Schlagwort: Pferdehaltung

  • Profi-Böden für Pferde

    Profi-Böden für Pferde

    Die Pfedeböden von Regupol werden von Profis empfohlen. Beispielsweise nutzt Dressurreiterin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein die Pferdeböden Made in Germany in Ihren Stallungen. Hier liegen verschiedene Stallmatten, die seit Jahren für ein angenehmes Klima und Arbeiten sorgen. Welche Erfahrungen Nathalie zu Sayn-Wittgenstein in mit den Pferdeböden aus  Bad Berleburg gemacht hat, erklärt sie in diesem Video:

    Dressurreiterin und Landestrainerin der dänischen Equipe, Nathalie zu Sayn-Wittgenstein, betreibt in der Nähe von Schloss Berleburg eine Pferdezucht und bildet Jungpferde aus. „Mit der Pferdezucht habe ich meine Leidenschaft und mein Hobby zum Beruf gemacht“, erklärt sie. „Wenn ich sehe, wie wohl sich meine Pferde in ihrer Box fühlen, dann weiß ich, dass ich mit den Regupol Pferdeböden die richtige Wahl getroffen habe. Hier stimmt einfach die Qualität.“

    Weitere Informationen auf www.regupol.com

  • Schlafen in der Gruppe

    Schlafen in der Gruppe

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]„Wer schlafen kann, darf glücklich sein“, sagte Erich Kästner. Leider trifft nicht alle Pferde dieses Glück in ausreichendem Maße. Gerade in der kalten Jahreszeit sind vermehrt Pferde in Gruppenhaltungen mit aufgeschlagenen Fesselgelenken an den Vordergliedmaßen zu sehen. Wo manch einer die „Schlafkrankheit“ Narkolepsie vermutet, kann auch ein Management-Problem vorliegen, denn allen Pferden müssen passende Möglichkeiten zum Abliegen geschaffen werden.

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    Ein Pferd zeigt aufgeschlagene Fesselgelenke: Der Verdacht vieler Pferdehalter fällt häufig auf Narkolepsie, der „Schlafkrankheit“. Diese ist jedoch sehr selten. Weitere Pferdehalter vermuten wiederum, dass diese Verletzungen durch die normalen Ablege- und Aufstehbewegungen der Pferde entstehen. Wer ein Pferd dabei genau beobachtet, stellt allerdings fest, dass beim Ablegen zwar das Vorderfußwurzelgelenk sowie das Fesselgelenk den Boden berühren, ein fester Aufprall jedoch nicht geschieht. Beim Aufstehen kommt es zu keinerlei Berührung dieser Partien mit dem Boden. Auch dies ist nicht Ursache für die beobachteten Verletzungen.

    Der Großteil der beschriebenen Verletzungen ist auf einen Schlafentzug der Pferde und damit auf Mängel in der Haltung und das Management zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München gekommen, die vermeintlich unter Narkolepsie erkrankte Pferde, untersuchten. Über den Sommer kompensieren viele Pferde das fehlende Liegen in den Liegehallen durch Liegen auf der Weide oder im Auslauf. In den Übergangsmonaten und dem Winter sind diese Böden häufig nass oder sogar morastig, sodass dort kein Abliegen mehr erfolgt. Aus diesem Grund sind die oben genannten Verletzungen und Verhaltensweisen gerade in der kalten Jahreszeit zu beobachten. Welcher Zusammenhang zwischen Haltungsfehlern und den gezeigten Verletzungen besteht, soll hier aufgezeigt werden.

    Schlafverhalten von Pferden

    Erwachsene Pferde ruhen etwa 6 bis 9 Stunden am Tag, aufgeteilt in mehrere kurze Ruhephasen von etwa 20 Minuten. Die meiste Zeit beim Ruhen wird im Stehen („Dösen“) verbracht, nur etwa 2 bis 3,5 Stunden je Tag wird das Ruhen im Liegen gezeigt. Jungtiere ruhen insgesamt länger und vermehrt im Liegen. Der Schlaf kann in verschiedene Schlafstadien unterteilt werden. Eine dieser Schlafstadien ist der sogenannte REM-Schlaf (Rapid Eye Movement), der nach bisherigen Erkenntnissen nahezu ausschließlich im Liegen in Brust- oder Seitenlage möglich ist. Dieser REM-Schlaf ist durch Augenbewegungen, niedriger Muskelspannung und Traumschlafphasen gekennzeichnet. Legt sich ein Pferd über einen längeren Zeitraum nicht ab, kann dieser REM-Schlaf nicht stattfinden. Dadurch können die Regenerationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit abnehmen sowie das psychische Wohlbefinden beeinträchtigt werden. Folge dieses Schlafentzuges können Zusammenbrüche sein, die mit den auf den Bildern gezeigten Verletzungen einhergehen.

    Schlafstörungen am Verhalten erkennen:

    • Abnehmende Leistungs- und Regenerationsfähigkeit
    • Beeinträchtigung des psychischen Wohlbefindens
    • Verletzungen an den Vordergliedmaßen, meist an Fesselgelenk und Vorderfußwurzelgelenk
    • Verletzungen im Kopfbereich
    • Beobachtete Zusammenbrüche des Pferdes: Das Pferd steht in Dösehaltung mit halb- oder ganz geschlossenen Augen. Der Kopf sinkt langsam Richtung Boden, das Pferd verliert an Muskelspannung, die Beine knicken ein oder es beginnt zu Wanken. Das Pferd erwacht in diesem Moment oder stürzt zu Boden.

    Gründe für Schlafstörungen und Lösungsmöglichkeiten

    Häufig liegt die Ursache für Störungen im Liegeverhalten des Pferdes in der Haltung bzw. im Management. Die Erfahrung des Fachzentrums Pferdehaltung in Ansbach zeigt, dass die Liegebereiche in Gruppenhaltungen häufig zu klein sind und gerade rangniederen Pferden zu wenige Ausweichmöglichkeiten geboten werden. Denn auch während des Ruhens werden rangabhängige Individualdistanzen eingehalten, auch wenn diese im Vergleich zu den Distanzen währen der Nahrungsaufnahme deutlich geringer sind. Nur eng miteinander vertraute Tiere liegen dicht, zum Teil auch mit Körperkontakt, zusammen. Es zeigt sich, dass selbst bei Einhaltung der Maße der Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten (3 x Widerristhöhe ² / Pferd) rangniedere Pferde deutlich kürzer als ranghohe Pferde liegen. Erst bei einer mehr als doppelt so groß bemessenen Liegefläche als von den Leitlinien gefordert, können sich rangniedere Pferde genauso oft und lange in allen Liegepositionen ablegen wie Ranghöhere. Das Fachzentrum Pferdehaltung empfiehlt daher deutlich über die Leitlinien hinaus großzügige Liegebereiche mit mind. 12 m² pro Pferd zu planen. Die Verwendung von Raumteilern in Liegehallen strukturieren den Bereich zusätzlich und schützen damit rangniedere Pferde.

