Kategorie: unsichtbar

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  • Nathalie zu Sayn-Wittgenstein wird Schleswig-Holsteinerin

    Nathalie zu Sayn-Wittgenstein wird Schleswig-Holsteinerin
    Mit dänischen Reiterinnen und Reitern hat man in Schleswig-Holstein die besten Erfahrungen gemacht. Die pferdesportversierten Nachbarn sind im Land zwischen den Meeren beliebt und angesehen und nun kommt noch eine hinzu: Nathalie zu Sayn-Wittgenstein zieht um – von Bad Berleburg in den Norden. Ehemann Alexander Johannsmann und die beiden Kinder kommen mit, denn die Ehefrau und Mutter hat eine neue Aufgabe, die sehr „honourable“ ist, allerdings in der Regel auch nicht einfach – die Nichte der dänischen Königin ist die neue Nationaltrainerin Dressur im hohen Norden.

    Nathalie zu Sayn-Wittgenstein ist eine klug gewählte Personalie. Seit vielen Jahren international erfolgreich, 2008 Teil des dänischen Teams, das Olympiabronze gewann, 2011 Zweite im Weltcup, Dänische Meisterin war sie auch schon. Und – sie ist unabhängig. Die Dressurreiterin, die in Bad Berleburg aufgewachsen ist, lebt nicht vom Pferdehandel, hat wie ihre Mutter Sinn und Interesse für die Pferdezucht und vor einiger Zeit bereits eine Pflege- und Fashionserie aufgelegt, die ihren Namen „Nathalie“ trägt. Ehemann Alexander Johannsmann kümmert sich u.a. um die Produktreihe. Man könnte es auch so sagen – die Prinzessin ist pragmatisch.

    Dem dänischen Verband ist nach dem Rückzug von Rudolf Zeilinger nach 19 Jahren im Amt mit der Verpflichtung Nathalie zu Sayn-Wittgensteins ein Glücksgriff gelungen. Der Werdegang im Dressursattel wurde durch Kyra Kyrklund und Klaus Balkenhol geprägt, sie hat reichlich Erfahrung auf internationalem Parkett und genießt auch als Mensch und Persönlichkeit großes Ansehen. Die Nähe zum Königshaus, u.a. ist eine Tante der Prinzessin Griechenlands Ex-Königin, ist eher Vor- als Nachteil. Als erste Maßnahme verkündete die frisch gebackene Nationaltrainerin „Hausbesuche“. Sie freue sich auf die Aufgabe „und darauf meine Fähigkeiten als Trainerin weiter zu entwickeln“, ließ Nathalie zu Sayn-Wittgenstein wissen. Von Schleswig-Holstein aus ist sie schnell und unkompliziert in Dänemark – so das die Bauarbeiten auf der A7 zulassen – und kann ihre Kaderreiter gut erreichen. Zudem arbeitet die Dänin bereits seit längerer Zeit mit dem Pferdewirtschaftsmeister und Landestrainer Hamburg, Rainer Schwiebert, in Kattendorf auf dem Helenenhof zusammen. Er schaut und coacht, kennt ihre Pferde, sie vertraut seiner Erfahrung, Geduld und der Fähigkeit, Pferde so zu nehmen wie sie sind und den richtigen Schlüssel zur Zusammenarbeit zu finden.

    Gleichzeitig verdeutlicht die Verpflichtung Sayn-Wittgensteins auch, dass der Einfluss von Andreas Helgstrand im dänischen Dressursport deutlich geringer ist, als noch vor einigen Jahren. Helgstrand, dessen Vater Ulf auch Präsident der dänischen Föderation ist, fiel zuletzt mehr mit Negativ-Schlagzeilen auf und das hat dem Ansehen des Dressursports geschadet. Die Zurückhaltung des in die Schlagzeilen geratenen Reiters in den vergangenen Monaten ist unübersehbar.

    Von Nathalie zu Sayn-Wittgenstein war dazu nie ein Wort zu hören oder zu lesen, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Aber die Championatsreiterin kennt das Geschäft, sieht wie sich der Sport entwickelt und in welche Richtung der Trend geht. Will sie erfolgreich mit Mannschaften bei Championaten sein, dann wird sie genau das in ihre künftige Arbeit einfließen lassen. Denn an Ehrgeiz mangelt es der Tochter von Prinzessin Benedikte von Dänemark definitiv nicht. Martina Brüske
    Nathalie zu Sayn-Wittgenstein wird Schleswig-Holsteinerin

    Source: Presseservice Kerstan

  • Berlin trifft Turnier – Longines Global Champions Tour in der Hauptstadt

    Berlin trifft Turnier – Longines Global Champions Tour in der Hauptstadt
    Nun ist es also offiziell: Berlin wird Station der Longines Global Champions Tour. Vom 28. – 30. Juli ist die deutsche Hauptstadt Standort einer weiteren deutschen Etappe der höchstdotierten Springsportserie neben Hamburg. Während man in der Hansestadt ganz genau weiß, wo das Deutsche Spring- und Dressur-Derby nebst Global Champions Tour stattfindet, ist das in Berlin noch nicht klar. GCT-Macher Jan Tops versteht sein Handwerk allerdings – es ist zu erwarten, dass es ein eher spektakulärer Standort mitten in der Hauptstadt wird und nicht gerade das Olympias-Reiterstadion, das deutlich in die Jahre gekommen ist. GCT-like werden Hospitality, excellente Reiter und Pferde und Kontakte in Berlin im Mittelpunkt stehen. Tops ist ein rühriger und ausgezeichneter Netzwerker.
    Berlin trifft Turnier – Longines Global Champions Tour in der Hauptstadt

    Source: Presseservice Kerstan

  • Champions, Helden, Shooting-Stars – Die 20. PARTNER PFERD lockt sie alle!

    Champions, Helden, Shooting-Stars – Die 20. PARTNER PFERD lockt sie alle!
    Zur 20. PARTNER PFERD, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen vom 19. – 22. Januar 2017 hat inzwischen über ein Dutzend Springreiter der Top-20 der Welt ihre Startzusage gegeben, darunter auch die nagelneue Nummer eins im Longines Ranking: Daniel Deußer. In der Leipziger Messe heißt es somit ein Mal mehr: Herzlich willkommen Weltcup-Sieger, Olympia-Medaillenträger, Welt- und Europameister. Wer die Weltspitze in drei Pferdesportdisziplinen – nämlich im Springreiten, Gespannfahren und Voltigieren – erleben will, für den ist die PARTNER PFERD ein Muss!

    Dass die PARTNER PFERD eine herausragende Stellung in der Sportlandschaft in Deutschland hat und zudem strahlende Anziehungskraft weit über die Region und Landesgrenzen hinaus, zeigen die stetig steigenden Publikumszahlen, inzwischen waren sage und schreibe 993.100 Besucher bei der PARTNER PFERD. Kein Wunder, denn zu dem internationalen Fünf-Sterne-Event mit Weltcup-Qualifikationen in den drei Pferdesportdisziplinen Springreiten, Gespannfahren und Voltigieren kommen eben die weltbesten ihres Fachs. Alle unter einem Dach – das gibt’s nur in der Leipziger Messe.

