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Stuttgart: Isabell Werth zum 15. Mal German Master der Dressurreiter

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Stuttgart (fn-press). Isabell Werth hat zum 15. Mal den Titel German Master der Dressurreiter gewonnen. Im Rahmen des internationalen Stuttgarter Hallenreitturniers siegte sie im Grand Prix Special mit Emilio – wie bereits 2015 und 2016. Platz zwei belegte Dorothee Schneider mit dem zehnjährigen Faustus, der noch eine besondere Auszeichnung erhielt. Der dritte Rang ging an Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E.

Isabell Werth (Rheinberg) hat ein turbulentes Wochenende hinter sich. Nicht nur, dass sie mit der vollen Ausbeute von vier Siegen bei vier Starts die Heimreise antritt. Zwischendurch jettete sie nach Norddeutschland, um ihrer langjährigen Freundin und Förderin Madeleine Winter-Schulze eine besondere Auszeichnung zu überreichen. Winter-Schulze, Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, erhielt in Osnabrück die Ehrengabe des Landessportbundes Niedersachsen – inklusive Überraschung: „Plötzlich stand Isabell auf der Bühne, hielt die Laudatio und überreichte mir den Preis. Das war eine wunderbare Überraschung. Wenn ich das erzähle, muss ich schon wieder schlucken“, berichtete die 77-Jährige, die sich nach ihrem Oberschenkelhalsbruch, den sie sich bei einem Sturz bei den Weltreiterspielen im September zugezogen hatte, wieder topfit auf den Beinen zeigte.

Werth war am Samstagmorgen als erste Reiterin mit ihrem Emilio in den Grand Prix gestartet und legte ein unerreichbares Ergebnis vor. Dann ging es zum Flughafen Richtung Norddeutschland, Übergabe der Auszeichnung, zurück nach Stuttgart und schnell noch ein Sieg mit Bella Rose in der Weltcup-Kür. Am folgenden Tag dann der Grand Prix Special um den Titel German Master mit Emilio. Sieg mit 79.872 Prozent. Für Werth ist es der 15. German-Master-Titel, den sie bereits mit sechs verschiedenen Pferden gewinnen konnte: Gigolo, Satchmo, El Santo NRW, Bella Rose, Emilio und Don Johnson FRH.

Im weiteren Klassement tauschten Dorothee Schneider (Framersheim) und Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) die Platzierungen aus dem Grand Prix. Mit 76.426 Prozent belegte Schneider mit dem zehnjährigen Faustus den zweiten Rang. „Faustus hat ein unglaubliches Potenzial. Manchmal ist er noch etwas introvertiert, aber er kommt immer mehr aus sich heraus. Heute hat er einen super Job gemacht“, sagte Schneider. Im Anschluss an die Prüfung erhielt der Hannoveraner Wallach den Otto-Lörke-Preis als bestes deutsches Nachwuchs-Dressurpferd 2018 (mehr dazu lesen Sie hier).

Der dritte Platz ging an Jessica von Bredow-Werndl und ihre niederländische Stute Zaire-E. Die beiden erreichten ein Ergebnis von 75.809 Prozent. „Stuttgart war bisher nicht so Zaires Lieblingsturnier, aber seit diesem Jahr schon. Sie war auch gestern toll zu reiten und hat sich von der Atmosphäre hier nicht aus der Ruhe bringen lassen. Bei ihr liegen Genie und Wahnsinn sehr nah beieinander. Früher ist mehr der Wahnsinn durchgekommen, jetzt, mit zunehmendem Alter, kommt das Genie mehr durch“, sagte von Bredow-Werndl, die auf die Unterstützung ihrer gesamten Familie bauen konnte. „Mein kleiner Sohn war heute schon um sechs Uhr auf den Beinen. Er erklärt mir morgens erstmal, worauf es wirklich ankommt im Leben.“

Auch die Plätze vier, fünf und acht belegten deutsche Paare. Bundestrainerin Monica Theodorescu war zufrieden mit dem diesjährigen Stuttgart-Wochenende: „Unser Ziel ist es, dass jeder Reiter und sein Pferd immer ein kleines bisschen besser werden. Dieses Jahr ist das wieder unglaublich gut gelungen. Wir haben tolle Pferde, schönen und hochwertigen Sport gesehen. Das ist es, woran wir ständig arbeiten, genauso daran, dass die Pferde Freude am Sport haben. Auch das haben wir am Samstag schon in der Kür gesehen. Ich freue mich, dass wir hier in der Kür zeigen durften, was wir können, nachdem es uns in Tryon wegen des Wetters verwehrt geblieben war.“ jbc

Alle Ergebnisse aus Stuttgart finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/2018/1514/html/en/longinestiming/index.html

Quelle: FN

Bildnachweis: © Osetrik/adobe.stock.com

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