten wie Mexico City, Miami Beach, Shanghai und Madrid glanzvoll in Erscheinung. Im vergangenen Jahr hatte Ludger Beerbaum den Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg gewonnen, und war selbst ein bisschen überrascht von seinem Sportpartner Casello, den er zu diesem Zeitpunkt erst kurz unter dem Sattel hatte. Dem mit 99.000 Euro belohnten Sieg in der LGCT-Etappe von Hamburg folgte für das Paar die Nominierung zur Olympia-Mannschaft und die Team-Bronzemedaille in Rio de Janeiro. Selbstverständlich kehrt auch die Global Champions League (GCL) nach ihrer Premiere 2016 nach Klein Flottbek zurück. Das Reglement wurde etwas überarbeitet und inzwischen ist die Team-Serie auch vom Weltreiterverband (FEI) anerkannt. In der GCL bilden sich Teams, die aus unterschiedlichen Nationen zusammenfinden. Diese bestehen aus fünf Mitgliedern, von denen jeweils zwei bei den Wertungsturnieren der GCL antreten. Neu ist, dass die Wertung 2017 in zwei Springen entschieden wird. Außerdem sind die Prüfungen auch für Einzelreiter geöffnet, die so – und das ist auch neu – Punkte für die Weltrangliste sammeln können. Das zweite Springen bringt dann nicht nur die Entscheidung über den Topscore der Etappe für das Team, sondern fungiert gleichzeitig als Qualifikation für den Fünf-Sterne-Grand Prix, der als Wertungsspringen für die LGCT steht. Die Motivation der Reiter ist also groß und somit steigt die Spannung für die Zuschauer!Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen. Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).
    10. Jubiläum der Longines Global Champions Tour beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby

    Source: Presseservice Kerstan

  • Meteor-Preis für Breido Graf zu Rantzau

    Meteor-Preis für Breido Graf zu Rantzau
    Seit mittlerweile zehn Jahren verleihen die Holsteiner Masters in Schleswig-Holstein den Meteor-Preis für außergewöhnliche Verdienste und Leistungen von Menschen, die sich besonders für Sport und Zucht einsetzen. 2017 wird Breido Graf zu Rantzau, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), mit der renommierten Auszeichnung geehrt.

    „Breido Graf zu Rantzau hat ganz viel für den Pferdesport und die Pferdezucht in Schleswig-Holstein und in der gesamten Republik geschaffen. Er hat als Vorsitzender des Holsteiner Verbandes Akzente gesetzt und engagiert sich als FN-Präsident besonders für den Sport und gutes Reiten“, begründete Peter G. Rathmann, Initiator des Preises, die Entscheidung, den vielseitig engagierten Pferdemann aus Breitenburg auszuzeichnen. Holsteiner Masters Geschäftsführerin Claudia Fuhs fügt hinzu: „Breido Graf zu Rantzau ist eine anerkannte Persönlichkeit und hat sich mit seiner fairen Art im Reitsport weit über Deutschlands Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Er steht für Tradition und Moderne und stellt für uns einen idealen Preisträger dar.“

    Der FN-Präsident ist seit seiner frühesten Kindheit der Pferdezucht und dem Pferdesport verbunden. Der diplomierte Betriebswirt der Land- und Forstwirtschaft lebt auf Schloss Breitenburg und betreibt unter anderem eine erfolgreiche Holsteiner Pferdezucht. Außerdem hat Weltklasse-Reiter Rolf-Göran Bengtsson aus Schweden mit seinem Turnierstall dort seine sportliche Heimat in Deutschland gefunden. Breido Graf zu Rantzau gewann 1967 als Junior, was heute der Altersklasse der Jungen Reiter entspricht, mit Weintraube bei den Europameisterschaften im Springen Gold im Einzel und Bronze in der Mannschaftswertung, später belegte er unter anderem im Hamburger Spring-Derby einen fünften Platz und vertrat Deutschland bei Nationenpreisen. Von 1986 bis 2007 war er Vorsitzender des Holsteiner Verbandes, von 1999 bis 2005 Vizepräsident und Vertreter der deutschen Zuchtverbände in der World Breeding Federation for Sport Horses (WBFSH). Seit 1997 ist der engagierte Ehrenamtler Mitglied des FN-Präsidiums und steht seit mehr als zwölf Jahren der Deutschen Reiterlichen Vereinigung als Präsident vor. Auch außerhalb Deutschlands setzt sich der Ehrenvorsitzende des Holsteiner Verbandes für sauberen und pferdegerechten Reitsport ein: So war Breido Graf zu Rantzau 2005 und 2006 Mitglied der FEI-Task Force, die nach den Doping- und Medikationsfällen der Olympischen Spiele von Athen das Regelwerk des Weltverbandes grundlegend überarbeitete.