    Allein in den Springprüfungen der 20. PARTNER PFERD werden über ein Dutzend der Top-20 der Welt an den Start gehen, darunter die beiden deutschen Spitzenreiter, die sich ganz vorne im Ranking angesiedelt haben. Die Nummer eins der Weltrangliste ist aktuell Daniel Deußer (Mechelen), der den bislang führenden Christian Ahlmann (Marl) auf Platz zwei verdrängt hat. Die beiden zählten zum Team, das bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Bronze gewonnen hat. Der gebürtige Wiesbadener Deußer und Ahlmann brauchen aber noch dringend ein paar Punkte für das Finale im Longines FEI World Cup, die im Sparkassen-Cup – Großer Preis von Leipzig vergeben werden. Sie werden also ihre besten Pferde in der Messehalle satteln. „Ich werde nach Leipzig auch noch in Zürich und Bordeaux starten“, lautet der Plan von Deußer, denn „meine aktuellen 28 Punkte reichen leider noch nicht fürs Weltcup-Finale, also wäre es schön, wenn ich hier noch ein, zwei Platzierungen mitnehmen könnte. Das würde den Druck etwas rausnehmen.“

    Ebenfalls in Leipzig dabei sind auch ihre beiden Team-Kollegen der Olympiamannschaft von Rio de Janeiro Marcus Ehning (Borken) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck). Während es für Ludger Beerbaum der letzte Auftritt im A-Kader war, musste Ehning kurz vor dem Start verletzungsbedingt verzichten. In Leipzig wollen die beiden aber Weltcup-Punkte sammeln und sich einen Anteil der 600.000-Euro-Dotierung sichern.

    Der Weltranglistenfünfte, der Franzose Simon Delestre, kommt ebenfalls und bringt seine mit Olympiagold dekorierten Landsleute mit: Roger-Yves Bost, Kevin Staut und Pénélope Leprevost bildeten drei Viertel der Equipe, die in Rio de Janeiro Team-Gold gewann und sie kommen alle nach Leipzig. Kevin Staut führt übrigens das Ranking im Longines FEI World Cup Jumping an.

    Eine bunte Mischung an Nationalitäten füllen den Reigen aus den Top-20 auf: Der zweifache Gewinner der Longines Global Champions Tour Scott Brash (GBR), der zweitplatzierte im letzten Weltcup-Finale Harrie Smolders (NED), Australiens Spitzenexport im Springsattel Edwina Tops-Alexander, der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2008 und Europameister 2011 Rolf-Göran Bengtsson (SWE) und der irische Wunderknabe Bertram Allen.

    Aber auch abseits der Weltranglistenspitze geht es hochklassig weiter. Holger Wulschner (Groß Viegeln) hat mit einem dritten Platz in der Weltcup-Qualifikation von Mechelen (BEL) mächtig gepunktet, nebenbei noch den Großen Preis dort gewonnen und fährt nun mit Rückenwind nach Leipzig. Genauso motiviert ist der dreifache Derby-Sieger André Thieme, (Plau am See) der in Leipzig erst in den Weltcup einsteigt. Hier wird es ein Wiedersehen von Thieme mit seinem einstigen Erfolgspferd Contanga geben, bei der PARTNER PFERD wird nämlich die griechische Milliardenerbin Athina Onassis mit der Stute antreten.

    Die Sieger im Sparkassen-Cup – Großer Preis von Leipzig der Jahre 2015 und 2016 Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) und der erst 22-jährige Niklas Krieg (Villingen) haben ebenso genannt wie der amtierende Deutsche Meister Andreas Kreuzer (Herford). Zum neuen Shooting-Star im Bereiterteam des Stalls Beerbaum macht der 26-jährige gebürtige Warendorfer Christian Kukuk immer mehr von sich Reden, in Leipzig tritt er direkt gegen den „Chef“ an. Er wäre nicht der Erste, der bei Ludger Beerbaum in Riesenbeck eine internationale Karriere startet, wie zum Beispiel der Leipziger Stammgast Marco Kutscher (Bad Essen), Doppeleuropameister von 2005. Der Vize-Europameister von 2015, Gregory Whatelet (BEL) und Team-Europameister im selben Jahr, Maikel van de Vleuten (NED) sind auch dabei. Mit Johan Sebastian Gulliksen (NOR) tritt ein Generationswechsel an, der Name Gulliksen war bisher durch Johan Sebastians Vater Geir vertreten. Auch der 24-jährige Martin Fuchs (SUI) ist längst erfolgreich in die Fußstapfen seines Vaters, dem einstigen Weltklassereiter Markus Fuchs, getreten. Die Schweizer Föderation schickt noch einen weiteren seiner Spitzenreiter zum Fünf-Sterne-Event nach Leipzig, nämlich Pius Schwizer.

    Von Australien bis Schweden, von den Bermudas bis aus der Schweiz führen somit die Wege aus rund 20 Nationen in die Sachsenmetropole zur PARTNER PFERD.

    Tickets für die Jubiläumsveranstaltung
    Tickets für alle vier Veranstaltungstage können online unter www.partner-pferd.de/ticket, unter der Vorverkaufsnummer (0341) 14 14 14 oder an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

    Infos zu den Tickets und Bestellung erfolgt über www.partner-pferd.de
    Champions, Helden, Shooting-Stars – Die 20. PARTNER PFERD lockt sie alle!

    Source: Presseservice Kerstan

  • Sensationelle Hauptstädte – darunter Berlin – nehmen an der Meisterschaft 2017 teil

    Sensationelle Hauptstädte – darunter Berlin – nehmen an der Meisterschaft 2017 teil
    Die Top-Athleten des Sports werden bei der Longines Global Champions Tour 2017 bei 15 Etappen in zwölf Ländern auf drei Kontinenten wieder um Championatsehren und um das höchste Preisgeld im Springsport kämpfen und eine immer stärker anwachsende Zahl von Fans, Fernseh- und Internetzuschauern weltweit begeistern. Berlin ist als Austragungsort erstmals dabei! Auch hier geht es inmitten des Zentrums vom 28. bis 30 Juli um Einzel- und Teamwettbewerbe bei der Longines Global Champions Tour und der Global Champions League.

    Eurosport überträgt erneut die Großen Preise der Longines Global Champions Tour und der internationale Nachrichtenkanal CNN wird Neuigkeiten und Reportagen von allen Events des Jahres 2017 liefern.

    Die dramatischen Momente und die Intensität des Springsports werden über die eigenen Live-Streamingdienste (GCT TV und GCL TV) mit Expertenanalysen, Kommentaren, mit Blicken hinter die Kulissen und Interviews gewährleistet.

    Der Vorhang öffnet sich für die Saison 2017 in Mexiko City (6-9 April) mit Springwettbewerben in 2000 Meter Höhe über dem Meeresspiegel, bevor es direkt weiter geht an die Küste des atlantischen Ozeans zur atemberaubenden Destination von Miami Beach (13-15 April).

    Der Zirkus zieht dann weiter nach China zum innovativen Turnier nach Shanghai (28-30 April), wo sich eine immer größer werdende Anzahl chinesischer Fans für den Pferdesport interessiert und Freude am eleganten Lifestyle hat.

    Die Longines Global Champions Tour verlässt Asien und reist nach Europa in die wunderschöne spanische Hauptstadt Madrid (18-21 Mai), gefolgt vom sehr populären und traditionellen in Hamburg, Deutschland (24-28 Mai). Dort waren im vergangenen Jahr 90 000 Zuschauer begeistert von den Leistungen der Reiter.