    Allein ein großer Liegebereich reicht jedoch nicht aus, wenn die Pferde diesen aufgrund ihres hohen Sicherheitsbedürfnis als Fluchttier ungern nutzen möchten. Das Fachzentrum Pferdehaltung empfiehlt daher Liegebereiche max. 8 m – besser 5 m – tief und mind. doppelt so breit wie tief zu planen, um Sackgassen zu vermeiden. Um den Pferden einen Rundumblick zu ermöglichen, sollte auf schmale Tore verzichtet werden und das Gebäude mind. nach einer Seite (am besten Süden) vollständig geöffnet werden. Außerdem sollten immer mehrere Liegebereiche geschaffen werden, damit rangniedere Pferde den Ranghohen ausweichen können.

    Einstreu und Herdenmanagement

    Ein weiterer Grund, warum sich Pferde nicht oder sehr wenig hinlegen, ist der Untergrund. Nach den Leitlinien muss dieser trocken, verformbar, trittsicher sein und sollte eingestreut sein. Dies können Böden mit Einstreu aus Naturmaterialien, z.B. Stroh, Strohpellets, Miscanthus, Sägespäne, Waldboden etc., am besten gewährleisten. Bei der Nutzung von Gummimatten ist zwingend eine dünne Schicht an Einstreu notwendig und Pferde ohne Vorerfahrung mit diesem Untergrund müssen langsam daran gewöhnt werden. Fressbare Einstreu wie Stroh hat den Nachteil, dass dieser Liegebereich auch von anderen Pferden zum Fressen genutzt wird und damit Ruhende gestört werden können. Im besten Falle wird daher keine fressbare Einstreu im Gruppen-Liegebereich verwendet.

    Neben den baulichen Gegebenheiten können auch Fehler in der Gruppenzusammenstellung und der Integration zu einem Schlafmangel führen. Hier gilt es als Betriebsleiter entsprechend zu handeln, ggf. ein nicht soziales und Unruhe stiftendes Pferd vollständig aus der Gruppe zu nehmen. Auch für schlecht sozialisierte Pferde, da sie z.B. den Großteil ihres Lebens in Einzelhaltung verbracht haben, kann die Umstellung auf die Gruppenhaltung viel Stress und damit Schlafentzug bedeuten. Hier gilt zu bewerten, ob diese Form der Haltung für dieses spezielle Pferd geeignet ist.

    Zuletzt sind auch gesundheitliche Probleme, welche Schmerzen beim Ablegen oder Aufstehen verursachen, als Grund anzuführen. Dies kann durch Arthrose oder akute Gelenksentzündungen begründet sein. Hier gilt es die Ursache durch entsprechende Behandlungen abzustellen. Auch kann die tatsächliche Erkrankung der Narkolepsie vorliegen.

    Schlafstörung erkannt – was nun?

    Zunächst sollten die eigene Haltung und das Management analysiert und Schwachstellen möglichst schnell beseitigt werden. Hilfestellung bei der Optimierung der Pferdehaltung (in Bayern) kann das Fachzentrum Pferdehaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach und Fürstenfeldbruck bieten. Ähnliche Beratungsangebote bieten Landwirtschaftskammern der übrigen Bundesländer ebenfalls an.

     

    Autorin: Verena Frank

    [/ihc-hide-content][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Verena Frank 

    Verena Frank arbeitet im Fachzentrum Pferdehaltung für das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach.

    www.aelf-an.bayern.de[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“223123″][/vc_column][/vc_row]

  • Online-Veranstaltung: Steuertipps & Betriebsbesichtigungen

    Online-Veranstaltung: Steuertipps & Betriebsbesichtigungen

    Der Arbeitskreis Pferdebetrieb veranstaltet die ersten Praxistage @Home in diesem neuen Jahr: An den Vormittagen des 2. und 3. März können sich Interessierte über Steuertipps vor der aktuellen Corona-Krise freuen und einen Blick hinter die Stalltüren zweier interessanter Betriebe werfen: Die Reitanlage Lechner und der Reiterhof Kruberg stellen sich vor.

    Die Corona-Krise bringt die Finanzen vieler Betriebe weiterhin in Schieflage. Deshalb geht es in den nächsten Praxistagen@Home des Arbeitskreis Pferdebetrieb am 2.und 3. März darum, diese Krise zu meistern. Barbara Engel von der Steuerkanzlei Steuerengel stellt verschiedene Fördermöglichkeiten vor und gibt Tipps, wie Bertriebe Steuern sparen können.  Am 2. März gewährt Betriebsleiter Julian Eickhoff zudem Einblick in seinen Reiterhof Kruberg.  Aktuelles Fachwissen präsentieren die Veranstalter des AK Pferdebetrieb in einem weiteren Vortrag. Am 3. März stellt Betriebsleiterin Ann-Kathrin Lechner die Reitanlage Lechner mit Pensionsstall und Reitschule vor. Auf Besonderheiten der Stallplanung geht dabei Marc Poppel von Röwer & Rüb ein. Wie bei allen Praxistagen steht der Austausch zwischen Experten, Teilnehmern und Betriebsleitern im Vordergrund.

    Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es unter: www.ak-pferdebetrieb.de

  • Reitplatzböden: Kann es einen für alle geben?

    Reitplatzböden: Kann es einen für alle geben?

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Spätestens wenn Vertreter verschiedener Reitweisen aufeinandertreffen, beginnt die Diskussion um den perfekten Boden. Aber kann ein Boden alle glücklich machen? Welche Lösungen und Kompromisse sich anbieten, haben wir für Sie zusammengestellt.

    Unterschiedliche Reitweisen und Reitsportdisziplinen stellen unterschiedliche Anforderungen an den Untergrund. Jede Reitweise verlangt vom Boden mehr oder weniger Festigkeit beim Auffußen, Dämpfung, Elastizität, Griffigkeit und Scherfestigkeit. Aber wo liegen eigentlich die Unterschiede? Im Material, im Aufbau? Es ist wohl ein bisschen von allem. Hauptbestandteil eines Reitbodens ist klassischerweise Sand. Somit haben Qualität und Auswahl des passenden Sands auch den größten Einfluss auf die späteren Reiteigenschaften.

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    In der Regel werden für Reitböden Quarzsande verwendet, da diese durch Wasser kompakt und nicht etwa matschig werden. Wasser ist also neben dem passenden Sand der zweitwichtigste Faktor, wenn es um die Reiteigenschaften eines Bodens geht. Ein reiner Springboden wird beispielsweise in der Regel so stark gewässert, dass er das Wasser gerade noch aufnehmen kann. Dadurch liegt der Boden sehr kompakt und bietet eine extrem hohe Scherfestigkeit, also viel Grip in schnellen Wendungen. Das sorgt übrigens auch für das charakteristische Geräusch beim Galoppieren. Die Zuschlagstoffe, über die immer wieder viel diskutiert wird, haben den kleinsten Einfluss: Sie können die Reiteigenschaften eines Bodens zwar verstärken, aber nicht komplett verändern.

    Spezialböden

    Fachleute sind sich einig: Reitplatzböden gezielt auf eine Disziplin auszurichten, ist heutzutage kein Problem. Die größere Herausforderung ergibt sich, wenn Extreme wie Springreiten und Westernreiten mit Sliding Stops auf einer Reitanlage, sprich auf einem Boden, aufeinandertreffen. Einen Boden, der scherfest ist und gleichzeitig ein Rutschen zulässt, gibt es nicht. Die Feinabstimmung für unterschiedliche Reitweisen erfolgen bei den meisten Bödenherstellern über den Entzug oder Zugabe von Wasser. Ein zweiter Aspekt ist die Verwendung spezieller Sandmischungen. Eine Justierung kann schließlich noch über Zuschlagstoffe – beispielsweise Vlieshäcksel oder Holzhäcksel – erfolgen.