    Der Meteor-Preis wird am Mittwoch, den 26. April, im Schloss Bredeneek in Lehmkuhlen an Breido Graf zu Rantzau durch den schleswig-holsteinischen Innenminister Stefan Studt verliehen. Die Veranstaltung wird von den Holsteiner Masters organisiert und begleitet und zählt zu den bedeutenden gesellschaftlichen Anlässen im Pferdeland Schleswig-Holstein.

    Über den Meteor Preis
    Der Meteor Preis der Pferdesport-Fördergemeinschaft Holsteiner Masters gehört zu den prestigeträchtigen Auszeichnungen für „Pferdeleute“ seit der ersten Verleihung im Jahr 2008. Die von Professor Hans Kock kurz vor seinem Tod begonnene Skulptur des einst legendären Springpferdes Meteor wird jährlich vergeben. Zu den Preisträgern zählen Hans-Heinrich Isenbart, früher ARD-Sportkoordinator, der ehemalige FN-Präsident Dieter Graf Landsberg-Velen, der einstige Bundestrainer Herbert Meyer, Springreiter Peter Luther, Sponsorin Catharina Cramer, Pferdesportmäzenin Madeleine Winter-Schulze, der 2014 verstorbene Vielseitigkeitsreiter Herbert Blöcker, Züchter und Reiter Hans-Helmut Sievers und Persönlichkeiten wie der Landestrainer im Ruhestand, Detlef Peper, sowie der ehemalige Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, Dieter Stut.

    Details über den Meteor-Preis und die Holsteiner Masters finden Sie unter www.holsteiner-masters.de Holsteiner Masters
    Meteor-Preis für Breido Graf zu Rantzau

    Source: Presseservice Kerstan

  • EM in Göteborg auch Saisonhöhepunkt für Para-Dressurreiter

    EM in Göteborg auch Saisonhöhepunkt für Para-Dressurreiter
    Für die deutschen Para-Dressurreiter steht das Jahr 2017 im Zeichen der Europameisterschaften. Ab 21. August machen sie den Auftakt bei der Multi-EM im schwedischen Göteborg, wo bis zum 27. August auch die Dressur- und Springreiter sowie den Vierspännerfahrer um Titel und Medaillen kämpfen. Neu in diesem Jahr: Seit Januar gelten die neu benannten Behinderten-„Grades“ und neue Dressuraufgaben.

    Im Para-Sport werden die Athleten je nach dem Schweregrad ihrer Behinderung in verschiedene Klassen eingeteilt, die sogenannten Grades. Bisher gab es offiziell vier Grades, wobei Grade I für die Menschen mit der stärksten Beeinträchtigung, nochmals in Ia und Ib unterteilt war. Seit 2017 gibt es nun fünf Grades: aus Ia und Ib wird I und II, die bisherigen Grades II bis IV werden zu III bis V.

    Der Sichtungsweg nach Göteborg hält für die deutschen Para-Dressurreiter auch 2017 drei Meilensteine bereit: das Nationenpreisturnier CPEDIO in Mannheim (5. bis 9. Mai), die Deutsche Meisterschaft auf Gestüt Bonhomme in Werder/Havel (15. bis 18. Juni) und das internationale Turnier CPEDI3* im saarländischen Überherrn (7. bis 9. Juli). Im Anschluss daran, wird die Shortlist bekannt gegeben und die fünf EM-Kandidaten inklusive des ersten Reservereiters treffen sich ab 17. August zum Vorbereitungslehrgang in Luhmühlen.