    Im Juni geht es bei der Serie weiter nach Frankreich zu der glamourösen mediterranen Veranstaltung nach Cannes (8-10 Juni), dann an die Riviera nach Monaco (23-25 Juni) zum Austragungsort direkt am berühmten Jachthafen.

    2017 kehrt die Longines Global Champions Tour – Longines Paris Eiffel Jumping zurück zum Marsfeld mit phänomenalem Blick auf den Eiffelturrm in die französische Hauptstadt nach Paris (30 Juni-2 Juli). Die vierte Auflage des prestigeträchtigen Events wird wieder zum stylischen Highlight werden, bei dem es um Top-Sport, aber auch hochklassige Gastronomie, Kunst und Kultur geht.

    Die portugiesische Riviera lockt im Juli zu einem Turnier mit Rasenarena nach Cascais, Estoril (6-8 Juli) gefolgt vom magischen Event im französischen Chantilly (13-16 Juli) vor dem märchenhaften Schloss.

    Berlin (28-30 Juli) gibt sein Tourdebüt! Damit kommt eine weitere dynamische Hauptstadt zur Tour hinzu und ermöglicht es den Fans, den Springsport auf Topniveau inmitten eines Zentrums zu erleben. Berlin ist die größte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Historische Monumente wie die Berliner Mauer oder das Brandenburger Tor, urbanes Großstadtflair und eine virale kulturelle Szene machen diese Stadt zu einer der meistbesuchten Orte weltweit.

    London (3-6 August) schließt sich 2017 wieder mit einer prestigeträchtigen Veranstaltung im Herzen der britischen Hauptstadt im Royal Hospital Chelsea der Tour an. Die heißbegehrte Location an der Themse hat eine lange Tradition und Verbindungen zur königlichen Familie. Sie liegt nahe der Knightsbridge und dem Londoner Westend, sie ist Heimat der Chelsea Pensioners und der weltberühmten Chelsea Blumenausstellung.

    Die atemberaubende Reitsportanlage Tops International Arena in Valkenswaard (10-13 August) bringt die weltbesten Reiter wieder ins Zentrum Europas. Die luxuriöse Anlage des Gründers und Präsidenten der Tour, Jan Tops, ist einer der führenden Pferdesportstandorte der Welt. Die tadellose Grasarena ist Austragungsort mehrerer Veranstaltungen für junge Reiter und junge Pferde im Mai und Juni. Der Höhepunkt der Events erlebt die Anlage bei der Longines Global Champions Tour im August.

    Die Tour erreicht einen weiteren Pusch, wenn es in die atemberaubende italienischen Hauptstadt nach Rom (21-24 September) geht. Dann werden wieder tausende von Zuschauern ins Stadio dei Marmi pilgern. Umgeben von klassischen Statuen, nahe des olympischen Stadions staunen Gäste von überall aus der Welt über diesen spektakulären Austragungsort für ein Reitturnier.

    Das große Finale findet dann – fast schon traditionell – im atemberaubenden hypermodernen Reitzentrum Al Shaqab in der katarischen Hauptstadt Doha (9-11 November) statt. Die superbe Anlage mit dem grandiosen Flutlicht wird wieder Austragungsort des letzten Turniers 2017 sein. Dort werden die Champions beider Ligen, der Longines Global Champions Tour und der Global Champions League, ermittelt werden.

    Fans erwarten wieder dramatische Wettbewerbe bis zum Schluss. Wie 2016, als Rolf-Goran Bengtsson Sieger in der Einzelwertung der Longines Global Champions Tour wurde und das Team Valkenswaard United die Global Champions League gewann. Es war eine Saison mit Springen, die hauchdünn entschieden wurden, und die Auftritte der Superlative boten.

    Die Vorbereitungen sind gemacht für eine weitere unglaubliche Saison, in der die weltweit besten Reiter und ihre Pferde um Ruhm und um Rekordpreisgelder kämpfen.

    Weitere Aktualisierungen und spezifische Wettkampftermine werden bald mitgeteilt.
    Sensationelle Hauptstädte – darunter Berlin – nehmen an der Meisterschaft 2017 teil

    Source: Presseservice Kerstan

  • Ergebnisdienst vom 5. bis 8. Januar 2017

    Ergebnisdienst vom 5. bis 8. Januar 2017
    Internationales Springturnier in Neustadt-Dosse und Internationales Weltcup-Springturnier in Abu Dhabi/UAE

    Internationales Springturnier (CSI2*) vom 5. bis 8. Januar in Neustadt-Dosse
    Großer Preis
    1. Harm Lahde (Heeslingen) mit Larry 0/0/39,46
    2. Nisse Lüneburg (Hetlingen) mit Westbridge 0/0/39,70
    3. Andreas Knippling (Hennef) mit Tannenhof’s Chacco 0/0/40,69

    Finale Junior Future Cup
    1. Friederike Eggersmann (Dreetz) mit Carlotta; 0/0/44,51
    2. Christin Wascher (Redefin) mit Queen Waltraud; 4/4/38,87
    3. Saskia Ohrmund (Wusterhausen) mit Tabita; 0/4/38,93

    Weitere Informationen unter www.csi-neustadt-dosse.de

    Internationales Weltcup-Springturnier (CSI3*-W) vom 5. bis 7. Januar in Abu Dhabi/UAE
    Großer Preis
    1. David Will (Pfungstadt) mit Mic Mac Du Tillard; 0/0/43,29
    2. Maria Victoria Perez (PUR) mit Quitana; 0/0/43,69
    3. Luis Jesus Escobar (ESP) mit Pour le Poussage; 0/0/44,83

    Weitere Informationen unter www.adec-web.com
    Ergebnisdienst vom 5. bis 8. Januar 2017

    Source: Presseservice Kerstan

  • For Romance I OLD für Holsteiner zugelassen

    For Romance I OLD für Holsteiner zugelassen
    Als mit Abstand jüngster fremdblütiger Dressurhengst wurde For Romance I OLD für die Holsteiner Zucht zugelassen. Der Hauptbeschäler vom Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen (DLZ) hat sich diese Anerkennung redlich verdient – sowohl hinsichtlich seiner bemerkenswerten sportlichen Expertise als auch seiner Vererbungsleistung. Der zweifache Oldenburger Siegerhengst, abstammend von Fürst Romancier-Sir Donnerhall I, qualifizierte sich unter seiner Ausbilderin Kira Wulferding für das Bundeschampionat und platzierte sich 2016 gerade siebenjährig im prestigeträchtigen Nürnberger Burg-Pokal-Finale der besten Dressur-Nachwuchspferde.

    Mehr als zehn For Romance-Söhne aus dessen ersten beiden Jahrgängen wurden gekört, darunter der 2. Reservesieger Federico Fellini, die Prämienhengste For Final, For Dance, Fortunatus, For Faible und Fine Romance sowie der HLP-Sieger und Vize-Landeschampion Fidelio Royal.
    Zu seinen Prämienstuten gehören die Belgische Siegerstute Freya de Mars und die Oldenburger Brillantringstute Marabella. Florentina war 200.000 Euro-Preisspitze der Westfälischen Reitpferde-Auktion.

    For Romance I OLD stellte zahlreiche Siegerfohlen, wie den Goldgewinner beim Deutschen Fohlenchampionat, und teure Auktionsrekordler.

    „Wir sind sehr stolz, dass For Romance I OLD nun, wie zuvor bereits seine Boxennachbarn Dante Weltino OLD und Rubin Royal OLD, nun auch in Holstein das Zuchtokay bekommen hat und damit in allen deutschen Zuchtgebieten zugelassen ist, was ja nur ganz wenigen Dressurhengsten gelingt“, erklärt der DLZ-Geschäftsführer Urs Schweizer.

