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Stuttgart: Weitere Weltcup-Punkte für deutsche Springreiter

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Stuttgart (fn-press). Für den Sieg im Großen Preis von Stuttgart hat es nicht ganz gereicht, dennoch dürfen sich die deutschen Springreiter über weitere Punkte für die Qualifikation zum Weltcup-Finale freuen. Die letzte Prüfung der German Masters 2018 in der Schleyer-Halle gewann der Belgier Pieter Devos vor dem für Österreich startenden Max Kühner und Christian Ahlmann (Marl).

Pieter Devos hatte ausreichend Zeit, sich die Fehler der anderen Reiter anzusehen und das Beste daraus zu machen. Der 32-jährige Belgier, Fünfter der EM 2017, startete als Letzter in das zehnköpfige Stechen des Großen Preises von Stuttgart. Mit seinem niederländischen Wallach Apart blieb er ohne Fehler und siegte mit Ruhe und Bedacht in einer Zeit von 49.05 Sekunden. Das war bei Weitem nicht die schnellste Runde, aber Max Kühner und Christian Ahlmann hatten es vorgemacht und gezeigt, dass diesmal eben nicht das Tempo der Schlüssel zum Erfolg war. Der gebürtige Bayer und für Österreich startende Max Kühner bildete mit seinem erst achtjährigen Wallach PSG Final (von Toulon – Cassini) das vierte Paar im Stechen. Sie blieben als erstes fehlerfrei und beendeten den Parcours nach 56.62 Sekunden. Bereits im zweiten Hauptspringen des internationalen Stuttgarter Hallenreitturniers, in dem es um den Titel German Master der Springreiter ging, war Kühner Zweiter geworden. Ein gelungenes Wochenende für den Sechsten der Weltreiterspiele 2018.

Mit Ruhe und Bedacht ging auch Christian Ahlmann seine Runde an. Er startete mit dem französischen Wallach Tokyo als vorletzter Reiter ins Stechen. Auch diese beiden blieben ohne Abwurf, konnten Kühners Zeit aber nicht unterbieten. Die Uhr blieb erst bei 57.68 Sekunden stehen. Das bedeutete wie schon im Vorjahr Rang drei für den Westfalen. „Ich hatte im ersten Umlauf schon Probleme damit, mein Pferd zu kontrollieren, deshalb habe ich mich kurz vorher entschieden, nicht volles Tempo zu gehen. Tokyo sprang super gut und sehr vorsichtig, da kam mir entgegen, dass das Stechen insgesamt nicht so schnell war. Ich wollte aber natürlich schneller reiten als Max und ärgere mich, dass es nicht gereicht hat. Aber mein Pferd hat trotz seiner geringen Erfahrung in solchen Parcours einen super Job gemacht und wir können zufrieden nach Hause fahren“, sagte Ahlmann nach dem Stechen. Dieser dritte Platz brachte ihm 15 Weltcup-Punkte ein. Bereits in Verona hatte er Ende Oktober elf Zähler gesammelt. Damit liegt er nun als zweitbester Deutscher auf Rang sieben des Weltcup-Zwischenrankings. Für den aktuell fünftplatzierten Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) gab es in Stuttgart zwar keine Punkte, er hatte aber schon zu Beginn der Saison in Oslo und Helsinki gepunktet.

Außer Ahlmann hatten es noch drei weitere deutsche Reiter ins Stechen des Großen Preises von Stuttgart geschafft: Für Christian Kukuk (Riesenbeck) und seinen westfälischen Hengst Colestus (von Cornet Obolensky – Stakkato) endete die Hoffnung auf einen Sieg an der Mauer, die bereits im ersten Umlauf vielen Startern zum Verhängnis geworden war. Sein Kollege aus dem Stall von Ludger Beerbaum, Philipp Weishaupt, startete wie schon 2017 mit der französischen Stute Asathir im Stuttgarter Weltcup-Springen. Der zweite Platz wie im Vorjahr wurde es diesmal nicht. Vier Strafpunkte in einer Zeit von 46.62 Sekunden bedeuteten Rang sechs.

Mit der kürzesten Zeit (45.53sec), jedoch mit einem Abwurf am vorletzten Sprung, beendeten Maurice Tebbel und der Westfalen-Hengst Don Diarado (von Diarado – Lord Lancer) den Parcours. Die beiden gehörten im September zum deutschen Bronze-Team bei den Weltreiterspielen in den USA. Der vierte Platz im Großen Preis von Stuttgart bescherte ihnen nun die ersten 13 Weltcup-Punkte dieser Saison. Bis zum Weltcup-Finale, das Anfang April im schwedischen Göteborg stattfindet, stehen für die Springreiter noch acht weitere Qualifikationen auf dem Programm. Bisher führt der Schweizer Steve Guerdat das Klassement an, der in Stuttgart Platz acht belegte. jbc

Alle Ergebnisse aus Stuttgart sowie das Weltcup-Zwischenranking finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/2018/1514/html/en/longinestiming/index.html

Quelle: FN

 

Bildnachweis: © juan_aunion/adobe.stock.com

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