    Den Auftakt zum EM-Jahr 2017 machte Mitte Februar ein Kaderlehrgang in Warendorf, zu dem die Spitzenreiter teilweise mit neuen Pferden anreisten und bei dem erstmals auch die neuen Aufgaben vorgestellt und geritten wurden. „Die Aufgaben sind sehr viel technischer geworden und sind insgesamt schwerer zu reiten. In Grade V wird zum Beispiel die Folge ‚Galopp – auf der Mittellinie halten – Rückwärtsrichten- daraus versammelter Trab – vor den Richtern halten“ verlangt, wie beim Nürnberger Burgpokal“, schildert Equipechefin Britta Bando ihre ersten Eindrücke. „Insgesamt wird mehr Wert auf Durchlässigkeit gelegt, viele Übergänge, viele Volten und Wendungen, bei denen besonders auf Stellung und Biegung geachtet wird.“ Eine Konsequenz daraus: „Alle Küren müssen umgestellt werden, es gibt neue Pflichtlektionen, es müssen neue Wege ausgedacht werden, die Musik muss neu geschnitten werden, viel Aufwand und viele neue Kosten!“, so Bando.

    Noch vor dem ersten Sichtungstermin in Mannheim reisen drei der deutschen Mannschaftssilbermedaillengewinner der Paralympics in Rio nach Doha in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dort findet vom 2. bis 4. März ein CPEDI3* statt. An den Start gehen Alina Rosenberg (Konstanz, Grade II) mit Nea´s Daboun, Elke Philipp (Treuchtlingen; Grade I) mit ihrem Nachwuchspferd Fürst Sinclair sowie der Kür-Bronzemedaillegewinner Steffen Zeibig (Arnsdorf, Grade III) mit Feel Good. Hb
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    EM in Göteborg auch Saisonhöhepunkt für Para-Dressurreiter

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  • IDEE Deutsches Derby in Hamburg – 80 Pferde in der Liste

    IDEE Deutsches Derby in Hamburg – 80 Pferde in der Liste
    Das IDEE 148. Deutsche Derby wird in Hamburg auf der legendären Rennbahn in Horn am 2. Juli gelaufen. Und für das bedeutendste Ereignis im deutschen Galoppsport sind nach dem 5. Streichungstermin noch 80 Pferde in der Liste. Maximal 20 Kandidaten dürfen am 2. Juli in Hamburg im das mit 650.000 Euro dotierten Rennen laufen.

    Vom 30. Juni bis zum 5. Juli findet das Derby-Meeting auf Hamburgs berühmter Rennbahn in Horn statt und verwandelt das Gelände in den wichtigsten Treffpunkt für Turf-Fans. Allein 13 Pferde hat Erfolgstrainer Andreas Wöhler (Gütersloh) für das IDEE 148. Deutsche Derby benannt, elf Pferde kommen aus dem Stall von Markus Klug und 12 Kandidaten hat der Erfolgstrainer Peter Schiergen für die 148. Auflage des bedeutendsten Galopp-Rennens in Deutschland gemeldet.

    Tickets für Hamburgs spannendste Rennwoche gibt es hier

    Hamburger Renn-Club

    Angela Rohloff

    Telefon: 0049 40 651 82 81

    Email: Klick! a.rohloff(at)galopp-hamburg.de
    IDEE Deutsches Derby in Hamburg – 80 Pferde in der Liste

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  • 18. März Frühjahrsauktion in Elmshorn