    Ein Wiedersehen mit For Romance I OLD und den weiteren DLZ-Hengsten gibt es am Sonntag, 19. Februar, um 14.00 Uhr bei der Hengstschau des DLZ in Vechta.

    Weitere Informationen unter www.dressurleistungszentrum.de
    For Romance I OLD für Holsteiner zugelassen

    Source: Presseservice Kerstan

  • Abu Dhabi: David Will gewinnt Großen Preis – Jörg Naeve reitet im Weltcup-Springen auf Platz vier

    Abu Dhabi: David Will gewinnt Großen Preis – Jörg Naeve reitet im Weltcup-Springen auf Platz vier
    Dem tristen deutschen Winter kehrten David Will (Pfungstadt) und Jörg Naeve (Bovenau) den Rücken und starteten beim Weltcup-Turnier in Abu Dhabi. Mit Erfolg: Will gewann mit Mic Mac du Tillard den Großen Preis, zugleich Weltcup-Qualifikation der arabischen Liga, Jörg Naeve platzierte sich mit Benur du Romet an vierter Stelle.

    Topfit startete die nun 17-jährige, in Frankreich gezogene Mic Mac du Tillard ins neue Jahr. Beim CSI3* in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten meisterte die Crusing-Tochter mit ihrem Reiter David Will die zweite Runde des Weltcup-Springens ebenso makellos wie die erste. Die Zeit sollte reichen: 43,29 Sekunden bedeuteten den Sieg für den 28-jährigen Will und seine Fuchsstute. Auf Platz zwei behauptete sich die für Puerto Rico startende Maria Victoria Perez mit Qintana (0/43,69) vor Luis Jesus Escobar aus Spanien mit Pour le Poussage (0/44,83). Ebenso fehlerfrei erreichte Jörg Neave das Ziel. Im Sattel des erst achtjährigen Fuchswallachs Benur du Romet, einem Deutschen Sportpferd v. Balou du Rouet, ließ es der 49-Jährige ruhig angehen: Der Youngster benötigte 49,95 Sekunden, blieb aber fehlerfrei. Weitere deutsche Reiter waren in Abu Dhabi nicht am Start.
    Abu Dhabi: David Will gewinnt Großen Preis – Jörg Naeve reitet im Weltcup-Springen auf Platz vier

    Source: Presseservice Kerstan

  • Weltrangliste Springen: Daniel Deußer ist wieder die Nummer eins

    Weltrangliste Springen: Daniel Deußer ist wieder die Nummer eins

    Besser hätte das Jahr für Springreiter Daniel Deußer kaum beginnen können: In der Weltrangliste machte er im Dezember zwei Plätze gut und wechselte von Rang drei an die Spitze des Klassements. Der 35-Jährige verdrängt damit seinen Teamkollegen Christian Ahlmann auf Rang zwei, der die Liste seit August angeführt hatte.

    Das Gefühl an der Weltspitze zu stehen kennt der gebürtige Hesse Daniel Deußer, der im belgischen Mechelen als Bereiter tätig ist, gut. Bereits im April 2015 hatte er die Spitze für einige Zeit übernommen. Nach seiner überragenden Hallensaison 2016, in der er mit den beiden belgischen Stuten Happiness van’t Paradijs und Equita van’t Zorgvliet unter anderem den Titel German Master in Stuttgart, den Großen Preis von London und das Weltcup-Springen in Lyon gewann, hat er sich nun erneut Rang eins erkämpft.

    Christian Ahlmann (Marl), der im August die Führung in der Weltrangliste übernommen hatte, liegt nun mit 3006 Punkten hinter Deußer (3076 Punkte) auf Rang zwei. Im August hatten die beiden zusammen mit Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) Team-Bronze bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewonnen.

    Auf den Rängen drei bis sechs der Liste liegen Reiter aus den USA und Frankreich: Kent Farrington (USA/2950), Mclain Ward (USA/2940), Simon Delestre (FRAU/2860) und Kevin Staut (FRA/2725). Mit Marcus Ehning (Borken) bleibt ein weiterer Deutscher unter den Top-Zehn (Rang sieben/ 2714 Punkte). Ludger Beerbaum machte einen Rang gut und kletterte von Platz 16 auf 15 (2246 Punkte). Seine Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum hat die Top-20 verlassen und liegt nun mit 2112 Punkten auf Rang 23 (vorher 19).

    In den beiden weiteren Olympischen Disziplinen hat sich die Spitze im Vergleich zum Dezember 2016 nicht verändert. In der Vielseitigkeit führt weiter Olympiasieger Michael Jung (Horb/632 Punkte) mit mehr als 100 Punkten Vorsprung vor dem US-Amerikaner Phillip Dutton (517). In der Dressur bleibt es bei der deutschen dreifach-Spitze mit Isabell Werth (Rheinberg/2928) und Weihegold OLD auf Rang eins, gefolgt von Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage/2823) und Desperados FRH sowie Dorothee Schneider (Framersheim/2704) und Showtime FRH. Neu ist jedoch, dass Werth nun auch mit dem zehnjährigen Westfalen-Wallach Emilio unter den Top-Zehn vertreten ist. Die beiden machten einen Sprung von Rang elf auf acht und verzeichnen nun 2389 Punkte.

    Die vollständige Listen finden Sie hier: data.fei.org/Ranking/List.aspx

    Weltrangliste Springen: Daniel Deußer ist wieder die Nummer eins

    Source: Presseservice Kerstan

  • CSI Neustadt-Dosse – endlich geht es los!

    CSI Neustadt-Dosse – endlich geht es los!
    (Neustadt-Dosse)  Es ist wieder da und es geht los: Mit Teilnehmern aus 15 Nationen beginnt ab Donnerstag, 5. Januar das CSI Neustadt-Dosse und bietet in der Graf von Lindenau-Halle bis zum Sonntagabend Spitzen-Springsport der feinsten Machart. „Wir sind sehr froh über den Neustart und die große Resonanz, die wir erfahren haben“, so Turnierveranstalter Herbert Ulonska, der im Jahr 2000 das feine, internationale Turnier in der Graf von Lindenau-Halle in Brandenburg „aus der Taufe“ hob.

    Am kommenden Wochenende wird der erste internationale Vergleich den neuen Jahres entschieden und das EM-Jahr gehen Springreiter und -reiterinnen aus ganz Europa und Übersee mit Elan an. Der dreimalige Derbysieger und Zweite der DKB-Riders Tour André Thieme aus dem mecklenburgischen Plau am See wünscht sich einen guten Start, knapp einen Monat, bevor der Profi wieder für Wochen in den USA auf Turniertour geht. Holger Wulschner (Groß Viegeln/ Passin) würde gern genauso weiter machen wie er das Jahr 2016 beendet hat – erfolgreich. Der Dritte des Weltcups im belgischen Mechelen hatte sich schon vor Wochen einen Plan für das CSI Neustadt-Dosse gemacht: Die etwas jüngeren, weniger erfahrenen Pferde sollen beim CSI in Neustadt in den Parcours. „Ich werde es ein wenig anders machen,“ so der Routinier, der auch die Rangliste der mecklenburgischen Reiter anführt, „das muss aber auch so sein.“

    Sportliche Relevanz
    Insgesamt 22 Mal bitten die Veranstalter zu Springsport pur, zehn Prüfungen zählen zum CSI2*, bzw. zum CSI-YH, zehn Prüfungen sind den internationalen Amateuren vorbehalten und zwei nationale Prüfungen locken die besten Junioren und Jungen Reiter aus den fünf ostdeutschen Bundesländern. Das Gesamtpreisgeld für das viertägige CSI Neustadt-Dosse liegt bei rund 73.000 Euro. Dafür wird ein Gesamtetat von 300.000 Euro rund um das internationale Sportereignis bewegt.

