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    Podcast Lineare Beschreibung

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    [/vc_column_text][vc_column_text]Im Podcast mit Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff (ehemaliger Zuchtleiter beim Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e.V. und dem Springpferdezuchtverband Oldenburg-International e.V. (OS)) steht die lineare Beschreibung im Fokus. Dabei geht es um die Geschichte und Veränderungen des Bewertungsansatzes ebenso wie um dessen Vor- und Nachteile.

    Dr. Schulze-Schleppinghoff erläutert das Prinzip der linearen Beschreibung und widmet sich dabei auch den Herausforderungen der Stuten- und Fohlenbeschreibung.  Häufige Widersprüche und Kritikpunkte an der linearen Beschreibung aus Züchtersicht werden ebenso thematisiert wie die Frage, ob und inwieweit die Ergebnisse der Beschreibung als Verkaufsargument dienen können. Neben den potentiellen Vorteilen für Stuten- und Hengsthalter geht es am Ende des Podcast auch darum, welche Veränderungen und Ergänzungen es für die lineare Beschreibung noch geben soll.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1587727739524{background-color: #efefef !important;border-radius: 2px !important;}“][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Unser Zuchtexperte:

    Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff, 1954 in Münster geboren, absolvierte ein Studium der Landwirtschaft mit der Fachrichtung Tierproduktion an den Universitäten Bonn, Göttingen und Kiel. 1982 schloss er als Diplom Agrar-Ingenieur ab. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema der Stutenleistungsprüfungen in der deutschen Reitpferdezucht. Nach dem Studienabschluss wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Tierzucht und Tierhaltung an der Universität Kiel. Hier promovierte er über die Erstellung eines Zuchtwertschätzmodells für die Vollblutzucht in Deutschland.

    Von 1987 bis Juli 2020 war Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff als Zuchtleiter beim Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e.V. (OL) und ab 2001 beim Springpferdezuchtverband Oldenburg-International e.V. (OS) tätig.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]

     

     

    [/vc_column_text][vc_single_image image=“214921″ img_size=“full“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text][zaudio title=“Lineare%20Beschreibung%20(kurze%20Version)“ artist=“Dr.%20Wolfgang%20Schulze-Schleppinghoff “ albumart=“https%3A%2F%2Fhorse-gate.com%2Fwp-content%2Fuploads%2F2020%2F08%2F1_Schulze-Schleppinghoff.Kiki_Beelitz.jpg“ url=“https%3A%2F%2Fhorse-gate.com%2Fwp-content%2Fuploads%2F2020%2F08%2FPodcast-Lineare-Beschreibung_Kurz-Version.mp3″ autoplay=“false“ color=“#324837″ miniplayer=“false“ ]

     

    Foto: © Kiki Beelitz

    Die ersten neun Minuten des Podcast sind kostenlos. Das komplette Interview können Horse-Gate Exclusive-Mitglieder gratis anhören. Noch kein Mitglied? Hier könnt ihr euch registrieren.

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    Podcast-Tipp: Welcher Hengst passt zu meiner Stute
    (mit Ulrich Hahne / Zuchtleiter des Hannoveraner Verbandes)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Ein Auszug aus dem Hengstbuch: Die Stärken und Schwächen der linearen Beschreibung

    Ein Auszug aus dem Hengstbuch: Die Stärken und Schwächen der linearen Beschreibung

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Schon früh bildeten konkrete Vorstellungen von der äußeren Erscheinung eines Pferdes die Grundlage der zielgerichteten Pferdezucht. Dabei spielte die Nutzung, ob als Militärpferd, im Gewerbe oder in der Landwirtschaft, eine wesentliche Rolle. Heute geben vor allem der Sport und die Nutzung in der Freizeit vor, wie ein Pferd sein soll. Früher endete die Beurteilung eines Pferdes mit Noten, die meistens in der Schublade verschwanden. Das neue System, die lineare Beschreibung, bietet mehr Transparenz für züchterische Entscheidungen. Im Interview dazu: Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff, der Zuchtleiter des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes.

     

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    Wie funktioniert die lineare Beschreibung? Wie ist das Prinzip?

    Durch die lineare Beschreibung, die in Oldenburg bereits seit 2012 angewendet wird, werden Hengste, Stuten und Fohlen bei ihrer Präsentation vor einer Bewertungskommission ausführlich hinsichtlich ihrer Exterieurmerkmale, ihres Ganges und weiterer Eigenschaften beschrieben.

