Kategorie: Zuchtwissen

  • Auf die richtige Anwendung kommt es an!

    Auf die richtige Anwendung kommt es an!

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Hier seht Ihr alles in einem Video erklärt. Der KERALIT Huffestiger ist die bewährte Hilfe bei:

    • Instabilem Horn
    • Erhöhtem Abrieb
    • Fäulnisprozessen der Hufwand
    • Bei WLD
    • Mangel an Elastizität

    Für zähes und wiederstandsfähiges Horn, egal ob Barhuf oder Beschlagen!

     [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_video link=“https://youtu.be/jiKBjUXe5E8″ title=“Huffestiger“][/vc_column][/vc_row]

  • Online Seminar: Pferdegesundheit

    Online Seminar: Pferdegesundheit

    Bei den Praxistagen@Home des Arbeitskreis Pferdebetrieb dreht sich am 27. und 28. April von jeweils 9 bis 12 Uhr alles um das Thema Pferdegesundheit und um zwei spannende Betriebe. 

    Die Teilnehmer lernen zwei interessante Betriebe kennen, die ihr individuelles Konzept vorstellen: Gutshof Langerwisch und LebensRaum DraußenPferd. Beide Betriebe bieten Bewegungsstallhaltung an und erklären im Online-Seminar, wie ihre Anlagen aufgebaut sind und welche Schwerpunkte sie haben. Auch das Thema Fütterung spielt in den Vorträgen eine wichtige Rolle. Zeit für Fragen und Diskussionen bieten die Veranstalter direkt im Anschluss.

    Als Teil des Gesundheit-Spezials wird ein Gesundheitsexperte mit den Teilnehmern über Gesundheitsmanagement am Beispiel des aktuellen Herpes-Ausbruchs sprechen. Außerdem wird sich Ulrich Auburger (Medilutions) mit dem Thema Wundversorgung und nachhaltige Heilung befassen. Er stellt dabei therapeutische Möglichkeiten mit Beispielen aus der Praxis vor.  Teilnehmen können sie ganz bequem online. Die Veranstaltung findet über Zoom statt.

    Das Programm:

    Dienstag, 27. April:

    • Begrüßung und Vorstellung
    • Betriebsvorstellung Gutshof Langerwisch (Betriebsleiterinnen Karin und Paula Bildt)
    • Gesundheitsmanagement auf Pferdebetrieben am Beispiel  Equines Herpes

    Anschließend stellt Pferderechtsanwalt Thomas Doeser allen Interessierten sein Handbuch für Pferdebetriebe zum Thema Prozessmanagement vor.

    Mittwoch, 28. April:

    • Begrüßung
    • Betriebsvorstellung LebensRaum DraußenPferd (Betriebsleiterin Carolin Klotzbücher und Betriebsleiter Stefan Klotzbücher)
    • Wundversorgung mit Medilusan Vet- der sichere Impuls für eine nachhaltige Wundheilung (Ulrich Auburger, Medilutions)

    Mehr Informationen zu den Betrieben und die Möglichkeit, sich direkt anzumelden, finden Sie auf der Homepage des Arbeitskreis Pferdebetrieb.

  • Den hütesicheren Weidezaun – richtig planen und bauen!

    Den hütesicheren Weidezaun – richtig planen und bauen!

    Die Hütesicherheit eines Weidezauns beginnt mit der Planung. Welcher Zaunpfosten? Welches Leitermaterial? Welche Isolatoren? Bevor der Koppelzaun steht, müssen einige Dinge beachtet werden, um einen perfekten und vor allem hütesicheren Zaun für Pferde zu bekommen.

    Wichtige Parameter für die Planung eines Festzauns für Pferde sind nicht nur die Größe der Weide- bzw. Koppelfläche. Viele Dinge müssen beachtet werden, bevor der erste Pfosten eingeschlagen wird. Beispielsweise Art und Größe der Pferde, Anzahl der Tore, Pfosten, Bänder und Isolatoren. Nicht zuletzt muss auch ein passenden Weidezaungerät für das Zaunbau-Projekt gewählte werden. In dieser vierteiligen Serie klären wir die wichtigsten Fragen, damit Sie einen hütesicheren Weidezaun bauen können.

    Vorüberlegung

     

    Wichtige Grundlagen bei der Planung sind die Vorgaben der DIN 0131, die unter anderem die Höhe der Pfähle und die Längen der Zaunseile sowie -bänder für Weidezäune festhält. Je nach Zaunmaterial muss beispielsweise ein maximaler Pfahlabstand von 10 m bei Stahldrähten bzw. 6 m bei Bändern eingehalten werden. Bei den Zaunleitern selbst ist der Widerstand ein wichtiger Punkt, wenn es um die Zaunlänge geht. Als Faustformel gilt: Je geringer der Widerstand, desto länger kann der Zaun sein.

    Geringer Widerstand ist wichtig

    AKO gibt den Widerstand seiner Leitermaterialien und die daraus resultierende max. Zaunlänge auf der Verpackung an. Beispiel: Die AKO TopLine Plus-Serie mit den bewährten TriCond-Leitern garantiert Widerstände unter 0,5 Ohm/m und sorgt somit für eine hervorragende Leitfähigkeit und sehr lange Haltbarkeit bei mittleren bis langen Zaunanlagen. Im Vergleich zu nicht-rostenden Drähten gleicher Stärke besitzen Bänder und Seile der TopLine Plus-Linie durch Verwendung von TriCond eine 5-mal höhere Leitfähigkeit. AKO empfiehlt das beliebte 40 mm Breitband mit einem Widerstand von 0,187 Ohm/m für Zaunlängen bis zu 10.000 m. Bänder und Seile der PremiumLine weisen durch die Kombination von robusten Edelstahlleitern und dicken verzinnten Kupferleitern sogar einen noch geringeren Widerstand auf und garantieren damit beste Hütesicherheit auch bei sehr langen Zäunen (bis zu 20.000 m). Für den Festzaun-Bau empfiehlt sich die Verwendung von Premium Horse Wire. Das Das langlebige Pferdezaunsystem mit 10 Jahren Garantie aus dem Hause AKO weist einen Widerstand von 0,035 Ohm/m auf und kann für Zaunanlagen bis zu 60 km Länge verwendet werden.

    AKO-Tipp: Ein Weidezaunseil lässt sich im Vergleich zu einem Band stärker spannen und es ist dem Wind nicht so ausgesetzt. Deshalb können die Pfahlabstände bei Zaunanlagen mit Seil vergrößert werden!

    Welcher Zaunpfahl passt?

    Für die Pferdeweide gibt es die unterschiedlichsten Zaunpfosten. Sehr verbreitet sind Holz- und Metallpfähle. Beispielsweise die OcotWood-Holzpfähle oder die T-Post-Metallpfähle von AKO, die in unterschiedlichen Längen angeboten werden. Am heikelsten sind die Eckpfähle zu bewerten, da diese die größte Zugkraft aushalten müssen. Darum ist bei diesen eine sichere Verankerung im Boden wichtig. Betonieren Sie diese zum Beispiel ein. Alternativ oder ergänzend kann der Eckpfosten wie folgt abgestützt werden: In Zugrichtung der Seile werden in einem Abstand von 1,9 m zwei weitere Pfähle gesetzt. Zwischen diesen und dem Eckpfosten wird quer ein Stützpfahl mit einem Durchmesser von 10 cm befestigt. So steht der Eckpfahl stabil und kann den Zugkräften des Leitermaterials trotzen. Anschließend werden die Streckenpfähle gesetzt. Wichtig ist hier der Abstand, der je nach Zaunmaterial variieren kann. Ähnlich stabil wie die Eckpfosten müssen auch die Pfähle beim Weidetor sein. Diese sollten auf dieselbe Weise in Zugrichtung des Leitermaterials abgestützt werden. Das gilt insbesondere, wenn ein massives Eisentor zum Einsatz kommt.

    AKO-Tipp: Montieren Sie das Weidetor so, dass die obere Kante des Tores mit der oberen Reihe des Weidezaunbandes eine Linie ergibt.