    18. März
    Frühjahrsauktion in Elmshorn
    Die Turniersaison 2017 steht bevor. Die Holsteiner Frühjahrsauktion am 18. März in Elmhorn ist ein gute Gelegenheit, ein passendes Pferd zu finden.
    Um den Züchtern einen weiteren Absatzmarkt zu bieten, stehen in diesem Jahr erstmalig auch elf noch nicht gerittene Dreijährige im Auktionslot. „Bisher gab es bei uns nur die Möglichkeit, über unsere Fohlenauktionen oder die Reitpferdeauktionen zu vermarkten“, erklärt Auktionsleiter Dr. Jörgen Köhlbrandt, „hinzu kommt, dass für viele Züchter der lange Ausbildungsweg aus Kosten- und Zeitgründen nur schwer realisierbar ist“. Die elf zum Verkauf stehenden Dreijährigen haben die Auswahlkommission nicht nur mit ihren Pedigrees, sondern auch mit ihrem sehr guten, wenn nicht außergewöhnlichen Freispringen überzeugen können. Das ist bei Vätern wie z. B. Casalito, Cascadello I, Clinton I, Crunch, Mylord Carthago oder Tornesch auch nicht verwunderlich. Auch die Kunden, die auf der Suche nach interessanten Stuten sind, um sofort oder später einmal erfolgreich am Zuchtgeschehen teilzunehmen, werden in Elmshorn die passende Mutterstute in spé finden.
    30 vierjährige und ältere, gut gerittene Stuten und Wallache haben, nachdem sie den veterinärmedizinischen Check anstandslos überstanden haben, Aufnahme in den diesjährigen Auktionskatalog gefunden. Der ambitionierte Amateur sollte in Elmshorn ebenso fündig werden wie der anspruchsvolle Profi. Viele der fünfjährigen und älteren Auktionskandidaten können bereits Turniererfolge aufweisen. Zwei Siebenjährige haben bereits M-Erfolge erzielen können und warten auf ihren Einsatz in der (internationalen) Youngster-Tour. Für diejenigen, die Spaß an der Arbeit mit jungen Pferden haben, wird es sich bestimmt lohnen, die noch „ungeprüften“, gut springenden Vierjährigen weiter auszubilden.
    Es sind viele Pferde, die ihren Weg vom Auktionsring in Elmshorn zum (inter)nationalen Sport erfolgreich gegangen sind. Da ist z. B. C-Jay v. Carthago-Contender aus der Zucht von Hobe Bernhard, Kollmar. Der 2009 geborene Schimmel, verkauft über die Auktion 2014, steht seit dem vergangenen Jahr im Stall von Johannes Ehning und gewann u. a. die Finals der Youngster-Tour in Donaueschingen und Frankfurt. Im gleichen Jahr war die jetzt achtjährige Classic Edition v. Cancara-Casall aus der Zucht von Hark Martensen, Oldsum/Föhr, Spitzenpferd der Auktion. Unter dem Belgier Koenraad Bauters konnte sie sich ebenfalls auf internationalen Turnieren hervorragend in Szene setzten. Ein Jahr später erschien der Cayado-Salient xx-Sohn Mac Uwe (Jan-Peter Götze, Arkebek) – damals hieß er noch Cajetano im Auktionsring. Unter Kendra-Claricia Brinkop sprang Mac Uwe im vergangenen Jahr in beeindruckender Manier in Warendorf zum Vize-Bundeschampion der sechsjährigen Springpferde. Und last but not least ist da noch der Legolas-Cero-Sohn Lord Lucio (Ahsbahs, GbR, Bokel). Er wurde im vergangenen Jahr von Laura Kraut ersteigert, die mit Lord Lucios Mutter, Zeremonie, weltweit erfolgreich ist und Reservistin des amerikanischen Teams für die Olympischen Spiele war. Unter Julie Welles war Lord Lucio bereits in Youngster-Prüfungen in Oliva (Spanien), Valkenswaart (Niederlande) und Bonheiden (Belgien) mit viel Erfolg unterwegs.
    Das offizielle Training findet bis zum 16. März von 9.00 bis 12.00 Uhr statt. Dann können die Pferde auch ausprobiert werden. Am Sonntag, den 12. März , werden zunächst die Dreijährigen ab 11.00 Uhr im Rahmen eines Brunches im Freispringen präsentiert, anschließend zeigen sich die älteren Pferde unter dem Sattel und können von Interessenten getestet werden.
    Der Auktionstag am Samstag, 18. März, wird um 14.00 Uhr mit der Präsentation der Dreijährigen eingeläutet, anschließend zeigen sich die älteren Kandidaten ein letztes Mal unter dem Sattel bevor um 19.00 Uhr die Auktion beginnt.
    18. März
    Frühjahrsauktion in Elmshorn

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  • Pferdehaltung im Frühling: PETA-Expertin gibt Tipps für eine tiergerechte Weidesaison

    Pferdehaltung im Frühling: PETA-Expertin gibt Tipps für eine tiergerechte Weidesaison
    Raus ins Grüne: Der Frühling naht und viele Pferde genießen nach einem langen Winter ohne Gras die saftigen Halme auf der Weide. Um die Umstellung auf frisches Futter und die wärmere Jahreszeit gut vorzubereiten, müssen Pferdehalter nun einiges beachten: Wie weidet man optimal an? Wie kann der Fellwechsel unterstützt werden und welche Vorsorge für die schönsten Monate des Jahres sollten Tierhalter treffen? PETA-Pferde-Expertin Silke Berenthal hat wichtige Tipps zusammengestellt.