    Vier deutsche Kaderreiter dabei
    Für etliche internationale Teilnehmer so wie den deutschen Kaderreiter Thieme ist das CSI der ideale sportliche Jahresbeginn. Eher selten haben sie wie die Kaderreiter Holger Wulschner in Belgien oder Felix Haßmann (Lienen) in Großbritannien schon die ersten großen Herausforderungen am vergangenen Wochenende absolviert. „Ich bin genau einen Tag zuhause und dann geht es schon nach Neustadt-Dosse,“ ließ Felix Haßmann aus dem britischen Liverpool verlauten, wo er beim internationalen Turnier einen Sieg nach dem anderen einheimste und die britischen Gastgeber „langsam“ aussehen ließ. An diesem „einen Tag zuhause“ konnte Haßmann seinen 31. Geburtstag feiern.

    Kaderkollege Mario Stevens (Cloppenburg) hat Weihnachten und Silvester mit der Familie genossen – „war toll mal länger zuhause zu sein“ – und will das CSI in Neustadt-Dosse nutzen, um Top-Pferd Baloubet wieder in den internationalen Sport zu bringen. „Er hat ein halbes Jahr Pause gehabt, ich habe ihn wieder gut antrainieren können und jetzt geht es nach Neustadt“, so Stevens, der auch einer von zwei deutschen Aktivensprechern ist. „Außerdem bringe ich noch Pancake mit nach der kleinen Pause über Weihnachten und eine junge Stute – Loranda – die aus der familieneigenen Zucht stammt und in Neustadt zum ersten Mal in der Youngster-Tour gehen soll. Das ist ein tolles Turnier dort zum Jahresanfang.“

    Weiter Informationen finden Sie digital – zum Beispiel im Internet: www.csi-neustadt-dosse.de ! Oder bei Facebook: https://www.facebook.com/csi.neustadt.dosse !
    CSI Neustadt-Dosse – endlich geht es los!

    Source: Presseservice Kerstan

  • SIGNAL IDUNA CUP: Dressurikone Isabell Werth kündigt Start in Dortmund an

    SIGNAL IDUNA CUP: Dressurikone Isabell Werth kündigt Start in Dortmund an

    Sie hat ein Jahr hinter sich wie keine andere und reitet von Erfolg zu Erfolg: Ganz gleich ob mit Emilio, El Santo NRW, Don Johnson FRH oder Weihegold OLD. Auch im Rahmen des SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund vom 02.-05. März 2017 wird Isabell Werth, die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten, an den Start gehen. Welche Pferde sie satteln wird, behält die Rheinländerin allerdings noch für sich. 

    Der SIGNAL IDUNA CUP Anfang März vereint im Jahr 2017 Großes: Die Weltstars im Voltigieren werden ihr Weltcup-Finale, das FEI World Cup™ Vaulting, im Einzel sowie im Pas-de-Deux austragen, im Parcours wird Altmeister Ludger Beerbaum den jungen Nachwuchsstars das Siegen schwer machen und im Viereck mischt Dressurikone Isabell Werth mit. Die 47-jährige ist sechsfache Olympiasiegerin, mehrfache Welt-, Europa- und Deutsche Meisterin und es gibt kein Championat, das sie noch nicht gewinnen konnte. Zudem gehen zwei Weltcupfinaltitel sowie zahlreiche Siege in internationalen Dressurklassikern und Großen Preisen auf Werths Konto. Allein im November und Dezember 2016 verbuchte Isabell neun Siege mit drei unterschiedlichen Pferden.

    In Dortmund 2016 musste Isabell noch mit Rang zwei im Grand Prix und Grand Prix Special Vorlieb nehmen. 2017 wird erneut der Grand Prix de Dressage am Sonntag den Höhepunkt bilden und die aktuelle Nummer eins der Welt wird versuchen ihr Ergebnis aus dem Vorjahr noch einmal zu steigern und ihre Siegesserie beim SIGNAL IDUNA CUP 2017 fortzusetzen. Das Dortmunder Dressurangebot ist vielfältig und bietet Werth die Möglichkeit an vier Veranstaltungstagen Pferde in unterschiedlichen Touren zu präsentieren.

    Tickets und weitere Informationen unter www.escon-marketing.de.

    SIGNAL IDUNA CUP: Dressurikone Isabell Werth kündigt Start in Dortmund an

    Source: Presseservice Kerstan

  • Charlotte will es wieder wissen – Gahlen 2017

    Charlotte will es wieder wissen – Gahlen 2017
    (Gahlen) Rund 290 Kilometer liegen zwischen dem rheinischen Gahlen und Luxemburg und die direkteste Route führt die Titelverteidigerin im Großen Preis der Automobilgruppe Köpper über Belgien nach Gahlen. Charlotte Bettendorf nimmt die Reise gern auf sich, ist auf alles vorbereitet und hat vorsichtshalber auch wirklich alle in Frage kommenden Pferde für Gahlen genannt – darunter auch Queltis, das Siegerpferd 2016.

    Gahlen war Auftakt für ein Erfolgsjahr

    In den vergangenen 12 Monaten holte die Amazone aus Luxemburg mächtig Schwung für Gahlen 2017, gewann u.a. im November beim 5-Sterne-Turnier in Stuttgart ein Weltranglistenspringen am Samstagabend vor Reitmeister Michael Jung (Horb). Insgesamt holte sich die 26-jährige Bettendorf allein 25 Siege in 2016 auf Zwei- und Drei-Sterne-Niveau und verbesserte ihre Weltranglistenposition. Gleichwohl fängt jedes Mal alles wieder von vorn an – so trifft die Titelverteidigerin am kommenden Wochenende in der Reithalle in der Nierleistraße auf reihenweise Erfolgsreiter: Markus Renzel zum Beispiel. Der Springreiter aus Oer-Erckenschwick, der zu Gahlens Stammgästen zählt, war gerade erst Zweiter mit Cato im prestigeträchtigen Großen Preis von Frankfurt. Vanessa Borgmann (Hünxe) – im Januar 2016 ganz nah dran am GP-Erfolg in Gahlen – kommt wieder, ebenso Iver Börnsen (Ahlhorn), der den Großen Preis bereits für sich entscheiden konnte, Lokalmatador Martin Sterzenbach, Carolin und Miriam Zell (Jagdfalke Brünen) und aus dem Stall Ahlmann in Marl Angelique Rüsen und Philipp Ahlmann. Mit Katrin Eckemann (Füchtorf) kommt die Siegerin des Großen Preises im CSI2* Damme zum ersten großen Turnier des neuen Jahres.

    Vielseitig macht Laune!