    Isolatoren für das Leitermaterial

    Je nach Material der Zaunpfähle und Beschaffenheit des Leitermaterials werden unterschiedliche Isolatoren genutzt. Wichtig ist die Höhe, in der diese angebracht werden. Dabei muss nicht nur die Topografie der Pferdekoppel, sondern auch die Widerristhöhe der Pferde beachtet werden. Ponys benötigen einen niedrigeren Zaun als beispielsweise Groß- oder Springpferde. „Wir empfehlen die obere Reihe des Leitermaterials nur 10 % unterhalb der Widerristhöhe des größten Pferdes zu installieren“, erklärt AKO. Das heißt beispielsweise für Ponys und Kleinpferde mit einem Stockmaß von maximal 130 cm, dass der oberste Isolator in einer Höhe von 120 cm angebracht werden sollte. Der Mittlere sollte bei 75 cm und der unterste bei rund 45 cm angebracht werden. Bei einem Großpferd mit einem Stockmaß von bis zu 175 cm sollten die Isolatoren wie folgt montiert werden: 160 cm (oben), 90 – 100 cm (mitte) und 50 cm unten. Neben den Pferden muss auch die Topgrafie der Weide beachtet werden. Denn Pferde springen nicht direkt am Zaun ab – sondern in der Regel einen Meter davor. Liegt der mögliche Absprungbereich also höher als der Punkt, in dem der Pfahl steckt, muss das bei der Montage berücksichtigt werden.

    AKO-Tipp: Kombinieren Sie Zaunseile mit einer Reihe 40-mm-Band, um die Sichtbarkeit des Koppelzauns für die Pferdeherde zu erhöhen!

    Weidezaunrechner

    Sie möchten Ihren Weidezaun nun planen? Bevor Sie Stift und Zettel bemühen, können Sie Ihre Eckdaten auch ganz bequem in den Weidezaunrechner von AKO eingeben. Wählen Sie hier einfach Ihre gewünschten Komponenten aus und schauen Sie am Schluss, welche Ausstattung Sie für Ihren Traum-Zaun benötigen. AKO führt Sie hier in 9 Schritten zum optimalen, individuellen und hütesichern Weidezaun.

    Hier geht’s zum Weidezaunrechner!

    Hütesicherheit verbessern

    AKO FenceControl

    AKO FenceControl Foto: Pferdebetrieb

    Steht der Festzaun für Pferde, muss dieser regelmäßig auf die Hütesicherheit geprüft werden. Dazu bietet AKO verschiedene Produkte an. Zum Beispiel den Zaunprüfer, mit dem Sie die Zaunspannung einfach messen können. Dabei sollte die Spannung mindestens 3.000 Volt betragen. Um auch aus der Ferne schon zu sehen, ob Spannung auf dem Zaun ist, kann ein oder mehrere Pulse Flashs  von AKO montiert werden. Diese optische Spannungskontrolle blinkt bei ausreichender Spannung und erlischt, wenn die Spannung unter 3.000 V fällt. Möchten Sie immer wissen, ob die Hütesicherheit gewährleistet ist, hilf AKOs Fence Control. Das Gerät wird mit dem Zaun verbunden und meldet via Mobilfunknetz, wenn die Zaunanlage fehlerhaft arbeitet. Damit Dritte erkennen, dass es sich hier um einen Elektrozaun handelt, müssen zudem dauerhaft Warnschilder montiert sein. Führt der Elektrozaun zum Beispiel entlang einer öffentlichen Straße, müssen diese alle 50 bis 100 m zu sehen sein. Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass Warnschilder immer dort angebracht werden, wo Personen mit einem Pferdezaun mit elektrischen Seilen oder Bändern in Berührung kommen können.

    Info: www.ako-agrar.de
    AKO Weidezaun

  • Schlafen in der Gruppe

    Schlafen in der Gruppe

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]„Wer schlafen kann, darf glücklich sein“, sagte Erich Kästner. Leider trifft nicht alle Pferde dieses Glück in ausreichendem Maße. Gerade in der kalten Jahreszeit sind vermehrt Pferde in Gruppenhaltungen mit aufgeschlagenen Fesselgelenken an den Vordergliedmaßen zu sehen. Wo manch einer die „Schlafkrankheit“ Narkolepsie vermutet, kann auch ein Management-Problem vorliegen, denn allen Pferden müssen passende Möglichkeiten zum Abliegen geschaffen werden.

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    Ein Pferd zeigt aufgeschlagene Fesselgelenke: Der Verdacht vieler Pferdehalter fällt häufig auf Narkolepsie, der „Schlafkrankheit“. Diese ist jedoch sehr selten. Weitere Pferdehalter vermuten wiederum, dass diese Verletzungen durch die normalen Ablege- und Aufstehbewegungen der Pferde entstehen. Wer ein Pferd dabei genau beobachtet, stellt allerdings fest, dass beim Ablegen zwar das Vorderfußwurzelgelenk sowie das Fesselgelenk den Boden berühren, ein fester Aufprall jedoch nicht geschieht. Beim Aufstehen kommt es zu keinerlei Berührung dieser Partien mit dem Boden. Auch dies ist nicht Ursache für die beobachteten Verletzungen.

    Der Großteil der beschriebenen Verletzungen ist auf einen Schlafentzug der Pferde und damit auf Mängel in der Haltung und das Management zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München gekommen, die vermeintlich unter Narkolepsie erkrankte Pferde, untersuchten. Über den Sommer kompensieren viele Pferde das fehlende Liegen in den Liegehallen durch Liegen auf der Weide oder im Auslauf. In den Übergangsmonaten und dem Winter sind diese Böden häufig nass oder sogar morastig, sodass dort kein Abliegen mehr erfolgt. Aus diesem Grund sind die oben genannten Verletzungen und Verhaltensweisen gerade in der kalten Jahreszeit zu beobachten. Welcher Zusammenhang zwischen Haltungsfehlern und den gezeigten Verletzungen besteht, soll hier aufgezeigt werden.

    Schlafverhalten von Pferden

    Erwachsene Pferde ruhen etwa 6 bis 9 Stunden am Tag, aufgeteilt in mehrere kurze Ruhephasen von etwa 20 Minuten. Die meiste Zeit beim Ruhen wird im Stehen („Dösen“) verbracht, nur etwa 2 bis 3,5 Stunden je Tag wird das Ruhen im Liegen gezeigt. Jungtiere ruhen insgesamt länger und vermehrt im Liegen. Der Schlaf kann in verschiedene Schlafstadien unterteilt werden. Eine dieser Schlafstadien ist der sogenannte REM-Schlaf (Rapid Eye Movement), der nach bisherigen Erkenntnissen nahezu ausschließlich im Liegen in Brust- oder Seitenlage möglich ist. Dieser REM-Schlaf ist durch Augenbewegungen, niedriger Muskelspannung und Traumschlafphasen gekennzeichnet. Legt sich ein Pferd über einen längeren Zeitraum nicht ab, kann dieser REM-Schlaf nicht stattfinden. Dadurch können die Regenerationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit abnehmen sowie das psychische Wohlbefinden beeinträchtigt werden. Folge dieses Schlafentzuges können Zusammenbrüche sein, die mit den auf den Bildern gezeigten Verletzungen einhergehen.

    Schlafstörungen am Verhalten erkennen:

    • Abnehmende Leistungs- und Regenerationsfähigkeit
    • Beeinträchtigung des psychischen Wohlbefindens
    • Verletzungen an den Vordergliedmaßen, meist an Fesselgelenk und Vorderfußwurzelgelenk
    • Verletzungen im Kopfbereich
    • Beobachtete Zusammenbrüche des Pferdes: Das Pferd steht in Dösehaltung mit halb- oder ganz geschlossenen Augen. Der Kopf sinkt langsam Richtung Boden, das Pferd verliert an Muskelspannung, die Beine knicken ein oder es beginnt zu Wanken. Das Pferd erwacht in diesem Moment oder stürzt zu Boden.

    Gründe für Schlafstörungen und Lösungsmöglichkeiten

    Häufig liegt die Ursache für Störungen im Liegeverhalten des Pferdes in der Haltung bzw. im Management. Die Erfahrung des Fachzentrums Pferdehaltung in Ansbach zeigt, dass die Liegebereiche in Gruppenhaltungen häufig zu klein sind und gerade rangniederen Pferden zu wenige Ausweichmöglichkeiten geboten werden. Denn auch während des Ruhens werden rangabhängige Individualdistanzen eingehalten, auch wenn diese im Vergleich zu den Distanzen währen der Nahrungsaufnahme deutlich geringer sind. Nur eng miteinander vertraute Tiere liegen dicht, zum Teil auch mit Körperkontakt, zusammen. Es zeigt sich, dass selbst bei Einhaltung der Maße der Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten (3 x Widerristhöhe ² / Pferd) rangniedere Pferde deutlich kürzer als ranghohe Pferde liegen. Erst bei einer mehr als doppelt so groß bemessenen Liegefläche als von den Leitlinien gefordert, können sich rangniedere Pferde genauso oft und lange in allen Liegepositionen ablegen wie Ranghöhere. Das Fachzentrum Pferdehaltung empfiehlt daher deutlich über die Leitlinien hinaus großzügige Liegebereiche mit mind. 12 m² pro Pferd zu planen. Die Verwendung von Raumteilern in Liegehallen strukturieren den Bereich zusätzlich und schützen damit rangniedere Pferde.