    Anforderungen

    Betrachtet man die Wünsche der Reiter einzelner Disziplinen näher, liegen die Unterschiede vor allem in der Tretschicht: Dressurreiter bevorzugen einen elastischen, lockeren Boden, der dennoch Trittsicherheit bietet. Springreiter trainieren gerne auf griffigen, festen Böden. Insbesondere Reitschulen brauchen ein bisschen von allem und einen guten Kompromiss, der es zulässt, eine Dressurstunde auf eine Springstunde folgen zu lassen. Kein Pferd darf ausrutschen, aber der Boden sollte dennoch weich genug sein, dass das Verletzungsrisiko für Reitschüler bei einem Sturz vertretbar bleibt. Ein solcher Boden beziehungsweise eine solche Bodeneinstellung ist für die meisten Pferde auch ein guter Kompromiss für die Alltagsarbeit.

    Aufbau

    Der grundsätzliche Aufbau des Reitbodens ist meist von der darauf gerittenen Disziplin unabhängig. Entscheidend sind nach Angaben von Herstellern hier Vorliebe, Pflege und der preisliche Rahmen. In der Praxis kommen heutzutage häufig sogenannte Drei-Schicht-Systeme zum Einsatz. Sie bestehen aus einer Tragschicht, einer Trennschicht und einer Tretschicht. Alternativ sind auch noch Zwei-Schicht-Plätze zu finden. Diese eignen sich nur, wenn die örtlichen Gegebenheiten stimmen. Dazu gehört die Sickerfähigkeit des Untergrunds. Alle oberflächlich entwässernden Plätze lassen Regenwasser über ein Gefälle abfließen. Früher wurde das Gefälle sehr häufig wie eine Dachlinie über die Mitte des Platzes angelegt. Das Wasser sollte dann zu beiden langen Seiten hin abfließen, weil es so den kürzesten Weg hat. Das ist theoretisch richtig, allerdings war in der Praxis das Gefälle oft schon nach wenigen Monaten verschwunden, weil es bei der Reitplatzpflege einfach weggeschleppt wurde. Heute läuft das Gefälle bei den meisten Plätzen entlang des natürlichen Gefälles der Umgebung in eine Richtung. Das macht die Reitplatzpflege deutlich einfacher und bei starkem Regen hat das Wasser nur eine Fließrichtung. Eine Alternative dazu sind vertikal entwässernde Plätze, bei denen das Wasser nach unten abfließt. Dafür werden meist Matten oder Platten verbaut und ein optional angelegtes Gefälle ermöglicht eine zusätzliche Oberflächenentwässerung. Als Drittes gibt es die Anstausysteme, auch Ebbe-Flut-Systeme genannt. Hier werden Be- und Entwässerung in der Regel vollautomatisch gesteuert.

    Wasser halten und abfließen lassen

    Vertikal entwässernde Reitplätze werden in der Regel mit einer Trennschicht aus Kunststoffrastern oder -matten gebaut. Auch diese tragen ganz erheblich zur Qualität des Reitbodens bei. Hier gilt es vor allem, einen guten Kompromiss beim Wassermanagement zu finden. Zum einen müssen die Raster möglichst viel Wasser nach unten durchlassen, damit sich auch bei starkem Regen keine Pfützen bilden. Zum anderen sollte noch genügend Wasser im Boden verbleiben, sodass nicht unnötig viel Wasser verbraucht wird. Etwas knifflig macht diese Aufgabe, dass nicht jede Matte und jedes Raster gleich gut auf jedem Untergrund funktioniert. Bei einem vertikal entwässernden Reitplatz spielt auch die Sickerfähigkeit des darunterliegenden Bodens eine große Rolle. Hier bleibt Pferdebetrieben vor einer Kaufentscheidung nichts anderes übrig, als sich möglichst viele Referenzbetriebe anzuschauen und dabei immer wieder die natürlichen Bodenbeschaffenheiten mit den eigenen zu vergleichen. Bei Anstausystemen spielt der natürliche Untergrund so gut wie keine Rolle, da diese Reitplätze in einer Folie liegen und damit komplett vom natürlichen Sickerverhalten des umgebenden Bodens entkoppelt sind.

    Als Zwischenfazit lässt sich festhalten: Ein Schichtsystem punktet durch geringes Budget und tollem Ergebnis – fordert allerdings einen gewissen Pflegeaufwand. Anstau-Systeme sind pflegeleichter, da sich Betriebe hier das bewässern sparen können und die Reiteigenschaften sind sehr konstant. Sie sind jedoch auch teurer.

    Zuschlagstoffe

    Art und Menge der Zuschlagstoffe sind mitverantwortlich für die Beschaffenheit der Tretschicht und damit für die Abstimmung des Bodens auf eine spezielle Disziplin Diskussionsbedarf gibt es je nach Vorgaben der einzelnen Regionen und Bundesländer hinsichtlich nicht natürlich abbaubarer Stoffe. Allerdings werden heutzutage immer mehr natürliche und damit abbaubare Materialien entwickelt und eingesetzt. Als Material altbekannt sind Hackschnitzel. Sie werden in der Halle relativ häufig eingesetzt, hin und wieder auch auf Außenplätzen, vor allem dann, wenn das Budget eine Rolle spielt. Hackschnitzel sind durchaus in der Lage, die Reiteigenschaften eines Bodens zu verbessern, allerdings verrotten sie gerade im Außenbereich relativ schnell und verunreinigen dann den Sand. Das wäre nicht so schlimm, wenn organisches Abbaumaterial im Sand nicht gleichbedeutend mit Matsch wäre. Verrottete Hackschnitzel sorgen dafür, dass das Wasser schlechter abfließt, und der Boden wird rutschig, wenn er nass ist. Für die Hackschnitzel spricht hingegen, dass sie unkompliziert in der Entsorgung sind, relativ wenig kosten und Wasser speichern, das sie wieder an den Sand abgeben können.

    Deutlich länger haltbar sind Vlieshäcksel und Vliesfasern – sie haben den Hackschnitzeln inzwischen den Rang abgelaufen. Um bezüglich Entsorgung keine Probleme zu bekommen, raten Experten, auf ein Umweltzertifikat oder eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu achten. Denn es gilt bereits im Vorfeld abzuklären, ob und gegebenenfalls wie die Zuschlagstoffe später entsorgt werden müssen. Abgesehen von einigen Western- und Tölt-Disziplinen laut Experten die Mehrzahl modernen Turnierreitböden inzwischen aus Sand-Vlies-Gemischen, wobei die Qualität und Produktreinheit von entscheidender Bedeutung sei.

    Mehrere Hersteller setzen inzwischen auf Produkte aus natürlichen Wollfasern. Darunter ist Baumwolle oder Schafwolle. Für die natürlichen Wollfasern spricht die unkomplizierte Entsorgung und eine relativ lange Haltbarkeit, allerdings ist diese doch kürzer als bei Vlieshäcksel und Vliesfasern. Zudem verändern sie beim Verrotten die Qualität des Sands. Je nach Nutzung des Reitbodens müssen jedoch nicht unbedingt Zuschlagstoffe zum Einsatz kommen.