    Pure Vorfreude löst auch die Indoor-Vielseitigkeit am Sonntagmorgen in Gahlen aus: Mit Sandra Auffahrt (Ganderkesee) und Ingrid Klimke (Münster) sind die aktuelle Weltmeisterin Vielseitigkeit und Mannschafts-Olympiasiegerin 2012 in Gahlens „Indoor-Arena“ unterwegs. Klimke war im Januar 2016 im Urlaub, hat diesmal allerdings Gahlen fest eingeplant. Sagenhaft rasante Runden dürfen die Zuschauer auch von Jens und Markus Hoffrogge (Dorsten) oder Freya Füllgraebe (Krefeld) erwarten.

    Gahlens sportlicher Jahresauftakt beginnt am Freitag, 6. Januar, um Punkt acht Uhr mit  einer Springpferdeprüfung Kl. A** für die jungen Pferde. Am Samstag und Sonntag wird der Turniertag jeweils um 10.30 Uhr (Samstag) und um 10.00 Uhr (Sonntag) eröffnet.
    Charlotte will es wieder wissen – Gahlen 2017

    Source: Presseservice Kerstan

  • FN-Beirat Sport stellt Weichen für den Turniersport 2018

    FN-Beirat Sport stellt Weichen für den Turniersport 2018
    LPO, WBO und Aufgabenhefte für 2018 verabschiedet

    Warendorf (fn-press). Mit einem Vorlauf von über einem Jahr hat der Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) die neue Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO 2018), die Wettbewerbsordnung (WBO 2018) sowie die Aufgabenhefte Reiten/Fahren/Voltigieren auf den Weg gebracht. Alle Neuerungen in den Regelwerken werden am 1. Januar 2018 in Kraft treten.

    „Der Vorlauf von der Beschlussfassung bis zur Umsetzung wurde erstmals auf ein Jahr verlängert, um ausreichend Zeit zu haben, die Neuerungen nun auf allen Ebenen auf die Umsetzung vorzubereiten“, erklärt Friedrich Otto-Erley, Leiter der FN-Abteilung Turniersport. Fast doppelt so lange dauerte es, die jetzt verabschiedeten Regelwerke zu erarbeiten. Rund 30 Arbeitsgruppen berieten sich in den vergangenen zwei Jahren mehrfach zu den verschiedenen Themen, dazu wurden über 150 Anträge und Verbesserungsvorschläge aus ganz Deutschland sowie die Ergebnisse der FN-Umfrage zur pferdegerechten Ausbildung und der Tierschutztagung 2015 diskutiert, bevor die Neufassungen jetzt dem Beirat Sport – bestehend aus Vertretern der Landespferdesportverbände, dem Deutschen Reiter- und Fahrerverband, der Deutschen Richtervereinigung und anderer Anschlussverbände – zur Abstimmung gestellt wurden.

    Startplatzbegrenzung nur noch mit zusätzlichen Handicaps erlaubt
Zu den wichtigsten Neuerungen der LPO 2018 zählen die erstmalige Definition des Begriffs „Amateur“, die Änderung der Leistungsklasse null (Lk 0) in Lk 7 sowie die Einführung der Altersklasse Children (U14). Angegangen wird auch das Problem der Startplatzbegrenzung. Ab 2018 sind „Leistungsprüfungen mit Maximalzahlen der zulässigen Nennungen“ mit mindestens zwei Handicaps auszuschreiben, einem räumlichen (z.B. Regionalverband) sowie einem weiteren Handicap (z.B. Vorerfolge). Außerdem dürfen Reiter je Veranstaltungstag maximal für zwei Turniere gleichzeitig Prüfungen mit Startplatzbegrenzung nennen.
    Kein Schlaufzügel mehr bis M*
Änderungen gab es auch bei der Ausrüstung von Pferden. So ist in der Disziplin Springen die Verwendung einer beliebigen Zäumung sowie eines Schlaufzügels auf dem Vorbereitungsplatz nur noch ab Klasse M** zulässig. „Damit wird deutlich, dass beides nur in die Hand höher qualifizierter Reiter gehört. Auf ländlichen Turnieren, deren Ausschreibung in der Regel bei Klasse M* endet, ist der Schlaufzügel dann nicht mehr zulässig“, sagt Thies Kaspareit, Leiter der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft. Weiterhin enthält die LPO 2018 eine Klarstellung hinsichtlich der Verschnallung des Reithalfters. Erstmals wird genau erläutert, worauf es ankommt: „Das Reithalfter soll leicht anliegen und darf weder die Atmung beeinträchtigen, noch die Maultätigkeit (Kauen) des Pferdes unterbinden“. Damit soll klargestellt werden, dass weder das festgezurrte noch das viel zu locker sitzende Reithalfter seinen Zweck erfüllt, für eine ruhige Lage des Gebisses im Pferdemaul zu sorgen. Gleichzeitig wird die Aufsicht auf dem Vorbereitungsplatz intensiviert. Durfte ein Richter bisher zwei benachbarte Vorbereitungsplätze beobachten, muss ab 2018 für jeden Platz ein eigener Richter eingeteilt werden.

    Diverse neue Springprüfungen und mehr
Auch in den einzelnen Disziplinen stehen ab 2018 Neuerungen an. So dürfen in der Dressur dann auch M-Prüfungen für sechs- bis achtjährige Pferde sowie S-Prüfungen für sieben- bis achtjährige Pferde sowie für alle Pferde in Dressureiterprüfungen der Klasse M auf Trense ausgeschrieben werden, außerdem müssen Qualifikations- und Finalprüfungen nicht zwangsläufig auf dem gleichen Turnier stattfinden. Im Springen wird es neue Prüfungsformen geben, die Stil-Spring-LP mit Zeitpunkten, das Springen mit steigenden Anforderungen, die Spring-LP mit Mindeststilnote, die Springprüfung mit Geländehindernissen sowie die bislang nur von den Bundeschampionaten bekannte Springpferdeprüfung Klasse M** für sechs- und siebenjährige Pferde. Im Voltigieren können Veranstalter ab 2018 auch Prüfungen der Klasse E anbieten, ein entsprechendes E-Programm findet sich dazu im neuen Aufgabenheft. Ebenfalls neu in beiden Regelwerken ist die Einführung des Junior-Doppelvoltigierens. Der Teil Fahren wird weitgehend an das internationale Regelwerk angepasst. Im Marathon können die ersten Phasen entfallen und durch einen entsprechenden Vorbereitungsplatz ersetzt werden, ähnlich wie es in der Vielseitigkeit seit Jahren der Fall ist. Bei Überschreiten der erlaubten Zeit in der Gelände-LP gehen ab 2018 pro angefangene Sekunde 0,25 Strafpunkte (zuvor: 0,2) auf das Konto des Fahrers. Außerdem dürfen ab 2018 Ponys bis zu einem Stockmaß von 1,10 Meter nicht mehr in Einspänner-Geländeprüfungen der Klasse M und S eingesetzt werden, ferner kann bei allen Einspännern der Beifahrer auf dem Vorbereitungsplatz auch vom Boden aus unterstützen.
    WBO 2018 um „gebissloses Reiten“ erweitert 
Neben der LPO 2018 wurde auch die Wettbewerbsordnung (WBO 2018) vom FN-Beirat Sport verabschiedet. Wichtigste Neuerung sind spezielle Wettbewerbe, in denen ausschließlich mit gebissloser Zäumung/Halsring geritten wird. Als gebisslose Zäumung für die Wettbewerbe – Geschicklichkeits- oder Rittigkeitswettbewerb, Trail oder offene Kür – sind Sidepull, Bosal (kalifornisches Hackamore) und Knotenhalfter zugelassen, also Zäumungen ohne Verengungsmechanismen und ohne Hebelwirkung. Ansonsten finden sich in der neuen WBO 2018 Neuaufnahmen von Wettbewerben in den WB-Blöcken wie „Umgang mit dem Pferd“, „Gerittene/Geschicklichkeits-Wettbewerbe“, „Kombinierte Wettbewerbe“ und „Neue Schaubilder-Wettbewerbe“. Ebenfalls neu aufgenommen wurden Wettbewerbe mit dem Leitseil und Working-Equitation-Wettbewerbe. Übergeordnet wurden alle Teile der WBO inhaltlich an die Änderungen der LPO 2018 angepasst.
    Im Laufe des kommenden Jahres werden die wichtigsten Neuerungen /Änderungen auf der FN-Homepage unter www.pferd-aktuell.de/lpo2018 vorgestellt. Die endgültige Fassung der neuen Regelwerke ist dann ab September 2017 in gedruckter Form erhältlich.
    FN-Beirat Sport stellt Weichen für den Turniersport 2018