    Allein ein großer Liegebereich reicht jedoch nicht aus, wenn die Pferde diesen aufgrund ihres hohen Sicherheitsbedürfnis als Fluchttier ungern nutzen möchten. Das Fachzentrum Pferdehaltung empfiehlt daher Liegebereiche max. 8 m – besser 5 m – tief und mind. doppelt so breit wie tief zu planen, um Sackgassen zu vermeiden. Um den Pferden einen Rundumblick zu ermöglichen, sollte auf schmale Tore verzichtet werden und das Gebäude mind. nach einer Seite (am besten Süden) vollständig geöffnet werden. Außerdem sollten immer mehrere Liegebereiche geschaffen werden, damit rangniedere Pferde den Ranghohen ausweichen können.

    Einstreu und Herdenmanagement

    Ein weiterer Grund, warum sich Pferde nicht oder sehr wenig hinlegen, ist der Untergrund. Nach den Leitlinien muss dieser trocken, verformbar, trittsicher sein und sollte eingestreut sein. Dies können Böden mit Einstreu aus Naturmaterialien, z.B. Stroh, Strohpellets, Miscanthus, Sägespäne, Waldboden etc., am besten gewährleisten. Bei der Nutzung von Gummimatten ist zwingend eine dünne Schicht an Einstreu notwendig und Pferde ohne Vorerfahrung mit diesem Untergrund müssen langsam daran gewöhnt werden. Fressbare Einstreu wie Stroh hat den Nachteil, dass dieser Liegebereich auch von anderen Pferden zum Fressen genutzt wird und damit Ruhende gestört werden können. Im besten Falle wird daher keine fressbare Einstreu im Gruppen-Liegebereich verwendet.

    Neben den baulichen Gegebenheiten können auch Fehler in der Gruppenzusammenstellung und der Integration zu einem Schlafmangel führen. Hier gilt es als Betriebsleiter entsprechend zu handeln, ggf. ein nicht soziales und Unruhe stiftendes Pferd vollständig aus der Gruppe zu nehmen. Auch für schlecht sozialisierte Pferde, da sie z.B. den Großteil ihres Lebens in Einzelhaltung verbracht haben, kann die Umstellung auf die Gruppenhaltung viel Stress und damit Schlafentzug bedeuten. Hier gilt zu bewerten, ob diese Form der Haltung für dieses spezielle Pferd geeignet ist.

    Zuletzt sind auch gesundheitliche Probleme, welche Schmerzen beim Ablegen oder Aufstehen verursachen, als Grund anzuführen. Dies kann durch Arthrose oder akute Gelenksentzündungen begründet sein. Hier gilt es die Ursache durch entsprechende Behandlungen abzustellen. Auch kann die tatsächliche Erkrankung der Narkolepsie vorliegen.

    Schlafstörung erkannt – was nun?

    Zunächst sollten die eigene Haltung und das Management analysiert und Schwachstellen möglichst schnell beseitigt werden. Hilfestellung bei der Optimierung der Pferdehaltung (in Bayern) kann das Fachzentrum Pferdehaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach und Fürstenfeldbruck bieten. Ähnliche Beratungsangebote bieten Landwirtschaftskammern der übrigen Bundesländer ebenfalls an.

     

    Autorin: Verena Frank

    [/ihc-hide-content][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Verena Frank 

    Verena Frank arbeitet im Fachzentrum Pferdehaltung für das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach.

    www.aelf-an.bayern.de[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“223123″][/vc_column][/vc_row]

  • Zuchtberatung: Dritte Runde

    Zuchtberatung: Dritte Runde

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Viel Energie und Geld fließen in die Zucht, das finale Produkt der Bemühungen soll deshalb ein echter Kracher werden. Um ihr Traumfohlen zu bekommen, sollten Züchter genaue Vorstellungen haben. Dazu gehört, sich Gedanken zu gewünschten und vernachlässigbaren Charaktereigenschaften, Gesundheit und Optik des Jungpferdes zu machen.

    Für mehr Orientierung bei der Auswahl des passenden Hengstes, unterstützt Horse-Gate mit dem Zuchtexperten Claus Schridde die Horse-Gate-Exclusive Mitglieder. Zweimal jährlich haben sie die Möglichkeit, ihre individuelle Zuchtanfrage zu stellen und dabei auch mehr über die Abstammung ihrer Stute zu erfahren. Aus Claus Schriddes Antworten auf die vielfältigen Anfragen entsteht so nach und nach das Zuchtberatungsarchiv, das auch anderen Züchtern mit ähnlichen Stuten und vergleichbaren Wünschen als Inspiration dienen kann.

    Drei weitere interessante Beispiele:

    Im Januar haben wir das Archiv geöffnet und stellen seitdem einmal monatlich drei Beispiele im Exclusive-Bereich von Horse-Gate zur Verfügung. Heute folgen eine Oldenburger und eine Trakehner Stute mit umfassendem Stutenstamm sowie ein Deutsches Sportpferd – eine Stute, die bis zu einer Verletzung erfolgreich bis Springpferde Prüfungen Klasse A/1 ging.

    Welche Anpaarungsempfehlung Claus Schridde in diesen drei Fällen ausspricht, erfahren Sie hier:

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    Stute Nummer 7

    Stute Nummer 8

    Stute Nummer 9

    Weitere spannende Beispiele aus unserem Zuchtberatungsarchiv gibt es einmal monatlich. Sie stehen ausschließlich Horse-Gate Exclusive-Mitgliedern zur Verfügung.

    [/ihc-hide-content][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Natürliche Behandlung von Pferden: Vielversprechende Therapieansätze mit CBD & Co.

    Natürliche Behandlung von Pferden: Vielversprechende Therapieansätze mit CBD & Co.

    CBD-Produkte boomen in Deutschland. Sie verdanken es ihren zahlreichen positiven Auswirkungen auf unsere physische und seelische Gesundheit. Das nicht psychoaktive Cannabinoid, das aus dem weiblichen Hanf gewonnen wird, ist unter anderem für seine angstlösende, entzündungshemmende und entkrampfende Wirkung bekannt. Auch gegen Übelkeit kommt es erfolgreich zum Einsatz. Zurzeit erforschen Wissenschaftler außerdem weitere pharmakologische Effekte, darunter die antipsychotischen Eigenschaften von CBD-Öl und Co. Was Menschen gut tut, hilft oftmals auch Tieren. Gute Erfahrungen werden bereits seit einiger Zeit mit Cannabinoid bei Hunden und Katzen gemacht. Mittlerweile haben sie auch erfolgreich Einzug in die Pferdewelt gehalten.

    CBD-Produkte: effiziente Ergebnisse bei Pferden

    Der Nutzen von CBD-Öl für das Pferd steht außer Frage, ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Die meisten Pferdebesitzer haben eine enge Verbindung zu ihren Tieren. Sie leiden zu sehen, stellt eine große Belastung dar. Die Tiermedizin ist zwar weit fortgeschritten, jedoch kann der begleitende Einsatz von Cannabinoid durchaus sinnvoll sein. CBD lässt sich für zahlreiche Beschwerden bzw. Erkrankungen bei Pferden hinzuziehen. Dazu gehören:

    • allgemeine Gesundheitsbehandlung
    • Arthritis
    • chronische Schmerzen
    • emotionaler Stress
    • Entzündungen
    • Krebsbehandlung
    • Verdauungsbeschwerden

    Am häufigsten wird CBD in Ölform für die Behandlung von Pferden verwendet. Sie können es leicht unters Futter mischen, in der Regel wird es problemlos angenommen. Für äußere Verletzungen wie Schürfwunden oder zur Anwendung bei Gelenkentzündungen empfehlen sich CBD-haltige Cremes oder Lotionen. Ebenso wie beim Menschen sollte das Produkt auch bei Pferden langsam eingeführt werden. Das heißt, zunächst beginnen Sie mit einer geringeren Dosis, die nach und nach gesteigert wird. Bei Unsicherheiten über das entsprechende Maß bei Ihrem Tier ziehen Sie bestenfalls einen Tierarzt zurate.