    Wasser marsch

    Eines vorweg: Über die Pflege des Bodens lassen sich Bodenbeschaffenheiten wie Festigkeit, Durchmischung und gleichmäßige Schichthöhe der Tretschicht wesentlich beeinflussen. Die optimale Pflege eines Reitbodens fängt aber nicht mit dem Reitbahnplaner, sondern mit der richtigen Dosis Wasser an. Aber nicht nur für die direkt spürbaren Reiteigenschaften ist der richtige Wasserstand wichtig. Dass ein Reitboden durch Austrocknen tatsächlich kaputtgehen kann, ist vielleicht den wenigsten Pferdebetrieben bewusst. Das Wasser sorgt dafür, dass die Tretschicht fest genug ist, um sich nicht mit dem Unterbau zu vermischen. Denn wenn Tretschicht und Unterbau einmal vermischt sind, muss der gesamte Boden mühsam abgetragen und wieder ausgesiebt werden. Auch der Sand selbst mag Trockenheit nicht, denn das Sandkorn kann durch Trockenheit porös werden. Man möchte in puncto Wasser viel Wasser im Boden erhalten, andererseits aber auch nicht zu viel haben.  Um das möglich zu machen, braucht es ein ausgewogenes Zusammenspiel von richtigem Sand, passendem Unterbau und dem optimalen Beregnungssystem. Zusätzlich muss ein optimales Quergefälle geschaffen werden, um den reibungslosen Wasserabfluss zu gewährleisten.

    Mehr Informationen zum Thema Reitboden bieten die kostenfreien Pferdebetrieb eBooks. 

    Quelle: Pferdebetrieb-Archiv

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  • Getreide – sinnvoll oder schädlich?

    Getreide – sinnvoll oder schädlich?

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]„Den sticht der Hafer“  oder „ohne Hafer geht es nicht“ – „mit Hafer und Heu haben schon die Großväter Pferde gefüttert“ Wer nachfragt, trifft auf viele gänzlich unterschiedliche Aussagen zur Getreide- und insbesondere Haferfütterung. Doch wie sieht eine sinnvolle Rationsplanung aus? Und spielt es eine Rolle, ob Getreide eingesetzt wird oder nicht?

    Mit den Grundlagen der Pferdefütterung sollten sich alle Pferdehalter, wie aktive Turnierreiter, passionierte Breitensportler, Züchter oder einfach nur Pferdefreunde auseinandersetzen, um eine tierartgerechte Fütterung zu gewährleisten und diese Fragen beantworten zu können.

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    Die Fütterung ist eine wesentliche Grundlage für die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Pferde. Trotz der deutlich veränderten Haltungsformen basiert die moderne Pferdefütterung auch heute noch auf den rohfaserreichen, strukturierten Futtermitteln wie Gras, deren Konservate (Heu, Silage) oder Stroh. Ergänzt wird das Basisraufutter vielfach durch nährstoffreiche Getreide- oder Ergänzungsfutter. Die aufgenommenen Nährstoffe und funktionsunterstützenden, strukturierten Ballaststoffe (Rohfaser) müssen vom Pferd so verändert werden, dass für den Körper nutzbare Stoffe entstehen. Die nicht nutzbaren Futterreste werden zumeist über Kot und Harn wieder ausgeschieden. Die Veränderung erfolgt durch Kautätigkeit, enzymatische und mikrobielle Aufspaltung und biochemische Umsetzungsprozesse.  Für die Fütterung gilt also stets der Grundsatz: die anatomischen, physiologischen und ethologischen Bedürfnisse der Pferde sind als Basis der tierartgerechten Ernährung zu berücksichtigen.

    Anforderungen an die Ernährung

    Somit ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Getreide als Krippenfutter oder getreidehaltigen Ergänzungsfuttermitteln eher zweitrangig zu betrachten.

    Doch was sind anatomische, physiologische und ethologische Anforderungen und welchen Bezug haben sie zur Komponentenauswahl in der Rationsplanung? Dem differenziert aufgebauten Verdauungskanal verdankt das Pferd die Fähigkeit sehr unterschiedliche Futtermittel verdauen zu können. So ist es in der Lage konzentrierte Nährstoffe wie Stärke, Eiweiß und Fett enzymatisch zu verdauen. Daher ist das Pferd auch in der Lage Getreide wie Hafer verdauen zu können. Kohlenhydrate aus Gerüstsubstanzen können mit Hilfe mikrobiell hergestellten Enzymen im Dickdarm aufgespalten werden. Somit ist das Pferd in der Lage verschiedene Futtermittel, von jungem, nährstoffreichem Gras über stärkereiche oder fettreiche Samen bis hin zu verholztem, rohfaserreichen Gras, aufzunehmen und zu verdauen. Diese Variabilität in der Verwertung verschiedener Futtermittel geht aber zu Lasten der Ausnutzung. So können Pferde im Vergleich zu Wiederkäuern rohfaserreiche und nährstoffarme Komponenten weniger effektiv nutzen. Durch selektives Grasen und eine hohe Futteraufnahmekapazität werden diese Nachteile teilweise kompensiert. Außerdem zermahlen Pferden die Nahrungsbestandteile intensiv vor dem Abschlucken und legen dadurch lösliche Nährstoffe für die Dünndarmverdauung frei.

    Stärkehaltiges Futter nur begrenzt

    Im Vergleich zu Monogastrieren ist das Pferd zwar besser in der Lage, rohfaserreiche Futtermittel verdauungsphysiologisch zu nutzen, die Verdauungseffizienz bei nährstoffreichen Futtermitteln wie Getreide ist aufgrund der geringeren Konzentration von Verdauungsenzymen hingegen deutlich schlechter. So sind Pferde aufgrund des nur mit geringer Aktivität vorkommenden Pankreasenzyms Amylase eingeschränkt in der Lage Stärke zu verdauen. Stärkehaltige Futtermittel wie Hafer, Gerste, Mais oder auch stärkereiche Ergänzungsfutter in Pellet- oder Müsliform sind somit nur mengenbegrenzt einsetzbar. Maximal 1 g Stärke pro kg Körpergewicht und Mahlzeit wird empfohlen. Auch ist die Struktur und Größe der Stärkekörner maßgeblich für die Verdaulichkeit. Ist die feinkörnige Haferstärke zu 80 Prozent dünndarmverdaulich, sind grobkörnige Stärken aus Mais oder Gerste nur zu circa 30 Prozent verdaulich. Ein hydrothermischer Aufschluss dieser Stärkegranula bringt deutliche Verbesserung. Eine übermäßige Stärkezufuhr beziehungsweise schwer verdauliche Stärketräger in der Ration können dazu führen, dass die Stärke in den Dickdarm einströmt und dort zu Fehlgärungen führen kann. Koliken können die Folge sein.