    Source: Presseservice Kerstan

  • Teilnehmer fürs Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter 2017 nominiert

    Teilnehmer fürs Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter 2017 nominiert
    Vom 26. bis 29. Januar findet in Verden das Hallenreitturnier Ver-DINALE mit dem Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter, gefördert durch die Horst-Gebers-Stiftung, mit Pferdewechsel-Finale statt. 25 junge Nachwuchsreiter konnten sich mit ihren Ponys bei einem Auswahllehrgang unter der Leitung von Bundestrainer Peter Teeuwen in Warendorf für den Start empfehlen. Im Einzelnen sind dies (alphabetisch nach Landesverbänden):
    Eva Kunkel (Langenselbold/HES) mit Maribo Sun; Marietta Hildebrandt (Bad Nauheim/HES) mit Benjamin; Leonie Gruber (Brombachtal/HES) mit AMD My Midnight Lady; Marie Entwistle (Windesheim/RPF) mit Jay Kay; Victoria Steininger (Feldkirchen/BAY) mit Nugget; Lisa Lange (Altötting/BAY) mit La Bonita; Ann-Sophie Seidl (Regensburg/BAY) mit Sharan; Jana Erkner (Sonnenbühl/BAW) mit Franz-Ferdinand; Svenja Arndt (Görlitz/SAC) mit Countrose S; Lena Pede (Dahme/BBR) mit Aarvandt; Lena Neumeister (Satuelle/SAN) mit AMD All Together now, Marie Mellis (Salzwedel/SAN) mit Crunchy Boy; Marvin Jüngel (Schönteichen OT Hausdorf/SAC) mit Mas que nada; Johanna Beckmann (Brunsbüttel/SHO) mit Del Piero 25 oder Karim von Orchid’s; Paul Bergen (Wagenfeld/HAN) mit Bünteeichen-Monja oder Black Jack; Marie Baumgart (Verden/HAN) mit Leopold; Madeleine Grobosch (Lüdersfeld/HAN) mit My Lady; Giulia Maria Schöttler (Jerrishoe/SHO) mit Manni; Leonie Catherine Hampe (Oyten/BRE) mit Escada; Amelie Dierlamm (Hamburg/HAM) mit Kira; Anna Lena Schaaf (Voerde/RHL) mit Polly; Bo Chiara Gröning (Waltrop/WEF) mit Chessy; Calvin Hobitz (Emsbüren/WES) mit Mentozia; Mick Haunhorst (Hagen/WES) mit Western Blaze und Mona Marie Höwer (Waltrop/WEF) mit White Peal
    Teilnehmer fürs Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter 2017 nominiert

    Source: Presseservice Kerstan

  • Oldenburger Siegerhengst zur Hengststation Sosath

    Oldenburger Siegerhengst zur Hengststation Sosath
    Der strahlende Siegerhengst der diesjährigen Oldenburger Hauptkörung, Fürst Fabrice von Fürstenball – Sandro Hit, ist nun bei der Hengststation Gerd Sosath in Lemwerder zu Hause. Die Auktionsspitze des Hengstmarktes wurde vom Schweizer Unternehmer Adrian Gasser ersteigert. Dieser hat nun gemeinsam mit Gerd Sosath einen Zukunftsplan für den hoffnungsvollen Youngster geschmiedet. Gerd Sosath freut sich auf den Fürstenball-Sohn: „Fürst Fabrice hat mich schon bei der Körung begeistert. Wir werden ihn hier nun sehr langsam und behutsam anreiten und fördern. Erstmals wird er bei unserer Hengstschau am 11. Februar 2017 in Vechta präsentiert. Adrian Gasser und ich haben gleiche Vorstellungen, wie so ein junger Hengst ausgebildet werden sollte – da freue ich mich auf die Zusammenarbeit.“

    Fürst Fabrice überzeugte bei den Oldenburger Hengsttagen souverän in allen Bereichen. Der bildschöne Typ, das korrekte Fundament, die überragende, taktischere Bewegungsqualität und das ausgeglichene Interieur machten ihm zum Sieger des starken Dressurlots 2016.
     
    Fürst Fabrice‘ Vater Fürstenball OLD war selbst Siegerhengst 2008, Hauptprämiensieger 2010, Bundeschampion 2011 und ist inzwischen unter Ines Westendarp siegreich bis Prix St.-Georges.
    Seine Mutter Casablanca von Sandro Hit – Castro hat bereits einen gekörten Fidertanz-Sohn, Lonken’s Fiandro, der aktuell Reservesieger seines Leistungstests in Neustadt/Dosse wurde. Die Großmutter Carmelita war selbst bis M-Springen erfolgreich und stellte den Landeschampion der dreijährigen Reitpferde in Rastede, Don Primeur OLD von Don Primero, der 2009 mit 505.000 Euro Preisspitze der Oldenburger Elite-Auktion war.

    Fürst Fabrice komplettiert nun das 20-köpfige Hengstlot der Familie Sosath. Neben dieser Dressurhoffnung sind zwei Springhengste neu im Programm: Comme Prévu, der dreijährige westfälische Prämienhengst von Comme il faut – Quinta Real – Balou du Rouet sowie der zweijährige Hannoveraner von Lord Argentinus – Lex Lugar – Couleur-Rubin.

    Die Springhengste Cador, Campitello, Casalido, Casino Berlin, Casino Grande, Casiro, Diamant de Plaisir, Diamant de Landor, Levisonn, Lordanos, Naldo und Ogano sowie die Dressurhengste Beniro, Devonport, Florenz, For Dance und Honoré du Soir sind auch 2017 wieder in der Hengstkollektion.
    Oldenburger Siegerhengst zur Hengststation Sosath

    Source: Presseservice Kerstan

  • Bundestrainer Nico Hörmann: "Bei den erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaften der Nachwuchsreiter wollen wir die Goldmedaille!"

    Bundestrainer Nico Hörmann: "Bei den erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaften der Nachwuchsreiter wollen wir die Goldmedaille!"
    Für die heimischen Westernreiter geht das Jahr 2016 mit beachtlichen Leistungen und großartigen Erfolgen zu Ende. Zwei Silbermedaillen der Senioren bei den FEI-Weltmeisterschaften sicherte sich Grischa Ludwig (Bitz) im Einzel – und zusammen mit Alexander Ripper (Heppenheim), Elias Ernst (Windeck) sowie Dominik Reminder (Krakovany, CZE) im Mannschaftswettbewerb.