    Alternatives Heilmittel für Pferde: reine chinesische Kräuter

    Unsere Gesellschaft beschäftigt sich immer häufiger mit alternativen Heilmitteln als Ersatz für chemische Medikamente. Sie verfügen über den Vorteil, dass keinerlei negative Nebenwirkungen auftreten. So werden beispielsweise vermehrt chinesische Kräutermischungen herangezogen. Die Heilkraft von Pflanzen wird in China seit Jahrtausenden eingesetzt. Die chinesische Heilkunde basiert auf dem Hintergrund, Disharmonien im Körper zu erkennen und mit Kräutern zu behandeln und dadurch die Wiederherstellung der Gesundheit zu erreichen. Sowohl durch unsere Haut als auch die der Tiere verlaufen Meridiane. Dabei handelt es sich um Energiebahnen, die mit einzelnen Organen oder auch ganzen Organsystemen korrespondieren. Chinesische Kräuter können diese positiv beeinflussen. Gute Erfahrungen wurden bei verschiedensten Beschwerden von Pferden gemacht, darunter:

    • Atemschwierigkeiten
    • Augenproblemen
    • Blasenentzündungen
    • Cushing-Syndrom
    • Hufproblemen
    • Magen- und Darmentzündungen
    • Mähnenekzem
    • Muskel- und Sehnenproblemen
    • Narkolepsie

      China ist bekannt für seine fantastische Kräutervielfalt.
      China ist bekannt für seine Kräutervielfalt.
    • Schmerzen
    • unerwünschtes Verhalten

    Psyche und Körper: eine Einheit, auch bei Pferden

    Sie kennen es bestimmt aus dem Humanbereich: Es gibt immer mehr Ärzte, die die Psyche in ihre Behandlungen mit einbeziehen. Ein gutes Beispiel dafür:

    Die Zahl der Menschen, die über chronische Rückenschmerzen klagen, steigt stets an. Viele Mediziner haben erkannt, dass die Angst vor den Schmerzen das Leiden noch verstärkt. Deshalb behandeln sie Körper und Seele – mit bestem Erfolg.

    Französische Wissenschaftler fanden heraus, dass auch Pferde unter Angst, Stress und Trauer leiden können. Sie erbrachten sogar den Nachweis von vorhandenen Depressionen. Das Verhaltensprofil ähnelt dem der Menschen, beispielsweise kommt eine Abstumpfung auf Reize zutage. Wir erkennen zwar, wenn Pferde Probleme haben, leider können sie uns jedoch ihre Sorgen nicht mitteilen. Im schulmedizinischen Bereich finden sich nur wenige Psycho-Medikamente für Vierbeiner auf dem Markt. In der Regel sind die Kosten dafür auch kaum zu stemmen. Hilfe bietet eine Kombination aus Futteroptimierung, Homöopathie und Kräutern.

    Globuli für Pferde

    Die kleinen Kügelchen finden nur wenig Akzeptanz in der Schulmedizin. Deshalb gelten sie noch immer als „Geheimwaffe“ für die erfolgreiche Behandlung von Aggressionen, Wut und Trauer. Sie wirken auf folgende Weise:

    Das Grundprinzip ist leicht zu verstehen: Ähnliches wird mit Ähnlichem bekämpft. Das bedeutet, Pferde erhalten die Grundsubstanz, die für das Krankheitsbild verantwortlich sind, in stark verdünnter Form. Ihr Körper wird auf diesem Weg zur Selbstheilung angeregt.

    Einfach ist es nicht, dass individuell passende Globuli für unsere Tiere zu finden. In diesem Fall sind die Besitzer gefragt, die das Verhalten ihrer Pferde intensiv beobachten müssen. Weiterhin wenden Homöopathen Muskeltests aus der Kinesiologie zum Herausfinden des jeweiligen Mittels an. Herauskristallisiert haben sich ein paar natürliche Stoffe, die für ihre Effizienz bekannt sind. Häufig werden sie kombiniert. Anwendung finden zum Beispiel:

    • Ignatia – zur Verringerung von Eifersucht
    • Argentum Nitricum – zur Linderung von Nervosität
    • Natrium Muriaticum – zur Bewältigung von Kummer und infolge dessen Rückzug eines Pferdes
    • Nux vomica – zur Besänftigung bei zornigem, wütendem Verhalten
    Der Einsatz von Globulis bei schwierigen Pferden ist in vielen Fällen hilfreich.
    Der Einsatz von Globulis bei schwierigen Pferden ist in vielen Fällen hilfreich.

    Akupunktur bei Pferden

    Die Akupunktur ist ein Teil der chinesischen Heilbehandlung. Seit vielen Jahrzehnten profitieren sowohl Menschen als auch Tiere von dem vielseitigen Einsatz der winzig kleinen Nadeln. Die Wirkungsweise der Akupunktur stützt sich auf folgende Erkenntnisse: Lebensenergie fließt durch menschliche und tierische Körper, und zwar auf Leitbahnen, die mit dem Straßenverkehrsnetz vergleichbar sind. Oft wird der fließende Verkehr durch einen Stau behindert, der durch einen Unfall entsteht. Er löst sich nach und nach durch die Sicherung des Ortes sowie die Entfernung der Unfallwagen auf. Auf Pferde lässt sich das Szenario wie folgt übertragen:

    Wird der Energiefluss blockiert, ist eine Erkrankung oder eine Verspannung die Folge. Die Nadeln ersetzen den Abschleppwagen. Er hebt die Blockade auf und die Lebensenergie kann wieder ungehindert fließen.

    Außerdem wirken die Nadeln stimulierend, mit der Folge, dass die Selbstheilungskräfte des Pferdekörpers aktiviert werden.

  • Podcast: Stutenmanagement & Fruchtbarkeit

    Podcast: Stutenmanagement & Fruchtbarkeit

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]

     Präsentiert von:

    [/vc_column_text][vc_column_text]Zwischen März und September sind die Stuten aufnahmebereit und die Züchter oft nervös. Wie bereitet man die Stute auf die Bedeckung vor? Welche Probleme kann es geben? Und was tun, wenn sie einfach nicht aufnimmt?

    Im Podcast mit Prof. Stanislaus von Korn (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen) haben wir uns mit genau diesen Fragen zu Fruchtbarkeit und Stutenmanagement beschäftigt. Der Experte steht Rede und Antwort zu den Fragen: Woran erkenne ich, dass meine Stute bereit für eine Bedeckung und anschließende Trächtigkeit ist? Was sind Warnzeichen, bei denen man von einer Bedeckung absehen sollte? Außerdem erklärt der Dozent, wie man die Fruchtbarkeit bei einer gesunden Stute durch Fütterung, entsprechende tierärztliche Versorgung und auch Haltung fördern kann.

    Weitere Fragen betreffen mögliche Fertilitätsprobleme und deren Ursachen. Ob und ab wann die Rosse künstlich eingeleitet werden soll, beleuchtet Prof. von Korn anschließend ebenso wie die Frage nach den Versuchen: Wie viele Anläufe also ratsam sind, wenn die Stute nicht aufnimmt und auch welchen Einfluss die Art der Bedeckung auf den Deckerfolg hat. Abschließend gibt der Experte noch einen kurzen Ausblick darauf, wie häufig er tierärztliche Untersuchungen und Ultraschall in der frühen Phase der Trächtigkeit empfiehlt und wann eine Stute, die gerade abgefohlt hat, erneut gedeckt werden kann.

    Geballte Informationen gibt es für alle Horse-Gate-Exclusive-Mitglieder im kompletten Podcast. Das erste Viertel der Audiodatei steht auch Nicht-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung.

    Viel Spaß beim Reinhören und viel Erfolg in der Zucht![/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]https://horse-gate.com/wp-content/uploads/2021/03/Podcast-vonKorn_kurz.mp3[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1587727739524{background-color: #efefef !important;border-radius: 2px !important;}“][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Unser Experte:

    Prof. Dr. Stanislaus von Korn lehrt und erforscht seit über 25 Jahren die Fachgebiete Tierzucht sowie Pferdezucht an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) und anderen Hochschulen. Seine Fachschwerpunkte sind Zuchtwertschätzung, Stutenmanagement und Exterieurlehre.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]

     

     

    [/vc_column_text][vc_single_image image=“215709″ img_size=“full“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

    Der erste Teil dieses Podcasts ist kostenlos. In voller Länge können ihn Horse-Gate Exclusive-Mitglieder gratis anhören. Noch kein Mitglied? Hier könnt ihr euch registrieren.

