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Fütterung von Fohlen und Stuten

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Die Fohlenzeit hat begonnen!

Vermehrt erblicken jetzt die ersten Fohlen 2018 das Licht der Welt. Doch selbst wenn Ihre Stute noch einige Wochen oder Monate tragend ist, benötigt sie nun besondere Aufmerksamkeit – vor allem in Sachen Fütterung kann man vieles richtig, aber auch falsch machen. In unserem März-Thema haben wir ein Fütterungs- 1×1 für den gesunden Start ins Leben erstellt:

Ab dem 8. Trächtigkeitsmonat spricht man von Hochträchtigkeit. Die Stute benötigt jetzt sehr viel Protein aus hochwertigen Quellen für das Wachstum des Fohlens. Grundsätzlich ist zu bedenken, dass die Milchbildung nach der Abfohlung die schwerste Form von Leistung ist, die ein Pferd erbringen muss. Genauso wie bei Sportpferden oder Zuchthengsten muss daher entsprechend zugefüttert werden. Besonders wichtig ist hierbei die Qualität Ihres Grund- bzw. Saftfutters. Hier sollten Sie auf erstklassige Quellen Wert legen und neben Heu auch gute Silage als Proteinquelle in Betracht ziehen. Besonders wichtig sind dabei die essenziellen Aminosäuren, die die Mutterstute nicht selbst bilden kann.

Da die Stoffwechselbelastung in dieser Zeit extrem hoch ist, sollten auch weitere, wichtige Bausteine des Lebens nicht vernachlässigt werden, hierzu zählen vor allem essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente, besonders Kupfer für die gesunde Gelenkentwicklung. Diese Konstellation lässt bereits erkennen, dass eine sinnvolle Ergänzung des Grundfutters oft notwendig ist.

Mit einem gut ausgestatteten Zuchtmüsli können Sie die meisten Faktoren problemlos abdecken (achter Sie hier vor allem auf die Aminosäuren). Eventuell müssen einzelne Komponenten aber auch gezielt ergänzt werden, wie z.B. Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.

Ab der Geburt des Fohlens beginnt die Stute ihre körpereigenen Reserven einzuschmelzen, laut neuster Erkenntnisse kann auch eine nahezu „perfekte“ Fütterung an diesem Umstand nichts ändern. Wundern Sie sich also nicht, wenn die laktierende Stute nun erst einmal etwas an Substanz abbaut, behalten Sie aber das gesunde Maß im Auge.

Mit der Fohlengeburt werden die körpereigenen Reserven v.a. für die Milchleistung und die Laktation benötigt. Gute Muttermilch ist die ideale naturgegebene Ernährungsgrundlage für Ihr Fohlen. Zudem nimmt das Fohlen in den ersten Stunden nach der Geburt mit der Kolostralmilch auch Antikörper auf, die für den guten Immunstatus sowie seine gesunde Entwicklung notwendig sind.

Achtung: Achten Sie daher darauf, dass die Fohlen nach der Geburt trinken. Sollte das Fohlen nicht trinken oder die Stute bei der Geburt verstorben sein, muss der Tierarzt eine zusätzliche Immunisierung des Fohlens durchführen. Als Ersatz für die Muttermilch kann in diesem schlimmsten Fall ein Fohlenstarter bzw. Milchaustauscher dienen, den Sie selbst anrühren und anfangs mit der Flasche tränken können.

Ein Fohlen lernt nach der Muttermilch Heu und Saftfutter kennen. Ab der zweiten Woche kann es auch Kraftfutter kennenlernen. Wichtig ist hier ein schmackhaftes Futter, damit das Fohlen auch gerne frisst und gesund wachsen kann. Am besten füttern Sie es getrennt von der Mutterstute, da diese sonst dem Fohlen das Futter wegfressen könnte.

Tipp:Bieten sie dem Fohlen erst einmal keinen Salzleckstein an, ansonsten besteht die Gefahr, dass es mehr Milch von der Stute trinkt als nötig und die Stute damit unnötig belastet. Ab dem 6. Lebensmonat (Absetzen) sollte das Fohlen auch selbst Mineralfutter bekommen.

Was gibt es noch zu wissen?

Ein paar generelle Tipps zur pferdegerechten Fütterung und Aufzucht haben wir Ihnen nachfolgend noch zusammengefasst:

  • Bei der ersten Rosse der Mutterstute nach der Geburt (Fohlenrosse) kann Ihr Fohlen Durchfall bekommen. Das ist erst einmal nichts ungewöhnliches, dauert der Durchfall jedoch länger an, sollten Sie einen Tierarzt hinzuziehen.
  • Das Absetzen ist für Stute sowie Fohlen zudem eine große Belastung, weshalb man ggf. schrittweise entwöhnen kann. In dieser Zeit kann es zu einem Wachstumsknick und Immunschwäche beim Fohlen und zu einer Euterentzündung bei der Mutterstute kommen. Die Tiere sollten in dieser Zeit sehr aufmerksam beobachtet werden.
  • Nach dem Absetzen sollten Sie unbedingt eine Untersuchung auf den Parasitenbefall beim Fohlen durchführen, hier warten oftmals böse Überraschungen. Ziel sollte sein dem Fohlen einen optimalen Start in die Aufzuchtperiode zu ermöglichen.
  • Der Züchter muss sich zu Beginn der Aufzucht entscheiden, ob er eine forcierte oder eine langsame, normale Aufzucht betreiben will und seine Fütterung entsprechend abstimmen. Für die nachhaltige Entwicklung des jungen Pferdes sollte eine gesunde, nicht überproportionale Wachstumsleistung angestrebt werden, Gelenks- oder Knochenprobleme sind sonst eine häufige Folge.
  • Auf dem Markt finden Sie sowohl Fohlen- wie auch Stutenfutter. Beide haben aber ähnliche Anforderungen an ihren Stoffwechsel, Gewebebildung und Wachstum, weshalb es meist genügt ein gutes Müsliprodukt als Kraftfutter zu füttern, welches zugleich für Fohlen & Stute geeignet ist. Ein Fohlenfutter sollten Sie dem Fohlen bis zum vollendeten ersten Lebensjahr geben und anschließend auf ein Produkt mit niedrigerem Proteingehalt umstellen, je nach gewünschter Wachstumsleistung.


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Fotos: JOSERA

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