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Raufutter, Kraftfutter und … Mineralfutter

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Hier muss auch die Futtermittelindustrie einmal ehrlich sein: Grundsätzlich benötigt nicht jedes Pferd zum „leben“ Kraft- oder Krippenfutter. Bestens versorgt ist ein Pferd vor allem dann, wenn ihm Rau-oder Saftfutter in Form von Heu, Silage oder dem täglichen Weidegang in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt wird.

Leider sind die Weiden heutzutage ausgelaugt bzw. es finden sich hier nur noch „Hochleistungsgräser für Milchvieh“ und wenig Kräuter und Leguminosen. Dadurch verfügt das Weidefutter oft nicht mehr über die Ausstattung an Mineralien und Vitaminen welches es früher hatte. Die Stichworte Biotin-oder Selenmangel hat wohl jeder Reiter in diesem Zusammenhang schon einmal gehört. Aus diesem Grund sollte zusätzlich zu Heu und Gras ein hochwertig ausgestattetes Mineralfutter gefüttert werden, um ihr Pferd langfristig gesund und vital zu halten.

Weshalb ist Mineralfutter so wichtig?

Was der täglichen Futterration fehlt, ist in Mineralfutter gezielt enthalten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Mineralfutter und dem Begriff Mineralergänzung. Ein „echtes“ Mineralfutter hat einen Rohascheanteil von mindestens 40% und wird meist in Form kleiner Pellets oder eines Pulvers der täglichen Ration beigemischt). Bei einer Mineralergänzung liegt der Ascheanteil unter dieser Grenze, weshalb oft eine deutlich größere Menge gefüttert werden muss, um den Bedarf des Pferdes zu decken. Diese Produkte werden häufig in Form von Bricks oder Cobs angeboten und können auch ohne die Mischung mit einer anderen Kraftfutterkomponente gefüttert werden.

Im Mineralfutter sind v.a. folgende Elemente enthalten, die für den funktionierenden Stoffwechsel Ihres Pferdes unerlässlich sind:

  • Vitamine: Vitamine erfüllen vielfältige Aufgaben im Stoffwechsel eines Pferdes. Beispielsweise werden sie für den gesunden Knochenbau benötigt, sie tragen zur guten Fruchtbarkeit bei und sorgen für ein intaktes Immunsystem, um nur einige Beispiele zu nennen. Essenzielle fettlösliche Vitamine (z.B. A und E) können vom Pferd nicht selbst gebildet werden und müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden.
  • Mineralstoffe: Für den gesunden Stoffwechsel sind auch Mineralstoffe unerlässlich. Calcium und Phosphor sind beispielweise besonders wichtig für feste Knochen. Das häufig ergänzte Magnesium trägt zur Gesunderhaltung der Muskulatur bei.
  • Spurenelemente: Hierzu zählen z.B. Selen, Kupfer für eine gesunde Gelenkentwicklung oder Zink für eine gesunde Haut. Hier sollte man zwischen organisch- und anorganisch gebundenen Spurenelementen unterscheiden. Organisch gebundene Spurenelemente können im Darm deutlich besser absorbiert werden, daher kann der Bedarf des Pferdes hier mit geringeren Mengen leichter gedeckt werden. Achte Sie daher auf diesen Unterschied bei Mineralfutterprodukten.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Faktoren, nach denen Mineralfutter analysiert und für den Einsatz beim Pferd bewertet werden kann, daher erhebt dieser Text keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll eine erste Orientierungshilfe geben.

Darüber hinaus möchten wir Ihnen noch zwei praktische Tipps mit auf den Weg geben:

  • Je nach Größe bzw. Gewicht, Arbeitsleistung und Futterration Ihres Pferdes reichen oftmals 50-150g Mineralfutter pro Tag aus um das Pferd vollständig mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zu versorgen. Die Gefahr einer Überversorgung ist hierbei gering, da überflüssige Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe bei einem gesunden Pferd wieder ausgeschieden werden können.
Achtung: Wenn Ihr Pferd einen nachgewiesenen eklatanten Mangel hat (Nachweis z.B. über mehrmalige Blutanalysen) und Sie daher einzelne Nährstoffe ergänzen müssen verhält es sich ganz anders. Hier sollten sie penibel dosieren und nur in Absprache mit Ihrem Tierarzt planen da sonst eine akute Vergiftungsgefahr besteht.

Zu beachten sind auch mögliche Wechselwirkungen einzelner Stoffe untereinander. Manchmal verhindern die in der Ration vorhandenen Mengen von einem Stoff die Aufnahme eines anderen Stoffes, es kann dann zu einem sekundären Mangel kommen. Diese Wechselwirkung schließen Sie am besten aus, indem Sie nur ein gut abgestimmtes Mineralfutter geben.

Füttern Sie ein Müsli?

In diesem Fall lohnt ein Blick auf die Mineralisierung des Müslis. Hochwertige Pferdemüslis sind oft bereits mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen ausgestattet, was die zusätzliche Fütterung von Mineralfutter entweder deutlich reduziert oder ggf. sogar überflüssig macht. Wird im Stall reines Getreide als Kraftfutter gefüttert ist im Umkehrschluss eine höhere Menge pro Tag an Mineralfutter zur Versorgung des Pferdes notwendig.



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Fotos: JOSERA

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