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    [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Video: Pferde fotografieren wie ein Profi

    Video: Pferde fotografieren wie ein Profi

    Wie Sie Ihr Pferd gekonnt in Szene setzen, erklärt Tierfotografin und Autorin Regine Heuser in diesem Video. Klicken Sie als Horse-Gate-Exclusive-Mitglied direkt rein und erfahren Sie, was ein gutes Pferdefoto auszeichnet, wie man Pferde in Bewegung am besten festhält, wie und bei welcher Tageszeit das Fotografieren unter freiem Himmel gelingt. Außerdem spricht die Fotografin darüber, wie der Hintergrund beschaffen sein sollte und gibt Tipps für das Ablichten schwarzer Pferde. Neben kreativen Perspektiven oder Gestaltungsmöglichkeiten hat Regine Heuser auch Ratschläge dafür, wie man mit Pferden am besten für ein Shooting üben kann und wie man sie während des Fotografierens positiv beeinflussen kann.

    Sehen Sie ausgewählte Beispiele der Fotos der Autorin und hören Sie am Ende einen Teil der Fragerunde an, die sich an den Web-Talk aus 2020 angeschlossen hatte.

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    Regine Heuser ist eine erfolgreiche Tierfotografin und Autorin. Sie hat bereits mehrere erfolgreiche Ratgeber Bücher zum Thema Hunde-, Katzen- und Pferdefotografie veröffentlicht. Außerdem bietet sie Seminare und Workshops rund um das Thema Tierfotografie an und unterrichtet dabei sowohl Laien als auch Fortgeschrittene und Profis.

    www.regineheuser.de

  • Zuchtberatung: Der zweite Blick ins Archiv

    Zuchtberatung: Der zweite Blick ins Archiv

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]In der Decksaison sind alle Züchter auf der Suche nach dem idealen Gegenstück zu ihrer Stute. Die Gedanken kreisen um die Eigenschaften der Stute, die sie verbessern wollen ebenso wie um die, die verstärkt werden sollen. Außerdem spielen natürlich Stockmaß, Farbe und auch die Decktaxe des begehrten Hengstes eine Rolle.

    Horse-Gate-Exclusive Mitglieder haben zweimal pro Jahr die Möglichkeit, ihre individuelle Zuchtanfrage an Zuchtexperten Claus Schridde zu stellen und dabei auch mehr über die Abstammung ihrer Stute zu erfahren. Aus den Antworten auf die diversen Anfragen entsteht so unser Zuchtberatungsarchiv, das auch als Inspiration für andere Züchter dienen kann.

    Vor vier Wochen haben wir das Archiv geöffnet und auch in diesem Monat haben wir wieder drei interessante Beispiele für Sie ausgewählt.

    Drei weitere interessante Beispiele:

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    Stute Nummer 4

    Stute Nummer 5

    Stute Nummer 6

    Weitere spannende Beispiele aus unserem Zuchtberatungsarchiv gibt es einmal monatlich. Sie stehen ausschließlich Horse-Gate Exclusive-Mitgliedern zur Verfügung.

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  • Grünland: Vielfalt ist Trumpf

    Grünland: Vielfalt ist Trumpf

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn die Tage länger und die Temperaturen milder werden, dürfen die Gedanken auch wieder in Richtung Grünland und Weidesaison wandern. Die Flächen mit fachkundigem Blick zu beurteilen und auf die kommende Weidesaison vorzubereiten, ist schließlich eine der wichtigsten Aufgaben zum Jahresbeginn.

    Welche Schritte nötig sind, um eine widerstandsfähige und gesunde Grasnarbe zu erhalten, darüber haben wir mit Grünland-Expertin Dr. Christa Finkler-Schade gesprochen. Lesen Sie als Exclusive-Mitglied den Fachartikel bereits vor seiner Veröffentlichung!

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    Die erste Frage, die sich beim Blick nach draußen stellt, ist die nach dem richtigen Zeitpunkt, anzufangen. In Regionen, wo viel
    Schnee liegt, heißt es erstmal abwarten, bis die weiße Pracht verschwunden ist. Allgemeiner gefasst sollte der Ausgang des Winters
    der Startschuss sein. „Kurz vor Beginn der Vegetationszeit beginnt die Grünlandsaison. Das ist dann, wenn die mittlere Temperatur sich bei etwa 8 bis 10 Grad Celsius einpendelt“, gibt Dr. Christa Finkler- Schade an. Die Fläche zum ersten Mal zu begehen, empfiehlt sie jedoch bereits etwas früher, um mögliche Schäden direkt zu erkennen. „Auswinterungsschäden entstehen vor allem durch Kahlfröste und eisige Winde“, erklärt Dr. Finkler-Schade. „In Gebieten mit hohen Schneemengen besteht die Gefahr des sogenannten Schneeschimmels, den man als weißliche Auflage auch mit dem bloßen Auge erkennt und bei dem man besonders aufpassen muss, ihn nicht zu verschleppen.“

    Erster Schritt: Bestandsaufnahme

    Bei der ersten Bestandsaufnahme gilt es, eine Reihe von Fragen an die Fläche zu stellen:

    • Wie hoch sind die Auswinterungs- und Frostschäden, insbesondere beim Deutschen Weidelgras?
      * Wie hoch ist der Anteil im Vergleich zur Gesamtfläche?
      * Wie aktiv waren die Mäuse (und andere Wildtiere) auf der Fläche?
      * Wie viele Lücken weist die Fläche auf? (Mehr oder weniger als in vorangegangenen Jahren?)
      „ Ist die Grasnarbe (stark) verfilzt?
      Sieht man viel altes Pflanzenmaterial?
      „ Wie hoch ist der (erkennbare) Anteil an unerwünschten Pflanzen?
      „ Wie intensiv sind die Trittschäden?
      „ Gibt es Staunässe im Boden oder steht das Wasser an einigen Stellen?

    Ausgehend von dieser ersten und möglichst intensiven Beurteilung der Flächen gilt es anschließend, die Maßnahmen zu ergreifen,
    die der Boden braucht.

    Zweiter Schritt: Die Pflege beginnt!

    Und damit die wichtigen Schönheitsreparaturen am Grünland, die den Rest des Jahres die Basis eines gesunden Aufwuchses bilden.
    „Die erste Maßnahme ist immer das Schleppen“, hält Dr. Finkler-Schade fest. „Aber erst, wenn es dafür trocken genug ist. Verschmiert
    man die Maulwurfshügel, dann ist es eindeutig noch zu nass.“ Als Faustregel für einen trockenen Boden empfiehlt sie, vorab den Test mit dem Fuß zu machen: Zeichnet sich der Absatzabdruck nicht mehr im Boden ab, kann das Schleppen beginnen. So werden Trittschäden und Aufwürfe ausgeglichen. Sind über den Winter auch Mist, Kompost oder Gülle auf den Flächen ausgebracht worden, ist das Schleppen umso wichtiger, um die Narbe zu durchlüften. Dr. Finkler-Schade gibt hier allerdings
    zu bedenken: „Beim Schleppen ist das nur begrenzt möglich, aber vor allem das Entfilzen und Durchlüften der Oberfläche ist wichtig, da es die Gräser anregt, sich neu zu bestocken.“ Je mehr Licht und Luft sie für den Photosynthese-Prozess erhalten, umso besser.

    Zusätzlich oder alternativ zur glatten Schleppe kann eine Schleppe mit Zähnen zum Einsatz kommen, die das Lüften vereinfacht, zugleich aber die Gefahr birgt, Grassoden herauszureißen. Ein besseres Werkzeug sieht Dr. Finkler-Schade in den Grünlandstriegeln
    mit integriertem Nachsaatgerät und kleiner Walze. Die langen Zinken befördern abgestorbenes Material nach oben, entfilzen den Boden und reduzieren so unerwünschte Pflanzen wie die Gemeine Rispe. „Ohne diese Maßnahmen kann das alte Pflanzenmaterial die lebenden Pflanzen ersticken. Der Striegel bringt Luft und Licht in den Boden und die Gräser erholen sich so deutlich schneller“, erklärt die Expertin. Die einzige Ausnahme, bei der sie vom Striegel abrät, ist, wenn Schneeschimmel erkennbar ist. Es besteht die Gefahr, ihn auf der gesamten Fläche zu verteilen.