    Die Basisversorgung der Fütterung erfolgt über das Raufutter. Um eine pferdgerechte Rationsberechnung durchführen zu können, müssen unbedingt die Nährwerte der Raufutterversorgung miteinberechnet werden. Deshalb ist eine Analyse des Raufutters in jedem Fall notwendig. Auch die Qualität verschiedener Heuschnitte der gleichen Weide können sich voneinander unterscheiden. In manchen Fällen kann der Betrieb dank einer Heuanalyse Futter einsparen, zum Beispiel da Zusatzfutter nicht mehr nötig ist.

    Neben den Nährstoffen liefert die Raufutterversorgung auch Beschäftigung und Kautätigkeit. Denn ein Pferd verbringt in der Natur einen Großteil des Tages mit der Suche und Aufnahme von Futter. Obwohl das Pferd ein Dauerfresser ist, müssen die Mengen begrenzt sein, um Übergewicht und andere Krankheiten vorzubeugen. Unterstützen können beispielsweise Heunetze oder spezielle Raufen. Die Pausen zwischen den Mahlzeiten sollten – um eine pferdgerechte Fütterung zu gewährleisten – möglichst nicht länger als vier Stunden sein. Je nach Betriebsstruktur kann dies gerade nachts zu Problemen führen. Helfen können hier beispielsweise automatische Fütterungssysteme, die kleinere Mengen an Raufutter zu einstellbaren Zeiten auswerfen.

    Vor- und Nachteile von Getreide

    Doch stellt sich die Frage, ob Pferde überhaupt auf die energiereiche Getreidefütterung angewiesen sind und welche Vor- beziehungsweise Nachteile Getreide in der Rationsgestaltung mit sich bringen kann. Dazu sind Kenntnisse über den Nährstoffbedarf zwingend erforderlich, die in die Rationsgestaltung einfließen müssen. So sind die physiologischen Anforderungen, die unter anderem auch durch den Leistungsbedarf der Pferde bedingt werden, maßgeblich. Neben der Sport- und Bewegungsleistung zählen auch Wachstum, Trächtigkeit, Laktation und Deckbeanspruchung dazu. Je höher der Leistungsanspruch desto höher der Nährstoff- und Energiebedarf. Dazu ist es essentiell den Bedarf der Pferde in den Leistungsphasen zu kennen und auch die Nährstoffausstattung in den Futtermitteln.

    Pferde ohne besondere Leistungsanforderungen beziehungsweise bei leichter Arbeitsbelastung können durchaus mit einer raufutterbasierten Ration bei entsprechender Mineralstoffsupplementierung bedarfsgerecht versorgt werden. Bei einer empfohlenen Raufuttermenge von mindestens 1,5-2 kg/100 kg Körpergewicht und Tag kann der Energiebedarf abgedeckt werden. Darüber hinaus wird dem Kaubedürfnis und der Beschäftigung durch die Raufuttermenge Rechnung getragen. Für die Futtersuche und –aufnahme werden pro Tag 12-16 Stunden veranschlagt. Untersuchungen zeigen, dass die Heuaufnahme bei Großpferden 40 Minuten Zeitbudget beansprucht. Bei angenommenen 12 kg Heu werden somit 8 Stunden Futteraufnahme angesetzt. Die Verlangsamung der Futteraufnahme durch Heuraufen beziehungsweise das zusätzliche Angebot von Stroh sind empfehlenswert. Energiereiche Getreide- oder Mischfutterergänzung ist nicht notwendig und sollte beim Einsatz gegebenenfalls zu einer Reduzierung der Raufuttermenge führen, um einer Verfettung (Adipositas) vorzubeugen. Während der Weideperiode werden Pferde mit nur geringer Arbeitsbelastung je nach Grasbestand und Weidezeit ausreichend mit Energie versorgt.

    Die Rationsgestaltung für stärker leistende Pferde sollte durchaus auch energiereiche Krippenfutter beinhalten, wobei die Rationsbasis ein Mindestangebot von 1,5 kg Raufutter/100 kg Körpergewicht und Tag aufweisen muss. Ob der Pferdehalter sich für eine Krippenfutterration aus Getreide (z.B. Hafer, Hafer-Gerste; Hafer-Gerste-Mais) und Mineralfutter oder für ein Ergänzungsfutter für Pferde in Müsli- oder Pelletform entscheidet, richtet sich in erster Linie auch nach den betrieblichen Prioritäten. Zu berücksichtigen bleibt die Begrenzung der Stärkemenge und auch der Fettmenge (1g Fett/kg Körpergewicht und Tag), um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. So sollte bei einem 600 kg Pferd nicht mehr als 1,5 kg Hafer als alleiniges Krippenfutter pro Mahlzeit gefüttert werden. Pferde mit einem erhöhten Energiebedarf müssen entsprechend mindestens 3 oder mehr Mahlzeiten pro Tag angeboten bekommen. Auf ein Quetschen des Hafers kann bei Pferden mit intakten Backenzähnen verzichtet werden.

    Dürfen Ergänzungsfutter für Pferde Hafer enthalten?

    Diese Frage kann mit „ja“ beantwortet werden, denn der Hafer bietet ernährungsphysiologische Vorteile. Infolge des hohen Spelzanteils und der Größe wird er gut gekaut. Der relativ hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Schleimstoffen wirken sich günstig aus. Die Akzeptanz des Hafers bei Pferden ist gut. Somit eignet sich Hafer durchaus als Komponente im Ergänzungsfutter. Er kann jedoch auch durch andere Getreidearten ersetzt werden wie Gerste und Mais. Zu beachten bleibt aufgrund der unzureichenden präcäcalen (vor dem Blinddarm stattfindenden) Stärkeverdaulichkeit von Gerste und Mais die vorherige Behandlung (Wärmebehandlung u.ä.). Besondere Inhaltsstoffe des Hafers, die auf Temperament und Leistungsfähigkeit Einfluss haben, wurden bisher nicht nachgewiesen.

    Wann sollte auf eine Getreidefütterung verzichtet werden?

    Zahlreiche Fütterungsfehler, häufig in Kombination mit Haltungs- oder Nutzungsfehlern, können zu ernährungsbedingten Erkrankungen führen. So ist Magenulzera (Magengeschwür) eine häufig diagnostizierte Erkrankung. Aber auch Adipositas oder endokrine Störungen wie Equines metabolisches Syndrom (EMS) oder Equines Cushing-Syndrom (ECS) treten vermehrt auf. Die Begrenzung der Zucker- beziehungsweise Stärkezufuhr sollte bei diesen Pferden besonders berücksichtigt werden. So sollte der Fokus der Energiezufuhr auf Raufutter gelegt werden. Die Krippenfuttermenge sollte deutlich limitiert werden. Stärkereiche Futtermittel sollten deutlich begrenzt beziehungsweise darauf verzichtet werden. Getreidefreie und stärkearme Ergänzungsfutter in Pellet- oder Müsliform bieten sich als Alternative an. Energetische Aufwertung der Rationen durch Fett- beziehungsweise Ölergänzung sind in Maßen sinnvoll.

