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WEG Tryon: Vielseitigkeitsreiter in der Dressur vorne

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Gelungener Start für die deutschen Vielseitigkeitsreiter bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA. Nach einem soliden Einstieg von Kai Rüder mit Colani Sunrise und einer Dressurvorstellung nach Maß von Julia Krajewski mit Chipmunk FRH rangieren die Titelverteidiger zur Dressur-Halbzeit auf Platz eins.

„Als ich um das Viereck geritten bin, hat Chipmunk abgeschnaubt und sich entspannt. Da dachte ich: Okay, das kann funktionieren – und dann hat er sich unheimlich gut reiten lassen“, sagte Julia Krajewski nach ihrem Ritt, der das deutsche Team nach vorne brachte. „‘Chip‘ war sehr entspannt, auch im Schritt, was er nicht immer macht. Gestern im Training hakten die Wechsel noch etwas, heute hat alles super funktioniert. Ich war den Tränen nah, als wir fertig waren, weil er so toll mitgemacht hat und bei mir war.“ Das sahen die Richter ähnlich und so blieb ihr Ergebnis am Ende unterhalb der 20er Marke, wie es den beiden in diesem Jahr schon in Bramham und Aachen gelungen ist. Mit diesem Ergebnis führt sie auch die vorläufige Einzelwertung an vor dem US-Amerikaner Boyd Martin mit Tsetserleg (27,1) und der Britin Piggy French mit Quarrycrest Echo (27,8).

Vor Julia Krajewski war bereits Kai Rüder mit dem nicht ganz einfachen Colani Sunrise aufs Viereck gegangen. Als Startreiter für die deutsche Mannschaft liegt seine Aufgabe vor allem darin, seinen Teammitgliedern am Geländetag als „Pathfinder“ im Gelände voranzugehen. Für seine Dressur erzielte der EM-Sechste des Vorjahres 30,2 Minuspunkte, vor allem in der Schritttour verlor er einige Punkte. „Die erste Schritttour war kaputt, da ist er mir angezackelt „, erklärte der Fehmaraner. „Das sind ja auch zwei Noten. Als ich merkte, die Note bei der ersten Diagonale ist die Note jetzt sowieso weg, habe ich mich auf die zweite konzentriert, nach dem Motto: neues Spiel, neues Glück. Die war dann auch gut.“

So schön kann Vielseitigkeitsdressur sein: Julia Krajewski und Chipmunk FRH.
Foto: Stefan Lafrentz

Der zweite und dritte Platz

Auf dem zweiten Platz hinter den Deutschen folgen im Zwischenstand die Australier. Ihr Startreiter ist der dreimalige Andrew Hoy mit seinem erst neunjährigen Pferd Vassily de Lassos, mit der bereits beim CHIO Aachen aufgefallen war und dort Vierter wurde. „Es ist ein Privileg, so ein Pferd reiten zu dürfen“, sagte der dreimalige Mannschafts-Olympiasieger. Hoy erzielte 29,8 Minuspunkte, etwas weniger als sein Landsmann Christopher Burton und Cooley Lands (28,6). Zusammen kommen sie auf 58,4 Minuspunkte im Zwischenstand.

Auf dem aktuell dritten Rang ordnen sich mit 59,4 Minuspunkten im Zwischenstand die Franzosen ein, für die am ersten Tag der WM Donatien Schauly ADJ mit Pivoine des Touches (29,30) und Maxime Livio mit Opium de Verrieres antraten. Die ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählenden Briten und die Neuseeländer, Gewinner des Aachener Nationenpreises, folgen auf den Plätzen.
Noch ist allerdings alles offen, denn es folgt nicht nur ein weiterer Dressurtag, sondern auch der mit Spannung erwartete Geländeritt und das Springen am Sonntag. „Das Gelände ist anspruchsvoll, dabei aber sehr schön – also optisch wirklich toll. Mal abwarten, inwieweit die Pferde das optisch auch eindrucksvoll finden. Technisch wird alles abgefragt, aber es gibt viele Alternativen, die man nehmen kann. Da muss man gut abwägen, was man riskiert und wo man besser auf Nummer sicher geht, wenn die Zeit es erlaubt“, gab Julia Krajewski eine erste Einschätzung zur Geländeprüfung ab.

Quelle: Pferd aktuell

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