    Von Lücken und Wildschäden

    Wenn durch abgestorbene Pflanzen große Lücken im Aufwuchs entstanden sind oder die Mäuse unter der geschlossenen Schneedecke besonders aktiv waren, dann muss umso intensiver nachgesät werden. Die Lücken werden dabei immer anteilig zur gesamten Fläche betrachtet. Als Richtwerte nennt Dr. Finkler-Schade folgende Zahlen für eine ausreichende Nachsaat:

    • „ Lücken bis 10% an der Gesamtfläche eine Nachsaat von 5 kg pro Hektar
      „ Lücken von 10 bis 20% etwa 6 bis 10 kg Nachsaat pro Hektar
      „ Lücken von 20 bis 30% etwa 15 bis 25 kg Nachsaat pro Hektar „

    Um die Nachsaat entsprechend in den Boden einzuarbeiten, rät die Expertin bei Lücken,die mehr als 20 % der Gesamtfläche betreffen, zum Einsatz einer Schlitzdrillmaschine. Dieses Gerät schlitzt die Saat in den Boden ein und schafft so gute Voraussetzungen für ein zügiges Anwachsen. Bei geringeren Lücken reiche auch ein Striegel mit Nachsaateinrichtung oder Übersaatgerät.

    Zusätzlich gibt Dr. Finkler-Schade zu bedenken: „Trockenheit und Frost können Nachsaaten zunichtemachen, was bei den trockenen Frühjahrsbedingungen in den vergangenen Jahren ein Problem war. Aber nichts zu tun ist auch keine Alternative, da die Lücken dann von unerwünschten Pflanzen besetzt werden.“ Je nachdem, wie sich die erste Nachsaat entwickelt, kann ein erneutes Säen vor allem im Spätsommer sinnvoll sein. Dann haben die jungen Pflanzen weniger Konkurrenz durch Pflanzen aus dem alten Bestand. Zeigen sich aber erste Lücken bereits im Frühling heißt es trotz Konkurrenz durch andere Pflanzen schnell handeln und nicht abwarten. „Wenn die Lücken da sind, dannmuss ich reagieren“, betont Dr. Finkler-Schade. „Und entsprechend auch die Pferde möglichst erst später auf die Fläche lassen.“ Die
    Expertin empfiehlt in der Zwischenzeit eine erste Schnittnutzung durchzuführen, damit die Pflanzen genug Zeit für Ihre Entwicklung haben und nicht gleich wieder durch Verbiss und Tritt geschädigt werden.

    Waren größere Tiere am Werk, können Schleppe und Striegel an ihre Grenzen stoßen. Wüten beispielsweise Wildschweinrotten auf dem Grünland, kann das eine passende Aufgabe für den Wiesenengel sein. Dr. Finkler-Schade hält fest: „Wildscheine verursachen erhebliche Schäden, da kommt man mit der Schleppe nicht weit. Der sogenannte Wiesenengel mulcht und vertikutiert, er zerkleinert und hilft bei der Nachsaat. Oft setzen auch Jäger das Gerät ein, um starke Unebenheiten auszugleichen.“ Gegen Mäuse empfiehlt Dr. Finkler-Schade ausreichend Sitzplätze für Greifvögel anzubieten und die Füchse leben zu lassen.

    Neueinsaat

    Eine Neueinsaat ist immer mit einem Umbrechen und damit einer kompletten Erneuerung der Grasnarbe verbunden. Dr. Finkler-Schade gibt zu bedenken: „Der komplette Narbenschluss braucht nach der Neueinsaat mindestens 5 Jahre und erst dann ist die Fläche wieder sehr gut tragfähig. Man sollte über eine Neueinsaat also wirklich erst nachdenken, wenn mehr als 40 % der Fläche stark geschädigt ist.“

    Walzen & schweres Gerät

    Walzen kann man im Frühling, man sollte es aber nicht überall und auch nicht jederzeit. Als wichtigstes Indiz dafür, ob das Walzen sogar schaden kann, nennt Dr. Finkler-Schadeden Feuchtegrad des Bodens: „Auf keinen Fall sollte man walzen, wenn der Boden noch zu feucht, lehmig oder tonig ist. Sonst verdichtet man den Boden und stört so langfristig dessen Kapillarfunktion, also den Luft- und Wasseraustausch, was wiederum zu Wachstumsproblemen führt.“ Auch beim Kalken des Bodens oder beim Gülle ausbringen sollte man immer das Gewicht der Maschinen mit bedenken. Um Verdichtungen und damit Schäden zu vermeiden, müssen die Flächen tragfähig – also entweder gefroren oder trocken genug – sein. „Der hohe Druck ist nicht zu unterschätzen“, betont Dr. Finkler-Schade. Die Expertin rät im Zweifelsfall zu kleinen Walzen,
    die den Boden lediglich andrücken. Solche Cambridge- oder Prismenwalzen sind oft mit einem Striegel und Nachsaatgerät kombiniert. Das spart Arbeit und schont den Boden.

    Sonderfall Winterweiden

    Flächen, die ganzjährig von Pferden beweidet werden, weisen mehr Tritt- und Verbissschäden und auch mehr Mist auf. Werden solche Flächen nicht abgesammelt, verstärkt das Schleppen den Parasitendruck. Dr. Finkler-Schade warnt: „Wir haben bereits jetzt massive Resistenzen und damit muss man sich auseinandersetzen. Umso wichtiger ist es, die Weiden per Hand oder maschinell abzusammeln.“

    Zusätzlich rät die Expertin da, wo es möglich ist, die Flächen zwischenzeitlich auch anders zu nutzen: ob für den ersten Schnitt oder als Weide für andere Tiere. Sie stellt klar: „Pferdemist ist der wertvollste Dünger überhaupt, aber eben erst, wenn er vollständig kompostiert ist. Diesen Spurenelement-reichen Kompost zu produzieren, ist eine Wissenschaft für sich.“ Das heißt aber nicht, dass man diesen Prozess nicht angehen sollte. Im Gegenteil: „Über Kreislaufwirtschaft müssen wir alle uns wieder mehr Gedanken machen. Mist nicht zu verwenden und Dünger zuzukaufen, ist für die Flächen und fürs Budget schlecht.“, fasst Dr. Finkler-Schade zusammen. Ein großes Problem, das die Expertin hier mit anspricht, ist die Flächenknappheit. Dennoch sei es wichtig, den Flächen Ruhezeiten einzuräumen und beispielsweise mit Wechselweiden zu arbeiten.

    Die Mischung macht´s

    Die Standardmischungen und auch die Vorgaben der Landwirtschaftskammern sollten genau geprüft werden. Oft beziehen sich die Angaben zu Saatmischungen auf die Grünlandnutzung zur Raufutterherstellung oder auf Milchvieh. Für Betriebsleiter lohnt es sich, auch Mischungen speziell für Pferdeweiden genauer unter die Lupe zu nehmen und auf den Tierbestand abzustimmen. „Je nach Pferd braucht man auch andere Sorten“, betont Dr. Finkler-Schade. „Es macht einen Unterschied, ob fünf bis zehn Zuchtstuten mit ihren Fohlen das Grünland beweiden oder eine Gruppe Freizeitpferde. Die säugenden Stuten brauchen energie- und eiweißreiches Gras, das für die Freizeitpferde zu reichhaltig wäre.“ Eine leistungsfähigere Fläche, deren Grasnarbe energie- und proteinreiches Grünfutter hervorbringt, erfordert erhöhte Weidelgrasmengen. Bei Freizeitpferden hingegen muss eher auf zucker- und fruktanarme Gräsersorten geachtet werden. Die Expertin empfiehlt Pferdehaltern und Betriebsleiter, sich entsprechend individuell beraten zu lassen.