    Fazit

    So bleibt festzuhalten, dass das Pferd von Natur aus ein Raufutterfresser ist. Die Rationsplanung darf also immer nur auf Basis einer ausreichenden Menge an kaufähigem Raufutter (mindestens 4-7 cm Halmlänge) ausgerichtet sein. Bei einem entsprechenden Energiebedarf ist eine Getreide- oder Ergänzungsfuttergabe sinnvoll. Das Marktangebot an getreidefreien Futtermitteln ist umfangreich. So kann es für kranke Pferde notwendig sein, auf eine Stärke- oder auch Zuckersupplementierung zu verzichten (dazu können auch Zucker wie Fruktane aus Gras gehören). Pferde mit intaktem Verdauungssystem sind durch den differenziert aufgebauten Verdauungskanal aber durchaus in der Lage Getreide und getreidehaltige Ergänzungsfutter zu verwerten.

    Experte und Autor dieses Fachartikels ist Prof. Dr. Dirk Winter – Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geißlingen

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  • Gutes Stallklima, gesunde Pferde

    Gutes Stallklima, gesunde Pferde

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Gutes Stallklima folgt dem Außenklima. Am leichtesten ist dies durch eine angepasste Planung und Bauweise zu erreichen. In Bestandsgebäuden können auch kleine Umbauten viel dazu beitragen, das Stallklima zu verbessern. Die Hauptrollen spielen dabei immer Licht und frische Luft.

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    Pferdebetriebsleiter können das Klima in ihrer Region nicht verändern, dessen Auswirkungen aber nutzen, ein Stück weit beeinflussen und so zur Gesundheit der Pferde beitragen. Prinzipiell brauchen Pferde viel Luft und Licht, um sich wohlzufühlen und gesund zu bleiben.

    Sonnenlicht ist dabei stets vorzuziehen. Es wirkt sich unter anderem positiv auf Verhalten, Immunsystem und Stoffwechsel aus. Die Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzaspekten geben an, dass sich Pferde täglich im natürlichen Licht aufhalten sollten. Zum Beispiel auf Ausläufen, Paddocks oder der Koppel. Als weiteren Richtwert geben die Leitlinien an, dass im Pferdestall 80 Lux im Tierbereich für acht Stunden täglich gegeben sein müssen.

    Licht

    Stallbauer sind sich einig: Je mehr Fenster vorhanden sind und je offener das Gebäude ist, umso besser. Matthias Schlosser vom gleichnamigen Unternehmen und Sandra Manzke von Sulzberger raten zu Lichtbändern direkt unter dem Dach, einem Lichtfirst und möglichst vielen Fenstern in den Seitenwänden. Klaus Hartmeyer von Sonntag Stallbau ergänzt: „Die Fensterfläche im Verhältnis zur Gesamtgrundfläche sollte etwa 1:15 sein. Pro Pferd mindestens 1 m² und größer.“ Paul Preuß von GROHA spricht davon, ein Minimum von etwa 20 Prozent der verfügbaren Fläche für Fenster bzw. Öffnungen einzuplanen.  Unterstützend nutzt Viebrockreithallen das VR-Beleuchtungskonzept. André Richter erklärt: „Unsere ViLights sind augenschonend und wirken durch ihre warme Lichtfarbe unter 5.000 Kelvin beruhigend.“

     

    Gute Luft

    Schadgase im Pferdestall können unter anderem Erkrankungen der Atemwege verursachen – aber auch Strahlfäule o. Ä. können Folgen sein. Bei ungenügender Lüftung steigt zum Beispiel die Kohlendioxidkonzentration (CO2) und durch schlechtes Mistmanagement kann unter anderem Ammoniak (NH3) entstehen, das Atemwege und Hufe schädigt. Eine subjektiv wahrnehmbare Konzentration von NH3 im Stallbereich ist ein Hinweis darauf, dass diese zu hoch ist. Achtung! Wird Schwefelwasserstoff (H2S) nachgewiesen, ist das ein Hinweis auf extrem unhygienische Zustände. Aktuelle Richtwerte zeigt die Tabelle:

    Neben der Stallhygiene trägt eine gute Belüftung erheblich dazu bei, Schadgase, Staub und Keime zu reduzieren. Für einen ausreichenden Luftaustausch ist laut Leitlinien eine Luftgeschwindigkeit von mindestens 0,2 m/s notwendig. Zug gilt es zu vermeiden, eine gesunde Luftbewegung tritt – im Gegensatz zum Luftzug – immer großflächig auf den Pferdekörper. Ausschlaggebend ist dabei die Bauweise des Stalls.

    Die öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Pferdehaltung, -zucht und –sport Dr. Christiane Müller gibt zu bedenken: „Ein begrenztes Luftvolumen schränkt das Leistungsvermögen der Atmungssysteme ein. Großes Luftvolumen im Stall kann beispielsweise durch die Deckenhöhe beeinflusst werden.“ Matthias Schlosser schließt sich an und hält fest: „Je hoher das Stallgebäude umso besser fürs Klima, so befindet sich weniger verbrauchte Luft im Raum. Entsprechend sollte man das Volumen möglichst vorab größer wählen.“ Stallbauer von Schlosser oder GROHA sprechen in diesem Zusammenhang von der natürlichen Kaminwirkung. Paul Preuß erklärt: „Zur Be- und Entlüftung des Stalls nutzen wir die Thermik im Stallgebäude. Dazu trägt auch die Neigung des Daches bei, mindestens 20 Grad finden wir ideal. Ebenso hilfreich ist die Spaceboard-Verschalung, die Luft durchlässt und sich direkt unter dem Dach befindet.“

    Windschutznetze

    Dominique Jeske von Huesker empfiehlt Windschutznetze und hält fest: „Windschutznetze tragen dazu bei, das Stallklima an die Außenklimabedingungen anzupassen. Sie ermöglichen eine Luftbewegung, ohne dass dabei Zugluft entsteht. Hierbei spielen die Windgeschwindigkeit, die Windrichtung, die Lage des Gebäudes, die Gebäudeform und die Größe der Zuluft- und Abluftöffnungen, sowie die Temperaturdifferenz zwischen dem Stall und der Umgebung, eine entscheidende Rolle.“ Stößt die natürliche Schwerkraftbelüftung an ihre Grenzen, so sind Zwangsbelüftungssysteme sinnvoll, diese können auch nachträglich angebracht werden. Ein Tipp von Paul Preuß: „Sind Stall und Reithalle in einem Gebäude untergebracht, ist es sehr wichtig, den Bereich dazwischen möglichst frei zu halten, um Luft und Licht zirkulieren zu lassen. In zu vielen Betrieben wird genau dieser Bereich oft vollgestellt.“

    Gesundes Maß an Luftfeuchtigkeit

    Die optimale Luftfeuchtigkeit im Stall hängt ebenfalls mit der Belüftung zusammen und beträgt Experten und Leitlinien zufolge zwischen 60 und 80 Prozent. Zu trockene Luft sorgt für mehr Staub, zu feuchte Luft bietet idealen Nährboden für Schimmel und Krankheitserreger. Diese wiederum können allergische Reaktionen, Hautirritationen, Reizungen der Augen oder Atemwegserkrankungen verursachen. Dominique Jeske erklärt: „Trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus, so werden sie gereizt und das steigert die Infektionsanfälligkeit des Atemtraktes.“ Entsprechend wichtig ist es, die natürliche Luftbewegung von Anfang an einzuplanen, wie Matthias Schlosser unterstreicht. Zusätzlich zu größeren Öffnungen, spricht er Lamellenfenster an: „Sie lassen sich auch feinjustieren. Ganz schließen sollte man sie besser nicht. Sonst schlägt das Klima ins Negative um.“ Eine nachträgliche mechanische Beeinflussung kann über das VR-Fresh-Air-System von Viebrockreithallen erfolgen. „In Funktionsbereichen und Ställen versprüht das Gerät Wassermoleküle und dieser Nebel bindet den Feinstaub in der Luft. Das minimiert das Insektenaufkommen und sorgt für saubere Luft, klare Sicht, optimale Temperaturen und Luftfeuchtigkeit“, sagt André Richter. Zudem soll es Schadgase wie Ammoniak abbauen.

