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Fütterungsbedingte Stoffwechselstörungen bei Pferden

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Nichte jede Stoffwechselstörung hat einen fütterungsbedingten Hintergrund. Häufig jedoch können Defizite in der Fütterung zu einer Stoffwechselstörung beitragen oder deren Folgen verschlimmern. Es lohnt sich daher aus der Futter-Perspektive auf dieses Thema zu blicken.

Die bekanntesten fütterungsbedingten Stoffwechselstörungen sind unter anderem Hufrehe, EMS oder Cushing. Diese möchten wir nachfolgend näher vorstellen:

Hufrehe

Die Gründe für Hufrehe können vielseitig sein. Nicht selten wird Hufrehe jedoch durch Fehler in der Fütterung ausgelöst, bzw. durch Vergiftungen. Das Pferd welches über Nacht ausbricht und die Futterkammer plündert hat im Nachgang auf jeden Fall auch eine erhöhte Gefahr an Hufrehe zu erkranken (des weiteren natürlich eine Kolikgefahr).
Ein Tipp am Rande daher: Schließen Sie die Futterkammer über Nacht ab, bzw. schließen Sie die Klappe zum Kraftfutter.

Doch wie kommt es zu dieser Vergiftung durch Futter? Inzwischen weiß man, dass nicht ein Eiweißüberschuss für die Vergiftung verantwortlich ist, sondern eine zu große Menge bestimmter Kohlenhydrate (v.a. Fruktane, Stärke, Zucker).

Im schlimmsten Fall kann Hufrehe im Ausschuhen enden (der Huf löst sich von der Hornkapsel). Hufrehe muss daher rechtzeitig erkannt, und unter anderem durch eine Kohlenhydrat reduzierte Fütterung behandelt werden.

Equines Metabolisches Syndrom (EMS)

Auch EMS kann zu Hufrehe führen, denn es handelt sich dabei um eine Störung des Kohlenhydrat-Stoffwechsels. Bei EMS handelt es sich leider um eine moderne Wohlstandserkrankung die – oftmals – durch eine falsche Fütterung ausgelöst wird. Bekommt das Pferd deutlich mehr Energie gefüttert, als es tatsächlich benötigt, bilden sich Fettpolster und –depots, z.B. an Kruppe und Hals. In diesen Speichern werden mit der Zeit Hormone gebildet, die das Zusammenspiel zwischen Glukose und Insulin im Körper des Pferdes stören. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel des Pferdes kommt aus dem Gleichgewicht. Anzeichen der Erkrankung sind u.a. Müdigkeit, Schwitzen, ein geschwächtes Immunsystem oder eben Hufrehe.

Zwei Hinweise zur Fütterung bei EMS:

  1. Auf Kraftfutter können Sie bei EMS in den meisten Fällen erst einmal komplett verzichten. Zudem lohnt auch eine Heuanalyse, da der Zucker- und Stärkegehalt im Heu enorme Schwankungen aufweisen kann.
  2. Wenn ein Kraftfutter-Verzicht nicht möglich ist (z.B. weil Medizin verabreicht werden muss, das Mineralfutter gemischt wird, oder es ansonsten zu Futterneid während der Fütterungszeiten kommt), sollte möglichst ein getreidefreies und stärkereduziertes Futter verwendet werden.

Cushing (ECS)

Nicht immer leicht zu unterscheiden: Neben EMS kommt häufig auch ECS – kurz Cushing – als Stoffwechselstörung vor. Betroffene Pferde fallen v.a. durch lockiges Fell auf, sowie erhöhtem Durst auf. Zudem treten Hufrehe und eine allgemein verschlechterte Hornqualität auf. Bei Cushing handelt es sich nicht um einen „Fütterungsfehler“, sondern um eine Tumor-Erkrankung an der Hirnanhangsdrüse. Durch den Tumor werden Hormone ausgeschüttet, die den Kohlenhydrat-Stoffwechsel stören.

Die gute Nachricht: Cushing kann mit Medikamenten behandelt werden, die Ihr Tierarzt verschreibt. Bei der Fütterung ist auch hier auf eine stärkearme und rohfaserreiche Ernährung zu achten.

Bei allen oben genannten Stoffwechselerkrankungen gilt: Achten Sie auf eine kohlenhydratreduzierte Ernährung – oft ist weniger mehr, v.a. hinsichtlich des Krippenfutters. Bei der Suche nach einem geeigneten Futter sollen Sie auf jeden Fall die offene Deklaration des Herstellers anfordern. Die Summe aus Stärke und Zucker im Produkt sollte möglichst gering sein, um wirklich einen Mehrwert in Vergleich zu Heu und anderem Raufutter zu haben.
Häufig müssen betroffene Pferde Hof und Horn wieder aufbauen. Daher ist auch ein ausgewogenes Mineralfutter bei dieser Form der Fütterung ein elementarer Baustein für langfristigen Erfolg.

Abschließender Hinweis: Wenn Ihr Pferd von einer der Stoffwechselstörungen betroffen ist, sollten Sie sich stets vor Ort mit Ihrem Tierarzt abstimmen. Dieser kann die Situation individuell beurteilen und einen optimalen Lösungsvorschlag mit Ihnen erarbeiten.


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Fotos: JOSERA

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