    Ob in Süd- oder Norddeutschland, das Ziel sollte immer eine möglichst vielseitige Gräsermischung sein. Dr. Finkler-Schade beschreibt den idealen Dreiklang als Mischung aus Kräutern, Leguminosen und Gräsern: „Die Kräuter wurzeln tief und leisten einen wichtigen Beitrag zur Wasserführung und Kapillartätigkeit im Boden. Leguminosen wie Klee binden den für das Wachstum der Pflanzen so wichtigen Stickstoff aus der Luft und als drittes braucht es natürlich die Gräser, die im Vergleich flacher wurzeln.“ Speziell bei trockenen Böden hilft die Kombination aus diesen drei Hauptgruppen den Böden, mehr Wasser zu speichern und den Stickstoff als einen Hauptpflanzennährstoff zu binden. Die Anbieter von Saatgut haben Mischungen für unterschiedliche Nutzungsintensitäten und Standorte. Die Landwirtschaftskammern führen auch Sortenprüfungen durch und bieten Beratung an.

    Kontrolle

    Die richtige Pflege ist unverzichtbar für eine gesunde Grasnarbe. Zusätzlich braucht es aber auch ein gewisses Maß an Kontrolle: Aufschluss über die Nährstoffversorgung der Böden geben Bodenuntersuchungen, die Finkler-Schade in einem Abstand von etwa zwei bis drei Jahren empfiehlt: „Zur Einhaltung der Anforderungen der neuen Düngeverordnung müssen regelmäßige Bodenuntersuchungen nachgewiesen werden. Nährstoffdefizite oder Überschüsse zeigen sich an den Zahlen und die Betriebsleiter erhalten zusätzlich zu den Ergebnissen eine Düngeempfehlung.“ Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen immer der pH-Wert sowie Phosphor, Kalium und Magnesium, zusätzlich können Natrium und Spurenelemente sowie der Humusgehalt mit untersucht werden. Stellen wie die LUFA, die LEL oder auch private Institute bieten Formblätter online zum Herunterladen an und verschicken das Material zur Probenentnahme. „Diese Pakete beinhalten eine Anleitung, wie und wo die Proben entnommen werden müssen. Ein Bohrstock zur Probenentnahme kann ausgeliehen werden“, erklärt Dr. Finkler-Schade.

    Gezielt düngen

    Die Ergebnisse der Untersuchungen liefern wichtige Erkenntnisse zur Düngung. Ob und wieviel Stickstoff ausgebracht werden sollte, ist jedoch nicht Teil der Bodenuntersuchungsergebnisse. Das hängt allein von der Nutzungsform und -intensität ab, wie Dr. Finkler-Schade betont: „Grünland zur Schnittnutzung hat einen höheren Stickstoffbedarf als eine reine Weidenutzung. In den Betrieben werden Jahresmengen von ca. 60-120 kg/ha durchaus eingesetzt. Je nach Nutzung sinnvoll sind kleine Gaben von ca. 30 kg nach den Nutzungen, da das natürliche Wachstum im Frühjahr ohnehin oft hoch ist.“ Vor zu hohen Stickstoffmengen auf Pferdeweiden warnt die Expertin, da sich diese negativ auf die Pferdegesundheit auswirken können. Deshalb rät Finkler-Schade auch ganz eindeutig von der gängigen Praxis ab, einmal jährlich einen Mehrnährstoffdünger auszubringen: „Das ist ein Blindflug, der zu Über- oder Unterdüngung führt, da er sich nicht zielgenau dosieren lässt.“ Dort wo Kalkbedarf besteht, muss eine Kalkung nur alle 3 Jahre bis zur nächsten Bodenuntersuchung erfolgen. Biologisch wirtschaftende Betriebe haben zur Düngung nur organischen Kompost oder Gesteinsmehle zur Verfügung. Aufgrund dessen haben sie einen deutlich erhöhten Flächenbedarf von ca. 2/3 im Vergleich zu konventioneller Bewirtschaftung, um die Qualität des Grünlandes zu erhalten.

    Fazit

    Langfristig ist es von höchster Priorität, die Fruchtbarkeit des Bodens und die Humusbildung zu fördern. Zu einem guten Grünlandmanagement gehören dazu immer auch Ruhephasen und Wechselbeweidung. Außerdem darf die Gesundheit der Pferde nie aus den Augen geraten. Dr. Finkler-Schade betont: „Die Weiden dienen der Ernährung und auch der Beschäftigung der Tiere. Pferdehalter müssen für eine gute Weidehygiene sorgen und so den Parasitendruck eindämmen. Zudem beugt eine geschlossene, federnde Grasnarbe Überbelastungen der Pferdegliedmaße vor.“

    Autorin: Lisa Freudlsperger 

    [/ihc-hide-content][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Dr. Christa Finkler-Schade 

    Dr. Christa Finkler-Schade ist promovierte Agrarwissenschaftlerin und Expertin zu Themen wie Fütterung, Betriebsmanagement und Aufzucht.
    Sie ist selbst Reiterin sowie öbv. Sachverständige für Pferdezucht und -haltung und Beraterin bei Schade & Partner. Ihre Schwerpunkte umfassen u. a. Ernährungs- und Weidemanagement sowie Haltungskonzepte.

    www.schadeundpartner.de[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“221979″][/vc_column][/vc_row]

  • Online-Veranstaltung: Steuertipps & Betriebsbesichtigungen

    Online-Veranstaltung: Steuertipps & Betriebsbesichtigungen

    Der Arbeitskreis Pferdebetrieb veranstaltet die ersten Praxistage @Home in diesem neuen Jahr: An den Vormittagen des 2. und 3. März können sich Interessierte über Steuertipps vor der aktuellen Corona-Krise freuen und einen Blick hinter die Stalltüren zweier interessanter Betriebe werfen: Die Reitanlage Lechner und der Reiterhof Kruberg stellen sich vor.

    Die Corona-Krise bringt die Finanzen vieler Betriebe weiterhin in Schieflage. Deshalb geht es in den nächsten Praxistagen@Home des Arbeitskreis Pferdebetrieb am 2.und 3. März darum, diese Krise zu meistern. Barbara Engel von der Steuerkanzlei Steuerengel stellt verschiedene Fördermöglichkeiten vor und gibt Tipps, wie Bertriebe Steuern sparen können.  Am 2. März gewährt Betriebsleiter Julian Eickhoff zudem Einblick in seinen Reiterhof Kruberg.  Aktuelles Fachwissen präsentieren die Veranstalter des AK Pferdebetrieb in einem weiteren Vortrag. Am 3. März stellt Betriebsleiterin Ann-Kathrin Lechner die Reitanlage Lechner mit Pensionsstall und Reitschule vor. Auf Besonderheiten der Stallplanung geht dabei Marc Poppel von Röwer & Rüb ein. Wie bei allen Praxistagen steht der Austausch zwischen Experten, Teilnehmern und Betriebsleitern im Vordergrund.

    Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es unter: www.ak-pferdebetrieb.de

  • Kooperation: Ludger Beerbaum Stables, Helgstrand Dressage & Waterland Private Equity

    Kooperation: Ludger Beerbaum Stables, Helgstrand Dressage & Waterland Private Equity

    Die Global Equestrian Group vereint Ludger Beerbaum Stables GmbH, Helgstrand Dressage sowie Waterland Private Equity in einer strategischen Partnerschaft und übernimmt damit die Ludger Beerbaum Stables. Ludger Beerbaum bleibt deren Geschäftsführer.

    Die Kooperation in Zahlen

    Insgesamt wird die neue Partnerschaft mehr als 150 Mitarbeiter beschäftigen, in vier Ländern präsent sein und einen Umsatz von 60 Mio. EUR übersteigen. Die Global Equestrian Group beinhaltet ebenso das Schmuckunternehmen Helgstrand Dänemark, die Reitsportbekleidungsfirma Kingsland Equestrian und andere Unternehmen aus dem hippologischen Bereich. Der Mehrheitseigner von Helgstrand Dressage, Waterland Private Equity, wird die neu gegründete Partnerschaft unterstützen und auch Mehrheitsgesellschafter der Gruppe sein.

    „Ich freue mich diese Partnerschaft mit Helgstrand Dressage und Waterland eingehen zu können, um den Fortschritt unserer Unternehmen zu beschleunigen und ein global führendes Reitsportunternehmen zu schaffen. Wir möchten dabei das Potenzial der Kombination von Dressur- und Springsport freisetzen. Durch die Zusammenarbeit mit meinen neuen Partnern kann ich unsere Aktivitäten im Springreiten weiterleiten und unsere Wachstums- und Expansionspläne fortsetzen,“ sagt Ludger Beerbaum. Der siebenfache Olympiateilnehmer und vierfache Goldmedaillengewinner der Springreiter bei Olympischen Spielen ist Gründer der Ludger Beerbaum Stables.