    Die Beschreibung eines Pferdes erfolgt anhand von sieben Grundkriterien: Format und Vorderpferd, Oberlinie, Fundament, Korrektheit des Ganges und Koordination, Bewegung an der Hand, freie Bewegung sowie Bewegung unter dem Reiter bzw. an der Longe. Jedem dieser Grundkriterien sind Merkmale zugeordnet, die das Pferd möglichst detailliert beschreiben.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“166343″ img_size=“medium“ add_caption=“yes“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=“166331″ img_size=“medium“ add_caption=“yes“ el_id=“Bereits Fohlen werden einer Bewertungskommission hinsichtlich ihrer Exterieurmerkmale, ihres Ganges und weiterer Eigenschaften vorgestellt. © Pfluegler Photo/adobe.stock“][vc_column_text]Bei der Pferdebeurteilung mittels linearer Beschreibung wird zunächst bei allen Merkmalen von Null, also „nicht auffällig“ ausgegangen. Eingetragen werden nur die auffälligen, das heißt die für das Pferd charakteristischen Merkmale, die es möglichst detailliert beschreiben. Eine Abweichung bedeutet nicht automatisch gut oder schlecht, sondern stellt lediglich die jeweils beschriebene Merkmalsausprägung dar. Bei der linearen Beschreibung muss detailliert beschrieben und bei jedem Merkmal individuell unterschieden werden. Bei der Mehrzahl der Exterieurmerkmale ist dabei der Mittelwert das Zuchtziel. Gerade bei Merkmalen, die sich auf die Korrektheit der Gliedmaßen beziehen, ist eine mittlere Ausprägung erwünscht: Beispielsweise ist weder Zehenenge noch Zehenweite gut, sondern eine gerade Zehenstellung an Vorder- und Hinterhand erwünscht. Anders ist es bei Leistungsmerkmalen. Bei ihnen werden deutliche Abweichungen vom Mittelwert angestrebt. So sollte selbstverständlich das Springvermögen möglichst groß oder der Schub aus der Hinterhand energisch sein. Bei diesen Merkmalen liegt somit das gewünschte Zuchtziel möglichst nah an der Extremausprägung.

    Die oben erläuterte Beschreibung wird auf einem Tablet dokumentiert, und die Ergebnisse werden in Form eines Linearprofiles an den Züchter ausgehändigt. Auf diese Weise erhalten Züchter wertvolle Informationen über die Stärken und Schwächen ihrer Pferde.

    Früher hat der sogenannte erste Jahrgang eines Junghengstes wichtige Hinweise gegeben. Wie wird damit heute umgegangen?

    In Oldenburg versuchen wir, diese Präsentation beizubehalten, also konzentriert an einem Ort die ersten Nachkommen eines Junghengstes zu zeigen. Wir fördern dies mit attraktiven Preisen. Es gelingt aber nicht mehr in dem Umfang, wie das früher der Fall war. Aber auch da hilft uns die lineare Beschreibung, denn obwohl an verschiedenen Orten vorgestellt, erhalten wir ein umfassendes Bild, welches einen Vergleich zulässt. Der Verband veröffentlicht das zusammenfassende Ergebnis aus den Beschreibungen der Fohlen eines ersten Jahrgangs in unserem Buch „Vererbungsprofile“, welches ergänzt um die aktuell erhobenen Daten aus der linearen Beschreibung im ersten Quartal des darauf folgenden Jahres erscheint.

    Sicher ist es so, dass sich bei den alten Hengsten nur noch graduell etwas verändert. Besonders interessant sind die Junghengste oder die Hengste, die auswärts stehen, wo aber die Anzahl der Nachkommen im Zuchtgebiet inzwischen so groß ist, dass sich Vererbungsprofile anfertigen lassen. Der Umfang des Buches nimmt also ständig zu. Die Bedingungen, um berücksichtigt zu werden, sind folgende: Bei den mindestens siebenjährigen Hengsten müssen mindestens 30 linear beschriebene Nachkommen vorhanden sein, bei den vier- bis sechsjährigen Junghengsten müssen mindestens acht linear beschriebene Nachkommen erfasst sein.  Wenig deckende Hengste haben es auf diesem Weg sicher schwer, bekannt zu werden. Da muss sich der Züchter vor allem auf sich selbst und sein kritisches Auge verlassen.

    Es gibt Kritik an der Menge der Merkmale und gleichzeitig gibt es Züchter, die kritisieren, dass bestimmte Merkmale, wie die Hufe, fehlen. Wie gehen Sie mit Kritik und Schwächen der linearen Beschreibung um?

    Die Frage ist absolut berechtigt, das Problem ist: …..[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

    Mehr erfahren?

    Dieser kurze Auszug basiert auf einem von Franz Josef Neuhaus geführten Interviews mit  Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff, der als Zuchtleiter beim Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes e.V. (OL) tätig ist. Der vollständige Beitrag erscheint im kommenden Hengstbuch 2019 „Ausgewählte Hengste Deutschlands 2019/20“. Du willst mehr über die Lineare Beschreibung erfahren? Dann sei einer der Ersten, der das besondere Sammlerstück für Zuchtinteressierte und Hengsthalter in den Händen hält:[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=“166357″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“ onclick=“custom_link“ img_link_target=“_blank“ link=“https://horse-gate.com/hengstbuch-2019/?C=2892/8″][/vc_column][/vc_row]