    Wohlfühltemperatur

    Unter natürlichen Bedingungen sind die meisten Pferde Profis der Thermoregulation. „Sie fühlen sich bei Temperaturen von minus sieben bis plus 25 Grad am wohlsten und zeigen hier auch ihre beste Leitungsbereitschaft.“, weiß Klaus Hartmeyer. Entsprechend schreiben die Leitlinien vor, dass die Stalltemperatur stets der Außentemperatur folgen soll. Das heißt gleichbleibende Temperaturen im Stall sind kontraproduktiv. Die Sachverständige Dr. Müller erklärt: „Das Pferd ist in der Lage fast jede Außentemperatur in seinem Toleranzbereich zu regulieren. Einzige Voraussetzung ist, dass es permanent die Möglichkeit hat, verschiedene Temperaturbereiche wahrnehmen zu können. Ein Pferd im geschlossenen Stall mit Wärmedämmung und Zwangsbelüftung hat diese Möglichkeit nicht, seine Thermoregulation wird außer Kraft gesetzt.“

    Generell bietet sich eine offene Bauweise mit Vollholz zur Dämmung an, um optimale Bedingungen zu schaffen. Einmischen sollten sich Betriebsleiter nur in Ausnahmen: Extremtemperaturen in überdurchschnittlich heißen Monaten können beispielsweise ein Problem werden. Klaus Hartmeyer berichtet: „Wie die letzten beiden Sommer gezeigt haben, kann bei besonders hohen Temperaturen auch ein Ventilator aus der Rinderhaltung gute Dienste tun.“ Sandra Manzke von Sulzberger stimmt zu: „Eine möglichst großflächige Belüftung des Stalls ist wichtig, notfalls mit Ventilatoren. Bei Hitze in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit wird es besonders problematisch, da Pferde ihre Temperatur dann nicht mehr über schwitzen regulieren können.“ Bei Viebrockreithallen werden nach André Richters Aussagen Ventilatoren in Abhängigkeit mit den Lüftungsklappen reguliert.

    Auf das Öffnen von Fenstern und Türen sollte der Betriebsleiter auch im Winter nicht verzichten und lediglich in Extremfallen eingreifen. Manzke empfiehlt: „Geschorene, alte oder kranke Tiere einzudecken ist sinnvoller, als den Stall selbst warm zu halten.“

    Wie man sie bettet…

    Die Einstreu in Boxen oder Liegehallen beeinflusst die Entwicklung von Schadgasen und je nach Staubgehalt wirkt sie sich auch auf die Atemwege und potenzielle Erkrankungen aus. Möglichst staubfrei und keimarm soll sie sein. Zudem von Vorteil sind eine gute Geruchsbindung und die Saugkraft der Einstreu. Dr. Müller fasst zusammen: „Ein Muss ist Einstreu, die Ammoniak bindet. Reine Gummiboden sind nie ausreichend als Untergrund und Bodenbeläge wie Sand muss man regelmäßig austauschen.“

    Die Hersteller von Einstreu und Bodenbelägen bieten eine Vielzahl an Optionen. Beispiele dafür sind die Strohvlies-Einstreu von Hippogold oder die Premium Ecostreu von Boxengold. Anja Hilgers von Boxengold beschreibt diese als reines Naturprodukt: „Die Fichtenholzfasern werden entrindet und in einem innovativen Verfahren thermisch behandelt und entstaubt. Untersuchungen zeigen, dass der Mist so pH-neutral und leichter zu entsorgen ist als herkömmliche Holzprodukte.“ Die Strohvlies-Einstreu von Hippogold ist hydrothermal aufgelöst – also durch Wasser und Hitze in Verbindung mit Druck thermisch entkeimt und neunfach entstaubt, wie Adrian Olah von Hippogold erklärt und betont: „Diese Technologie verleiht der Einstreu eine hohe Saugkraft und lässt den entstehenden Mist schneller verrotten.“ Monika Junius von Plocher beschreibt die ideale Einstreu folgendermaßen: „Ich empfehle staubfreie Matratzen-Einstreu, die Faulgas-Bildung verhindert. Meine Empfehlung für den Bodenbelag ist genügend Einstreu, die saugstark, kompostierbar, verformbar und rutschfest beim Hinlegen und Aufstehen ist.“ Auch Walter Heim von Ecora betont: „Gesunde Einstreu muss auf jeden Fall staubfrei sein. Entstaubte Späne, kurzgeschnittenes Stroh oder Gatterspähne verwende ich auch selbst.“

    Wichtige Routinen

    Neben den baulichen Voraussetzungen und der Einstreu hat dauerhaftes Lüften und eine angebrachte Stallhygiene die positivsten Auswirkungen: Dazu zählt tägliches Entmisten sowie die Pflege einzelner Bauteile – wie Paul Preuß vor allem für Holzkonstruktionen festhält. Großflächiges Lüften fordert die natürliche Thermoregulation der Pferde und lässt Schadgase und Gerüche entweichen; bei Regen ist es von Vorteil, wenn Türen und Fenster sowie Paddocks entsprechende Vordächer haben. Matthias Schlosser rät außerdem, neben der Witterung auch direkte Sonneneinstrahlung möglichst fernzuhalten.

    Ebenso gilt es, alltägliche Arbeitsschritte zu überdenken, worauf Dr. Müller hinweist: „Staub zu vermeiden, bedeutet auch, Heu und Stroh nicht vor der Pferdenase aufschütteln oder besser erst zu fegen, wenn die Pferde draußen sind und man die Stallgasse befeuchtet hat. Zudem sollte immer gut gelüftet werden.“ Klaus Hartmeyer merkt zur Stallhygiene auch an, Mistwagen und Kulis besser außerhalb des Stalls abzustellen. Neben der Instandhaltung und Reinigung ist Kontrolle stets relevant: Spürt man an einer Stelle unangenehmen Luftzug? Sind die Futterautomaten und Raufen trocken und staubfrei? Beim Rundgang durch den Stall sollten solche Dinge immer berücksichtigt werden.