    Erweiterungen geplant

    Das Pferdesportzentrum Riesenbeck International wird in diesem Frühjahr erweitert und saniert, 300 feste Ställe und neue Sandplätze werden gebaut. Die Global Equestrian Group wird auch die Aktivitäten hinsichtlich der Ausbildung junger Pferde, der Zucht und des Pferdehandels bei den Ludger Beerbaum Stables erweitern und damit eine solide Plattform schaffen, um die Präsenz im großen und attraktiven Springpferdemarkt organisch auszubauen.

    „Die Ludger Beerbaum Stables haben einen ausgezeichneten Ruf und eine herausragende sportliche Erfolgsbilanz im Springsport. Die strategische Ausrichtung und die gemeinsamen Vorstellungen passen einfach perfekt mit Helgstrand Dressage zusammen. Wir freuen uns darauf, unsere Erfahrung zu bündeln und unsere Geschäftsaktivitäten gleichzeitig breit zu fächern. Sie sollen sowohl das Spring- und Dressurreiten als auch andere spannende Pferdesport-Aktivitäten in den bestehenden und neuen Märkten umfassen“, sagt Andreas Helgstrand, zweifacher Olympiateilnehmer und Olympia-Bronzemedaillengewinner in der Dressur, der Helgstrand Dressage 2008 gegründet hat.

    Springpferdemarkt

    Der weltweite Markt für Springpferde ist deutlich größer als der Dressurmarkt. Insgesamt wird die Global Equestrian Group einen kombinierten Markt von mehr als 30 Milliarden Euro ansprechen und die starke globale Position des Konzerns sowie die der unabhängigen Marken ausbauen, um Verkaufssynergien zu nutzen und um in neuen Regionen zu expandieren. „Wir freuen uns sehr, die Entstehung eines echten Weltmarktführers im Pferdesport zu unterstützen, indem wir weiterhin unsere praktische Erfahrung und gezielte Investitionen in die Global Equestrian Group einbringen. Wir werden neue Märkte und andere interessante Akquisitionsmöglichkeiten im Einklang mit unserer Strategie, der Beschleunigung des Wachstums, vorantreiben“, sagt Kaspar Kristiansen, Geschäftsführer von Waterland Nordic.Das tägliche Management der Ludger Beerbaum Stables und von Helgstrand Dressage bleibt unverändert. Die beiden Gründer werden an der Seite von Waterland in die Global Equestrian Group investieren. Die Parteien haben vereinbart, über den Kaufpreis keine Angaben zu machen.

    Mitgeteilt von: Pressebüro Susanne Strübel * Susanne Strübel * Franz-Arnold-Str. 35/1 * 70736 Fellbach

  • Zuchtberatung: Das Archiv öffnet sich

    Zuchtberatung: Das Archiv öffnet sich

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Decksaison beginnt und die Frage aller Fragen lautet wieder: Welcher Hengst passt zur Stute? Welche Eigenschaften sollen verbessert werden? Welche Merkmale verändert?

    Um diese Fragen zu beantworten, bietet Horse-Gate mit dem ausgewiesenen Zucht-Experten Claus Schridde eine Zuchtberatung für Exclusive-Mitglieder an. Aus den Antworten auf die diversen Anfragen entsteht so unser Zuchtberatungsarchiv, das auch als Inspiration für andere Züchter und auch Hengsthalter dienen kann.

    Wie funktioniert´s?

    Für eine Zuchtberatung bei Horse-Gate loggen Interessenten sich mit ihrem Exclusive-Account ein und füllen das Formular aus. Dabei haben sie auch die Chance, Bildmaterial Ihrer Stute einzureichen, damit sich der Zuchtexperte ein besseres Bild machen kann. Im Formular können die interessierten Stutenbesitzer/Züchter neben dem Namen und Pedigree der Stute auch Angaben dazu machen, ob sie bereits Fohlen hatte, was die Besonderheiten der Stute sind und welche Eigenschaften der Hengst an das Wunschfohlen weitergeben bzw. verbessern soll. Claus Schriddes Antwort folgt dann ebenfalls auf schriftlichem Weg.

    Drei interessante Beispiele dafür sind:

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    Stute Nummer 1

    Stute Nummer 2

    Stute Nummer 3

    Weitere spannende Beispiele aus unserem Zuchtberatungsarchiv folgen ab sofort einmal monatlich und stehen Ihnen ausschließlich als Horse-Gate Exclusive-Mitglied zur Verfügung.

    [/ihc-hide-content][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

  • Kostenloses e-Book: Intelligente Software

    Kostenloses e-Book: Intelligente Software

    Unsere Schwester-Homepage, das Profi-Magazin Pferdebetrieb bietet zusammen mit dem Software-Hersteller Acclaro PS eine kostenlosen Ausgabe von Pferdebetrieb KOMPAKT zum Thema intelligente Stall-Software.

    Das e-Book können Sie sich ab sofort gratis herunterladen und darin erfahren, wie Software das Leben und Arbeiten auf der Reitanlage erleichtert.

    Inhalte des e-Books

    Zu Beginn des e-Books geht es darum, die Funktionen und Grundlagen der Software-Lösung Acclaro PS zu beschreiben. Das folgende Kapitel zeigt auf, wie die Software zur Pferdegesundheit beitragen kann. Darin erklären Pferdebetrieb und Acclaro, wie intelligente Futterpläne die Rationsgestaltung vereinfachen können und wie die Software Medikation und Impfmanagement fehlerfrei und lückenlos umsetzen kann. Abschließend steht die Vernetzung auf der Anlage im Mittelpunkt und damit die Kommunikation zwischen Gestütsleitung, Mitarbeitern und Kunden. Neben Einsatz- und Belegungsplänen für Mitarbeiter und Gebäude thematisiert dieses Kapitel auch die Verwaltung der Weiden sowie die wichtigen Themen Finanzbuchhaltung und die Vernetzung von Maschinen und Automaten mit der Software.

    Zum Download

    Laden Sie sich hier ganz einfach das e-Book als PDF herunter und lesen Sie mehr über die Zukunft der Software, die bereits bestehenden und noch geplanten Verknüpfungen mit anderen Automaten und weiteren Schnittstellen. Auch in Hinblick auf die leider weiterhin aktuelle Corona-Pandemie kann Software die Abläufe verschlanken und helfen, Anwesenheiten mit weniger Aufwand zu dokumentieren.

    Hier gelangen Sie zum kostenlosen PDF!

     

  • Video: Aufzuchtmanagement

    Video: Aufzuchtmanagement

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie muss ein Fohlen gefüttert werden, damit es ausreichend versorgt ist? Wie sollte der Koppelgang aussehen? Und was ist beim Absetzen zu beachten? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie im Video Aufzuchtmanagement mit Expertin Dr. Christa Finkler-Schade.

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    Wie man Fohlen richtig und tiergerecht absetzt und worauf bei der Aufzucht der Jungtiere zu achten ist, hat die öbv. Sachverständige für Pferdezucht und -haltung, Dr. Christa Finkler-Schade im Web-Talk „Aufzuchtmanagement“ im Sommer 2020 erklärt. Eine Zusammenfassung ihres Vortrags bietet das folgende Video, in dem sie u.a. erläutert, warum der Weidegang in der Gruppe für Fohlen so wichtig ist, wie das Absetzen möglichst gut funktioniert, worauf bei der Fütterung von Fohlen zu achten ist und was die ersten Schritte für einen erfolgreichen Umgang Fohlen-Mensch sein können. Am Ende folgt ein kurzer Exkurs, was es in Hinblick auf Entwurmung, Impfung und den ersten Besuch des Hufschmieds zu bedenken gibt.

    Video zum Expertenvortrag:

    [/ihc-hide-content][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Die Referentin

    Die promovierte Agrarwissenschaftlerin Dr. Christa Finkler-Schade Expertin in den Themenbereichen Fütterung, Betriebsmanagement und Aufzucht. Sie ist selbst Reiterin und Turnierrichterin sowie öbv. Sachverständige für Pferdezucht und -haltung und Beraterin bei Schade & Partner. Ihren Fokus setzt sie neben dem Aufzuchtmanagement auch auf die Fütterung von Sport-, Freizeit- und Zuchtpferden, Betriebskonzeptionen, Gestütsmanagement, Haltungskonzepte und Weidemanagement.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“221487″][/vc_column][/vc_row]