    „Optimale Pferdehaltung beinhaltet viel Weidegang und intensiven Kontakt mit Artgenossen“, so Silke Berenthal. „Doch es gilt Vorkehrungen zu treffen, damit die Pferde gesund bleiben und den Frühling im Freien in vollen Zügen genießen können.“

    Das wichtigste Pferdewissen für die Frühlingssaison auf einen Blick:

    Anweiden:
    · Zu viel frisches Gras kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und Koliken verursachen. Pferde müssen daher langsam an frisches Futter gewöhnt werden. Begonnen werden sollte mit nur einigen Minuten am Tag auf der Koppel. Dann kann die Zeitspanne anhand eines detaillierten Anweideplans nach und nach verlängert werden.

    Stoffwechselerkrankungen:
    · Frisches Gras enthält viel Fruktan, das im Übermaß zu Verfettung und in der Folge zu Stoffwechselerkrankungen wie „Rehe“ führen kann. Der Pferdeorganismus muss daher langsam an volles Gras gewöhnt werden. Empfindliche Tiere mit bereits vorhandenen Störungen im Stoffwechsel sollten generell nicht rund um die Uhr auf Gras stehen. Optimal ist eine Kombination aus Weide und großem Paddock mit Heu im Wechsel. Unterstützend können Pferdehalter zum Beispiel über einige Wochen täglich etwas getrocknete Brennnesselblätter mit ins Futter geben.
    · Pferde nehmen mit dem Futter häufig auch Sand auf, der sich zum Teil im Darm ansammelt. Damit er wieder ausgeschieden wird und um einer Sand-Kolik vorzubeugen, ist eine regelmäßige Flohsamen-Kur empfehlenswert. Die Samenschalen der indischen Pflanze Plantago ovata sind im Fachhandel oder über das Internet erhältlich. Menge und Dauer sollten mit dem Tierarzt besprochen werden.

    Sommerekzem:
    · Viele Pferde leiden im Sommer unter starkem Juckreiz, der durch die häufig vorkommenden Kriebelmücken ausgelöst wird. Starkes Scheuern an Schweif, Mähne und Bauch weist darauf hin, dass das Ekzem bereits ausgebrochen ist. Sensible Tiere sollten daher frühzeitig mit Fliegen- oder Ekzemdecken geschützt werden.

    Unterstände:
    · Die Weide muss über Unterstellmöglichkeiten und Schattenplätze verfügen. So werden Pferde vor Witterungsbedingungen geschützt und können sich bei Neigung zu Sommerekzemen Linderung verschaffen.

    Fellwechsel:
    · Der Fellwechsel im Frühjahr und im Herbst kann für Pferde sehr anstrengend sein. Intensives Bürsten und Striegeln hilft, die abgestorbenen, juckenden Haare zu entfernen und stärkt zudem die Bindung zwischen Mensch und Tier.
    · Leinöl, Leinflocken oder auch eine Zusammenstellung von Schüßlersalzen unter die Nahrung gemischt regen den Stoffwechsel an und unterstützen ein gesundes Haarkleid.
    · Ältere und chronisch kranke Tiere haben häufig größere Probleme beim Fellwechsel und verlieren an Gewicht. Das Zufüttern von größeren Nahrungsmengen und Mineralfutter sollte mit dem Tierarzt besprochen werden.

    Hygiene / Wurmkur:
    · Studien haben gezeigt, dass Pferde mit einer guten Weidehygiene und der selektiven Entwurmung besser vor Parasitenbefall geschützt werden als mit einer konventionellen Wurmkur in bestimmten Zeitabständen. Bei dieser Form der Vorsorge wird der Kot der Vierbeiner regelmäßig untersucht und nur dann ein Medikament gegen Würmer gegeben, wenn eine bestimmte Menge an Darm-Parasiten vorgefunden wird. Tierärzte und Parasitologen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München raten außerdem zur selektiven Entwurmung, um einer Resistenzbildung von Parasiten vorzubeugen.
    Pferdehaltung im Frühling: PETA-Expertin gibt Tipps für eine tiergerechte Weidesaison

    Source: Presseservice Kerstan