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Auftakt zum Casino Grand Prix-Wochenende in Lassee

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Für die Fa. Mammut hatte Armin Duda die Glückwünsche an die frischgebackenen Sieger Markus Saurugg und Dieter Köfler überreicht (Foto: RV Lasseee) Für die Fa. Mammut hatte Armin Duda die Glückwünsche an die frischgebackenen Sieger Markus Saurugg und Dieter Köfler überreicht (Foto: RV Lasseee)

Österreichs renommierteste, mit 45.000,- Euro dotierte Springserie – der Casino Grand Prix powered by Westfalia – gastiert von 25.-28. Mai im Reitsportzentrum Lassee. Das gesamte Turnierteam rund um Veranstalterfamilie Schranz hat die weitläufige Anlage auf Hochglanz gebracht und für eine wunderbare Bühne gesorgt.

Nicht zuletzt weil dank der Firma Magyer Reitplatzbau eine Erneuerung angekündigt werden durfte: der Boden auf dem Abreiteplatz wurde neu aufbereitet und frisch adaptiert – Top-Bedingungen waren also gesichert. Zum großen Treffpunkt der Besucher, der Arrivierten und deren Anhänger verwandelte sich wiederum die direkt zum Austragungsplatz angrenzende Halle, wo nicht nur leckere Schankerln lockten und in gemütlicher Runde den Sport miterleben konnte, sondern auch ein riesiger Spielbereich mit Hüpfburgen aufgebaut wurde für die jüngsten Turniergäste. Das sportliche Programm bot schon am ersten Tag hochkarätigen Springsport bis zur schweren Klasse, wo sich die ersten Favoriten herauskristallisierten: Der Gesamtsieger des Vorjahres, Dieter Köfler, und der steirische Top-Reiter Markus Saurugg teilten sich in exakt 59,09 Sekunden den Triumph im Preis der Fa. Mammut, dem heutigen Hauptspringen. Hinter dem drittplatzierten Matthias Atzmüller konnte sich der Hausherr mit Spitzenpferd „V.I.P. 2“ den vierten Endrang sichern.

Geteilter S*-Sieg im Preis der Fa. Mammut: Titelverteidiger Dieter Köfler und Markus Saurugg brillierten im Hauptspringen

Als erster Gradmesser für die bevorstehende Casino-Qualifikation, dem samstägigen Preis der Fa. Magyer Betriebs GmbH über 1,45 Meter und dem finalen Casino Grand Prix powered by Westfalia zählte das am Donnerstag angesetzte S*-Springen, der Preis der Fa. Mammut. In dieser 1,40 Meter hohen Fehler-Zeit-Prüfung kam es zum spannungsgeladenen Rennen, das sich am Ende Kärnten und Steiermark untereinander ausmachten: In exakt 59,09 Sekunden teilten sich Dieter Köfler mit Routinier „Golden Gun“ und Markus Saurugg, der das Siegerpferd vom Großen Preis in Preding, Baloubet by Etl“, sattelte, den Sieg im heutigen Hauptbewerb.

An dritter Stelle platzierte sich Matthias Atzmüller, der ja Lassee in bester Erinnerung hat: Stichwort Staatsmeisterschaften 2010, wo er sich damals mit der in Österreich gezogenen Stute „Tamina 9“ nach vier astreinen Runden den unvergessenen Titel holte. Mittlerweile konnte die Cornado-Tochter „Narumol B“ – amtierende Vizestaatsmeisterin – mit ihren stetigen Erfolgen in die Fußstapfen treten und am Podium glänzen. Der Hausherr Christian Schranz ließ am vierten Platz aufhorchen: Er setzte auf sein aktuelles Spitzenpferd „V.I.P. 2“, mit dem er ja zuletzt Weltranglistenpunkte und Platzierungen en suite bei der Spring Tour im Magna Racino verbuchte. Dahinter klassierte sich Matthias Raisch mit „Coleur Blue“ an fünfter Stelle.

Zum Start gab es Heimtriumph für Melanie Steinert

Mit dem Standardspringen über 1,15 Meter wurde das Turnierwochenende zur Freude der Gastgeber mit einem Sieg für den Reitsportverein Lassee eröffnet: Melanie Steinert triumphiert hier mit „Carthan“ in der Siegerzeit von 68,79 Sekunden und konnte die ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Arlene Kohlmeier (71,70 Sekunden) und Annalena Gfrerer (74,25 Sekunden) auf die hinteren Plätze verweisen.

Zwei Sieger im Preis der Fa. DAF Danube Truck

In zwei Abteilungen gewertet wurde der Preis der Fa. DAF Danube Truck über 1,20 Meter, das zum einen der Kaderreiter Jörg Domaingo mit der fehlerfreien Bestzeit von schnell angelegten 54,32 Sekunden für sich entscheiden konnte und zum anderen Clemens Ladislav, der mit „Starlight 212“ in 55,15 Sekunden über die Ziellinie galoppierte. Ganz vorne mischte die hier beheimatete Sarah-Laetitia Erdelyi mit: Im Sattel von „Harpad d´Authieux“ holte die Amazone in 56,19 Sekunden Rang zwei und somit eine weitere Top-Platzierung für den RSV Lassee.