    Bei den kontinentalen FEI-Meisterschaften der Nachwuchsreiter gewann Gina Maria Schumacher zwei Goldmedaillen bei ihrem „Heimspiel“ im schweizerischen Givrins. Die „Schumi“-Tochter ließ im Einzelwettbewerb der Jungen Reiter ihren Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance – und auch mit der deutschen Equipe stand die 20-Jährige bei der Siegerehrung zusammen mit Franziska Eufinger (Reichweiler), Anna Voss (Eltze) und Jakob Behringer (Kirchardt) auf dem Treppchen mit der Nummer eins. Kein Wunder also, dass der Bundestrainer sehr zufrieden war. Hans-Peter Viemann unterhielt sich mit Nico Hörmann:

    „Die Bilanz in diesem Jahr ist aus meiner Sicht sehr positiv. In allen Altersklassen waren wir ganz vorne mit dabei. Das zeigt mir, dass wir auch weiterhin auf dem richtigen Weg sind“, sagte Hörmann und bestätigte seinen Reiterinnen und Reiter zudem, dass sie „das ganze Jahr hindurch sehr diszipliniert und hart gearbeitet haben, und sich deshalb auf den Championaten teilweise mit Saisonbestleistungen belohnt haben“.

    „Bei den Senioren hatten wir einen sehr guten Mix mit den erfahrenen Championats-Reitern und erprobten Führungspersonen Alex und Grischa, sowie den Nachwuchs-Championiken Dominik und Elias. Das Team war wirklich eine Einheit und absolut professionell“, lobte der Coach seine Truppe. Außerdem bemerkte der Bundestrainer: „Die Silbermedaille hatte einen ganz dicken goldenen Rand. Die Entscheidung im Teamwettbewerb war denkbar knapp. Wir waren mit Belgien absolut auf Augenhöhe.“ Ein Teil dieses Erfolges waren auch die Einzelreiter bei dieser WM Verena Klein (Bünde) und ihr Bruder Daniel (Selm). „Beide haben sich absolut vorbildlich und kameradschaftlich eingebracht, obwohl sie wussten, dass sie es vermutlich nicht in die Mannschaft schaffen würden. Das war schon bemerkenswert und verdient meinen vollsten Respekt“, erklärte der Trainer weiter.

    Bei den Jungen Reitern war einmal mehr Gina Maria Schumacher das Maß aller Dinge. Für ihre Leistung in der Einzelwertung wurde sie von den Juroren mit der Wertnote 219 belohnt. Im Teamwettbewerb legte die couragiert reitende 20-Jährige dann noch einen drauf. Ihren Ritt, mit tollen Spins, äußerst temporeich auf den Zirkeln – mit korrekten Wechseln auf den Punkt – und danach dann Stopps vom Allerfeinsten, bewerteten die Richter mit 221,5 Punkten. Dazu sagte Hörmann: „Gina wird jedes Jahr noch besser und ist mit ihrer Einstellung zu unserem Sport ein Vorbild nicht nur im Nachwuchsbereich – und das auch außerhalb der Arena.“

    Den Junioren fehlte diesmal das Quentchen Glück, dass man wahrlich manchmal benötigt. Denn kurz vor dem Championat fielen zwei Pferde wegen einer Infektion aus. Das hat die Mannschaft hart getroffen, da nur noch drei deutsche Reiter an den Start gehen konnten und somit ohne Streichergebnis waren. „Trotzdem, die Junioren sind super geritten und hätten eine Medaille verdient“, resümierte Nico Hörmann. Doch durch einen „unglücklichen Umstand“, wie es der Coach sagte, (eine Reiterin hatte ihren Ritt nicht beendet), platzte die Mannschaft. „Aber gerade die Junioren haben noch viele Championate vor sich. Sie werden noch einige Medaillen gewinnen, da bin ich mir sicher.“
    Wie allgemein bekannt ist, sind inzwischen die gut zusammenwirkenden Reiter-Pferd-Kombinationen zu einem wichtigen Faktor im Reitsport geworden und somit auch mitentscheidend auf den großen internationalen Veranstaltungen. Kann man sich in den meisten Sportarten auf seine persönliche Leistung konzentrieren, ticken im Reitsport die Uhren etwas anders. Hier muss der Sportler seinem Partner Pferd sehr viel Zeit widmen, damit der Vierbeiner auch zum richtigen Zeitpunkt seine Leistungsfähigkeit abrufen kann. Nico Hörmann ist überzeugt, dass man „ohne ein überragendes Pferd ein Garnichts ist, egal wie gut man reitet“, zudem stellte er fest, dass „die Leistungen an der Spitze immer besser werden“. In der Tat entscheiden deshalb inzwischen Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage, und so ist es wichtig, dass die Harmonie zwischen Reiter und Pferd stimmt.
      
Wie bereits in dieser Saison werden der deutschen Equipe auch weiterhin die Teams aus Italien, Belgien und Österreich das Leben schwermachen. Doch die Mannschaften (Senioren, Junge Reiter und Junioren) um Coach Hörmann haben sich bisher immer sehr beachtlich und auf einem hohen Niveau bewegt, und das soll auch so bleiben. „Wir sind absolut konkurrenzfähig“, glaubt der Bundestrainer und erklärt weiter: „Ich gucke nicht nach den anderen Nationen oder wie hoch die Wertungsnoten sind. Das ist in meiner Tätigkeit als Trainer nicht sinnvoll, denn ich habe auf diese Faktoren keinen Einfluss. Ich konzentriere mich auf unsere Reiterinnen und Reiter und versuche ihnen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie ihre Höchstleistungen auch zum richtigen Zeitpunkt abrufen können.“
    Für die nahe Zukunft brauchen sich die Verantwortlichen derzeit jedoch keine Sorgen zu machen, denn im Nachwuchsbereich haben schon einige der jungen Talente ihr Können unter Beweis gestellt. Deshalb stehen im kommenden Jahr auch die erstmalig ausgetragenen Weltmeisterschaften für Junioren und Jungen Reiter im Fokus. „Mein Ziel ist es, die WM zu gewinnen“, lässt der Trainer keine Skepsis aufkommen, und deshalb können auch die Nachwuchsreiter („ohne Druck“, so Hörmann) in den CRI-Klassen der Senioren starten, um sich an die raue Luft zu gewöhnen.

    Zum Schluss nennt Nico Hörmann noch ein Beispiel: „Gina Maria Schumacher hat auf diesem Wege schon letztes Jahr den Dreisterne-Concours-de-Reining-Internationale (CRI***) der Senioren in Mooslargue (Frankreich) gewonnen. Das zeigt, dass unser Nachwuchs auf einem sehr guten Weg ist. Außerdem kann ich mir durchaus vorstellen, dass der eine oder andere unserer Nachwuchsreiter es bis zur FEI-WEG 2018 (Anmerkung: vom 10. bis 23. September in Tryon, US-Bundesstaat North Carolina) in das Senioren-Lager schaffen kann. Und genau das ist unser aller Ziel in der Nachwuchsarbeit“, schaut Bundestrainer Nico Hörmann recht optimistisch den neuen Aufgaben in der kommenden Saison entgegen.
    Bundestrainer Nico Hörmann: "Bei den erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaften der Nachwuchsreiter wollen wir die Goldmedaille!"

    Source: Presseservice Kerstan