    Böden im Außenbereich

    Im Außenbereich können Paddock- oder TTE-Platten für Auslauf- und Reitplatzbefestigungen sowie in Fressbereichen eine gute Wahl sein. Nicole Hübner von Hübner-Lee erklärt, dass diese auch nachträglich und mit einer geringen Ausgleichsschicht von 3 bis 5 cm direkt auf den Mutterboden verlegt werden können: „Das Verlegen des TTE-Systems ohne Unterbau funktioniert durch das horizontale und vertikale wirkende Verbundsystem der massiven Platten. Die Gitter können sogar auf einer ökologischen Holzelastikschicht verlegt werden. Diese ermöglicht ein gesundes, natürlich federndes Gehverhalten.“

    Im Außenbereich punkten Böden, die langlebig und auch maschinell gut zu entmisten sind. Ein Vorteil der TTE-Platten ist zudem, dass man sie je nach Nutzung individuell gestalten kann. Hübner erklärt: „Einige Optionen im Auslaufbereich sind Steine, Holz, Sand oder auch eine Waldbodenfüllung der Platten. Für maschinell zu entmistende Flächen und Futterbereiche bietet sich das TTE Pflaster-Grip an. Bei Bereichen in Hanglage oder für Kurven empfehle ich die neuen rutschfesten Gummisteine TTE Soft-Pave.“

    Stallklima aus tierärztlicher Sicht

    Das Stallklima wirkt primär auf die Atemwege. Die Pferdelunge ist ein echtes Hochleistungsorgan. Sie hat bei einem 500 kg schweren Pferd ein Volumen von 15 bis 20 Liter und kann bei starken Belastungen pro Minute bis zu 2.000 Liter Luft ventilieren. Bezüglich Erkrankungen ist dieses Organ empfindlich. Lungenerkrankungen sind neben Koliken und Lahmheiten einer der häufigsten Ursachen für – teils kostenintensive – tierärztliche Behandlungen. Aus einem Infekt kann sich bei schlechter Luftqualität, mangelnder Ruhe und Genesungszeit eine chronische Lungenerkrankung entwickeln. Die sogenannte Dämpfigkeit, früher als COB (chronisch obstruktive Bronchitis) bezeichnet, wird heute RAO (recurrent airway obstruction) genannt. Diese Bezeichnung legt nahe, dass die Erkrankung durchaus reversibel und behandelbar ist. Ein optimales Stallklima ist für die Besserung unabdinglich. Die Ursache der Erkrankung ist häufig eine viralbedingte Bronchitis, die sich durch eine sogenannte bakterielle Sekundärinfektion verschlimmert. Bei unzureichender Behandlung, genetischer Prädisposition (also familiärer Vorbelastung), einem schlechten Management und Stallklima kann ein vorerst harmloser bronchialer Infekt mit Husten chronisch werden. Dabei spielen vor allem Schimmelpilze im Heu und Stroh eine wichtige Rolle. Diese können durch allergische Reaktion des Lungengewebes die Erkrankung immer weiter aufrechterhalten und verschlimmern. Staub wirkt ähnlich. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit hohen Staub- und Schimmelpilzkonzentrationen wirkt sich negativ auf das Pferd aus. Tierärztin Dr. Saskia Walther (Uelzener Versicherungen)

    Fazit

    Grundsätzlich gilt in Bezug auf Stallklima und Baumethoden: Großzügiges Planen zahlt sich aus, denn mehr Volumen und offene Gebäude sorgen für besseres Klima. Die Bauweise gibt vieles vor, kleinere Verbesserungen sind aber auch im Nachgang möglich. Beispielsweise der Einbau von Bodenplatten und Fenstern, das Ergänzen von Windnetzen und Lüftungsschlitzen sowie die Verwendung von Ventilatoren. Immer vor der wichtigsten Leitlinie: Das Stallklima soll dem Außenklima folgen!

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  • Corona-Virus: Liquiditätssicherung für Betriebe

    Corona-Virus: Liquiditätssicherung für Betriebe

    Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet nach eigenen Angaben ab sofort Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an. Dieses Angebot gilt für Betriebe, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Betroffene Unternehmen können laut Rentenbank Darlehen aus dem Programm Liquiditätssicherung in Anspruch nehmen, wenn sie ihrer Hausbank mitteilen, inwiefern der Liquiditätsbedarf durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde.

    Laufzeiten: vier, sechs oder zehn Jahren

    Die Rentenbank bietet die Liquiditätssicherungsdarlehen mit Laufzeiten von vier, sechs oder zehn Jahren an. Beim zehnjährigen Darlehen soll beispielsweise eine Zinsbindung von fünf oder zehn Jahren wählbar sein. Die Darlehen sind mit einem Tilgungsfreijahr und einem einmaligen Förderzuschuss ausgestattet, der aktuell 1,50 % der Darlehenssumme beträgt, so die Landwirtschaftliche Rentenbank. Der effektive Zinssatz beträgt in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit 1,00 %

    Hausbank ist zuständig

    Info: Bei den Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. Weitere Informationen zum Liquiditätssicherungsprogramm finden Sie unter www.rentenbank.de.

    Quelle: Landwirtschaftliche Rentenbank

  • REGUPOL Pferdeböden: Für eine artgerechte, saubere und wirtschaftliche Pferdehaltung – seit über 40 Jahren

    REGUPOL Pferdeböden: Für eine artgerechte, saubere und wirtschaftliche Pferdehaltung – seit über 40 Jahren

    [vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]REGUPOL Boden- und Wandbeläge für die Pferdehaltung bilden einen weichen, dauerelastischen, isolierenden und rutschfesten Untergrund für Ihr Pferd. Das macht die Pferde ruhiger und ausgeglichener. Verletzungen, Entzündungen und Überlastungen werden reduziert.

    Die schalldämmenden Eigenschaften der REGUPOL Paddockplatten und Stallmatten sorgen für Laufruhe. Bei nicht beschlagenen Pferden nutzen sich die Hufe nicht ab. Mit REGUPOL Paddockplatten und Stallmatten können Sie bis zu dreiviertel der sonst üblichen Einstreumenge einsparen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“200577″ img_size=“full“ onclick=“link_image“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][cq_vc_videocover videoimage=“200601″ imageshape=“square“ overlaytype=“icon“ icon_fontawesome=“fab fa-youtube“ iconsize=“2em“ iconshape=“circle“ iconcolor=“#ffffff“ videolink=“https://www.youtube.com/watch?v=Qog8A_vMT8E&t=15s“][vc_column_text]REGUPOL Boden- und Wandbeläge für die Pferdehaltung bilden einen weichen, dauerelastischen, isolierenden und rutschfesten Untergrund für Ihr Pferd. Das macht die Pferde ruhiger und ausgeglichener. Verletzungen, Entzündungen und Überlastungen werden reduziert.

    Die schalldämmenden Eigenschaften der REGUPOL Paddockplatten und Stallmatten sorgen für Laufruhe. Bei nicht beschlagenen Pferden nutzen sich die Hufe nicht ab. Mit REGUPOL Paddockplatten und Stallmatten können Sie bis zu dreiviertel der sonst üblichen Einstreumenge einsparen.

    REGUPOL hat den passenden Boden für Offenstall, Paddock, Führanlage, Laufweg, Waschplatz, Box oder Stallgasse.

    „Für mich haben die REGUPOL Böden einfach die beste Qualität. Auch nach vielen Jahren der Nutzung sind die Böden in meinen Stallungen immer noch unbeschädigt und elastisch.“

    Nathalie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Landestrainerin Dressur der dänischen Equipe und Werbepartnerin für REGUPOL Pferdeböden

    Weitere Informationen: https://sports.regupol.de/anwendungen/pferdeboeden/[/vc_column_text][vc_single_image image=“200575″ img_size=“full“ onclick=“link_image“][/vc_column][/vc_row]