  1. Qualifikation OEPS Nachwuchscup: Noah Domaingo vor Moritz Liechtenstein & Carla Daimer

Die erste Qualifikation im Rahmen des OEPS Nachwuchscups konnte Noah Domaingo für sich entscheiden: Er zeigte im Sattel von „Well Done 3“ den schnellsten Nullfehlerritt in diesem 1,15 Meter hohen Springen und setzte sich  in 53,20 Sekunden an der Spitze durch. Dahinter platzierten sich Moritz Liechtenstein und Carla Daimer. Bevor am Samstag um den Sieg im OEPS Nachwuchscup Grand Prix geritten wird, steht morgen nochmals die zweite Qualifikation an.

Wiederholungstäter schlugen auch im LM-Springen zu

Konnten sie schon im L-Springen für Schlagzeilen sorgen, so führte auch im 1,25 Meter hohen Bewerb der mittelschweren Klasse kein Weg an Clemens Ladislav und Jörg Domaingo vorbei. Sie zeichneten sich in ihrer Abteilung an erster Stelle aus und lieferten dabei die Spitzenzeiten von 64,06 und 60,96 Sekunden ab. Clemens sattelte „Cumerio“ und führte das Starterfeld vor Stefan Laditsch, der zuletzt ja im Magna Racino mit zwei Doppelsiegen glänzte, und Stephanie Gumatz, die mit „Quinto v. Pachern“ ganz klar ihren Heimvorteil nutzte, an. Hinter dem niederösterreichischen Routinier platzierten sich Matthias Atzmüller und Matthias Raisch auf den vordersten Rängen.

Die ersten Bewerbe der Springpferde Tour sind entschieden

Nicht fehlen durfte in der Ausschreibung die drei Springpferdeprüfungen für alle fünf-, sechs- und siebenjährige Nachwuchscracks, die ja im Samstag ihr großes Finale haben. Mit der Endnote von 7,40 Punkten triumphierte bei den Fünfjährigen Patricia Steiner. Die burgenländische Berufsreiterin sattelte „Cash de Brecey“, den talentierten Wallach aus dem französischen Zuchtgebiet, und absolvierte den 1,05 Meter hohen Kurs mit Bravour. Auf den hinteren Rängen klassierten sich Matthias Atzmüller mit „Nelson 240“ v. Nerrado (7,30 Punkte), Dieter Köfler mit „Sinaway“ (7,20 Punkte) und Sabrina Pollhammer mit der selbstgezogenen und selbst ausgebildeten „Pollis Coco Chanel“ (7,10 Punkte).

Die siegreiche Höchstnote von 7,90 Punkten konnte sich im Anschluss bei der 1,15 Meter hohen Prüfung der sechsjährigen Youngsters sehen lassen. Gezeigt wurde die triumphale Runde von Katharina Schiller und „Levistos Lieschen“, der Schimmelstute von Laspari. Ebenfalls platziert war Matthias Raisch mit „Lacrima von Kükenmoor“ (7,50 Punkte), Catrin Glötzer-Thaler mit „Vagabund 130“ (7,30 Punkte) und Dieter Köfler mit „Classico K“ (7,00 Punkte).

Zu guter Letzt´ feierte Theresa Pachler einen tollen Triumph: Gemeinsam mit dem siebenjährigen „C´est moi 2“, dem Holsteiner nach Contendro I, entzückte die Stilistin mit einer Glanzrunde, die mit einer glatten 8,0 belohnt wurde. Des Weiteren konnten sich Helmut Morbitzer auf „Flash 290“ (7,90 Punkte), Markus Saurugg mit der amtierenden österreichischen Bundeschampionesse „Aphrodite by Etl“ (7,60 Punkte) und Lisa Schranz mit „Cyders“ (7,30 Punkte auszeichnen.

Leona Koller Ludwig siegte im Ponyspringen

Zum Abschluss des ersten Turniertages standen für die PonyreiterInnen noch zwei Bewerbe an: Im offenen Ponybewerb über 1,05 Meter hatten die Nachwuchskids die Möglichkeit, auf dem großen Austragungsplatz eine Einlaufrunde zu drehen, bevor es dann in der ersten Qualifikation für den EQWO.net Pony Grand Prix ernst wurde. Die Siegerin von Linz und Führende im Zwischenklassement, Leona Koller Ludwig, ließ in dieser Standardprüfung aufhorchen und pilotiere „Where´s the Party“ zur astreinen Bestmarke von 57,01 Sekunden. Null und schnell unterwegs waren dahinter Elisabeth Knaus, die mit „Joe Cool 6“ in 57,55 Sekunden Zweite wurde, und Ludovica Goess-Saurau, die sich mit ihren beiden Ponys „Rusty 14“ und „Hes a Keeper“ gleich die Ränge drei und vier sicherte.

  1. Qualifikation zum EQWO.net Pony Grand Prix: Elisabeth Knaus entschied das Rennen für sich

Nochmals Konzentration und Kräfte hieß es für die Jüngsten im Bunde im ersten Qualifikationsbewerb zum EQWO.net Pony Grand Prix, der ja am Samstag angesetzt ist. Zwar mit einem Abwurf am Punktekonto, aber mit dem schnellsten Vierfehlerpunkteritt konnte sich Elisabeth Knaus den Triumph holen. Gemeinsam mit „It´s my dancer“ führte sie die Ehrenrunde an und gewann vor David Gorton-Hülgerth, der mit „Sherly 7“ ebenfalls ein Fehler verzeichnete. Selina Terler komplettierte das Trio am Treppchen und wurde mit „Sligo Touch Again“ Dritte.

Ergebnisse, Livestream und Liveticker unter www.ihremeldestelle.at

 

Infos unter www.reitsportzentrum-lassee.at

 

News unter www.pferdenews.eu


Source: Presseservice Kerstan / Turniernews

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